26. November 2025 um 17:00, Verwaltungsgebäude Maria-Theresia-Allee
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Umbau des Hochwasserrückhaltebeckens Rahe hier: Vorstellung der Maßnahme

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Beratung

Frau Lötzsch, LANDSCHAFT! Büro für Landschaftsplanung, stellt die Planung des Wasserverbandes Eifel Rur (WVER) anhand einer Power-Point-Präsentation vor, welcher der Niederschrift als Anlage beigefügt ist.

Sie führt aus, dass der WVER zur Verbesserung der Hochwassersicherheit plane, den Durchlass ins Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Rahe am Schwarzbachentlastungsgraben umzubauen. Nach Auskunft von Frau Lötzsch handelt es sich bei dem Entlastungsgraben um eine technische Anlage, welche in der Regel kein Wasser führe. Lediglich bei größeren Niederschlagsereignissen führe er kurzzeitig Wasser, eine typische Gewässervegetation habe sich jedoch nicht entwickelt. In der Vergangenheit habe es vermehrt Überschwemmungen bei Gut Hausen gegeben und diese Situation werde nun durch den WVER durch eine Erweiterung des Durchlasses entschärft. Laut Auskunft von Frau Lötzsch haben sich im Bereich des HRB im Laufe der Zeit überwiegend Gehölze feuchter Standorte aus Schwarzerlen und Silberweiden entwickelt, welche im Rahmen der Unterhaltung regelmäßig zurückgeschnitten worden seien. Es werde inklusiv der Baustelleneinrichtungsfläche temporär eine Fläche von ca. 2.800 m² in Anspruch genommen. Die Arbeitsfläche und auch die Böschung werde nach Abschluss der Arbeiten mit einer Grünlandmischung eingesät. Weiterhin erfolgten Wiederanpflanzungen von Hecken und Bäumen. Das darüber hinaus bestehende ökologische Defizit werde durch Abbuchung entsprechender Punkte vom Ökokonto des WVER beglichen.

Herr Slevogt erkundigt sich danach, ob bei der Erweiterung des Durchlasses der Uferrand erhalten bleibe, insbesondere im Hinblick auf den Fischotter. Frau Lötzsch erwidert, dass der Graben kaum Wasser führe, lediglich nach Regenereignissen und insofern für den Fischotter nicht relevant sei.

Herr Heers erkundigt sich nach den Maßen der Verbreiterung des Durchlasses. Dazu gibt Frau Lötzsch bekannt, dass der Durchlass derzeit eine Breite von 2,85 m aufweise und auf 3,70 m verbreitert werde.

Herr Nellessen, Projekt-Ingenieur für den WVER, ergänzt, dass der Durchlass derzeit für ein HQ 50 ausgelegt sei. Das Becken könne mehr Wasser aufnehmen, allerdings komme durch den zu kleinen Durchlass das Wasser nicht im Becken an. Zukünftig werde der Durchlass für ein HQ 100 ausgelegt sein.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

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Ö 4
Sitzung
Sitzung des Naturschutzbeirates
Gremium
Naturschutzbeirat
Datum
Di., 25.11.2025
Uhrzeit
1:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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