9. Juli 2025 um 11:00, Grenzlandtheater Aachen
TOP 4.5Öffentlich

Kinderparlament – Fallschutzboden KGS Hanbruch

E 26/0244/WP18 · Anhörung

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Die Schüler*innen der KGS Hanbruch präsentieren ihren Antrag in Form eines kurzen Theaterstücks. Darin machen sie eindrücklich auf ein Problem aufmerksam, das ihnen im Schulalltag besonders wichtig ist: Sie wünschen sich eine Fallschutzfläche auf dem bestehenden Multifunktionsspielfeld (MFS) ihres Schulhofs. Da der Boden derzeit hart und unnachgiebig ist, besteht bei Stürzen ein hohes Risiko für Verletzungen. Die Kinder betonen, dass eine weichere, stoßdämpfende Oberfläche nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch den Spaß an Bewegung und Sport fördert.

Herr Ganser, Abteilungsleiter des städtischen Gebäudemanagements erläutert, dass städtischerseits in keiner Aachener Grundschule ein flächendeckender Fallschutz für Multifunktionsspielfelder eingerichtet wurde. Der gewünschte Fallschutzboden ist unterhaltungsintensiv und damit sehr kostspielig. Die Verwaltung sucht bereits intensiv nach anderem Lösungen, denn dort, wo es machbar ist, sollen sichere Spielbedingungen gewährleistet werden.

Herr Ganser stellt die Vorlage der Verwaltung anhand einer Präsentation vor, welche in Allris zur Verfügung gestellt wird. Es soll künftig geprüft werden, ob Verbesserungen in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 45 umsetzbar sind.

Herr Dopatka betont, dass viele gute Ideen genannt wurden, jedoch nicht alles gleichzeitig umgesetzt werden könne.

In den Wortmeldungen der Schüler*innen werden u. a. kleine spitze Steine, sich sammelndes Wasser, die allgemeine Verletzungsgefahr und mangelnde Sauberkeit angesprochen. Außerdem sind sie sich sicher, dass andere Grundschulen sehr wohl Fallschutzflächen haben.

Herr Ganser verspricht, dass kurzfristig eine Optimierung des Schulhofes vorgenommen wird. Er wird sich die Situation mit den Kollegen des Aachener Stadtbetriebs anschauen. Die bestehenden Fallschutzböden in Grundschulen sind durch andere Förderungen möglich gemacht worden und liegen somit auch nicht in der Unterhaltungs- und Instandsetzungspflicht der Stadt Aachen.

Herr Dopatka fasst zusammen, dass die Verwaltung weiterhin das Thema im Blick behält und bedankt sich bei Herrn Ganser, dass er eine kurzfristige Verbesserung in Hanbruch anstrebt.

Beschlussvorschlag

Das Kinderforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Anlass:

Das Schülerparlament der KGS Hanbruch hat in einem demokratischen Prozess Ideen zur Änderung/ Verbesserung an der Schule zur Abstimmung gebracht und einen Verbesserungsvorschlag für das vorhandene Multifunktionsspielfeld als Wunsch auserkoren.

Dieses wird für verschiedene Sportarten, wie Fußball, Volleyball aber auch andere Bewegungsspiele genutzt. Es wird berichtet, dass durch die vorhandene, harte Asphaltfläche dort die meisten Verletzungen während der Pausen aber auch der OGS-Nutzung vorkommen.

Vorgeschlagen wird der Einsatz eines Fallschutzbodens ähnlich der Fallschutzbereiche von Spielgeräten.

Übliches Vorgehen der Verwaltung:

In der Regel werden Wünsche der Schule und vielleicht auch die der Schüler*innen an das für die Verwaltung der Schulen zuständige Amt - den Fachbereich Jugend und Schule der Stadt Aachen - übermittelt.

Dort wird geprüft, ob die Wünsche sinnvoll sind und wie das an anderen Schulen gehandhabt wird. Es soll ja unter allen Schulen fair ablaufen und die Ausstattung sollte ähnlich sein.

Wenn entschieden wird, dass man das Anliegen unterstützen möchte, geht es bei baulichen Änderungen weiter, in dem ein anderes Amt – das Gebäudemanagement – um eine Planung und die Ermittlung von Kosten für die Umsetzung gebeten wird. Das dauert in der Regel eine Weile, weil viele dieser Wünsche geprüft und bearbeitet werden müssen.

Wenn die Planung fertig ist, werden die errechneten Kosten durch den Fachbereich, Jugend und Schule genutzt, um das Geld für die Maßnahmen zu besorgen. Auch das kann dauern, weil das Geld immer erst für das nächste Jahr eingeplant werden kann.

Nachdem das Geld bereit gestellt wird, setzt das Gebäudemanagement die Baumaßnahme um.

Manchmal geht es bei dem Wunsch der Schule gar nicht darum etwas zu bauen. Dann können die Sachen direkt für die Schule eingekauft werden, ohne dass es einer Planung bedarf.

Das Multifunktionsspielfeld

Das vorhandene Feld besteht aus einer Asphaltfläche, die mit weißen Linien eingefasst ist und über zwei Tore verfügt. Solche Spielfelder gibt es in ähnlicher Form auch an anderen Schulen. Auch dort sind sie entweder mit einem Pflasterbelag versehen oder eben aus Asphalt. Das hat auch einen Grund: diese Oberflächen sind sehr langlebig und auch für das Spielen geeignet.

Es gibt für die Beurteilung der Eignung extra Regeln – die Unfallverhütungsvorschriften – und das ganz besonders auch für die Schulen. Wenn diese eingehalten sind, dann ist alles so wie es sein soll.

Da der Verbesserungsvorschlag für den Bau einer Fallschutzoberfläche eine richtig gute und sinnvolle Idee ist, wurden die Kosten für solch ein Multifunktionsspielfeld genau geprüft. Leider müsste man für den Bau rund 30.000 € bezahlen und da sind die Extrakosten für notwendige Reparaturen und Reinigungen noch nicht drin.

Zudem sollen die Schulen der Stadt Aachen möglichst gleich behandelt werden, weshalb noch einmal ein vielfaches an Geld für weitere Spielfelder aufgebracht werden müsste.

Das ist dann zu teuer, vor allem weil auch Dinge die es schon gibt, wie z.B. Spielgeräte immer wieder repariert oder ersetzt werden müssen. Dafür braucht man bereits viel Geld.

Wir haben aber festgestellt, dass die Asphaltfläche des Spielfeldes nicht mehr im besten Zustand ist. Deshalb haben wir uns vorgenommen, sie in diesem Sommer zu reparieren. Dann kann man dort wieder besser spielen.

Alternativen

Vielleicht kann man in einem Gespräch vor Ort gemeinsam überlegen, an welchen Stellen man noch kleinere Verbesserungen auf dem Schulhof hinbekommen kann, zum Beispiel Möglichkeiten zu schaffen, dass es im Sommer kühler wird .

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-06-23 E 26_0244_WP18 Kinderparlament _ Fa SAO.pdf

26.6.2025

135.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 4.5
Sitzung
Sitzung des Bürgerforums als Kinderforum
Gremium
Bürgerforum
Datum
Mi., 09.07.2025
Uhrzeit
11:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Anhörung
Status
öffentlich
Vorlageart
Anhörung
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
13.8.2025
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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