19. Februar 2025 um 17:00, Rathaus
TOP 4.1Öffentlich

Bürger*innenantrag auf Umbenennung einer Teilfläche der Großkölnstraße in Hiroshimaplatz

FB 62/0067/WP18-1 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:vertagt

Beratung

Herr Ferrari berichtet, im Vorfeld der Sitzung habe es mehrere Anfragen gegeben, ob der vorgesehene Platz der geeignete Platz sei für eine Benennung in „Hiroshimaplatz. Im Bürgerforum sei das Thema aufgrund eines

entsprechenden Antrages behandelt worden. Das Bürgerforum habe sich dafür ausgesprochen, den Platz an der City-Kirche in „Hiroshimaplatz“ umzubenennen und die Verwaltung beauftragt, weitere geeignete Plätze

vorzuschlagen. Er regt an, mit den Antragsteller*innen und der Interessengemeinschaft Großkölnstraße ein

Gespräch zu führen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

Herr Deloie teilt mit, von den von der Verwaltung vorgeschlagenen Plätzen sei der in der Großkölnstraße der beste Platz, auch wenn dies nicht der geeignete Platz sei. Die Antragsteller*innen hätten seinerzeit die Fläche zwischen der City-Kirche und Nanu-Nana vorgeschlagen. Bei dieser Fläche gebe es keinen Konflikt in Bezug auf Überfrachtungen. Es gebe dort kein Denkmal, keine andere Wegebeziehung und der Platz werde nicht befahren. Die Bedenken der Interessengemeinschaft könne er nachvollziehen und gibt zu überlegen, den ursprünglich von den Antragstellern vorgeschlagenen Platz in „Hiroshimaplatz“ zu benennen. Zu der Vorlage merkt er an, hier sei aufgeführt, dass es keine finanziellen Auswirkungen gebe. Dies treffe nicht zu. Die Umbenennung sei mit Kosten verbunden. Er bittet die Verwaltung, dies zu korrigieren.

Frau Penalosa spricht sich dafür aus, das Thema zu vertagen und ein Gespräch mit den Beteiligten zu führen. Eine Entscheidung sollte in der nächsten Sitzung getroffen werden.

Auch Herr Dr. Otten ist für eine Vertagung des Punktes. Seine Fraktion befürworte ebenfalls den Bereich

zwischen der City-Kirche und Nanu-Nana für eine Umbenennung in Hiroshimaplatz. Mit den Beteiligten sollte gesprochen werden.

Herr Frieders gibt zu bedenken, dass der Platz zwischen City-Kirche und Nanu-Nana bereits einen Namen habe, und zwar „An der Nikolauskirche“.

Herr Ferrari teilt zusammenfassend mit, heute werde kein Beschluss gefasst. Er werde mit den Beteiligten ein Gespräch führen, um eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Die Tendenz der Fraktionen nehme er mit.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt eine Teilfläche einer der zur Auswahl stehenden Flächen in Hiroshimaplatz umzubenennen

und beauftragt die Verwaltungein dazu passendes Gedenkobjekt im Benehmen mit den Antragstellernmit folgendem als Grundlage dienendem Text zu realisieren:

„Für eine atomwaffenfreie Zukunft!

Im Gedenken an hunderttausende Opfer der

Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

am 6. und 9. August 1945 und zur Mahnung

an künftige Generationen.“

Erläuterungen

In der Sitzung des Bürgerforums am 28.01.2025 wurde die Verwaltung gebeten bis zur Beschlussfassung in der BV Mitte unter Einbezug der Initiator*innen sowie der Sprecher*innen der Bezirksvertretung Aachen-Mitte weitere geeignete Plätze

vorzuschlagen und zur abschließenden Beratung vorzulegen. Die Verwaltung hat jetzt drei weitere Flächen ausgewählt, die die Bedingungen einer einfachen Umbenennung erfüllen (siehe Alternativpläne 1-3 in den Anlagen). Daher wird der ursprüngliche Beschlussvorschlag an die neuen Umstände angepasst.

Nach der erfolgten Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Aachen-Mitte wird die Verwaltung beauftragt, ein dazu passendes Gedenkobjekt im Benehmen mit den Antragstellern mit folgendem als Grundlage dienendem Text zu realisieren:

„Für eine atomwaffenfreie Zukunft!

Im Gedenken an hunderttausende Opfer der

Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

am 6. und 9. August 1945 und zur Mahnung

an künftige Generationen.“

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-02-06 FB 62_0067_WP18-1 Buerger_innenantrag a SAO.pdf

12.2.2025

7.6 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4.1
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Datum
Mi., 19.02.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 62 - Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung
Zusätze
geänderte Beschlussfassung durch Bitte in der Sitzung des Bürgerforums vom 28.01.2025
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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