11. März 2025 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Eingangsbereich der städtischen KiTa Passstraße 123 (Farwickpark), Antrag der Fraktion FDP vom 18.11.2024

FB 45/0668/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Haring erläutert, dass sie den Antrag im November 2024 eingereicht habe vor dem Hintergrund mehrerer Elternbeschwerden. Zum einen sei die Zuwegung zur KiTa nicht ausreichend befestigt, sodass Eltern und Kinder immer wieder durch Schlamm treten müssten. Zum anderen sei der Fußweg zu spärlich beleuchtet. Insbesondere in den Wintermonaten löse dies ein beunruhigendes Gefühl aus. Sie schlägt vor, als Kompromiss Lampen mit Bewegungsmeldern zu installieren, die bei ausreichenden Lichtverhältnissen nicht anschlagen würden.

Frau Vallot bekräftigt die Ausführungen von Frau Haring und regt die Prüfung von Lampen an, welche die Tier- und Pflanzenwelt nicht negativ beeinflussen würden.

Herr Tillmanns schließt sich den Aussagen der Vorlage an und könne diesen folgen. Darüber hinaus würden die Themen Beleuchtung und Parkkonzept nicht in die Zuständigkeit des KJA, sondern vielmehr des AUK (Ausschuss für Umwelt und Klima) fallen.

Frau Scheidt weist darauf hin, dass es sich bei der Einrichtung um eine schöne und vor ein paar Jahren neu gebaute KiTa in einer exklusiven Lage, nämlich einem denkmalgeschützten Park, handele. Der Besuch dieser KiTa stelle ihrer Ansicht nach ein Privileg dar, für welches die schwächere Beleuchtung durchaus als Kompromiss in Kauf genommen werden könne. Sie hoffe darauf, dass hier nochmals vermittelt werden könnte.

Frau Haring betont die erhöhte Sensibilität der Eltern, insbesondere nach den jüngsten Ereignissen, beispielsweise in Aschaffenburg.

Frau Schmitt-Promny mahnt, im Rahmen der Argumentation Grenzen zu wahren und die Ereignisse in Aschaffenburg nicht in eine Diskussion um Beleuchtung für den Eingangsbereich einer KiTa einfließen zu lassen. Es gebe einen beleuchteten Eingang, insofern könne nicht die Rede davon sein, dass der Bereich unbeleuchtet sei. An anderen Standorten müssten Eltern mit ihren Kindern größere Straßen überqueren, um die KiTa zu erreichen. Sie bittet daher darum, in diesem Fall angemessen zu reagieren.

Frau van der Meulen unterstützt Frau Schmitt-Promny. Auch sie könne die Argumentation der Verwaltung nachvollziehen, insbesondere mit Blick auf die ökologischen Aspekte. Sie gehe davon aus, dass sich die Verwaltung intensiv mit allen Optionen befasst habe.

Beschluss

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.

Erläuterungen

1. Ausgangslage

Mit Schreiben vom 18.11.2024 wurde durch die FDP-Fraktion ein Antrag zur Befestigung des Eingangsbereichs der städtischen KiTa Passstraße 123 (Farwickpark) sowie die ausreichende Beleuchtung durch z.B. Straßenlaternen gestellt, zu welchem in der Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses ausgeführt werden soll (s. Anlage 1).

Zwecks inhaltlicher Bearbeitung wurde der Antrag auch an E 18, FB 36 sowie die Regionetz weitergeleitet. Von dort wurden Begehungen durchgeführt.

2. Befestigung der Zuwegung

Seitens E 18 und FB 36 wurde mitgeteilt, dass in Bezug auf den Zustand der Wegeflächen der Anlieferverkehr zur KiTa eine wesentliche Rolle spiele. Das regelmäßige Befahren und Wenden, auch mit schwereren Fahrzeugen, hinterlasse vor allem bei feuchter Witterung Spurrillen im Belag. Diese würden durch die weitere Befahrung vertieft, sodass sich bei Regen Pfützen bilden.

Die Grünpflege und -unterhaltung des Aachener Stadtbetriebs ist in diesem Bereich bereits regelmäßig tätig, um die Flächen in einem gut benutzbaren Zustand zu halten. Die Wege werden, in der Regel und bei entsprechender Witterung, monatlich mit einem Wegepflegegerät abgefahren. Bedarfsweise wird die Deckschicht der Wege durch Aufbringen von Kalksteinsplitt instandgehalten.

Eine weitere Versiegelung der Flächen sei aus ökologischen und denkmalpflegerischen Gründen jedoch keine Option. Die fachliche Grundlage hierfür bildet das 'Parkpflegewerk Stadtpark', ein umfassendes gartendenkmalpflegerisches Gutachten, das durch den Planungsausschuss, die Bezirksvertretung Aachen-Mitte sowie den Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz im November 2018 beschlossen wurde (Vorlagen-Nr.: FB36/0308/WP17).

3. Beleuchtung der Zuwegung

Seitens der Regionetz wurde mitgeteilt, dass es eine beleuchtete Zuwegung direkt von der Passstraße aus gibt. Lediglich der parallel zur Passstraße laufende Weg durch die Parkanlage, bzw. der Weg zu Margratenstraße ist derzeitig unbeleuchtet. Eine beleuchtete Zuwegung ist dementsprechend vorhanden (s. Anlage 2).

Ergänzend wurde seitens E 18 und FB 36 mitgeteilt, dass eine Straßenbeleuchtung, insbesondere in Park- und Grünanlagen, neben den positiven Auswirkungen für die Benutzbarkeit auch negative Effekte auf die Tier- und Pflanzenwelt habe. So würden beispielsweise Vögel in ihren Rückzugs- und Ruheräumen gestört, Insekten sterben durch das dauerhafte Umfliegen der Lichtquellen.

Aus diesen Gründen würde Beleuchtung in solchen Grünräumen nur dort eingesetzt, wo es aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich sei, zum Beispiel an wichtigen Hauptwegeverbindungen. Die Beleuchtung eines weiteren Zuweges zur KiTa Passstraße 123 ist deshalb nicht vorgesehen.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-02-19 FB 45_0668_WP18 Eingangsbereich der SAO.pdf

19.2.2025

785.3 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 11.03.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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