Bürger*innenantrag auf Umbenennung einer Teilfläche der Großkölnstraße in Hiroshimaplatz
FB 62/0067/WP18-1 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Ferrari berichtet, im Vorfeld der Sitzung habe es mehrere Anfragen gegeben, ob der vorgesehene Platz der geeignete Platz sei für eine Benennung in „Hiroshimaplatz. Im Bürgerforum sei das Thema aufgrund eines
entsprechenden Antrages behandelt worden. Das Bürgerforum habe sich dafür ausgesprochen, den Platz an der City-Kirche in „Hiroshimaplatz“ umzubenennen und die Verwaltung beauftragt, weitere geeignete Plätze
vorzuschlagen. Er regt an, mit den Antragsteller*innen und der Interessengemeinschaft Großkölnstraße ein
Gespräch zu führen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
Herr Deloie teilt mit, von den von der Verwaltung vorgeschlagenen Plätzen sei der in der Großkölnstraße der beste Platz, auch wenn dies nicht der geeignete Platz sei. Die Antragsteller*innen hätten seinerzeit die Fläche zwischen der City-Kirche und Nanu-Nana vorgeschlagen. Bei dieser Fläche gebe es keinen Konflikt in Bezug auf Überfrachtungen. Es gebe dort kein Denkmal, keine andere Wegebeziehung und der Platz werde nicht befahren. Die Bedenken der Interessengemeinschaft könne er nachvollziehen und gibt zu überlegen, den ursprünglich von den Antragstellern vorgeschlagenen Platz in „Hiroshimaplatz“ zu benennen. Zu der Vorlage merkt er an, hier sei aufgeführt, dass es keine finanziellen Auswirkungen gebe. Dies treffe nicht zu. Die Umbenennung sei mit Kosten verbunden. Er bittet die Verwaltung, dies zu korrigieren.
Frau Penalosa spricht sich dafür aus, das Thema zu vertagen und ein Gespräch mit den Beteiligten zu führen. Eine Entscheidung sollte in der nächsten Sitzung getroffen werden.
Auch Herr Dr. Otten ist für eine Vertagung des Punktes. Seine Fraktion befürworte ebenfalls den Bereich
zwischen der City-Kirche und Nanu-Nana für eine Umbenennung in Hiroshimaplatz. Mit den Beteiligten sollte gesprochen werden.
Herr Frieders gibt zu bedenken, dass der Platz zwischen City-Kirche und Nanu-Nana bereits einen Namen habe, und zwar „An der Nikolauskirche“.
Herr Ferrari teilt zusammenfassend mit, heute werde kein Beschluss gefasst. Er werde mit den Beteiligten ein Gespräch führen, um eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Die Tendenz der Fraktionen nehme er mit.
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt eine Teilfläche einer der zur Auswahl stehenden Flächen in Hiroshimaplatz umzubenennen
und beauftragt die Verwaltungein dazu passendes Gedenkobjekt im Benehmen mit den Antragstellernmit folgendem als Grundlage dienendem Text zu realisieren:
„Für eine atomwaffenfreie Zukunft!
Im Gedenken an hunderttausende Opfer der
Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
am 6. und 9. August 1945 und zur Mahnung
an künftige Generationen.“
Erläuterungen
In der Sitzung des Bürgerforums am 28.01.2025 wurde die Verwaltung gebeten bis zur Beschlussfassung in der BV Mitte unter Einbezug der Initiator*innen sowie der Sprecher*innen der Bezirksvertretung Aachen-Mitte weitere geeignete Plätze
vorzuschlagen und zur abschließenden Beratung vorzulegen. Die Verwaltung hat jetzt drei weitere Flächen ausgewählt, die die Bedingungen einer einfachen Umbenennung erfüllen (siehe Alternativpläne 1-3 in den Anlagen). Daher wird der ursprüngliche Beschlussvorschlag an die neuen Umstände angepasst.
Nach der erfolgten Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Aachen-Mitte wird die Verwaltung beauftragt, ein dazu passendes Gedenkobjekt im Benehmen mit den Antragstellern mit folgendem als Grundlage dienendem Text zu realisieren:
„Für eine atomwaffenfreie Zukunft!
Im Gedenken an hunderttausende Opfer der
Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
am 6. und 9. August 1945 und zur Mahnung
an künftige Generationen.“
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
X |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Technische Details
ID: 1009167
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1009167
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2025-02-06 FB 62_0067_WP18-1 Buerger_innenantrag a SAO.pdf
12.2.2025
7.6 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 4.1
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Datum
- Mi., 19.02.2025
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 62 - Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung
- Zusätze
- geänderte Beschlussfassung durch Bitte in der Sitzung des Bürgerforums vom 28.01.2025
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 12:12
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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