Forstwirtschaftsplan 2021
FB 36/0486/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Conradt begrüßt hierzu Herrn Koch ganz herzlich. Jedes Jahr freue man sich auf die Ausführungen. Durch die Vorträge habe man viel gelernt und mitbekommen, was den Wald anbelangt und auch welche Probleme damit einhergehen. Und unter Corona habe wohl auch der Wald ein wenig zu leiden, was Herr Koch aber sicherlich in seinem Vortrag erläutern werde.
Herr Koch führt aus, dass es in den letzten drei Jahren riesige Probleme im Wald gibt. Es sei eine Krisensituation und man sei dabei, sie zu bewältigen. Aufgrund des Klimawandels hat sich der Borkenkäfer explosionsartig vermehrt und einen Großteil des Aachener Stadtwaldes befallen. Das bruttaugliche Material sei ausgeräumt, aber der Holzpreis sei ausgesprochen schlecht.
Dennoch sei man gut aufgestellt. Und zwar weil der Aachener Stadtwald relativ kleinflächig aufgeforstet wurde, eine lange Tradition einer naturgemäßen Bewirtschaftung stattgefunden hat und der Laubholzanteil relativ hoch ist. Das Laubholz sehe im Vergleich zu anderen Gegenden noch relativ gut aus, obwohl es auch im dritten Jahr des Regenmangels Trockenschäden bei den Buchen gibt. Herr Koch ist zuversichtlich, dass man ohne größere Schäden aus dieser Krisensituation herauskommen wird.
Er mache sich aber Gedanken, ob die einheimischen Baumarten langfristig ausreichen werden, den Wald in seinem heutigen Erscheinungsbild aufrecht zu erhalten. Es gab in der Erdgeschichte auch Warmzeiten, da wurden eben andere Baumarten begünstigt, zum Beispiel die Eiche gegenüber der Buche. Die Klimaerwärmung der letzten paar Jahre solle angeblich noch kein Grad betragen, und Optimisten prognostizieren eine Erwärmung um drei Grad. Wenn diese einheimischen mitteleuropäischen Baumarten, die heute unsere potentiellen natürlichen Waldgesellschaften bilden, nicht mehr ausreichen, dann wird man künftig mediterrane und amerikanische Arten einbringen müssen, um noch einen Wald zu haben. Dies wird nicht einfach, denn diese Waldsysteme sind sehr komplex.
Und auch Corona stelle eine Herausforderung dar. Das Besucheraufkommen sei um 50% gestiegen. Darunter seien viele Menschen, die sonst nie im Stadtwald unterwegs sind und sich dort nicht gut verhalten haben. So seien einige wohl aus blanker Angst vor anderen Menschen quer durch den Wald und die Kulturen gegangen, also auf Wegen, die verboten sind. Wenn man sie freundlich angesprochen habe, seien viele einsichtig gewesen, einige reagierten aber auch aggressiv. So habe das erhöhte Besucheraufkommen zu mehr Arbeit geführt. Hierzu habe Herr Dr. Krämer in der Vorlage berichtet.
Im kommenden Forstwirtschaftsjahr liegt der Schwerpunkt auf der Pflanzung, wobei geeignete Flächen auch der natürlichen Sukzession überlassen werden sollen.
Neben dem Pflanzen sind auch die Forstkulturen zu pflegen. Der Einschlag wird mager ausfallen. Er wird hauptsächlich den Bereich Brennholz betreffen.
Frau Conradt dankt für den Vortrag und erteilt Frau Gaube das Wort.
Sie schließt sich dem Dank an und stellt fest, dass Herr Koch die desolate Situation recht freundlich beschrieben habe. Sie sei überzeugt, dass der Forstbetrieb alles ihm Mögliche tue und damit auch Erfolg haben werde. Mit den Pflegemaßnahmen sei ihre Fraktion einverstanden. Mit etwas Glück gelinge es wohl, den Wald zu erhalten.
Herr Dr. Otten bedankt sich bei Herrn Koch für die erhellenden, wenn auch nicht befriedigenden Erläuterungen im Hinblick auf den Zustand des Waldes. Im Wald sehe man, wie stark der Borkenkäfer dort wüte. Deshalb stelle sich ihm die Frage, ob man dem irgendwie Herr werden könne, ob dies realistisch sei.
Dann erkundigt er sich nach dem Zustand des Kastanienbestandes, der bereits seit einiger Zeit unter einem Schädling leidet. Aus den Vorträgen in dieser WP habe man gelernt, dass man sich damit abfinden müsse, dass Kastanien verloren gehen werden. Geschwächte Bäume erkenne man an Verfärbungen und frühem Verwelken der Blätter sowie durch das Ausprägen deutlich kleinerer Kastanien. Irgendwie scheine das aber anders zu werden, die Blätter sehen anders aus und auch die Kastanien werden wieder größer. Herr Dr. Otten erkundigt sich, ob dies nur eine subjektive Wahrnehmung sei, oder ob möglicherweise dem Schädling ein natürlicher Feind gefolgt sei, der den Schädling erlegt.
Herr Koch bejaht dies mit dem Hinweis, dass dies nur eine Frage der Zeit gewesen sei bis sich antagonistische Gegenspieler gebildet haben. Der Zustand der Kastanien habe sich hierdurch verbessert.
Auch bei den Eschen ist durch die Trockenheit keine weitere Verschlechterung des Bestandes festzustellen, insbesondere die älteren Bestände sehen wieder ganz gut aus.
Herr Dr. Otten bedankt sich für die Erläuterungen.
Auch Herr Deloie spricht Herrn Koch seinen Dank für den Vortrag aus. Seine Frage bezieht sich auf Corona und die hieraus resultierende verstärkte Waldnutzung: Er möchte wissen, ob hierdurch mehr Konflikte entstanden sind als in den Jahren zuvor.
Herr Koch berichtet, dass für viele Waldbesucher Corona eine schwierige Zeit gewesen sei. Und irgendwie seien die Mitarbeiter des Forstamtes darauf eingegangen. So habe man habe den Leuten z. B. erklärt, warum sie nicht durch die Kulturen gehen sollten. Und 99% der Angesprochenen haben dies verstanden und sich einsichtig gezeigt. Die restlichen Personen haben aggressiv reagiert. Darunter seien auch Mountainbiker gewesen. Und einige Fälle habe man auch als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Eigentlich bräuchte man eine Kraft, die nur kontrolliert. In den letzten Jahren sei aber eine Revierleiterstelle für lange Zeit nicht besetzt gewesen. Und wenn sich Besucher, die man freundlich angesprochen habe, am nächsten Tag wegen unfreundlichen Verhaltens beschweren, so könne einem das sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde bescheren.
Merklich erstaunt über die letzten Worte von Herrn Koch bedankt sich Frau Conradt nochmals sehr herzlich bei ihm für seinen Bericht. Sie hoffe, dass der Wald sich weiter selber erholt, entweder weil er sich selber helfe oder weil die ergriffenen Maßnahmen fruchten. Sie bittet, Herrn Dr. Krämer ganz herzlich von der Bezirksvertretung zu grüßen. Im nächsten Jahr seien sie wieder herzlich willkommen.
Sodann lässt Frau Conradt über den Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Forstwirtschaftsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2021 für den Stadtwald zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Die Kommune erstellt gemäß Landesforstgesetz NRW jährlich einen Forstwirtschaftsplan. Dabei orientiert sich der Forstbetrieb an einem mittelfristigen - auf 10 Jahre ausgelegten - Betriebsplan (Forsteinrichtungswerk). Dieses zentrale forstliche Planungs- und Führungsinstrument gibt dem Forstbetrieb Rahmenbedingungen vor, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele mittelfristig zu erreichen. Im Einrichtungszeitraum von 2015-2025 sind nun im sechsten Jahr die forstwirtschaftlichen Maßnahmen zu planen.
Rückblick auf das Forstwirtschaftsjahr 2020 (Plan-Ist-Vergleich)
Im Forstwirtschaftsjahr 2020 hatte der Wald erneut mit Witterungsextremen zu kämpfen, beginnend mit den Stürmen Sabine und Victoria im Februar 2020, gefolgt von einem weiteren regenarmen Jahr, das in Verbindung mit den Wasserdefiziten der beiden Vorjahre zu einer langanhaltenden schweren Dürre im Wurzelraum der Bäume führte.
Dem Wald in NRW geht es laut MULNV so schlecht wie nie zuvor. Die Vitalität eines Baumes lässt sich an der Krone ablesen. Laut Waldzustandsbericht 2019 zeigen 42 Prozent der Bäume eine deutliche Kronenverlichtung, 39 Prozent eine schwache und nur 19 Prozent der Bäume sind ohne Blatt- bzw. Nadelverlust. Auffällig hohe Schäden zeigen sich im Aachener Wald bei den Fichten. Über mehrere Jahre hinweg fielen sie Stürmen zum Opfer und seit drei Jahren leiden sie unter massivem Borkenkäferbefall. Befallene Bäume sollen innerhalb weniger Wochen gefällt und abtransportiert oder geschält werden. Trotz aller Bemühungen entstanden auch in Aachen große Kahlflächen, wie bspw. im Umfeld des Preuswaldes oder im Brander Wald.
Nachdem unsere Laubbäume die Trockenheit in den Vorjahren gut überstanden haben, zeigten sie im Jahr 2020 vermehrt Blattverluste. Gelegentlich trocknen die Kronen von der Spitze her ein. Besonders betroffen sind ältere Buchen, aber auch Birken an Waldrändern.
Darüber hinaus treten Schädlinge an Thuja und Lärche auf, die bisher im Raum Aachen keine Rolle spielten.
Durch die vielen Schäden gerät die einst nachhaltige, d.h. am Zuwachs orientierte kontinuierliche Waldwirtschaft ins Wanken. Außerplanmäßige Nutzungen (Kalamitätsholz) prägen die Forstarbeiten der letzten Jahre und die einst planbaren Arbeiten treten in den Hintergrund. Die Personalressourcen des Forstamtes fließen in Kontrollgänge, in die Beseitigung von Schäden und in die Verkehrssicherung. In der Folge treten die sonstigen Forstbetriebsarbeiten wie Pflegeeingriffe (Jungbestandspflege, Durchforstung) oder die Unterhaltung von Wegen und Erholungseinrichtungen in den Hintergrund.
Gemessen an den Waldverlusten in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens (bspw. Sauerland) sind die Schäden in den Aachener Wäldern jedoch noch überschaubar.
Forstwirtschaftsplan 2021
a) Holzeinschlagsplan
*)Alh = andere Laubbäume mit hoher Umtriebszeit (Esche, Bergahorn, Kirsche)
Aln = andere Laubbäume mit niedriger Umtriebszeit (Roteiche, Birke, Roterle, Eberesche, Robinie, Rosskastanie)
**) ca. 2.000 Festmeter Kalamitätsholz, die sich mit Stand 01.09.2020 im Einschlag befinden, sind bereits berücksichtigt
Wie zuvor dargestellt sind die Fichtenwälder vielerorts aufgerissen und labil. Hinzu kommt, dass sich die Käferpopulation nach Aussagen des Landesbetriebs Wald und Holz gegenüber 2018 verzwölffacht hat. In den kommenden Jahren ist daher mit weiteren Schäden zu rechnen. Außer der Durchforstung eines Douglasienbestandes sind keine Nadelholznutzungen geplant. Es wird weiterhin nur Kalamitätsholz aufgearbeitet.
Beim Laubholz wird sich die Menge an Zwangsnutzungen ebenfalls erhöhen, aber nach heutiger Einschätzung keinen nennenswerten Anteil erreichen. Der Laubholzeinschlag wurde defensiv mit 1.541 Festmeter angesetzt.
Die Einnahmen aus dem planmäßigen Holzeinschlag belaufen sich auf rund 45.000 Euro. Sollten sich die Zwangsnutzungen auf dem Vorjahresniveau einpendeln, so wäre auf Basis der aktuellen Holzpreise mit zusätzlichen Holzerlösen in einer Größenordnung von rund 60.000 Euro zu rechnen.
b) Kultur-, Wege- und Erholungsplanung
Durch die vorgenannten Schäden sind eine Reihe von Freiflächen entstanden, weitere werden hinzukommen. Die Wiederaufforstungsmaßnahmen sowie die Kultur- und Jungbestandspflege werden zukünftig an Bedeutung gewinnen und die Arbeitsschwerpunkte im Gemeindeforstamt über Jahre hinaus verschieben.
Kulturbegründung
Das Gemeindeforstamt beabsichtigt im anstehenden Forstwirtschaftsjahr allein im Stadtwald 37.540 Bäume zu pflanzen. Davon entfallen 12.970 Bäume auf Ausgleichsmaßnahmen und 24.570 Bäume auf forstübliche Aufforstungen, teilweise in Form des Voranbaus. Aufgrund der eng begrenzten Pflanzperioden im Frühjahr und im Herbst, wird das Gemeindeforstamt einen Teil der Pflanzarbeiten an Forstdienstleistungsunternehmen vergeben.
Folgende Baumarten und Mengen sind für das Forstwirtschaftsjahr 2021 vorgesehen:
*)Ausgleich und Ersatz nach BauGB: finanziert durch Ausgleichsmittel
**)Forstbudget: finanziert durch städtische Mittel, durch Fördergelder nach den Förderrichtlinien des Landes NRW sowie durch Mittel der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Kooperation mit einem Privatunternehmen
Aufgrund der vorgenannten Schäden steht das Gemeindeforstamt zurzeit vor der Aufgabe, die vielen Kahlflächen wieder zu bewalden. Freiflächenaufforstungen nach einem Kahlhieb sind meist aufwändig und teuer, sie sind mit höheren Risiken verbunden (Ausfälle) und schwer zu kalkulieren. Die erschwerenden Faktoren sind Reisig und Restholz auf der Fläche, die explosionsartige Entwicklung von Konkurrenzvegetation, der fehlende Schutz von Altbäumen und damit einhergehend die hohe abiotische Belastung durch Hitze, Trockenheit und Strahlungsfrost.
Die kostengünstigste Möglichkeit einer Wiederbewaldung besteht darin, Flächen der natürlichen Sukzession zu überlassen. Diese Möglichkeit wird in der Wiederbewaldungsstrategie der Stadt Aachen berücksichtigt. Insbesondere auf der großen Freifläche am Preuswald beabsichtigt das Gemeindeforstamt eine gruppenweise Aufforstung (Initialpflanzung) mit - aus heutiger Sicht - klimastabilen Baumarten. Die Zwischenräume werden der natürlichen Sukzession überlassen. Die Initialplanzungen bilden das Grundgerüst der zukünftigen Waldentwicklung und vermitteln ein gewisses Maß an Sicherheit, während die Sukzession zusätzliche Optionen für die recht ungewisse Zukunft eröffnet.
Jedoch nicht immer ist die natürliche Sukzession das Mittel der Wahl. Je nach Ausgangssituation entwickeln sich Sukzessionsflächen erst über sehr lange Zeiträume zu einer stabilen Waldgesellschaft. Beispielhaft seien Standorte mit starkem Bewuchs aus Brombeere und Adlerfarn erwähnt, gelegentlich vergesellschaftet mit flächendeckend auftretenden Neophyten (Indisches Springkraut, Sachalin-Staudenknöterich). Ein weiteres und häufig auftretendes Beispiel einer fehlgeleiteten Sukzession ist die natürliche Wiederbewaldung ehemaliger Fichtenwälder mit der Baumart Fichte. Auf diesen Standorten ist eine flächendeckende Aufforstung mit den oben genannten Baumarten mitunter die bessere Option.
Die vielen Kahlflächen haben auch etwas Positives: Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten für eine Waldrandgestaltung. Unter den oben aufgeführten Pflanzen befinden sich diverse Straucharten sowie ‚Bäume zweiter Ordnung‘. Das sind Bäume, die nur eine geringe Oberhöhe erreichen und den Übergang zwischen der Strauchschicht und dem nachgelagerten Hochwald bilden.
Aufgrund der allseits hohen Nachfrage nach Pflanzgut kann es bei den Baumschulen zu Engpässen kommen. Daher ist nicht sichergestellt, dass sich die gesteckten Ziele in der gewünschten Form umsetzen lassen. Sollten Baumarten nicht im Handel erhältlich sein, wird das Gemeindeforstamt versuchen, die Anteile innerhalb des oben genannten Baumartenportfolios zu verschieben.
Kulturpflege/Kultursicherung
Forstkulturen, insbesondere auf Freiflächen, werden leicht von Konkurrenzvegetation überwachsen und fallen aus. Um dies zu vermeiden und die Kulturen zu sichern, soll mindestens einmal jährlich ein Freischnitt auf ca. 20 Hektar erfolgen. Gelegentlich ist auch ein zweiter Durchgang erforderlich.
Jungbestandspflege
Viele ‚alte‘ Sturmwurfflächen stehen nun zur Jungbestandspflege an. Im jungen Alter von rund 10 Jahren sind Pflegeeingriffe noch kostengünstig durchzuführen. Hinter der Jungbestandspflege verbirgt sich der Gedanke, die für den Standort gewünschten Haupt- und Nebenbaumarten zu fördern und durch eine Standraumerweiterung ihre Vitalität und Stabilität zu verbessern (größere Kronen, größere Wurzeln). Ziel ist der Aufbau eines gesunden, artenreichen und klimastabilen Mischwaldes. Diese Aufgabe erfordert profunde Kenntnisse der örtlichen Situation und eingehendes Fachwissen; daher werden diese Arbeiten ausschließlich mit eigenem Personal durchgeführt.
Das Gemeindeforstamt plant Pflegeeingriffe auf ca. 14 Hektar.
Waldschutz
Durch Wildverbiss gefährdete Wirtschaftsbaumarten, in erster Linie Eiche und in einigen Bereichen auch die Buche, werden durch Ausbringung von Vergrämungsmitteln oder Schafwolle auf die Terminalknospe geschützt. Junge Weißtannen werden in aller Regel eingegattert, da die Pflanzen meist sehr klein sind und unter dem Schirm des Altholzes einige Zeit benötigen, bis sie aus dem Äserbereich des Wildes gelangen.
Geplant ist ein zweimaliger Verbissschutz auf 3,1 Hektar (jeweils im Sommer und im Winter). Hinzu kommt der Bau von Wildschutzgattern auf rund 0,75 Hektar.
Wegebau/Wegeunterhaltung
Zu den Unterhaltungsarbeiten im Bereich Wegebau gehören das Aufschottern und Profilieren von sand-/wassergebundenen Wegen, das Mulchen der Wegebankette, die Grabenpflege sowie der Schnitt des Lichtraumprofils. Diese Maßnahmen werden mit Ausnahme der Grabenpflege in Eigenregie durchgeführt.
Je nach Schadsituation werden die Waldwege durch Holzrückemaschinen unterschiedlich stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Wege werden zunächst nur provisorisch instandgesetzt. Erst wenn auch die Holzabfuhr abgeschlossen ist, erfolgt die finale Wegeausbesserung. Die gewohnte Wegequalität ist daher situationsbedingt nicht immer gewährleistet.
Erholung/Erholungseinrichtungen
Pflege und Instandhaltung der vorhandenen Erholungsinfrastruktur
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folgekosten (alt) | Folgekosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 101239
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=101239
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2020-09-21 FB 36_0486_WP17 Forstwirtschaftsplan SAO.pdf
23.11.2024
115.4 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Datum
- Mi., 07.10.2020
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 17. Februar 2026 um 23:43