28. August 2024 um 18:00, Schloss Schönau
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Perspektive Richterich; hier: Bericht über den Leitbildprozess für Richterich und weiteres Vorgehen

FB 61/1018/WP18 · Entscheidungsvorlage

Perspektive Richterich; hier: Bericht über den Leitbildprozess für Richterich und weiteres Vorgehen

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Bezirksbürgermeister Meyers begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Vasen, Frau Daniel-Deters und Herrn Dr. Celik vom Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Frau Vasen und Frau Daniel-Deters stellen anhand einer Präsentation, die in Allris als Anlage beigefügt ist, den aktuellen Stand der im Rahmen des Projekts „Perspektive Richterich“ entwickelten Maßnahmen vor. Weiterhin wird auf die derzeitige Planungs- und Umsetzungssituation eingegangen und weitere potentielle Maßnahmen werden skizziert, die bisher nicht weiter verfolgt wurden. Der bisherige Entwicklungsprozess soll in einer schriftlichen Dokumentation festgehalten und veröffentlicht werden. Außerdem sind zukünftig weitere regelmäßige Sachstandsberichte und die Durchführung weiterer Workshops zur Priorisierung der Maßnahmen geplant.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers bedankt sich für die geleistete Arbeit und den Vortrag. Auf seine Rückfrage hin, erklärt Herr Dr. Celik dass in der kommenden Sitzung des Planungsausschusses keine Präsentation vorgesehen ist, sondern Frau Dr. Burgdorff zu der dort eingereichten Vorlage ergänzend mündlich berichten wird.

Herr Bezirksvertreter Werner (SPD) bedankt sich ebenfalls für den Vortrag und stellt fest, dass im Verlaufe des Prozesses die Anzahl der entwickelten Maßnahmen um ein Vielfaches gestiegen ist. Er bedauert, dass bisher keine Maßnahme abschließend umgesetzt wurde. Er hinterfragt kritisch, ob weitere Workshops tatsächlich erforderlich sind, da hierdurch zusätzlich Kapazitäten gebunden würden. Aus seiner Sicht ist die Umsetzung des Neubaugebietes „Richtericher Dell“ priorisiert vorzunehmen, da dringend weiterer Wohnraum benötigt wird.

Herr Bezirksvertreter Dr. Behrens (FDP) hinterfragt ebenfalls die Notwendigkeit weitere Workshops, da er hierdurch zusätzlichen Zeitverzug befürchtet. Weiterhin stellt er fest, dass die Umsetzung der Maßnahmen, die in städtischer Verantwortung liegen, zeitlich stark verzögert sind.

Auch Herr Bezirksvertreter Feil (Grüne) bedankt sich für den Vortrag und regt an, dass der Planungsausschuss genau so differenziert über den Sachstand der einzelnen Maßnahmen informiert wird, da er andernfalls Kommunikationsdefizite befürchtet.

Herr Bezirksvertreter Kehr (CDU) schließt sich dem an und betont, dass es zur Neugestaltung der Ortsmitte Alt-Richterich eine eindeutige Beschlusslage gebe. Er kritisiert, dass dem Finanzausschuss hierzu bisher keine Vorlage eingereicht wurde und weist auf die Frist zum Vornehmen von Haushaltsanmeldungen hin. Außerdem hält er die Sicherstellung der Barrierefreiheit im Schloss-Schönau für dringend erforderlich. Die Zeitschiene der übrigen Projekte sei sehr lang. Auch aus seiner Sicht sind zusätzliche Workshops entbehrlich.

Frau Vasen erläutert, dass die Zuständigkeiten der einzelnen Maßnahmen in der Broschüre verschriftlicht wurden. Workshops können zum weiteren Informationsaustausch angeboten werden. Dieser kann auch in anderer Weise erfolgen.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers bewertet den Entwurf der Broschüre als äußerst positiv und bittet ebenfalls darum, dass der Planungsausschuss in gleicher Qualität über die konkreten Sachstände der Maßnahmen informiert wird. Auch aus seiner Sicht sollte die Neugestaltung der Ortsmitte Alt-Richterich inkl. des Neubaus der Mehrzweckhalle priorisiert umgesetzt und Mittel in den Haushalt 2025 eingestellt werden.

Herr Dr. Celik sagt zu, den Bericht in der Sitzung des Planungsausschusses am 29.08.2024 konkretisierend zu ergänzen.

Auch Herr Bezirksvertreter Feil (Grüne) lobt den schriftlichen Dokumentationsentwurf. Er betont, dass im Neubaugebiet „Richtericher Dell“ kein zusätzliches Ortszentrum entstehen solle, sondern dieses vielmehr die bestehenden Gebiete Richterichs miteinander verbinden sollte. Die Ortsmitte stelle den Kommunikationspunkt zwischen Alt-Richterich und Richtericher Dell dar. Auf Rückfrage von Herrn Bezirksvertreter Feil (Grüne) erläutert Frau Vasen, dass unter Umnutzung und Nachverdichtung der bestehenden Einfamilienhausgebiete zum Beispiel Nutzungsverbesserungen, das Bilden von Wohneinheiten und Aufstockungen denkbar wären. Ziel wäre hier die Beratung, Ideengebung und Information der Eigentümer*innen. Durch Bebauungspläne könnte eine andere Bauweise ermöglicht werden.

Herr Bezirksvertreter Dr. Kuhrt-Lassay (Grüne) hinterfragt bezüglich des Leitsatzes „Richterich stärkt seine Rolle als attraktive Mitte im Norden“ ob geplant ist, das Ortszentrum in das Neubaugebiet „Richtericher Dell“ zu verlagern. Frau Vasen teilt mit, dass das Qualifizierungsverfahren für diese Maßnahme noch folgen wird, in dem auch konkrete Anforderungen wie beispielsweise die Gestaltung der Nutzungsmöglichkeiten und die Entscheidung über eine Zentrumsbildung erarbeitet werden. Eine gute Vernetzung mit dem Bestand ist herbeizuführen.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers unterbreitet folgenden Beschlussvorschlag:

„Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Bekanntlich wird sich seit längerem seitens der städtischen Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung mit der Entwicklung des Stadtbezirks Richterich befasst. Daher bedarf es an dieser Stelle keiner weiteren konkreten Benennung der in Rede stehenden und identifizierten einzelnen Projekte. Diesbezüglich verweisen wir auf die große Zahl an vorliegenden Planungs- und Vorlagenpapieren.

Dass hinsichtlich der Realisierung der einzelnen Projekte hier Prioritäten zu setzen sind, ist selbstverständlich. Hierfür wird ein jeder, insbesondere die seit langem einbezogene und beteiligte Bürgerschaft, Verständnis haben.

Seitens der Fachverwaltung sind in den letzten drei Jahren sehr gute Vorarbeiten geleistet worden, die insbesondere die Neugestaltung der Richtericher Dorfmitte betreffen. Hier liegen von dort auch Überlegungen, Planungen und Vorschläge vor, die diesen Punkt voranbringen. Dies wird von Seiten der Bezirksvertretung sehr begrüßt. Wir verweisen auf unsere Beschlüsse hierzu vom 28.4.2021, vom

31.8.2022 und vom 20.3.2024.

Wir haben das weitere Prozedere nun so verstanden, dass es den politischen Fachgremien obliegt, dieses Projekt der zielgerichteten Realisierung zu zuführen. Deshalb ist unser Wunsch, dass die hierfür erforderlichen politischen Beschlüsse als bald herbeigeführt werden. Das seitens der Fachverwaltung erstelle Papier ‚Kosten-Realisierungszeitraum‘ diene hier als Grundlage für die Einplanungen in den Haushalt.“

Der Vorschlag wird zur Abstimmung gegeben.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis. Bekanntlich wird sich seit längerem seitens der städtischen Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung mit der Entwicklung des Stadtbezirks Richterich befasst. Daher bedarf es an dieser Stelle keiner weiteren konkreten Benennung der in Rede stehenden und identifizierten einzelnen Projekte. Diesbezüglich verweisen wir auf die große Zahl an vorliegenden Planungs- und Vorlagenpapieren. Dass hinsichtlich der Realisierung der einzelnen Projekte hier Prioritäten zu setzen sind, ist selbstverständlich. Hierfür wird ein jeder, insbesondere die seit langem einbezogene und beteiligte Bürgerschaft, Verständnis haben. Seitens der Fachverwaltung sind in den letzten drei Jahren sehr gute Vorarbeiten geleistet worden, die insbesondere die Neugestaltung der Richtericher Dorfmitte betreffen. Hier liegen von dort auch Überlegungen, Planungen und Vorschläge vor, die diesen Punkt voranbringen. Dies wird von Seiten der Bezirksvertretung sehr begrüßt. Wir verweisen auf unsere Beschlüsse hierzu vom 28.4.2021, vom 31.8.2022 und vom 20.3.2024. Wir haben das weitere Prozedere nun so verstanden, dass es den politischen Fachgremien obliegt, dieses Projekt der zielgerichteten Realisierung zu zuführen. Deshalb ist unser Wunsch, dass die hierfür erforderlichen politischen Beschlüsse als bald herbeigeführt werden. Das seitens der Fachverwaltung erstelle Papier ‚Kosten-Realisierungszeitraum‘ diene hier als Grundlage für die Einplanungen in den Haushalt.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss vorbehaltlich der Zustimmungen durch den Ausschuss für Umwelt und Klima und den Mobilitätsausschuss zu beschließen, dass die in der Vorlage genannten Projekte entsprechend einer noch zu erstellenden Prioritätenliste bearbeitet werden.

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt vorbehaltlich der Zustimmungen durch den Ausschuss für Umwelt und Klima und den Mobilitätsausschuss, dass die in der Vorlage genannten Projekte entsprechend einer noch zu erstellenden Prioritätenliste bearbeitet werden.

Der Ausschuss für Umwelt und Klima nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und schließt sich dem Beschluss des Planungsausschusses an.

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und schließt sich dem Beschluss des Planungsausschusses an.

Erläuterungen

Bericht über den Leitbildprozess für Richterich und weiteres Vorgehen

  1. Prozessablauf

Vor dem Hintergrund geänderter Rahmenbedingungen zur Entwicklung der Richtericher Dell wurde im Jahr 2023 ein Prozess begonnen, in dem eine integrierte planerische Perspektive für die ganze Ortslage Richterich entwickelt werden sollte. Ein verwaltungsinternes Team -Perspektive Richterich- mit Mitgliedern aus drei Abteilungen des Fachbereichs Stadtentwicklung und Stadtplanung hat die bereits bekannten und laufenden Projekte, aber vor allem auch mögliche künftige Maßnahmen der Stadt-, Sozialraum-, Mobilitäts- und Freiflächen­entwicklung sowie der Daseinsvorsorge zusammengeführt.

Es wurde ein Dialog zwischen Verwaltung, Politik und der Öffentlichkeit gestartet, der zum Siel hatte, planerische Leitsätze und Ziele für die Ortschaft Richterich zu entwickeln. Zwischen April 2023 und Februar 2024 wurden vier Workshops mit unterschiedlichen Akteur*innen aus der Öffentlichkeit, der Politik und der Verwaltung durchgeführt, in denen die Analysen vorgestellt, Bedarfe und Wünsche formuliert und anschließend die Leitsätze und Ziele gemeinsam entwickelt wurden.

In dem als Anlage beigefügten Entwurf der Dokumentation sind der Ablauf und die Ergebnisse dargestellt. Diese Dokumentation soll die Beteiligten und die interessierte Öffentlichkeit über den Prozess und die Ergebnisse informieren sowie den Planenden und Entscheidungsträger*innen langfristig als Basis für Diskussionen über anstehende Projekte und Prioritätensetzung dienen. Nach der Beratung in der Politik soll die ggf. überarbeitete Broschüre gedruckt und verteilt werden.

  1. Leitsätze und Ziele

Bereits nach dem ersten Workshop wurden drei plakativ formulierte Leitsätze für die Entwicklung Richterichs als (Arbeits-) Thesen formuliert, später inhaltlich ausgearbeitet und mit ihren Kernaussagen visualisiert. Ausdrückliches Thema in den nachfolgenden Workshops war es auch, die Leitsätze und Ziele inhaltlich zu diskutieren bzw. zu ergänzen. Daher haben die einzelnen Themen im Laufe des Prozesses eine Modifikation erfahren, teilweise haben sich Schwerpunkte der Leitsätze verschoben. Zum Abschluss dieser Prozessphase lauten die Leitsätze:

„Richterich bietet Wohnraum für lebendige Nachbarschaften“

Schwerpunktthemen: Wohnen | Versorgung | Gemeinschaft

„Richterich entwickelt sich klimafreundlich und mit Weitblick“

Schwerpunktthemen Klimagerechtes Bauen | Klimaschonende Mobilität | Freiraum

„Richterich stärkt seine Rolle als attraktive Mitte im Norden“

Schwerpunktthemen Vernetzung | Nutzungsmischung | Zentren

Im Laufe des Prozesses hat sich gezeigt, dass alle drei Leitsätze wichtige Themen für Richterich beinhalten und keinem der Leitsätze der Vorzug gegenüber einem der anderen gegeben werden soll. Die drei im Rahmen des Prozesses entwickelten Leitsätze skizzieren also die Themen und Ziele, die im Sinne einer positiven und nachhaltigen Entwicklung von Richterich im Vordergrund stehen sollen. Jeder einzelne Leitsatz mit seinen Zielen adressiert einen Ausschnitt aus dem Spektrum der notwendigen und gewünschten Entwicklung für Richterich. Im Sinne einer Gesamtstrategie bilden sie gemeinsam eine Grundlage für zukünftige Entwicklungsschritte im Stadtteil und sollen als Orientierungshilfe für die Politik und die Verwaltung herangezogen werden, um Prioritäten setzen und Entscheidungen treffen zu können.

  1. Projekte

Insgesamt 21 aktuelle und anstehende Projekte aus dem Bereich Planen und Bauen wurden in Richterich identifiziert, hinzu kommen Themen, die noch konkretisiert werden müssen und zu einem späteren Zeitpunkt die Liste ergänzen.

Unterschiedliche Projektverantwortliche in der Verwaltung bearbeiten bereits diese Einzelprojekte, steuern sie und bringen sie zum Abschluss. Dies soll auch so bleiben, es wird nicht Aufgabe des Teams Perspektive Richterich sein, die Federführung für Einzelprojekte zu übernehmen. Mit der Perspektive Richterich wird die Summe der Einzelprojekte zu einem abgestimmten „Ganzen“. Der regelmäßige Austausch mit den Beteiligten aus der Verwaltung, der Politik und der Öffentlichkeit wird es ermöglichen, den Fortschritt der Entwicklungen mit einem ganzheitlichen Blick zu betrachten und rechtzeitig zu erkennen, wo Abhängigkeiten zwischen den Projekten bestehen und Stellschrauben bewegt werden müssen, um Projekte voranzubringen undProzesse besser zu koordinieren. Im Hinblick auf die Umsetzung der formulierten Leitsätze und Ziele wird die Verwaltung in enger Abstimmung mit der Bezirksverwaltung Richterich die Entwicklungen in den Einzelprojekten begleiten, so dass sie anschließend in politischen Gremien bewertet, diskutiert und beschlossen werden können.

Jedes Projekt trägt zum Erreichen bestimmter Ziele bei. In dem beiliegenden Entwurf der Dokumentation sind die einzelnen Projekte, die bereits in Bearbeitung sind, den einzelnen Zielen tabellarisch zugeordnet. Dabei kann ein Projekt auch mehrere Ziele unterstützen.

Für Projekte, deren Planungsprozess noch vorbereitet werden muss, sollen zukünftig Vorgaben für die inhaltlichen Anforderungen aus den Leitsätzen abgeleitet werden. Bereits bestehende Beschlüsse müssen ggf. unter Berücksichtigung der Leitsätze noch präzisiert werden. Aus der Liste der 21 Projekte (Reihenfolge ohne Wertung) sind dies:

Nr. 3 Umgestaltung des Rathausplatzes (FB 61)

Nr. 8 Städtebauliche Entwicklung in der Richtericher Dell (FB 61)

Nr. 9 Neuordnung des Areals an der Roermonder Straße / Schloss Schönau-Straße (FB 61)

Nr. 12 Zusammenlegung der Baubetriebshöfe (Richterich und Laurensberg) (N.N.)

Nr. 16 Fußgängertunnel am Roder Weg (FB 68 Mobilität und Verkehr, in Abhängigkeit mit der Deutschen Bahn AG)

Nr. 19 Mobilitätskonzept Richterich (FB 68)

Die Umgestaltung des Rathausplatzes (Nr. 3), die Zusammenlegung der Baubetriebshöfe (Nr. 12) und die Aufwertung des „kleinen Tunnels“ am Roder Weg (Nr. 16) stehen noch nicht auf der Agenda der umzusetzenden Maßnahmen.

Im Verlauf des Prozesses hat sich gezeigt, dass die zurzeit mindergenutzten Flächen an der Roermonder Straße und Schloss-Schönau-Straße (Nr. 9) ausreichend Potential besitzen, verschiedene neue Nutzungen mit Scharnierfunktion für die Siedlungsbereiche auf beiden Seiten der Bahngleise aufzunehmen und damit auch mittelfristige Bedarfe abzudecken.

Das Potential dieser Flächen wird seit Sommer 2024 mit dem Instrument AACHEN Kompass genauer untersucht. Aufbauend auf den Ergebnissen und in Abstimmung mit den Flächeneigentümer*innen können die nächsten Schritte zur Neuordnung dieser Flächen in die Wege geleitet werden.

Mit dem AACHEN Kompass wird insbesondere auch untersucht, wie sich die für diese Bereiche erarbeiteten Szenarien auf die zukünftigen Planungen in der Richtericher Dell (Nr. 8) auswirken. Er liefert damit Erkenntnisse, mit denen das Programm für die Richtericher Dell zielgenauer definiert werden kann. Für die Richtericher Dell folgen im Anschluss weitere Stufen der Neuplanung.

Das Mobilitätskonzept für Richterich (Nr. 19) befindet sich nach der Beratung in der Bezirksvertretung Aachen-Richterich im Juni 2024 derzeit im Ausschreibungsverfahren.

Noch nicht in die Projektliste aufgenommen ist das Thema der Bestandsentwicklung, insbesondere die Weiterentwicklung der bestehenden Einfamilienhausgebiete durch Umnutzungen, Umbau oder Nachverdichtung. Da die Bearbeitung dieses Themas noch im Aufbau ist, ist es nicht als weiteres konkretes Projekt in die Liste aufgenommen worden. Gleichwohl ist dieses Thema für Richterich von großer Bedeutung und hat das Potenzial, den Stadtteil im Sinne der drei definierten Leitsätze nachhaltig weiterzuentwickeln.

  1. Weiteres Vorgehen

Die „Perspektive Richterich“ schafft eine wichtige Basis für die ganzheitlichere Vernetzung von Einzelvorhaben und die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Prioritäten und Projekten gegenüber den Bewohner*innen. Im nächsten Schritt muss durch die politischen Gremien die Priorisierung und Ressourcenverteilung zur Bearbeitung der oben genannten Projekte erfolgen.

Die Verwaltung empfiehlt, dass im Folgenden ein bis zwei weitere Workshops mit Verwaltung und Politik durchgeführt werden, auf deren Grundlage eine Vorlage für die Priorisierung der anstehenden Vorhaben und Projekte entwickelt werden kann. Die Erarbeitung der Prioritäten soll die bereits begonnenen Arbeiten an beschlossenen und mit Personal- und Finanzressourcen hinterlegten Projekten nicht verzögern.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

xx

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-07-23 FB 61_1018_WP18 Perspektive Richteri SAO.pdf

13.8.2024

67.6 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Datum
Mi., 28.08.2024
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 14:38

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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