Östliche Innenstadt: Sachstand Transformationsprozess
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Frau Burgdorff leitet in das Thema ein und erläutert, dass die Transformation der östlichen Innenstadt nur durch Zusammenarbeit der zuständigen städtischen Bereiche wie beispielsweise der Stadtplanung, der Wirtschaftsförderung oder dem Bereich Mobilität und Verkehr gelingen könne.
Die Berichterstattung über den Prozess im östlichen Innenstadtbereich soll fortan regelmäßig erfolgen.
Frau Weitenberg berichtet über den Prozess. Sie beschreibt zunächst die Schritte zu einem ISEK,
Die VU östliche Innenstadt wurde mit dem Beschluss des Abschlussberichts durch den Rat am 9.7. abgeschlossen. Derzeit werde in einem rechtlich komplexen Verfahren daran gearbeitet, die auf dem Gebiet der östlichen Innenstadt liegende Sanierungssatzung zu heilen.
Darüber hinaus werden die städtebaulichen Missstände in den Bereichen Haus der Neugier, Bushof, Passagenblock, Adalbertstraße/Stiftstraße und Wehmeyer-Areal näher betrachtet.
Außerdem werde eine Vorkaufsrechtsatzung erarbeitet. Für das Altstadtquartier Büchel komme eine Sanierungssatzung infrage. Das Ziel sei, ein 25-seitiges ISEK zu erstellen.
Im Strategieplan für die Transformation werden die Bereiche, Altstadtquartier Büchel, Haus der Neugier und Bushof als Schlüsselprojekte betrachtet. Der Plan sieht die Fokusräume A: Städtebauförderung, B: Handelslage und C: Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit vor.
Im Bereich des Haus der Neugier sollen vereinzelte Investitionen getätigt werden. Primär seien allerdings Maßnahmen geplant, die private Akteur*innen in die Umsetzung bringen.
Konkret werde aktuell an der Entwicklung des Haus der Neugier und der Gestaltung des Umfeldes, der Weiterentwicklung des Passagenblocks sowie der Planung zur Aufwertung des Umfeldes und des Gebäudes am Bushof gearbeitet. Diese Maßnahmen sollen zugleich den Kern des zu erstellenden ISEK darstellen.
Während die Stadt bei dem Haus der Neugier als Investor auftrete, liege der Fokus beim Bushof auf der Planung, deren Umsetzung im Anschluss gefördert werden könne.
Bei dem Passagenblock wolle man die Eigentümer*innen mit Beratung dabei unterstützen, eine Sanierung umzusetzen, die auf die Folgen des Klimawandels reagiert.
Frau Burgdorff ergänzt, dass die Entflechtung des Bushofs aufwendig sei. Aspekte wie die Gestaltung des öffentlichen Raumes oder Verkehrsplanung- und Führung würden derzeit geplant.
Die Taskforce Innenstadtmorgen habe im Bereich Großkölnstraße – Adalbertstraße bereits Maßnahmen wie Streetart, einen kleinen Spielplatz und einladende Sitzmöglichkeiten realisiert. Ziel sei der Aufbau von Netzwerken, die sich selber tragen und das Stadtbild beleben.
Christine Rüdiger (GF) stellt das Haus der Neugier vor und stellt bereits erreichte Meilensteine von der Machbarkeitsstudie bis zum Kauf des Objektes dar.
Die derzeitige Planung sehe vor, dass die Fassade erneuert werden muss, um mehr Lichteinfall für die künftigen Räume der VHS und Bibliothek zu erhalten. Der Zutritt zum Gebäude soll durch drei Eingänge ermöglicht werden. Die Nutzung sehe im 1. OG ein Spielfeld bzw. eine Kinder- und Jugendbibliothek vor. Im 2. OG sollen Seminarräume entstehen, während im 3. OG die Sprachwelt und im 4. OG die Arbeitswelt mit einem Café und einem Ausgang auf die Terrasse geschaffen werde.
Frau Burgdorff ergänzt, dass die Verwaltung bereits mit der Planung des öffentlichen Raumes befasst ist. Externe Büros sollen mit der Planung nicht beauftragt werden.
Herr Allemand bittet um Einbeziehung des Bereichs Reihstraße (Kaufhof) in die Planung.
Frau Burgdorff erläutert, dass erste Entwürfe für diesen Bereich eine Durchwegung vorsehen.
Der Planungsausschuss lobt den Stand der Planungen. Mehrheitlich besteht unter Bezug auf die Reichsstraße der Konsens, dass öffentliche Mittel nicht für Private Bauvorhaben aufgewendet werden sollen.
Herr Beus kritisiert den Plan, eine ca. 800 Quadratmeter große Verkaufsfläche im Haus der Neugier zu platzieren. Der Bushof sei eine besondere Herausforderung. Ein städtebaulicher Wettbewerb könne keine tragfähigen Lösungen anbieten. Aufgrund der vielen Einflüsse wäre eine AG zwischen ASEAG und Verwaltung interessant, da Entwicklung nur unter den Gesichtspunkten der Mobilität erfolgen könne. Er spricht sich gegen die Niederlegung des Objekts aus und betont die brauchbare Bausubstanz. Der Fokus sei auf diesen Teil der Innenstadt genau richtig gewählt.
Herr Hucke lobt die fraktionsübergreifende, gute und sachliche Arbeit. Ein Meilenstein sei geschafft. Er spricht ein Kompliment an Verwaltung aus - dieses Gebiet werde strukturiert behandelt -auch klimatechnisch.
In den Teilbereichen B und C solle eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden, um die VU weiter zu pflegen.
Technische Details
ID: 1017036
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1017036
Grunddaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- Sitzung des Planungsausschusses
- Gremium
- Planungsausschuss
- Datum
- Do., 09.10.2025
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Status
- gemischt
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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