14. Mai 2025 um 18:00, Schloss Schönau
TOP 4Öffentlich

Sanierung Brücke Horbacher Straße (L231) durch den Landesbetrieb strassen.nrw Sachstand zu aktuellen Anträgen

FB 68/0207/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Die Tagesordnungspunkte 4, 5 und 6 wurden gemeinsam behandelt.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Hamblock, Abteilungsleitung Straßenverkehr und Sondernutzungen im Fachbereich Mobilität und Verkehr.

Herr Hamblock führt unter Bezug auf die Vorlage, die eingereichten Anträge und die Fragen aus der Einwohnerfragestunde aus, dass sich die Brücke Horbacher Straßein Straßenbaulast von Straßen.NRW befindet. Die Verantwortung der Maßnahme liegt primär beim Straßenbaulastträger, der die hierunterliegende Bahnlinie berücksichtigen muss. Dies führt zu einer Vielzahl an Anforderungen. Im Rahmen des Baus des Bahnhaltepunktes Richterich durch die DB InfraGO sind Sperrzeiten festgelegt worden, die Straßen.NRW ebenfalls für Ihre Abriss- und Brückenaufbauarbeiten nutzen wird.

Die vorgegebenen Sperrzeiten wurden in zwei Zeitabschnitte unterteilt. Aus Sicht von Straßen.NRW bestehe hinsichtlich der Umleitungsverkehrsführung kein Handlungsbedarf, da die Verkehrsteilnehmenden ortskundig und Ausweichmöglichkeiten bekannt seien.

Die Stadtverwaltung Aachen wehrt sich gegen diese Auffassung massiv und sieht zum Schutze der Verkehrsteilnehmenden große und dringende Herausforderungen. Nach aktuellem Stand vom 14.05.2025 kann sich der im September 2025 geplante Baubeginn zeitlich verschieben.

Die rettungstechnische Erschließung aus Aachen und auch aus Herzogenrath wird bei der Umleitungsführung bestmöglich berücksichtigt und erarbeitet. Hierzu findet eine enge Abstimmung der Feuerwehren Aachen und Herzogenrath statt. Der Aachener Stadtbetrieb hat bereits mitgeteilt, dass gegen die geplanten verkehrsrechtlichen Maßnahmen keine Bedenken bestehen und für die Abfallsammlung und den Winterdienst keine zusätzlichen Probleme entstehen werden. Es hat entsprechend eine Testfahrt mit dem größten Fahrzeug des Aachener Stadtbetriebs stattgefunden.

Eine mögliche Nutzung einer Autobahnauffahrt bei Vetschau wird in einem geplanten gemeinsamen Termin zwischen Frau Oberbürgermeisterin Keupen, Straßen.NRW und der Autobahn GmbH erörtert. Hier sind noch weitere Behörden und Eigentümer beteiligt, zumal die Bezirksregierung die Schließung der Bedarfsauffahrt beschlossen hat.

Eine Umleitungsstrecke über Straßennetze in anderen Kommunen, z.B. Kohlscheid-Bank, kann nicht seitens der Stadtverwaltung Aachen beeinflusst werden. Die Straßenverkehrsbehörde informiert die Stadtverwaltung Herzogenrath über die Planungen, während die Ergreifung von geeigneten Maßnahmen von dort erfolgen müsste.

Herr Hamblock stellt klar, dass es sich bei einer ausgewiesenen Umleitungsstrecke um eine Empfehlung für Verkehrsteilnehmende handelt, jedoch keine Verpflichtung zur Nutzung dieser besteht.

Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmenden und Verstöße gegen geltende Vorschriften können seitens der Straßenverkehrsbehörde nicht reguliert werden. Die Straßenverkehrsbehörde regelt einen sicheren und rechtssicheren Straßenraum, während Ordnungsamt und Polizei die Einhaltung der entsprechenden Regelungen kontrollieren.

Die angeregte Errichtung einer Behelfsstraße ist nicht möglich. Baustellenstraßen liegen an einem Baufeld und nicht an einer Umleitungsstraße. Aufgrund der Untergrundbeschaffenheit, Eigentumsverhältnisse und andere Hemmnisse ist eine rechts- und verkehrssichere Realisation des Vorschlags der SPD-Fraktion nicht möglich.

Herr Hamblock führt weiterhin aus, dass die Beschaffenheit der ausgewiesenen Umleitungsempfehlung durch den Aachener Stadtbetrieb geprüft wurde. Schäden entlang der Laurensberger Straße wurden bereits behoben. Auch während der Maßnahme wird die Beschaffenheit der Fahrbahn regelmäßig überprüft und bei Bedarf nachgebessert.

Zu den im Antrag der CDU lfd. Nr. 83 genannten Maßnahmen führt Herr Hamblock aus, dass geprüft wird, welche Beschilderungen zur frühzeitigen Information der Verkehrsteilnehmenden umgesetzt werden können.

Hinsichtlich der angeregten Öffnung des Hander Wegs für PKW bis zu einem Gesamtgewicht von 2,8t gibt er zu bedenken, dass eine grundsätzliche Öffnung der Straße aufgrund der beschränkten Kontrollmöglichkeiten zu Schwierigkeiten führen könnte.

Die vorgeschlagene Einbahnstraßenregelung durch Uersfeld, Huf, Vetschau und den Hander Weg wird seitens der zuständigen Beteiligten näher geprüft.

Bezüglich zusätzlicher Verkehrslenkungsmaßnahmen durch Blumenkübel führt Herr Hamblock aus, dass hierbei auch landwirtschaftlicher Verkehr, der Aachener Stadtbetrieb, die Feuerwehr, ASEAG und andere Großfahrzeuge mitbedacht werden müssen, für die solche Maßnahmen große Hindernisse darstellen können.

Herr Hamblock teilt weiter mit, dass Schwerlasttransporte (über 60t Gewicht oder Überbreite) entlang der betroffenen Verkehrsführung heute schon nicht zugelassen sind.

Die geplanten Halteverbotszonen entlang der Laurensberger Straße sind notwendig, damit die Busse der ASEAG passieren können. Die Einrichtung von Halteverboten erfolgt jedoch restriktiv, sodass so wenige wie möglich umgesetzt werden. Der Bedarf eines Ersatzparkplatzes wird zur weiteren Prüfung an Straßen.NRW weitergegeben.

Ferner weist Herr Hamblock darauf hin, dass eine umfassende Bürgerinformation geplant ist und derzeit noch ein passendes Terminfenster gesucht und abgestimmt wird.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers weist zur Vollständigkeit darauf hin, dass durch die Vorlage und die Ausführungen der Verwaltung Anträge beantwortet wurden, deren Annahme im weiteren Verlauf der Sitzung als Tagesordnungspunkt aufgeführt ist.

Herr Bezirksvertreter Feil (Grüne) möchte wissen, ob bei der Prüfung, ob der Umleitungsverkehr durch Vetschau umsetzbar ist, vom derzeitigen Verkehrsaufkommen ausgegangen wurde oder ob hierbei zukünftige Entwicklungen berücksichtigt wurden. Hierzu erklärt Herr Hamblock, dass die Prüfung mithilfe eines Programms vorgenommen wurde, das auf Basis der eingegebenen Daten einen theoretischen Fall berechnet und hierbei die Straßensperrung sowie zusätzliche Einschränkungen berücksichtigt wurden.

Herr Bezirksvertreter Werner (SPD) bedankt sich für den Vortrag und die Vorlage der Verwaltung. Er beschreibt die Situation als sehr ärgerlich. Die Planung der Umgehungsstraße im Bereich der Richtericher Dell dauert mittlerweile 21 Jahre an, ohne dass diese realisiert ist. Dass eine Straßensperrung erfolgen wird und daher eine Umleitungsstrecke eingerichtet werden muss, sei bereits vor Jahren absehbar gewesen. Er vermisst kreative Denkweisen, Lösungen und eine konkrete Absprache mit der Stadtverwaltung Herzogenrath. Er möchte wissen, wie die Freiwillige Feuerwehr Richterich den Bereich Schönau bedienen können soll. Er äußert den Eindruck, dass Straßen.NRW zu gelassen an die kommende Straßensperrung und die dazugehörigen Folgen herangeht. Ihm erscheint die zeitnah eintretende Situation noch nicht hinreichend vorbereitet. Weiterhin hinterfragt er, welche Hemmnisse zum Einrichten einer Behelfsstraße über das Kranz-Gelände bestehen.

Herr Hamblock sagt zu, dass eine bestmögliche Lösungsfindung für die Erreichbarkeitsprobleme der Freiwilligen Feuerwehr beim Fachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst in Bearbeitung sind. Er wird hierzu Rücksprache mit der Verwaltung halten. Bezüglich der angeregten Behelfsstraße führt er aus, dass für Umleitungswege ausschließlich städtische Straßen genutzt werden können, die einen geeigneten Untergrund aufweisen. Darüber hinaus wäre zur Prüfung und Planung ein deutlich längerer Vorlauf von mehreren Jahren notwendig. Herr Hamblock sichert zu, den Kontakt und die Absprachen mit der Stadtverwaltung Herzogenrath zu vertiefen.

Herr Bezirksvertreter Dr. Kuhrt-Lassay (Grüne) bedankt sich für den kompetenten und umfassenden Vortrag. Er fragt, welche Alternativzeiten derzeit seitens Straßen.NRW diskutiert werden. Weiterhin betont er, dass die zeitweise Öffnung der Auffahrt auf die Bundesautobahn 4 über Vetschau ausdrücklich gewünscht wird. Dies würde die Belastung für Vetschau reduzieren.

Herr Bezirksvertreter Dr. Behrens (FDP) äußert sein Entsetzen über eine eventuelle zeitliche Verschiebung der Maßnahme. Aufgrund der weiteren laufenden Baumaßnahmen im Umfeld würde dies zu erheblichen Problemen im Verkehrsabfluss führen.

Herr Hamblock erklärt, dass es bei der Maßnahme in der Brunnenstraße aufgrund von Notmaßnahmen zu Verzögerungen kam. Bezüglich der Baumaßnahme an der Kreuzung Roermonder Straße/Rathausstraße in Laurensberg teilt er mit, dass diese bis zum bisher geplanten Beginn der Brückensperrung im September 2025 genehmigt wurde. Hier ist nach jedem Bauabschnitt ein Abbruch der Arbeiten möglich und es findet eine enge Betreuung durch die städtischen Mitarbeitenden statt. Die Umleitungsstrecke wird frei von zusätzlichen Planmaßnahmen betrieben. Notmaßnahmen sind nicht vorhersehbar und können daher nicht verhindert werden.

Herr Bezirksvertreter Kehr (CDU) bedankt sich für die Ausführungen der Verwaltung, vermisst jedoch die Teilnahme von Straßen.NRW an der Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich. Er äußert seine Bedenken hinsichtlich der zusätzlichen Belastung von Uersfeld und der dortigen Engstelle. Bei erhöhtem Fahrzeugaufkommen oder Lastkraftwagenverkehr wir diese zu einer Gefahrenstelle.

Auch Einbahnstraßenregelungen zum Beispiel in Vetschau und Huf führen seiner Meinung nach zu Entlastungen.

Er bittet um Prüfung, ob der Hander Weg mit einem Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über 2,8t geöffnet werden kann.

Weiterhin regt er an, auf der Bundesautobahn 4 Hinweisschilder anzubringen, die frühzeitig darauf hinweisen, dass die Ortsdurchfahrt Richterich gesperrt ist. LKW nutzen laut Herrn Bezirksvertreter Kehr (CDU) die Durchfahrt durch Horbach und Richterich häufig um Mautgebühren zu sparen und könnten somit rechtzeitig umgeleitet werden. Er bekräftigt, dass die zeitweise Öffnung der Autobahnauffahrt in Vetschau eine Vielzahl an Problemen lösen würde und bittet daher dringend um priorisierte Lösungsfindung diesbezüglich. Er bittet weiterhin darum, auch die Minister des Landes und des Bundes in die Maßnahme miteinzubeziehen.

Herr Bezirksbürgermeister Meyers hält die zeitnahe Durchführung einer Bürgerinformationsveranstaltung für äußerst wichtig, um offene Fragen und Punkte darzustellen und zu klären. Er betont, dass ein zeitlicher Verzug der Maßnahme keinesfalls im Sinne der Bezirksvertretung Aachen-Richterich wäre. Er sieht die begrenzte Zuständigkeit des Fachbereichs Mobilität und Verkehr und appelliert daher an die zuständigen Stellen, dass Kontrollen der Einhaltung und Sanktionsmaßnahmen bei Verstößen gegen verkehrsrechtliche Maßnahmen umgesetzt werden.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Anträge lfd. Nr. 72, 73 und 75, 76 gelten als behandelt. Dieses gilt ebenfalls für die Anträge lfd. Nr. 82 und 83 unter TOP 5 bzw. 6.

Erläuterungen

Ab Herbst 2025 soll die dringend erneuerungsbedürftige Brücke (Horbacher Straße, L 231) über die Bahnstrecke Aachen – Mönchengladbach in Aachen-Richterich abgerissen und neugebaut werden. Die Maßnahme erfolgt in Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers Landesbetrieb strassen.nrw, da sich der betreffende Bereich in einer „Außerortslage“ befindet. Die Gesamtdauer der Maßnahme beläuft sich nach Aussage des Landesbetrieb strassen.nrw auf rund 2,5 Jahre. Durch strassen.nrw wurde bereits die benötigten Sperrpausen Januar bis März 2026 für den Abriss sowie April bis Juli 2027 für die Wiederherstellung des Brückenbauwerks mit der Deutschen Bahn abgestimmt. Eine Verschiebung der Maßnahme ist daher nicht möglich. Die Arbeiten sehen ab September 2025 eine Vollsperrung des zuvor genannten Bereichs bis zum 4. Quartal 2027 vor.

Zuletzt wurde in den Sitzungen der BV Aachen-Richterich und BV Aachen-Laurensberg am 29.02.2025 sowie im Mobilitätsausschuss am 20.02.2025 dazu berichtet.

Seit den Sitzungen sind weitere Anträge der Fraktionen in der BV Aachen-Richterich bei der Verwaltung eingegangen, die im Folgenden aufgeführt werden. Angesichts der Vielzahl der Anträge und der kurzen Bearbeitungsdauer kann an dieser Stelle nur ein erster Antwortaufschlag angeboten werden:

Erreichbarkeit Horbach für den Stadtbetrieb / Feuerwehr / Rettungsdienste; Antrag der SPD-Fraktion in der BV AC Richterich vom 03.03.2025

Es soll ein Konzept zur kurzfristigen Erreichbarkeit des Ortsteils Horbach während der Straßensperrung für den Stadtbetrieb, die Feuerwehr und den Rettungsdienst erarbeitet werden.

Die abgestimmten Baustellenabsicherungspläne berücksichtigen auch die Schleppkurven der Großfahrzeuge des Aachener Stadtbetriebs sowie der Feuerwehr und Rettungsdienste.

Grundsätzlich wurden die genannten Aufgabenträger im Vorfeld entsprechender Baumaßnahmen einbezogen. Sowohl der Stadtbetrieb als auch die Feuerwehr wurden in Bezug auf den v. g. Antrag hierzu erneut kontaktiert.

Der Aachener Stadtbetrieb gab folgende Rückmeldung:

Für die Stadtreinigung bzw. Fahrbahnreinigung und den Winterdienst entstehen in diesem Bereich keine Probleme.

Die Erreichbarkeit des Ortsteils Horbach ist über die Umleitungsstrecke weiterhin gegeben.

Für die Abfallwirtschaft:

Die Müllsammelfahrzeuge dürfen keine grenzübergreifenden Fahrten machen. Dies ist nicht erlaubt.

Die Erreichbarkeit wird über die Umleitungsstrecke (Rathausstraße, Laurensberger Straße, Vetschauer Weg) sichergestellt.

Es wurde zur Überprüfung ein Wendemanöver Horbacher Straße Ecke Hander Weg durchgeführt. Das Wendemanöver wurde mit dem größten im Einsatz befindlichen Fahrzeug (Sperrgut) durchgeführt. Ein Wenden ist problemlos möglich. Da der Hander Weg bereits von einem kleineren Fahrzeug bedient wird, dürfte es bei der Müll- und Sperrgutabfuhr zu keinen Beeinträchtigungen für die Bürger kommen.

Der Fachbereich 37 – Feuerwehr und Rettungsdienst gab folgende Rückmeldung:

„Der FB 37 erstellt derzeit ein Konzept zur rettungsdienstlichen und feuerwehrtechnischen Versorgung der Stadtteilbereiche Richterich nord-westlich der Brücke Horbacher Straße sowie der Ortslagen Vetschau und Horbach während der Sperrung der Brücke Horbacher Straße. Hierfür werden die Erreichbarkeiten von verschiedenen feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Standorten für die einzelnen Ortslagen ermittelt und die zu erwartenden Auswirkungen auf Grund der Straßensperrung berücksichtigt. Hierauf folgend werden ggf. notwendige Kompensationsmaßnahmen ermittelt und umgesetzt. Die gewonnenen Erfahrungen auf Grund der Sperrung der A544 zur Versorgung des Stadtteils Verlautenheide fließen in die Planungen mit ein. Sobald die Einsatzplanung abgeschlossen ist, wird der FB37 die Bezirksvertretung Richterich über die Einsatzkonzeption informieren.“

Beschilderung auf der A 4 nach Horbach; Antrag der SPD-Fraktion in der BV AC Richterich vom 03.03.2025

Es sollen die Baulastträger kontaktiert werden um eine Beschilderung nach Horbach über die BAB 4/E314 / N281 zu ermöglichen.

Der Vorhabenräger strassen.nrw wurde mit der Bitte um Rückmeldung bis zum 14.05. kontaktiert.

Gleichzeitig erfolgte auch schon zur Verfahrensbeschleunigung eine Abfrage bei der Autobahn GmbH.

Strassen.nrw erteilte die nachfolgende Rückmeldung zur Anfrage:

„Die ortsunkundigen fahren heutzutage nach Navigationsgeräten und beachten ohnehin keine Schilder mehr, zudem dürfte sich der Zielverkehr ortsunkundiger von der Autobahn nach Horbach sehr in Grenzen halten.“

Seitens der Autobahn GmbH wurde der Hinweis gegeben, dass eine Abstimmung für eine Beschilderung mit der Funktionalen Verkehrsbehörde der Autobahn GmbH in Köln zu erfolgen hat.

Konzept Umleitungsverkehr nach Alt-Richterich über Kohlscheid-Bank;Antrag der SPD-Fraktion in der BV AC Richterich vom 20.03.2025

Als konkrete Maßnahme soll mit der Stadt Herzogenrath ein Konzept abgestimmt werden um Umleitungsverkehre auch über Kohlscheid-Bank zu leiten.

Auch hierzu wurde der Vorhabenträger strassen.nrw mit der Bitte um Rückmeldung bis zum 14.05. kontaktiert.

Strassen.nrw erteilte die nachfolgende Rückmeldung zur Anfrage:

„Die Verkehrsführungen wurden im Vorfeld mit der zuständigen Verkehrsbehörde abgestimmt und nach einem gemeinsamen Besprechungstermin letztendlich festgelegt.

Praktisch sind ohnehin mind. 95 % der Verkehrsteilnehmer dort ortskundig und werden den für sie persönlich günstigsten Umleitungswegsuchen.“

Die Verkehrsführung sowie die bekannte Umleitungsstrecke sind mit der Stadt Aachen abgestimmt, da diese Umleitung sich ausschließlich auf dem Aachener Stadtgebiet befindet. In wieweit weitere Abstimmungen zwischen dem Vorhabenträger stassen.nrw und der Stadt Herzogenrath stattfanden, kann der FB 68 nicht mitteilen.

Weitere verkehrliche Verbindung zur Ortslage Alt-Richterich; Antrag der SPD-Fraktion in der BV AC Richterich vom 20.03.2025

Es soll eine weitere verkehrliche Verbindung zwischen dem Gut Groß-Uersfeld über das ehemalige Krantz-Gelände zur Roermonderstraße als Behelfsstraße geschaffen werden.

Eine wie im Antrag genannte Straßenführung wurde bereits früher im Kontext einer weiteren Entwicklung des Gewerbegebiets geprüft und aufgrund verschiedener Hemmnisse verworfen. Anders als die im Antrag als Beispiel aufgeführte Baustellenzufahrt zur Erneuerungsmaßnahme Trinkwasserreservoir am Lousberg würde es sich bei der beantragten Straße nicht um eine Baustellenzufahrt handeln.

TOP Sachstandsbericht (Maßnahmen zur Verbesserung der künftigen Verkehrssituation infolge

des Brückenneubaus Horbacher Straße) zur Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich am 14.05.2025 der Fraktionen von B90/Die Grünen und CDU Fraktionen in der BV AC Richterich vom 16.4.2025

In den o.g. Sitzungen wurde bereits auf verschiedene Maßnahmen eingegangen. Die eingegangenen Vorschläge werden durch die Verwaltung geprüft und bewertet. Eine Übersicht über alle Vorschläge wird erarbeitet; die Bewertungen dazu von den verschiedenen Fachdienststellen eingeholt.

Aktuell werden die Umleitungsstrecken Vetschauer Weg, Laurensberger Straße und Rathausstraße instandgesetzt bzw. deren Zustand geprüft.

Zur im Antrag genannten Thematik der Wiedereröffnung der aktuell geschlossenen Behelfsausfahrt am Grenzübergang Aachen-Vetschau wurden sowohl die Autobahn GmbH als auch der Landesbetrieb stassen,nrw angeschrieben. Ein Gesprächstermin ist vereinbart.

Entlastungsmaßnahmen im Rahmen der Vollsperrung der Horbacher Straße

während der Zeit des Brückenneubaus und Abstimmung des weiteren Vorgehens der

Bezirksvertretung Aachen-Richterich als TOP in der kommenden Sitzung der

Bezirksvertretung am 14.05.2025, Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Richterich vom 15.04.2025

Es wird insbesondere auf das mögliche Zusammenwirken, die Koordination und die frühzeitige Umsetzung verschiedener Maßnahmen im Sinne eines Gesamtkonzeptes hingewiesen. Benannt werden insbesondere die Maßnahmen

  • Beschilderungen der Sperrung der Ortsdurchfahrt Richterich (weiträumig z.B. Locht, Kohlscheid, Berensberg, Laurensberg BAB Abfahrt, Kohlscheider Straße)
  • Beschilderung Einschränkung/Durchfahrtverbot für LKW (Umfahrungsmöglichkeit über BAB 4 Avantis)
  • Beschilderung auf der BAB 4 deutlich vor der Ausfahrt Richterich-Laurensberg
  • Öffnung Hander Weg für PKW bis 2,8t mit Verkehrsleitung Rtg. Laurensberger Str. mit entsprechender Überwachung (Ordnungsbehörde, Drittanzeigen) und Beschilderung
  • Einbahnstraßenregelungen Uersfeld, Vetschau-Huf, Vetschau, Hander Weg
  • Geschwindigkeitsreduzierung und Verkehrslenkungen (Blumenkübel) in Vetschau
  • Ertüchtigung ALLER betroffenen Umleitungen und Vermeidung von Baumaßnahmen auf diesen Strecken
  • BAB 4 (Autobahnbehelfsaus/-auffahrt).

Aufgrund der verschiedenen Zuständigkeiten innerhalb dieser Maßnahmenvorschläge und teils noch notwendiger Vorprüfungen zu einzelnen Vorschlägen werden die ersten Ergebnisse in der Sitzung mündlich aufgezeigt.

Weiteres Vorgehen

Wie dargestellt wird die Verwaltung neben den bereits aus vorherigem Austausch bekannte Maßnahmen alle in den Anträgen genannten Maßnahmen prüfen und hinsichtlich ihrer Machbarkeit und ihres Beitrags zur Verbesserung der Situation prüfen. Sofern diese danach umsetzbar sind, kann das bereits erarbeitete und vorgestellte Umleitungskonzept ergänzt werden. Bei der weiteren Prüfung und Konzeptionierung werden alle beteiligten Stakeholder mit einbezogen. Dem Vorhabenträger Landesbetrieb strassen.nrw kommt dabei eine wesentliche Rolle zu.

Neben der Maßnahmenbetrachtung ist die Information der BürgerInnen von großer Bedeutung. Eine Informationsveranstaltung ist in Vorbereitung; die Rückmeldung des Vorhabenträgers steht hierzu noch aus.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-04-29 FB 68_0207_WP18 Sanierung Bruecke Hor SAO.pdf

9.5.2025

1.9 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Datum
Mi., 14.05.2025
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 68 - Mobilität und Verkehr
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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