Zweiter Quartalsbericht 2020 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen
E 26/0202/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Ferber weist auf die vorliegenden Ausführungen hin. Sie ergänzt, dass die Betriebsleitung gemäß § 20 EigVO NRW den Oberbürgermeister und den Betriebsausschuss vierteljährlich einen Monat nach Quartalsende über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Ausführung des Vermögensplans schriftlich zu unterrichten habe. Dies sei entsprechend vorab erfolgt.
Frau Ferber führt aus, dass sich in 2020 eine Ergebnisverschlechterung in Höhe von etwa 730.000 Euro im Vergleich zur Wirtschaftsplanung ergeben. Dies sei u.a. auf den Corona-bedingten Mehraufwand für die tägliche Gebäudereinigung aller Bereiche zurückzuführen.
Im Rahmen des Wirtschaftsplans für 2021 sei weiterhin mit einem Anstieg der Aufwendungen für Reinigungsleistungen und sonstige Leistungen in Höhe von mindestens 1,1 Mio. Euro zu rechnen.
Im 1. Quartalsbericht 2020 wurde veröffentlicht, dass eine aktualisierte Personalbemessung den Bedarf von insgesamt 7,5 Vollzeit-Äquivalenten ergab, für die noch keine Stellen in der Stellenübersicht 2020 enthalten sind.
Diese Entwicklung werde im Rahmen der Wirtschaftsplanung 2021 nach interner Abstimmung mitgetragen.6,5 dieser für 2020 überplanmäßigen Stellen konntenbereits besetzt werden. Eine Stelle sei derzeit noch vakant.
Diese aktualisierte Personalbemessung sei eine gute Basis. Hierbei seien Zukunftsthemen allerdings noch nicht hinreichend abgedeckt.
Frau Ferber führt weiter aus, dass u.a. in Vorbereitung auf die elektronische Rechnung erstmalig in 2020 auch die Rechnungen verbucht werden,die bislang nach fachlicher Prüfung durch den Betrieb zur unmittelbaren Anweisung an die Dienststellen weiter geleitet wurden. Hierdurch seien erhebliche Mittel im Millionenbereich bewegt worden.
Zum 30.06.2020 sind Mittel in Höhe von rund 85 Mio. Euro umzusetzen. Im Rahmen der Maßnahme Route Charlemagne wurden mit 8,5 Mio. Euro 10 % vom umzusetzenden Volumen realisiert. 42 % sind zum Stand 30.06.2020 in Bearbeitung.
Frau Ferber führt ergänzend zur Vorlage aus, dass das Wirtschaftsjahr 2020 - abgesehen von den Corona-bedingten Aufwendungen - bislang planmäßig verlaufe.
Ratsherr Fischer merkt an, dass nach wie vor nicht alle Dienstleistungen des Gebäudemanagements und die dafür erforderlichen Personalkapazitäten ihren Niederschlag in den umzusetzenden Mitteln der Wirtschaftsplanung finden. Er fragt, was getan würde, um das tatsächliche Zahlenwerk im Wirtschaftsplan abzubilden und die Umsetzung der Mittel zu gewährleisten.
Frau Ferber merkt an, dass die Niederlegung des Parkhauses Büchel nicht in den Zahlen der Wirtschaftsplanung und Berichterstattung enthalten sind.
Im Rahmen des Schulreparaturprogrammes seien insgesamt Mittel in Höhe von 80 Mio. Euro umzusetzen. Der Instandhaltungsstau seit Beginn des Schulreparaturprogrammes hätte bereits in Höhe von über 50 Mio. Euro abgearbeitet werden können. Für die Sanierung des Inda-Gymnasiums werden 2,6 Mio. Euro verausgabt. Verschiedene große Maßnahmen gelangen derzeit in die konkrete bauliche Umsetzung.Angemerkt sei zudem, dass die während der Schulferien umgesetzten Maßnahmen noch keine Berücksichtigung gefunden haben.
Ratsherr Fischer fragt, ob eine Prognose zum Schulreparaturprogramm abgegeben werden könne.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sei das Schulreparaturprogramm in vier bis fünf Jahren abgeschlossen. Sollten nach Abschluss des Programms noch Mittel auch weiterhin jährlich zur Verfügung gestellt werden, werden diese im Rahmen eines echten Schulsanierungsprogramms verwendet.
Herr Schavan ergänzt, dass es sich hier immer um eine Zeitpunktbetrachtung handle.
Ratsherr Fischer merkt an, dass die Prognose zum 31.12.2020 im Erfolgsplan des zweiten Quartalsberichts aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro ausweise. Er fragt, ob eine Abweichung zum angepassten Wirtschaftsplan aus der Sitzung vom 16.06.2020 in Höhe von 300.000 Euro realistisch sei. Er erkundigt sich, ob Teilleistungen Berücksichtigung fänden.
Frau Ferber antwortet ihm, dass die Prognose realistisch sei. Sie führt weiter aus, dass auch Teilleistungen grundsätzlich in den Anlagen im Bau befindlich aktiviert würden.
Ratsherr Fischer bittet um detaillierte Berichterstattung aller Baumaßnahmen zu ihrem jeweiligen Umsetzungsstand sowie um Aufklärung einzelner Hemmnisse und deren konkreten Ursachen.
Herr Schavan antwortet, dass die jeweiligen Projektleiter den Überblick mittels eines monatlichen Berichtswesens mit Ampelfunktion hierüber haben. Er führt weiter aus, dass vom Gebäudemanagement grundsätzlich nicht erwartet werde, detaillierte Sachstände zu allen Maßnahmen darzulegen. Per Zeitpunktbetrachtung werden die Sachstände weiterhin in den Quartalsberichten mitgeteilt.
Frau Ferber ergänzt, dass dies ein Thema für die Fachausschüsse sei.
Ratsherr Fischer äußert, dass er der Arbeit des Gebäudemanagements vertraue, ihm Transparenz aber wichtig sei. Er merkt an, dass der dargelegte Umsetzungsstand aus verschiedenen Gründen nur bedingt aussagekräftig sei.
Frau Ferber merkt an, dass für im Haushalt zur Verfügung stehende Mittel in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro aktuell die Grundlagen fehlen würden, um Planungen zu beginnen.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den zweiten Quartalsbericht 2020 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gebäudemanagement der Stadt Aachen zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Zweiter Quartalsbericht 2020
Gebäudemanagement
der Stadt Aachen
Erläuterungen
Es ergeben sich aufgrund der aktuellen Situation (Auswirkungen der Pandemie bzw. Präventionsmaßnahmen) veränderte Rahmenbedingungen und erhebliche Änderungen bei der Ausführung der Wirtschaftsplanung 2020. Über diese wurden die Mitglieder des Betriebsausschusses u.a. mit Schreiben vom 10.08.2020 vorab informiert.
Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)
Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:
1. Spalte | Von Betriebsausschuss und Rat ursprünglich beschlossene Werte für das Jahr 2020 |
2. Spalte | Anpassungen an die nachträglichen Veränderungen durch den Haushaltsplan |
3. Spalte | Buchungs-Stand zum 30.06.2020 |
4. Spalte | Prognose zum 31.12.2020 |
5. Spalte | Abweichung (Spalte 4 zu 2) |
A)Erläuterungen zu den Ertragspositionen
Externe Erträge
Im Bereich der externen Erträge ergeben sich saldiert höhere Erträge. Die Auswirkungen der Pandemiesind in der Prognose bereits berücksichtigt. Im Ertragsbereich sind diese Auswirkungen mit voraussichtlich lediglich rd. - 15 T EUR zu veranschlagen.
Städteregion Fremdverwaltung
Die Erträge aus der Bewirtschaftung für die Städteregion (Zeile 7)und die damit verbundenen Arbeiten und Aufwendungen erhöhen sich um rd. 756 T EUR.
Intern
Es ergeben sich erhebliche Ertragsveränderungen, die auf geänderte Aufwandspositionen zurückzuführen sind, z.B. erhöhte Erträge für die Durchführung konsumtiver Maßnahmen im Rahmen des Programms „Gute Schule 2020“ und erhöhter Aufwand bei den Serviceleistungen für verschiedene Fachbereiche mit korrespondierendem Ertrag (Kostenerstattung).
Zur transparenten Darstellung der durch den E 26 insgesamt zu verarbeitenden Mittel, aber auch zur Vorbereitung auf die elektronische Rechnung (Auftraggeber = Rechnungsempfänger) werden in 2020 erstmalig auch die Rechnungen verbucht, die bislang nach fachlicher Prüfung durch den Betrieb zur unmittelbaren Anweisung an die Dienststellen weiter geleitet wurden.
Insgesamt wird deutlich, dass mit einer Prognose von rd. 3,65 Mio. Euro (Zeile 23) die Anzahl der Dienstleistungen und somit der damit verbundene Aufwand erheblich ist.
Direkte Verrechnung mit dem Haushalt
Auch hier ergibt sich eine höhere Erstattung, der in gleicher Höhe zusätzlicher Aufwand gegenüber steht.
Aktivierte Eigenleistung
Diese wird nicht in der prognostizierten Höhe erreichbar sein. Ursächlich hierfür sind insbesondere verschiedenegrößere Maßnahmen im Investitionsbereich, die sich noch nicht in der baulichen Umsetzungsphase befinden. Auch werden verstärkt Maßnahmen im konsumtiven Bereich durchgeführt, dienicht mit aktivierter Eigenleistung gebucht werden können (u.a. konsumtive Maßnahmen im Programm “Gute Schule 2020“ und Dienstleistungen für anderem Bereiche, siehe Erläuterungen oben). Diese Ergebnisverschlechterung korrespondiert nicht mit Aufwandspositionen und wirkt sich somit unmittelbar auf das operative Ergebnis aus.
Periodenfremde Erträge
Hier sind zum Stichtag rd. 332 T EUR zu verzeichnen, im Wesentlichenaus dem Bereich der Betriebskostenabrechnungen.
Zusammenfassung zur Ertragsentwicklung
Insgesamt erhöhen sich die Erträge erheblich im Vergleich zur Planung um rd. 4,2 Mio. EUR. Die deutliche Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Kostenerstattung für bislang nicht ausgewiesenen Dienstleistungen und höhere Erträge aus Dienstleistungen für die Städteregion zurück zu führen.
B)Erläuterungen zu den Aufwandspositionen
Bewirtschaftungsaufwand
Es ergeben sich insbesondere im Bereich der Reinigungsausgaben erhebliche Mehrausgaben aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen (Pandemie bzw. Präventionsmaßnahmen).
Der sonstige Bewirtschaftungsaufwand (Zeile 46) erhöht sich erheblich um den Bereich der Dienstleistungen für andere Bereiche; dem stehen Erstattungen in gleicher Höhe gegenüber.
Auch der Bewirtschaftungsaufwand für die Städteregion erhöht sich deutlich.
Instandhaltung
Auch hier ergibt sich ein höherer Aufwand durch die Umsetzung von konsumtiven Maßnahmen im Rahmen der Förderung „Gute Schule 2020“ und durch Dienstleistungen, z.B.im Bereich der Anmietungen für den FB 56, verbunden mit Instandhaltungsverpflichtungen. Dem stehen Kostenerstattungen / Erträge in gleicher Höhe gegenüber.
Serviceleistungen für die Stadt
Diese verändern sich in den einzelnen ausgewiesenen Positionen und bewirken in der Summe einen weiteren Anstieg der Aufwendungen in diesem Bereich. Im Regelfall erfolgen in gleicher Höhe Erstattungen bzw. stehen diesen auch Ertragspositionen gegenüber.
Personalaufwand
In 2020 ergibt sichsaldiert220 T EURzusätzlicherPersonal - Aufwand im Vergleich zum Ansatz in der Wirtschaftsplanung.Zum einen konnten nahezu alle Stellen der Stellenübersicht 2020 besetzt werden; zum anderen stehen unterjährig nicht besetzten Stellen bzw. Entfall der Lohnfortzahlung zusätzliche- vorerst befristete - unterjährige Beschäftigungsverhältnisse gegenüber.
DV-Budget
Mehraufwendungen sind im Rahmen der Pandemie zwingend erforderlich, u.a. für VPN - Anschlüsse zurGewährleistung von mobiler Arbeit. Andere zusätzliche Aufwendungen, z.B. für die Durchführung von Videokonferenzen, kommen noch dazu, sind jedoch derzeit noch nicht in genauer Höhe kalkulierbar.
Die konsequente Umstellung auf Notebooks wird sich im investiven Bereich auswirken: Kosten in 2020 rd. 50 T Euro, in 2021 rd. 150 T Euro.
Periodenfremde Aufwendungen
Diese liegen zum Stand 30.06.2020 bei 151 T EUR.
Zusammenfassung zur Aufwandsentwicklung
Insgesamt erhöhen sich die Aufwendungen aus den oben genannten Gründen erheblich um rd. 4,9 Mio. EUR.
Resumee Erfolgsplan
Das insgesamt durch den Betrieb umzusetzende Volumen im konsumtiven Bereich- ohne Abschreibungen und Zinsen und bereinigt um den Verwaltungskostenbeitrag - ist im Laufe der Jahre kontinuierlich und teilweise erheblich gestiegen und liegt in 2020 bei rd. 66,5 Mio. Euro.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2020 das operative Ergebnis verschlechternde Veränderungen im Vergleich zur Wirtschaftsplanung in Höhe von- 732 T EUR.
Der aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Prävention) erforderliche Mehraufwand beträgt voraussichtlich mindestens 756 T Euro für das Jahr 2020. Darin enthalten ist zusätzlicher Aufwand insbesondere fürdie Gebäudereinigung, aber auch für Sicherheits- und Pfortendienste und - in deutlich geringerem Umfang - Aufwandim Bereich der DV-Ausgaben zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Betriebes.
Der ausgewiesene prognostizierte erhöhte operative Verlust erfordert gemäß Wertgrenzen des § 15Absatz 3 a) der Betriebssatzung keine Veränderung der Wirtschaftsplanung. Die Entwicklung bis zum Jahresende bleibt abzuwarten.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass auch für die Wirtschaftsplanung 2021 und Folgejahre entsprechender zusätzlicher Aufwand zu berücksichtigen ist.
C)Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)
Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 30.06.2020 ausgewertet.
Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 87)
Zum 30.06.2020sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rund 61 Mio. EUR zuzüglich rd. 23,7 Mio. EURInvestitionszuschüsse zum 30.06.2020 30,2 %im Bereich der Investitionsmittel und28,6 %im Bereich der Investitionszuschüsse verfügt.
Der Umsetzungsstand in Prozent ist dabei nur bedingt aussagekräftig, da in größerem Umfang bei Maßnahmen Mittel zur Verfügung im Haushalt und somit Wirtschaftsplan stehen, jedoch aus verschiedenen Gründen noch nicht verausgabt werden können:
-teilweise fehlen die Grundlagen, um Planungen beginnen zu können (z.B. Grundstücksfrage und/oder Bedarf unklar) oder die Maßnahmen bedürfen weiterer Klärung aufgrund von neuen Erkenntnissen, u.a. Überlegungen zur Durchführung im Rahmen von Investorenmodellen, Umstellung der Umsetzungsverfahren u.ä.; diese werden in den jeweiligen Berichten mit „ruht“ gekennzeichnet |
-Maßnahmen in erheblichem Umfang befinden sich noch in den Planungsphasen, der maßgebliche Mittelabfluss tritt mit zeitlicher Verzögerung während der Bauphase ein |
Bereits im Rahmen der Berichterstattung zum ersten Quartal wurde eine Verlagerung in Höhe von 200 T EURvon der Position „U3-Ausbaumaßnahmen“ zum „Neubau Stettiner Straße“ vorgenommen. Es ergibt sich Mehrbedarf beim Ersatz-Neubau der viergruppigen Einrichtung, die in 2020 fertiggestellt wird. In der Vorlage zum Baubeschluss von Oktober 2017 wurdeu.a. noch eine nur 2 % Indexsteigerung (in der Folge 6 %, angepasst an die tatsächliche Preisentwicklung) budgetwirksam einbezogen und weder Varianz noch Risiken budgetwirksam berücksichtigt.
Im zweiten Quartal wurden weitere Verlagerungen vorgenommen: so ergibt sich Mehrbedarf im Bereich der OGS-Maßnahmen, u.a. bei der Hanbrucher Straße. Eine weitere Verlagerung wurde gemäß Vorlage und Beschlusslage zum Neubau Grundschule Reimser Straße (Bildchen) aus der Position 5. Gesamtschule in Höhe von 500.000 vorgenommen.
Im Bereich derVerpflichtungsermächtigungen wird diese in Abstimmung mit der Finanzsteuerung von der Maßnahme Kita Eibenweg zur Position KommInvFöG € in Höhe von 873.000 EUR verlagert. Aus wirtschaftlichen Gründen werden bei den Maßnahmen Sanierung Schulzentrum Laurensberg und Inda-Gymnasium Ausschreibungen gebündelt und entsprechende Bestellobligos bereits in 2020 erforderlich. In Höhe des städtischen Eigenanteils werden diese durch Verlagerung der Verpflichtungsermächtigung gedeckt.
Des Weiteren erfolgte einen Mittelverlagerung aus dem Haushalt zum Erwerb von Containern - vorerst für die Zeit der Sanierung desInda – Gymnasiums vorgesehen - in Höhe1.000.000 EUR.
Route Charlemagne (Zeilen 88)
Es handelt sich um die kaufmännische Restabwicklung der Maßnahme.
Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen und Fachbereiche
Durch den Betrieb ist die Maßnahme „Sanierung Spielcasino Monheimsallee (Neues Kurhaus) als Dienstleistung für den Eurogress zu erbringen. Hier beträgt der Bearbeitungsstand der bislang für die Maßnahme zur Verfügung gestellten Mittel 44,72 %.
Darüber hinaus sind durch den Betrieb weitere rd. 5,5Mio. EUR zu verarbeiten (Anlage 2a), die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen oder Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden. Hier beträgt der Umsetzungstand zum 30.06.202035,4 %.
Nach wie vor finden nicht alle Dienstleistungen des Gebäudemanagements und die dafür erforderlichen Personalkapazitäten ihren Niederschlag in den umzusetzenden Mitteln der Wirtschaftsplanung.
Die Niederlegung des Parkhauses Büchel wird vom E 26 betreut und die entsprechenden Verfahren und Vergaben durchgeführt; nach fachlicher Prüfung durch den Betrieb werden die Rechnungen unmittelbar durch die Stadtentwicklungsgesellschaft ausbezahlt. Diese Dienstleistung bindet Kapazitäten, die somit nicht in den Zahlen der Wirtschaftsplanung und Berichterstattung enthalten sind.
Beispielhaft genannt seien auch umfangreiche Voruntersuchungen im Auftrag von anderen Fachbereichen (z.B. in den Bereichen Kindertagesstätten, im Bereich OGS und für Feuerwehrvorhaben) und Varianten-Untersuchungen, durch die erhebliche personelle Kapazitäten gebunden wurden.
Resümee
Auch in 2020 verbleibt es bei einem als hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen und vielfältigen Zusatzaufgaben. Eine deutliche Erhöhung des umgesetzten Volumens wird sich in denFolgejahren bemerkbar machen, da verschiedene große Maßnahmen ab dem 2. Halbjahr 2020 in die mehrjährige konkrete bauliche Umsetzung gelangen.
Entwicklung der durch den Betrieb zu betreuenden Flächen
Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft (Sach- und Personalaufwand) hängt in hohem Maßevondenzu betreuenden Flächen ab.Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Entwicklung der Flächen zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung. In den letzten Jahren sind die Flächen kontinuierlich gestiegen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Flächen nach Nutzungskategorienim zweiten Quartal 2020.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (4)
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Technische Details
ID: 100709
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=100709
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2020-08-06 E 26_0202_WP17 Zweiter Quartalsberi SAO.pdf
9.11.2024
435.0 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
- Gremium
- Betriebsausschuss Gebäudemanagement
- Datum
- Di., 08.09.2020
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 17. Februar 2026 um 23:31