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Einrichtung von Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum; hier: Sachstandsbericht

FB 61/1096/WP18 · Kenntnisnahme

Einrichtung von Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum; hier: Sachstandsbericht

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Die Ausschussvorsitzende verweist auf die Tischvorlage, die der Niederschrift als Anlage beigefügt wird.

Frau Hens / FB 61 bietet an, Fragen mitzunehmen, da sie selber das Thema nicht betreut.

HerrBeigeordneter Thomas legt dar, dass es vor ca. 2 Jahren schon Vorschläge der Verwaltung zum Ausbau der Trinkwasserbrunnen gegeben habe, die aus Kostengründen im Planungsausschuss abgelehnt worden seien. Seither prüfe die Verwaltung, was unter Kostenaspekten machbar sei. Zwischenzeitlich konnten in verschiedenen Verwaltungsgebäuden und in der Stadtbibliothek Trinkwasserbrunnen installiert werden. Die Prüfung weiterer Ausbaumöglichkeiten sei gerade mit Blick auf die Betreiberverantwortung und damit einhergehende Herstellungs- wie auch Unterhaltungskosten noch nicht abgeschlossen. Im September würden die Ergebnisse im Bezirk Mitte vorgestellt und könnten dann auch noch im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutzpräsentiert werden.

Ratsherr Kiemes weist darauf hin, dass es auch schon in der Vergangenheit zahlreiche Anträge der CDU zu diesem Thema gegeben habe. Angesichts der aktuellen Entwicklungen müssten so viele Trinkwasserbrunnen wie möglich geschaffen werden, die erschwinglich, barrierefrei und wartungsarm seien. Nicht jede Stelle müsse mit Wasserzähler ausgestattet werden; auch halte er es für wenig zielführend nur auf ein einziges techn. Modell zu setzen. Im Sinne der Daseinsvorsorge solle die Bereitstellung von Trinkwasser zügig vorangetrieben werden; dies würde auch an Tagen wie heute deutlich. Die bereits vorhandenen Wasserstellen müssten besser sichtbar gemacht werden. Den Standort des Trinkbrunnens am Elisengarten kenne kaum jemand.

Ratsfrau Brinner bedauert, dass es in Deutschland so viele Hürden und so wenig schnelle Entwicklung gebe. In südlichen Ländern seien durchlaufende Wasserbrunnen an nahezu jeder Ecke Standard. Sie bittet die Verwaltung gerne auch in einem der nächsten Sitzungen des Ausschusses zum Sachstand zu berichten.

Die Ausschussvorsitzende Frau Lürken empfiehlt der Verwaltung zu prüfen, ob nicht Finanzierungsmöglichkeiten durch Förderkulissen zur Klimaanpassung erschlossen werden könnten. Auch spricht sie sich dafür aus, die Trinkbrunnen deutlich sichtbarer zu machen.

Erläuterungen

Der Tagesordnungsantrag der Fraktionen SPD und Die Grünen vom 17.6.2025 liegt in der gleichen Form seitens der Fraktion Die Grünen mit Datum vom 22.5.2025 auch der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vor.

Am 8.5.2025 erteilte der Planungsausschuss der Verwaltung den Auftrag, die Konditionen zu ermitteln, zu denen die Stadt selbst die Betreiberverantwortung übernehmen kann. (vgl. Vorlage-Nr. FB 61/1066/ WP18)

Die im aktuell vorliegenden Tagesordnungsantrag (s. Anlage) konkret aufgeworfenen Fragen hinsichtlich der

- Auswirkungen der EU-Trinkwasserverordnung von 2023 und der

- Möglichkeiten der Kostenreduzierung

werden derzeit durch die Fachverwaltung bearbeitet und in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte am 3. September 2025 soweit möglich beantwortet. In der Folge kann auf Wunsch zu diesem Sachstand ebenfalls in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz berichtet werden.

Grundsätzlich empfiehlt die Verwaltung, zunächst den Prüfauftrag vom 8.5.2025 zu abzuschließen. Weitere Möglichkeiten, wie bspw. Sponsoring können darauf aufbauend in Erwägung gezogen werden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-06-18 FB 61_1096_WP18 Einrichtung von Trin SAO.pdf

26.6.2025

306.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 16
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz
Gremium
Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz
Datum
Di., 01.07.2025
Uhrzeit
17:02
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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