Zusätzliche Maßnahmen zur Anmeldung für den ÖPNV-Bedarfsplan, Tagesordnungsantrag der Fraktionen Die Grünen, SPD, Zukunft und Die Linke vom 25.09.2024
FB 68/0112/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Ratsherr Fischer berichtet, dass der Bedarfsplan derzeit neu aufgestellt werde, da der alte bereits von 2006 sei. Man müsse sich aber Gedanken über Maßnahmen für die nächsten 20 Jahre machen, auch wenn einige noch sehr weit entfernt erschienen.
Nur wenn die Stadt jetzt die Maßnahmen anmelde, würden diese geprüft und könnten später Fördermittel erhalten. Sodann stellt er den im Beschluss festgehaltenen geänderten Vorschlag der Anlage 1 vor.
Mit einigen Vorschlägen sei er einverstanden, so Herr Hofmann. Einige hingegen würden ihm nicht so gefallen. Die längeren Wendezeiten beispielsweise hätten den positiven Nebeneffekt, dass dadurch Verspätungen minimiert würden. Auch der Vorschlag zuAachen West finde nicht seine Zustimmung, da er nicht barrierefrei sei.
Er frage sich zudem, warum der Punkt der ÖPNV Verknüpfungspunkte gestrichen worden sei, der in seinen Augen sehr gut sei.
Hier seien die Ideen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht konkret genug gewesen, erklärt Ratsherr Fischer. In Sachen Aachen West hingegen gebe es schon Vorgespräche, die auch die Barrierefreiheit und die Sicherheit beinhalteten.
Die Thematik müsse wegen des Termins morgen behandelt werden, so Herr Demmer. Allerdings sei es eigentlich zu spät, um die Maßnahmen zu diskutieren. Er frage sich, ob man das nicht früher auf den Weg hätte bringen können.
Dem stimmt Ratsherr Blum zu. Auch er finde einige Punkte gut, aber heute sei nicht die Zeit um darüber zu verhandeln. Es könne jedoch nicht schaden, die Maßnahmen aufzunehmen, auch wenn es immer Verbesserungsmöglichkeiten gebe.
Normalerweise würde sie einem so kurz vorher vorgelegten Vorschlag nicht zustimmen, so Ratsfrau Breuer. Das hätte man aus ihrer Sicht auch gemeinsam machen können. Nur, weil daraus keinen Verpflichtung resultiere, werde sie zustimmen.
Dies betont auch Ratsherr Fischer noch einmal. Es handele sich hier um ein Thema mit viel Bewegung. Er habe sich dafür eingesetzt, dass das Thema noch nachträglich aufgenommen würde. Ob man diese Maßnahmen später auch umsetze, sei derzeit noch unbenommen, es ergäben sich keine Verpflichtungen aus den Vorschlägen.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis. Der Mobilitätsausschuss stimmt den durch Mitglieder der Verbandsversammlung des Go.Rheinland bereits am 30.09.2024 nachgemeldeten Maßnahmen (Anlage 1) zu. Die Verwaltung wird dies gegenüber den Verbandsgremien und dem Regionalrat nach erfolgter Beschlusslage unverzüglich bestätigen.
Erläuterungen
Das Land Nordrhein-Westfalen hat in diesem Jahr die Fortschreibung bzw. Neuaufstellung des ÖPNV-Bedarfsplan angestoßen und die Städte und Kommunen zur Stellungnahme aufgefordert.
Die Stadt Aachen hat ihre regional abgestimmte Stellungnahme zum ÖPNV-Bedarfsplan bereits Ende Juni fristgerecht an go.Rheinland übermittelt. Ein Sachstandsbericht zum Verfahren und zu den für die Region relevanten Maßnahmen wurde im Mobilitätsausschuss am 13.06.2024 vorgestellt. Maßnahmenvorschläge und Kommentierungen, die die Verwaltung seitens politischer Fraktionen erhalten hat, wurden go.Rheinland im Rahmen der Stellungnahme ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Aktuell wurde in Abstimmung zwischen politischen Vertreter*innen in den go.Rheinland-Gremien und mit der Geschäftsführung von go.Rheinland abgestimmt, dass zusätzliche Maßnahmen nach entsprechender Beschlussfassung im Mobilitätsausschuss am 10.10.2024 gegenüber go.Rheinland nachgemeldet und im weiteren Verfahren berücksichtigt werden können. Hierzu findet bereits am 30.09.2024 eine Beratung in der Verbandsversammlung von go.Rheinland und am 11.10.2024 eine Beratung im Regionalrat der Bezirksregierung Köln statt.
Über die in Anlage 1 beigefügten Vorschläge der Fraktionen Die Grünen, SPD, Die Zukunft und Die e soll in der Sitzung ein entsprechender Beschluss gefasst werden.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
x | nicht | ||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 1001923
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1001923
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2024-09-27 FB 68_0112_WP18 Zusaetzliche Massnahme SAO.pdf
2.10.2024
433.7 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 17
- Sitzung
- Sitzung des Mobilitätsausschusses und des AVV-Beirats
- Gremium
- Mobilitätsausschuss
- Datum
- Do., 10.10.2024
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 68 - Mobilität und Verkehr
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 15:42
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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