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Strukturwandel Rheinisches Revier – hier: ‘Digitale Energie‘

FB 02/0212/WP17 · Kenntnisnahme

Strukturwandel Rheinisches Revier – hier: ‘Digitale Energie‘

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Der Ausschussvorsitzende Herr Schultheis dankt Herrn Dr. Andres vom Fraunhofer Zentrum für digitale Energie für seinen interessanten Vortrag und eröffnet die Fragerunde.

Herrn Adenauer beschäftigt die Frage, ob es längerfristig Sinn mache eher auf dezentrale Versorgungseinrichtungen oder doch auf Datenautobahnen zu setzen. Darüber hinaus vermisst er in dem Vortrag den Aspekt des Einsparens von Energie. Herr Dr. Andres führt dazu aus, dass man nicht von einem ‘entweder–oder‘ sprechen könne. Man müsse eher von einem Mix der Systeme und Möglichkeiten ausgehen. Wie genau die Zukunft der Energiesysteme aussehe, könne er leider auch nicht sagen. Es werde sich auf jeden Fall um einen ‘Mehrklang von technischen Lösungen‘ handeln.

Das Thema der Energieeffizienz bzw. des Einsparens von Energie werdesicher betrachtet. Hier beschäftige man sich mit ‘open district‘ für Wohnquartiere und entsprechende Softwaretools für die Industrie.

Frau Kehren fragt nach, warum man das Projekt zum Teil in Bayern angesiedelt habe, wo doch das KnowHow dazu bei der RWTH Aachen entstanden sei. Herr Dr. Andres erklärt, dass die Ansiedlung auf einem Vorgängerprojekt beruhe. Die Infrastruktur für F&E war dort bereits erarbeitet. Darüber hinaus mache es Sinn, nicht alle Anwendungsfälle in einer Region zu verorten, da jede Region ihre spezifischen Anforderungen habe.

Auf die Frage von Herrn Deutz an Herrn Begaß wie der aktuelle Stand des Siemens Projekts Rheinisches Zukunftsrevier ist, antwortet dieser, dass eine Qualifizierung noch nicht erfolgt ist. Allerdings kann man davon ausgehen, dass den Startprogrammen im nächsten Jahr die Regelförderung folgen wird. Insofern können dann nochmal neue Projekte eingebracht werden. Herr Schultheis ergänzt, dass im Rahmen der Wasserstoffstrategie des Bundes noch weitere Ideen und Projekte auf den Weg gebracht werden können. In diese Strategie passe auch das Rheinische Zukunftsrevier.

Herr Dolan fragt nach, ob dieses Projekt einzigartig im europäischen Raum ist oder es nicht auch Sinn macht, über den Tellerrand zu schauen. Herr Dr. Andres entgegnet, dass die Kombination der Projektelemente doch eher ein großes Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Er ergänzt, dass sich die Hochschule und das Fraunhofer Institut auch als Ausbildungsraum für die zukünftigen ‘Köpfe‘ der Industrie sehen. Die Expertise, die dort erlangt wird, bildet die Grundlage für die Nachwuchskräfte in der Digital- und Industriewirtschaft.

Da es keine weiteren Wortmeldungen gibt, schließt Herr Schultheis die Fragerunde undbedankt sich abschließend bei Herrn Dr. Andres.

Beschluss

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Informationen zu den Aktivitäten und Projekten des Fraunhofer Zentrums für digitale Energie zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Informationen zu den Aktivitäten und Projekten des Fraunhofer Zentrums für digitale Energie zur Kenntnis.

Erläuterungen

Strukturwandel Rheinisches Revier – hier: ‘Digitale Energie‘
‘Das Rheinische Revier steht durch den Kohleausstieg vor einem tiefgreifenden Wandel. Speziell auf die Energiewirtschaft und die energieintensive Industrie kommen große Herausforderungen zu. Das Ende der Kohleverstromung, die Kopplung verschiedener Sektoren (z. B. Elektrizität, Wärme, Mobilität…) und die damit verbundene Digitalisierung stellen die Unternehmen vor veränderte Markt- und Rahmenbedingungen. Um diesen Wandel zu meistern und als Zukunftschance zu gestalten, fördern der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen den Aufbau des »Fraunhofer-Zentrums Digitale Energie«. Ziel ist es, Grundlagen für technisch zuverlässige, vor Hackerangriffen sichere und wirtschaftlich attraktive digitalisierte Energieinfrastrukturen im Rheinischen Revier zu legen und in den Betrieb zu überführen. Das Zentrum wird vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT (Prof. Stefan Decker und Prof. Matthias Jarke) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE (Prof. Peter Martini) sowie den Instituten IAEW (Prof. Albert Moser) und E.ON ACS (Prof. Antonello Monti) der Energietechnik an der RWTH Aachen aufgebaut.‘

(Pressemeldung desFraunhofer Zentrums für digitale Energie vom 28.04.2020)

In unregelmäßiger Reihenfolge möchte der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa die politischen Vertreterzu Akteuren, Initiativen und konkreten Projekten im Kontext des Strukturwandels im Rheinischen Revier informieren.

Herr Prof. Andres wird in dieser Reihe die Aktivitäten und Projekte des Fraunhofer Zentrums für digitale Energie, vorstellen.

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (1)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2020-08-21 FB 02_0212_WP17 Strukturwandel Rhein SAO.pdf

8.11.2024

80.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 2
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Gremium
Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Datum
Mi., 09.09.2020
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
17. Februar 2026 um 23:32

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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