7. November 2024 um 17:00, Rathaus
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Perspektive Richterich: Bericht über den Leitbildprozess und weiteres Vorgehen (Ergänzungsvorlage)

FB 61/1018/WP18-1 · Entscheidungsvorlage

Perspektive Richterich: Bericht über den Leitbildprozess und weiteres Vorgehen (Ergänzungsvorlage)

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Für die SPD-Fraktion erklärt Herr Plum, dass man dem Beschlussvorschlag der Verwaltung so nicht zustimmen könne. Zum einen halte man den Planungsausschuss nicht in allen aufgeführten Projekten für beschlusszuständig, zum anderen sehe man aber auch erhebliche Probleme bei der Umsetzbarkeit. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen hätten insgesamt einen Kostenrahmen bei einem 3-stelligen Millionenbetrag; für eine tatsächliche Realisierung müsste ein solches Budget in den Haushaltsberatungen eingebracht werden. Eine konkrete zeitliche Umsetzungsperspektive fehle aber ebenso wie eine maßnahmenbezogene differenzierte Kostenaussage, zudem seien nicht alle Wünsche erfüllbar. Man halte es daher für erforderlich, dass die Verwaltung eine Priorisierung vornehme und die Projekte mit Zeit- und Kostenplanung in die jeweils zuständigen Gremien einbringe.

Für die CDU-Fraktion weist Herr Baal darauf hin, dass in Verwaltung und Bezirk bereits viel Arbeit geleistet worden sei, diesen Prozess wolle man positiv begleiten. Es sei selbstverständlich, dass die Projekte hinsichtlich der Zeitachsen sortiert werden müssten, dabei spielten Aspekte wie Förderschienen, Bedarfsträgerschaften, notwendige Mitwirkungen von Dritten und natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten innerhalb des städtischen Haushalts eine Rolle. Diese Aufgabe sei durchaus herausfordernd, denn man diskutiere hier über ein 15-Jahre-Programm, und sicherlich benötige man Geduld für die Umsetzung. Man halte es aber für richtig, nun wie von der Verwaltung vorgeschlagen damit zu beginnen.

Herr Gilson plädiert dafür, das große Engagement bei allen Beteiligten zu würdigen und die positive Resonanz aus der Bürgerschaft und den anderen Gremien aufzugreifen. Zeitliche und finanzielle Aspekte könnten dann ebenso wie weitere fachliche Fragestellung in den jeweiligen Fachausschüssen vertieft werden.

Für die Fraktion der Grünen nimmt Frau Dörter Bezug auf die schon erfolgten Beratungen, in denen eine Priorisierung der Maßnahmen durch die Verwaltung eingefordert worden war. Dieser Forderung komme die Vorlage zwar im Wesentlichen nach, sie sei aber immer noch sehr weit gefasst. Hier werde ein sehr großes Maßnahmenpaket definiert, welches weder zeitlich noch kostenmäßig ausdifferenziert werde. Ein solches Budget könne sicherlich nicht im Haushalt 2025 untergebracht werden; man halte es für erforderlich, das Gesamtprogramm auf einem Zeitstrahl darzustellen und zu klären, wann welches Projekt in eine Umsetzung gehen könnte. Selbstverständlich seien dazu im Einzelfall dann auch konkrete Beschlüsse der jeweiligen Bedarfsträgerausschüsse erforderlich. Wenn man diesen Vorbehalt in den Beschluss einfließen lassen könne, könne man sich eine Zustimmung heute allerdings durchaus vorstellen.

Als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe bittet Herr Blümer darum, bei den Planungen zum Bahnhaltepunkt gemeinsam mit der DB zu prüfen, ob ein Aufzug installiert werden kann, um den Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen zu erleichtern.

Herr Hucke sieht es als Aufgabe der Perspektive an, eine Zusammenschau aller Prozesse und Projekte und damit einen Überblick zu liefern. Etliche Projekte seien schon in Arbeit, bei anderen bestehe akuter Handlungsbedarf. Mit der heutigen Beschlussfassung könne die Verwaltung die anstehenden Aufgaben weiter abarbeiten. Damit eine solche Beschlussfassung allen Fraktionen ermöglicht werde, schlägt er vor, den konkreten Auftrag zur Einplanung in den Haushalt hier zu streichen. Dies werde die Verwaltung ohnehin entsprechend des Projektfortschritts und der finanziellen Möglichkeiten aus eigener Verantwortung tun.

Herr Plum spricht sich gegen dieses Vorgehen aus. Eine Beschlussfassung erfordere aus seiner Sicht eine konkrete Reihenfolge und eine Kostenübersicht. Man halte für sinnvoll, die Verwaltung mit der Erstellung zu beauftragen und dann auf dieser Grundlage zu beschließen.

Für die Fraktion Die Linke lobt Frau Begolli den bisherigen Prozess und appelliert an die Fraktionen im Ausschuss, sich jetzt gemeinsam zu den Ergebnissen zu bekennen und einen Beschluss zu fassen, damit weiter gearbeitet werden könne. Die Realisierung der einzelnen Maßnahmen werde über eine erhebliche Zeitspanne hin erfolgen und jeweils auch konkrete Umsetzungsbeschlüsse in den zuständigen Gremien erfordern. In diesem Rahmen müsse man sich dann auch mit Planungsdetails, Zeitachsen und Kosten beschäftigen. Jetzt die Beschlussfassung zurückzustellen, um Kostenschätzungen auf Basis des heutigen Kenntnisstands zu erarbeiten zu lassen, verursache lediglich einen Aufwand bei der Verwaltung, der jedoch keinen Erkenntnisgewinn bringe.

Als Vertreter der AfD wendet sich Herr Palm gegen eine Beschlussfassung auf Basis der vorliegenden Beratungsunterlagen. Zumindest eine Priorisierung und eine Kategorisierung in kurz-, mittel- und langfristig sei sinnvoll und notwendig.

Herr Kehr versichert, dass es nicht in der Absicht des Bezirks läge, den Haushalt mit Richtericher Maßnahmen zu überfrachten. Bestimmte Projekte seien dringlich, wie beispielsweise die Feuerwache und die Ortsmitte, andere Vorhaben seien hingegen schwierig zu priorisieren. Eine Beschlussfassung der Fachausschüsse verhindere, dass dabei falsche Vorgaben entstünden.

Herr Schaadt spricht sich dafür aus, heute ein klares Bekenntnis zu den Maßnahmen abzugeben und die Weiterbearbeitung zu ermöglichen, die Verwaltung aber mit der Vertiefung der Aspekte Reihenfolge/ Zeitachse/ Kosten/ Zuständigkeiten zu beauftragen.

Nach einer ausführlichen Diskussion, an der sich seitens des Ausschusses Frau Dörter, Frau Begolli, Frau Breuer sowie die Herren Plum, Baal, Gilson, Blümer, Haase, Schaadt, Palm und Kehr sowie seitens der Verwaltung Frau Burgdorff beteiligen, wird die Sitzung von 18:20 Uhr bis 18:25 Uhr unterbrochen, um eine Beratung in bzw. zwischen den Fraktionen zu ermöglichen.

Nach Wiederaufnahme der Sitzung beantragt Herr Schaadt eine geänderte Beschlussfassung und trägt hierzu einen Vorschlag vor.

Der Vorsitzende lässt über diesen Vorschlag abstimmen. Es ergeht der folgende

Beschluss

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt vorbehaltlich der Zuständigkeit die anstehenden „Projekte in Arbeit“ Nr. 2: Umbau der Grundschule in Richterich Nr. 4: Modernisierung Schloss Schönau und Parkanlage Nr. 5: AWO-Zentrum für Pflege, Betreuung, Begegnung Nr. 10: Neubau eines Recyclinghofs für den Aachener Nordraum Nr. 11: Neubau einer Feuer- und Rettungswache Nr. 20: Wanderwegenetz Richterich Nr. 21: Windenergieflächenplanung sowie „anstehende Projekte mit aktuellem Handlungsbedarf“ Nr. 1: Entwicklung der Ortsmitte in Alt-Richterich Nr. 6: Neubau einer Kita (Standortsuche) Nr. 8: Städtebauliche Entwicklung in der Richtericher Dell Nr. 9: Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße Nr. 12: Zusammenlegung der Baubetriebshöfe entsprechend der Empfehlung der Verwaltung weiter zu bearbeiten und in weiteren Vorlagen zur vertiefen. Hierbei sind die Aspekte der Zuständigkeit, der haushalterischen Auswirkungen und der zeitlichen Perspektiven zu betrachten und in die entsprechenden Ausschüsse einzubringen. Die beiden weiteren Projekte Nr. 16 Fußgängertunnel am Roder Weg Nr. 3: Umgestaltung des Rathausplatzes sollen im Anschluss an die vorgenannten Projekte bearbeitet werden.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss zu beschließen, die anstehenden „Projekte in Arbeit“

Nr. 2: Umbau der Grundschule in Richterich

Nr. 4: Modernisierung Schloss Schönau und Parkanlage

Nr. 5: AWO-Zentrum für Pflege, Betreuung, Begegnung

Nr. 10: Neubau eines Recyclinghofs für den Aachener Nordraum

Nr. 11: Neubau einer Feuer- und Rettungswache

Nr. 20: Wanderwegenetz Richterich

Nr. 21: Windenergieflächenplanung

sowie „anstehende Projekte mit aktuellem Handlungsbedarf“

Nr. 1: Entwicklung der Ortsmitte in Alt-Richterich

Nr. 6: Neubau einer Kita (Standortsuche)

Nr. 8: Städtebauliche Entwicklung in der Richtericher Dell

Nr. 9: Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße

Nr.12: Zusammenlegung der Baubetriebshöfe

entsprechend der Empfehlung der Verwaltung weiter zu bearbeiten und erforderliche Mittel im städtischen Haushalt für die kommenden Jahre einzuplanen.

Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss zu beschließen, die anstehenden „Projekte in Arbeit“

Nr. 7: Bau einer neuen Haupterschließung

Nr. 13: Neuer Bahn-Haltepunkt

Nr. 14: Neubau der Brücke in der Horbacher Straße

Nr. 15: Ausbau des Euregio-Radschnellwegs RS 4

Nr. 18: Einzelmaßnahmen zur Barrierefreiheit

Nr. 19: Mobilitätskonzept Richterich

sowie das „anstehende Projekt mit aktuellem Handlungsbedarf“

Nr. 17: Angstfreie und barrierefreie Querung der Bahnlinie

entsprechend der Empfehlung der Verwaltung weiter zu bearbeiten und erforderliche Mittel im städtischen Haushalt für die kommenden Jahre einzuplanen soweit die Federführung bei der Stadt Aachen liegt.

Die beiden weiteren Projekte

Nr. 16 Fußgängertunnel am Roder Weg

Nr. 3: Umgestaltung des Rathausplatzes sollen im Anschluss an die vorgenannten Projekte bearbeitet werden.

Der Ausschuss für Umwelt und Klima nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und schließt sich dem Beschluss der Bezirksvertretung Aachen-Richterich an.

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt die anstehenden „Projekte in Arbeit“

Nr. 2: Umbau der Grundschule in Richterich

Nr. 4: Modernisierung Schloss Schönau und Parkanlage

Nr. 5: AWO-Zentrum für Pflege, Betreuung, Begegnung

Nr. 10: Neubau eines Recyclinghofs für den Aachener Nordraum

Nr. 11: Neubau einer Feuer- und Rettungswache

Nr. 20: Wanderwegenetz Richterich

Nr. 21: Windenergieflächenplanung

sowie „anstehende Projekte mit aktuellem Handlungsbedarf“

Nr. 1: Entwicklung der Ortsmitte in Alt-Richterich

Nr. 6: Neubau einer Kita (Standortsuche)

Nr. 8: Städtebauliche Entwicklung in der Richtericher Dell

Nr. 9: Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße

Nr. 12: Zusammenlegung der Baubetriebshöfe

entsprechend der Empfehlung der Verwaltung weiter zu bearbeiten und erforderliche Mittel im städtischen Haushalt für die kommenden Jahre einzuplanen.

Die beiden weiteren Projekte

Nr. 16 Fußgängertunnel am Roder Weg

Nr. 3: Umgestaltung des Rathausplatzes

sollen im Anschluss an die vorgenannten Projekte bearbeitet werden.

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt die anstehenden „Projekte in Arbeit“

Nr. 7: Bau einer neuen Haupterschließung

Nr. 13: Neuer Bahn-Haltepunkt

Nr. 14: Neubau der Brücke in der Horbacher Straße

Nr. 15: Ausbau des Euregio-Radschnellwegs RS 4

Nr. 18: Einzelmaßnahmen zur Barrierefreiheit

Nr. 19: Mobilitätskonzept Richterich

sowie das „anstehende Projekt mit aktuellem Handlungsbedarf“

Nr. 17: Angstfreie und barrierefreie Querung der Bahnlinie

entsprechend der Empfehlung der Verwaltung weiter zu bearbeiten und erforderliche Mittel im städtischen Haushalt für die kommenden Jahre einzuplanen soweit die Federführung bei der Stadt Aachen liegt.

Die beiden weiteren Projekte

Nr. 16 Fußgängertunnel am Roder Weg

Nr. 3: Umgestaltung des Rathausplatzes

sollen im Anschluss an die vorgenannten Projekte bearbeitet werden.

Erläuterungen

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich hat in ihrer Sitzung am 28.08.2024 einen geänderten Beschluss gefasst (siehe Anlage). Der Planungsausschuss hat am 29.08.2024 einstimmig entsprechend dem Vorschlag der Verwaltung beschlossen. Der Ausschuss für Klima und Umwelt (10.09.2024) und der Mobilitätsausschuss (12.09.2024) haben den Tagesordnungspunkt jeweils vertagt. Mit dieser Ergänzungsvorlage soll das weitere Vorgehen entsprechend der Diskussionen und Beschlüsse in der Bezirksvertretung und im Planungsausschuss konkreter erläutert werden.

Die in Richterich laufenden und geplanten Projekte können nach ihrem jeweiligen Status unterschieden werden.

Projekte in Arbeit

Projekt 2: Umbau der Grundschule in Richterich

Projekt 4: Modernisierung Schloss Schönau und Parkanlage

Projekt 5: AWO-Zentrum für Pflege, Betreuung, Begegnung

Projekt 7: Bau einer neuen Haupterschließung

Projekt 10: Neubau eines Recyclinghofs für den Aachener Nordraum

Projekt 11: Neubau einer Feuer- und Rettungswache

Projekt 13: Neuer Bahn-Haltepunkt

Projekt 14: Neubau der Brücke in der Horbacher Straße

Projekt 15: Ausbau des Euregio-Radschnellwegs RS 4

Projekt 18: Einzelmaßnahmen zur Barrierefreiheit

Projekt 19: Mobilitätskonzept Richterich

Projekt 20: Wanderwegenetz Richterich

Projekt 21: Windenergieflächenplanung

Für diese Projekte liegen die aktuell notwendigen politischen Beschlüsse vor. Die Finanzierung ist geklärt und die Bearbeitung läuft.

Anstehende Projekte mit aktuellem Handlungsbedarf

Projekt 1: Entwicklung der Ortsmitte in Alt-Richterich

Ein Gestaltungskonzept inkl. Freiraumgestaltung liegt vor und wurde politisch beschlossen. Der Bebauungsplan ist in Arbeit. Die Planungs- und Realisierungskosten sind im städtischen Haushalt noch nicht eingeplant.

> Es wird empfohlen, das Projekt mit hoher Priorität zu bearbeiten und die erforderlichen Mittel (Planungs- und Baukosten) im städtischen Haushalt einzuplanen.

Projekt 6: Neubau einer Kita (Standortsuche)

Es besteht bereits seit Langem ein Bedarf an weiteren Kita-Plätzen im Stadtteil. Ein möglicher Standort für eine neue Kita ist auf dem Grundstück des Seniorenwohnprojektes der AWO an der Banker-Feld-Straße (Projekt 5). Die Vertragsverhandlungen zwischen dem Fachbereich Kinder, Jugend und Schule (FB 45) und der Vorhabenträgerin hierzu laufen noch.

> Es wird empfohlen, das Projekt mit hoher Priorität fortzuführen.

Projekt 8: Städtebauliche Entwicklung in der Richtericher Dell

Das städtebauliche Konzept soll neu aufgestellt werden. Die Leitsätze und Ziele, die im Rahmen der Perspektive Richterich erarbeitet wurden, fließen in die Aufgabenstellung ein und bilden die Grundlage für die neue Planung. Die Ergebnisse des AACHEN Kompass-Prozesses für die Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße haben Auswirkungen auf die Planung in der Richtericher Dell insb. im Hinblick auf die zukünftige Verteilung von Nutzungen (Gewerbe / Wohnen). Das Vorliegen der Ergebnisse ist daher eine Voraussetzung für die Erarbeitung der Aufgabenstellung für das neue städtebauliche Konzept.

> Es wird empfohlen, das Projekt nach Abschluss des AACHEN Kompass-Prozesses mit hoher Priorität aufbauend auf den Ergebnissen dieses Prozesses und der Perspektive Richtericher Dell fortzuführen.

Projekt 9: Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße

Für die Entwicklung dieser Flächen werden zurzeit im Rahmen des AACHEN Kompass unterschiedliche Szenarien entwickelt und untersucht. Aufbauend auf den Ergebnissen dieses Prozesses bedarf es einer Entscheidung über die weitere Entwicklung dieser Flächen.

> Es wird empfohlen, das Projekt nach Abschluss des AACHEN Kompass-Prozesses mit hoher Priorität fortzuführen.

Projekt 12: Zusammenlegung der Baubetriebshöfe

Für die Zusammenlegung der Baubetriebshöfe wird derzeit noch ein geeigneter Standort gesucht.

> Es wird empfohlen, die Standortsuche mit hoher Priorität fortzuführen.

Projekt 17: Angstfreie und barrierefreie Querung der Bahnlinie

Eine Untersuchung ist erfolgt. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation sollen genauer geprüft werden.

> Es wird empfohlen, die genauere Prüfung mit hoher Priorität fortzuführen.

Weitere Projekte

Projekt 16: Fußgängertunnel am Roder Weg

Der Fußgängertunnel am Roder Weg stellt eine der wenigen Verbindungen zwischen Alt-Richterich und Richterich-Schönau dar. Der Fußgängertunnel ist sehr schmal, die Zugänglichkeit verbesserungswürdig. Im Rahmen der Perspektive Richterich wurde eine Verbreiterung des Tunnels und Aufwertung des Umfelds und der Zugänglichkeit als Maßnahme zur Verbesserung der Verbindung zwischen Alt-Richterich und Richterich-Schönau vorgeschlagen.

Die Verbindung bildet einen wichtigen Baustein für die Entwicklung in der Richtericher Dell (Projekt 8) und des Areals an der Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße (Projekt 9) sowie für die Anbindung des AWO-Zentrums (Projekt 5) an die Nahversorgungsangebote am Roder Weg und die Vernetzung vom Siedlungs- und Landschaftsraum, wie z. B. über das Wanderwegenetz (Projekt 20). Für diese Maßnahme liegt kein Beschluss vor. Zur Umsetzung der Maßnahme ist eine politische Beratung erforderlich.

> Da das Projekt in Abhängigkeit mit der Deutschen Bahn AG steht und dementsprechend von einem langen Abstimmungs- und Umsetzungszeitraum auszugehen ist, wird eine frühzeitige Beschlussfassung zum Start des Projektes dringend empfohlen.

Projekt 3: Umgestaltung des Rathausplatzes

Im Rahmen der Perspektive Richterich hat sich die Umgestaltung des Rathausplatzes als wichtige städtebauliche Maßnahme herausgestellt. Diese hat das Potential, die Ziele „attraktive Zentren gestalten“ und „Treffpunkte im öffentlichen Raum gestalten“ zu unterstützen. Im Hinblick auf die geplanten Entwicklungen im direkten Umfeld des Platzes, insb. den neuen Bahn-Haltepunkt (Projekt 13) und Neuordnung des Areals Roermonder Straße / Schloss-Schönau-Straße (Projekt 9) ist eine Steigerung der Besucherfrequenz und der Bedeutung des Platzes zu erwarten. Der Rathausplatz übernimmt zudem eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Bahn-Haltepunkt, Areal Roermonder Straße und dem Schloss-Schönau-Park (Projekt 4). Um der Bedeutung als „Geschäftszentrum“ und Treffpunkt gerecht zu werden, soll der Rathausplatz gestalterisch aufgewertet werden. Für diese Maßnahme liegt kein Beschluss vor. Zur Umsetzung der Maßnahme ist eine politische Beratung erforderlich.

> Es wird empfohlen, die Umgestaltung des Rathausplatzes im Anschluss an die übrigen Projekte umzusetzen.

Die Empfehlung der Verwaltung zum weiteren Vorgehen aus der Vorlage FB 61/1018/WP18, ein bis zwei Workshops mit Verwaltung und Politik durchzuführen, wird hiermit zurückgezogen. Die Verwaltung empfiehlt, auf Grundlage der vorliegenden Ergänzungen, die Priorisierung der weiteren Bearbeitung für alle genannten Projekte zu beschließen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-09-23 FB 61_1018_WP18-1 Perspektive Richteri SAO.pdf

15.10.2024

1.7 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung des Planungsausschusses
Gremium
Planungsausschuss
Datum
Do., 07.11.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 15:53

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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