Sachstand Maßnahmen Spielplatz Forster Weg, ISEK Beverau
FB 36/0566/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Frau Fiege berichtet anhand einer Präsentation zum Sachstand und gibt einen Ausblick auf die weitere
Planung.
Herr Ferrari dankt Frau Fiege für die Erläuterungen.
Frau Penalosa freut sich über die Neugestaltung des Spielplatzes Forster Weg, insbesondere für die Kinder aus dem Vinzenz-Heim, das sich in der Nähe befindet.
Frau Luczak findet die Planung sehr überzeugend und lobt, dass 70 % der Kosten gefördert werden.
Zu dem Bodentrampolin weist Herr Pfeiffer auf Probleme für Menschen mit Rollstuhl hin.
Frau Fiege teilt hierzu mit, es gebe auf dem Markt noch keine andere Form des Trampolins.
Herr Deloie weist auf die vorliegende Stellungnahme der Kommission Barrierefreies Bauen hin. Er erkundigt
sich in Bezug auf die Prioritätenliste für Spielplätze, inwiefern das Vorziehen einer Maßnahme dazu führe,
dass Planungskapazitäten gebunden und Maßnahmen auf der Prioritätenliste verschoben würden. Es gebe Spielplätze, die eine höhere Priorisierung hätten. Die Neugestaltung des Spielplatzes Forster Weg begrüßt er.
Frau Fiege teilt mit, es handele sich hier um eine Maßnahme im Rahmen des ISEK Beverau und nicht um eine Maßnahme aus der Prioritätenliste.
Frau Conradt stellt eine Frage zur Beschattung des Spielplatzes in den Sommermonaten, insbesondere bezogen auf den Bereich der Rutschen für kleinere Kinder.
Frau Fiege informiert, die Rutschen seien zum Norden ausgerichtet.
Herr Jacoby stellt eine Frage zum Ablaufplan und merkt an, dass es erfahrungsgemäß nicht so viele Anbieter gebe und Spielgeräte oft nicht verfügbar seien. Er gibt zu überlegen, mehrere Maßnahmen zu bündeln und im Hinblick auf längere Lieferzeiten auf andere, ähnliche Produkte zurückzugreifen.
Frau Fiege berichtet, man gehe davon aus, dass mit der Umsetzung der Maßnahme im 4. Quartal begonnen werden könne. Eine Bündelung von Maßnahmen sei schwierig. Jeder Spielplatz habe seine eigene Art. Die
Lieferzeiten seien oft nicht das Problem, sondern die Bodengutachten, wodurch Maßnahmen sich verzögerten.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt der Bezirksvertretung Aachen – Mitte die Verwaltung mit der Umsetzung der Neugestaltung des Spielplatzes Forster Weg auf Grundlage des vorliegenden Entwurfes zu beauftragen.
Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt der Bezirksvertretung Aachen – Mitte die Verwaltung mit der Umsetzung der Neugestaltung des Spielplatzes Forster Weg auf Grundlage des vorliegenden Entwurfes zu beauftragen.
Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Neugestaltung des Spielplatzes Forster Weg auf Grundlage des vorliegenden Entwurfes.
Erläuterungen
Bestand
Der Spielplatz Forster Weg liegt in einem Grünzug, entlang des Forster Weges auf einer großen Wiese mit altem Baumbestand und hat eine Größe von ca. 670 m². Nordwestlich grenzt die Spielfläche an den Schrebergärten, dem „Gartenverein Branderhof e. V.“, mit einer dichten Hecke ab. Ansonsten besteht die Einfriedung aus einer 80 cm hohen Umzäunung.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich das Wohngebiet, das überwiegend aus einer Ein- und Doppelhausbebauung besteht. Der Anteil an Familien mit Kindern ist imDurchschnitt zur Stadt Aachen erhöht und es wird weiterhin auf Grund des Generationswechsels mit einem stetig wachsenden Zuzug junger Familien gerechnet
Der Spielplatz ist relativ klein und bisher nur mit wenigen, älteren Spielgeräten bestückt. Die vorhandene Ausstattung ist für Kinder und Kleinkinder geeignet und soll auch weiterhin schwerpunktmäßig für Kleinkinder und etwas größere Kinder attraktiver werden. Bereits heute wird der Spielplatz von Kindergartengruppen regelmäßig aufgesucht.
Förderung
Die Neugestaltung des Spielplatzes am Forster Weg in Aachen Beverau ist bereits 2019 im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Beverau mit einem Vorentwurf zur Förderung eingereicht worden. Der Zuwendungsbescheid für die Bewilligung des Förderantrags der 3. Förderstufe liegt seit dem 06.11.2024 vor.
Nach umfangreichen Beteiligungsprozessen im Jahr 2024, bei denen auch die anliegenden Kitas und Grundschulen einbezogen wurden und einer anschließenden kleinen Wechselausstellung der Kinder-Entwürfe im Quartiersbüro, wurden die Ergebnisse zwischenzeitlich in den Entwurf eingearbeitet.
Die meisten Kinder wünschten sich Schaukeln, Rutschen, Klettermöglichkeiten jeglicher Art und ein Trampolin.
Entwurf
Unter dem Motto "Kunterbunt“ sind für kleinere Kinder ein Kletterkombinationsgerät mit Rutsche und einem Sandspiel vorgesehen, sowie ein kleines Stehkarussell und 2 Wipp-Tiere aus Holzskulpturen.
Ein hohes Baumhaus mit Funktionen, die von den größeren Kindern gewünscht waren, wie Klettern, Rutschen, Hangeln, wird noch ergänzt durch ein Feuerwehrauto, um auch das interaktive Spielen zu fördern.
Die vorhandene Schaukel wird durch eine 4- fach- Schaukelreihe ersetzt, die aus 2 einfachen Schaukeln aus einer Babyschaukel und einer Vogelnestschaukel besteht. So können viele Kinder unterschiedlichen Alters gleichzeitig schaukeln.
Der geplante Einsatz von Rasengummimatten als Fallschutz ermöglicht ein Befahren der Spielflächen mit dem Rollstuhl. So sind das Bodentrampolin oder die Vogelnestschaukel leicht anzufahren. Zudem hat der Einbau einen höheren ökologischen Mehrwert als geschlossene Fallschutzflächen. Durch die Gitterstruktur kann das Regenwasser versickern und Rasen wachsen, ähnlich wie bei Rasengittersteinen.
Es werden eine Bank-Tisch-Kombination und 2 einzelne Bänke installiert, wobei man auch auf der geplanten Naturstein-Einfassung um den Sandbereich herumsitzen kann. Damit der Spielplatz unabhängig von den Wetterverhältnissen auch mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator gut befahrbar ist, wird eine gepflasterte, barrierefreie Zuwegung entstehen.
Vorgesehen ist, den zur Straße gelegenen Zaun mit Hecken zu bepflanzen, damit der Eindruck eines Käfigs nicht mehr gegeben ist. Insgesamt soll der Spielplatz naturnah bleiben und mit Gehölzen, Stauden und einem weiteren Baum zur Schattenbildung für den Sandspielbereich ergänzt werden.
Kosten
Die Kostenberechnung für die Neugestaltung des Spielplatzes beläuft sich 265.400,00 Euro, wovon 70 % der Kosten gefördert werden.
Die Kostenfür Pflege und Unterhaltung betragen bisher rund 8.000 €. Die zusätzlichen Folgekostendes neugestalteten Spielplatzes Forster Wegbetragen knapp 5.000 € pro Jahr. Somit belaufen sich die Gesamtkosten auf knapp 13.000 €.
Die Mehrkosten werden haushaltsneutral gedeckt.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 2025 | Fortgeschriebener Ansatz 2025* | Ansatz 2026 ff. | Fortgeschriebener Ansatz 2026 ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 265.404 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 265.404 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
* als Ermächtigungsübertragung aus dem Vorjahr 2024
* bei 70 % Förderung
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 1011567
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1011567
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2025-02-24 FB 36_0566_WP18 Sachstand Massnahmen SAO.pdf
11.3.2025
3.2 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 18
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Datum
- Mi., 30.04.2025
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
- Geändert
- 10.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 10. Februar 2026 um 22:48
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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