2. April 2025 um 17:00, Rathaus
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Haus der Neugier - Planungsstand

Dez. I/0036/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Beigeordneter Herr Brötz äußert sich zur Frage der Öffentlichkeit und Nichtöffentlichkeit der Presseberichterstattung. Er erklärt, dass der Artikel in der Aachener Zeitung sich verschiedener Quellen bediene, die über das Pressegespräch hinausgehen. Das Gespräch mit der Zeitung diente der Werbung für die bevorstehende Bürgerveranstaltung und sollte Missverständnisse über das Projekt klären.

Ratsfrau Eschweiler (CDU) kritisiert, dass Informationen aus dem nichtöffentlichen Teil vorab in der Presse erschienen sind und fordert, dass solche Gespräche erst nach Ratsbeschlüssen geführt werden sollen. Sie betont die Wichtigkeit einer gründlichen Beratung und lobt die Beantwortung der gestellten Fragen. Die CDU-Fraktion unterstützt die Projektskizze, lehnt jedoch die Einführung einer Intendanz ab, da sie die derzeitige Zusammenarbeit der bestehenden Institutionen als ausreichend erachtet.

Ratsherr Baal (CDU) ergänzt, dass die Projektstruktur klar definiert werden müsse, insbesondere die Rolle des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Er betont die Wichtigkeit einer zügigen Umsetzung des Projekts und spricht sich gegen unnötige Verzögerungen aus. Die Gastronomie solle solide geplant werden, um eine hohe Aufenthaltsqualität zu gewährleisten.

Ratsherr Schaadt (Grüne) unterstützt die Aufgabe der Drittnutzung im zweiten Obergeschoss zugunsten einer hochwertigen Gastronomie im vierten Obergeschoss. Er sieht die Intendanz als wichtige Schnittstelle zur Stadtgesellschaft und betont die Notwendigkeit einer klaren Projektorganisation. Die Geschäftsführung solle einen kaufmännischen Schwerpunkt haben und alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen.

Ratsherr Servos (SPD) spricht sich für eine klare Zuständigkeit innerhalb der Projektstruktur aus. Er sieht die Notwendigkeit einer inhaltlichen Bespielung des Gebäudes und unterstützt die vorgeschlagene Struktur. Die Intendanz solle die inhaltliche Nutzung im Planungsprozess mitdenken.

Ratsherr Deumens (Die Linke) unterstützt die vorliegenden Planungen und die Einführung einer Intendanz. Er sieht das Projekt auf einem guten Weg.

Ratsfrau Dr. Schmeer (CDU) äußert Bedenken bezüglich der Größe der geplanten Gastronomiefläche und hinterfragt die Notwendigkeit einer Intendanz zu diesem Zeitpunkt. Sie betont die vorhandene Expertise der Leitung von VHS und Bibliothek.

Abschließend erklärt Herr Dirk Lange von der kadawittfeldarchtitektur, dass die genaue Größe der Gastronomiefläche von der noch zu entwickelnden Konzeption abhängt. Die Aufgabe der Drittnutzung im II. OG ermöglicht eine bessere Nutzung der Tageslichtflächen für Arbeitsplätze.

Beschluss

Der Hauptausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt einstimmig, die Variante einer Drittnutzung im II. Obergeschoss nicht weiterzuverfolgen. Er befürwortet eine Innere Erschließung der oberen Etagen mit Treppen und Stegen über das Atrium und den Bau einer vierten Aufzuganlage im Eingangsbereich zwischen Dahmengraben und Büchel.

Beschlussvorschlag

Der Hauptausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, die Variante einer Drittnutzung im II. Obergeschoss nicht weiterzuverfolgen.

Er befürwortet eine Innere Erschließung der oberen Etagen mit Treppen und Stegen über das Atrium und den Bau einer vierten Aufzuganlage im Eingangsbereich zwischen Dahmengraben und Büchel.

Erläuterungen

Der Verzicht auf die Drittnutzung der Fläche von 725 Quadratmetern im zweiten Obergeschoss und die Verlagerung von Büroräumen aus der vierten Etage dorthin ermöglicht die Errichtung eines Cafés mit Loggia im Staffelgeschoss. Darüber hinaus kann bei dieser Nutzungsvariante auf den Bau des bisher zur Erschließung der Fläche geplante dritte Treppenhaus an der Komphausbadstraße verzichtet werden. Dabei stehen jährlichen Mindermieteinnahmen einmalig ersparte Baukosten gegenüber.

Zu der im Beschaffenheitsnachweis dargestellten, inneren Erschließung über eine Wendeltreppe von der zweiten bis in die vierte Etage hat das Architekturbüro eine Alternativplanung mit Treppen über dem Atrium vorgelegt. Diese Lösung folgt dem Grundgedanken eines offenen Hauses mit direkten Zugängen und guten Sichtbeziehungen zwischen den Etagen und ist aus Sicht der Verwaltung der bisherigen Planung vorzuziehen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-03-10 Dez. i_0036_wp18 haus der neugier - p sao

7.7.2025

130.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
Sitzung des Hauptausschusses
Gremium
Hauptausschuss
Datum
Mi., 02.04.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Dezernat I
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 12:12

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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