26. November 2025 um 18:00, Schloss Schönau
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Barrierefreier Umbau Bushaltestellen Zu Antrag 2020 (Stufe 4) Hier: Bau- und Ausführungsbeschluss

FB 68/0269/WP18 · Entscheidungsvorlage

Barrierefreier Umbau Bushaltestellen Zu Antrag 2020 (Stufe 4) Hier: Bau- und Ausführungsbeschluss

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Die Kommission Barrierefreies Bauen hat am 26.11.2025 eine Stellungnahme zu diesem Tagesordnungspunkt eingereicht, die als Tischvorlage vorliegt. Sie ist in Allris als Anlage beigefügt.

Herr Bezirksvertreter Willsch (SPD) bittet darum, die Stellungnahme der Kommission Barrierefreies Bauen in die Beschlussfassung mit aufzunehmen, da er die genannten Vorschläge für sicherheitsrelevant hält.

Herr Bezirksvertreter Dr. Kuhrt-Lassay (Grüne) möchte wissen, wie sich die benannte Summe für die Richtereicher Maßnahme zusammensetzt. Er empfindet die geplanten 20.504,67 € als hoch, da die Einstiegskante zum Großteil bereits die erforderliche Höhe aufweist.

Herr Bezirksbürgermeister Kehr sagt zu, dass diese Frage an die Fachverwaltung weitergegeben wird und lässt über folgenden geänderten Beschlussvorschlag abstimmen:

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L38 (Richterich Rathaus) unter Berücksichtigung der Stellungnahme der Kommission Barrierefreies Bauen - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage der Pläne 2023_017_L2 (Rathenauallee), 2023_017_L9 (Vinzenzplatz), 2023_017_L15+L16 (Barbarakirche), 2023_017_L17 (Burtscheid), 2023_017_L18 (Danziger Straße), 2023_017_L21 (Fringsgraben), 2023_017_L22 (Gartenstraße), 2023_017_L24 (G-Scholl-Gymnasium), 2023_017_L26 (Hauptbahnhof H.3), 2023_017_L28 (Josefskirche), 2023_017_L30 (Karlsgraben), 2023_017_L32+L33 (Kuckelkorn), 2023_017_L34+L35 (Misereor),2023_017_L36+L37 (Normaluhr), und 2023_017_L39 (Trierer Platz) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L27 (Hochstraße) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L20 (Eilendorf Markt) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Baubeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L7 (Hochhausring) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L40 (Viadukt) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage des Plans 2023_017_L38 (Richterich Rathaus) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel - zu fassen.

Der Mobilitätsausschuss fasst den Bau- und Ausführungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen auf der Grundlage der Pläne 2023_017_L2 (Rathenauallee), 2023_017_L7 (Hochhausring), 2023_017_L9 (Vinzenzplatz), 2023_017_L15+L16 (Barbarakirche), 2023_017_L17 (Burtscheid), 2023_017_L18 (Danziger Straße), 2023_017_L20 (Eilendorf Markt), 2023_017_L21 (Fringsgraben), 2023_017_L22 (Gartenstraße), 2023_017_L24 (G-Scholl-Gymnasium), 2023_017_L26 (Hauptbahnhof H.5), 2023_017_L27 (Hochstraße), 2023_017_L28 (Josefskirche), 2023_017_L30 (Karlsgraben), 2023_017_L32+L33 (Kuckelkorn), 2023_017_L34+L35 (Misereor),2023_017_L36+L37 (Normaluhr), 2023_017_L38 (Richterich Rathaus), 2023_017_L39 (Trierer Platz) und 2023_017_L40 (Viadukt) - vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel.

Erläuterungen

Anlass

Das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) schreibt die Berücksichtigung der Belange behinderter und anderer Menschen mit Mobilitätseinschränkung bei der Ausgestaltung öffentlicher Infrastruktur fest. Des Weiteren wird im Personenbeförderungsgesetz (PBefG) §8 Abs.3 verlangt, dass der Nahverkehrsplan des ÖPNV-Aufgabenträgers die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen zu berücksichtigen hat, und die Nutzung des ÖPNV bis zum 1.Januar 2022 vollständig barrierefrei möglich ist. Von dieser Frist kann gemäß §8 Abs.3 S.4 PBefG nur abgewichen werden, wenn im Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden.

Der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen wird durch go.Rheinland gefördert. Es handelt sich dabei um ein zweistufiges Förderverfahren. Die Stadt als Antragstellerin meldet zuerst mit einem Einplanungsantrag die zu fördernden Haltestellen beim Fördergeber an. Inzwischen sind 17 Einplanungsanträge mit rund 180 Bushaltestellen zum barrierefreien Ausbau beim Fördergeber eingereicht worden. Im zweiten Schritt wird, nachdem die Planung der Haltestellen beschlossen wurde (Bau- und/oder Ausführungsbeschluss), zu jedem Einplanungsantrag ein Finanzierungsantrag beim Fördergeber eingereicht. Nach der Bearbeitung und Bewilligung des Finanzierungsantrags durch den Fördergeber kann mit dem geförderten Umbau der im Finanzierungsantrag dargestellten Haltestellen gestartet werden. Bisher wurde der Haltestellenumbau aus zwei Finanzierungsanträgen vollständig umgesetzt.

Die hier vorgestellten Haltestellen gehören zum Einplanungsantrag 2020 des Programms "Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen". In diesem Antrag werden weitere verkehrswichtige und stark frequentierte Haltestellen sowie Haltestellen, die Bestandteil einer Straßenbaumaßnahme sind, vollständig barrierefrei gebündelt.

Vorbemerkung

Die beiden Haltestellen Rathenauallee und Hochhausring werden umfassend umgebaut. Bei den anderen Haltestellen wird die Barrierefreiheit durch einen Plattenaustausch erreicht und bei Bedarf werden die angrenzenden Überquerungsstellen barrierefrei umgebaut.

Der barrierefreie Ausbaustandard für die Haltestellen und die Überquerungsstellen orientiert sich an der DIN18040-3: Barrierefreies Bauen-Planungsgrundlagen – Teil 3: öffentliche Verkehrs- und Freiraum und der DIN32984: Bodenindikatoren im öffentlichen Raum.

Die Kategorisierung (1-5) der Haltestellen basiert auf der Fahrgastfrequenz an der Haltestelle und verweist auf die Ausbaustandards der Haltestellen (s. FB 61/0162/WP17).

Im Folgenden werden nun zu allen 29 vorliegenden Haltestellen (siehe Anhang) der Zustand sowie die Planung kurz beschrieben.

Darstellung der einzelnen, zur Finanzierung anzumeldenden Haltestellen

2. Rathenauallee, Fahrtrichtung stadteinwärts [Kategorie 3]

Zustand

Die Haltestelle „Rathenauallee“ befindet sich in der Bayernallee hinter dem Knoten Kalverbenden / Rathenauallee. Die Bayernallee ist Bestandteil einer Tempo-30-Zone. In der Nähe befinden sich mehrere Schulstandorte sowie Teile der FH Aachen. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von der Buslinie21 rd.35-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle befindet sich in einer leichten Linkskurve, hat eine Länge von 34,10m und die Höhe der Bordsteinkante ist 9cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca.2,40m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca.100 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L2 und Ausbauquerschnitt 2023_017_AQ2)

Es ist geplant, einen 20m langen, gerade anfahrbaren Haltebereich mit Busbordstein (18cm) für einen barrierefreien Einstieg in die Niederflurbusse anzulegen. Dabei wird die heutige Lage bestehen bleiben, aber die Wartefläche wird bis auf 3,28m verbreitert. Es werden Leitelemente eingebaut. Südwestlich der Haltestelle wird eine barrierefreie Überquerungsstelle eingerichtet.

3. Rathenauallee, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 3]

Zustand

Die Haltestelle „Rathenauallee“ liegt direkt gegenüber der o.g. Haltestelle. Die Busbucht wird ebenfalls von der Buslinie21 rd.35-mal pro Werktag angefahren. Der Haltebereich ist ca. 35m lang und die Höhe der Bordsteinkante ist 10cm. Der Wartebereich hat eine Breite von rd. 3,80m. Werktags wird die Haltestelle von ca.170 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L2 und Ausbauquerschnitt 2023_017_AQ2)

Die Planung sieht vor, die Haltestelle als Fahrbahnrandhaltestelle in heutiger Lage umzubauen. Sie wird zu einem 20m langen Haltebereich mit Busbordstein (18cm) für einen barrierefreien Einstieg in die Niederflurbusse umgebaut. Der Wartebereich wird sich dann um ca.1,20m verbreitern. Zusätzlich werden Leitelemente angebracht. Südwestlich der Haltestelle wird das Gegenstück zur barrierefreien Überquerungsstelle von der oben beschriebenen Überquerungsstelle eingerichtet.

7. Hochhausring, Fahrtrichtung stadteinwärts [Kategorie 3]

Zustand

Die Haltestelle „Hochhausring“ befindet sich in der Montebourgstraße vor dem geplanten Kreisverkehr mit der Albert-Einstein-Straße. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 11, 16 und 46 rd. 60-mal pro Werktag sowie vom NetLiner angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 25,90m und die Höhe der Bordsteinkante ist 7cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,90m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 80 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L7 und Regelquerschnitt 2023_017_RQ7)

Es ist geplant, einen 22m langen, gerade anfahrbaren Haltebereich mit Busbordstein (18cm) für einen barrierefreien Einstieg in die Niederflurbusse anzulegen. Dabei soll die heutige Lage des Fahrgastunterstandes ungefähr beibehalten bleiben und es sind Leitelemente vorzusehen. Vor der Haltestelle ist ein Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg (FGÜ) in den anschließenden Fahrstreifen der Montebourgstraße geplant. Das Überholen des Busses durch den fließenden Kfz-Verkehr wird durch eine Mittelinsel unterbunden.

8. Hochhausring, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 3]

Zustand

Die Gegenhaltestelle „Hochhausring“ befindet sich ebenfalls in der Montebourgstraße, hinter dem o.g. geplanten Kreisverkehr. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 11, 16 und 46 rd. 60-mal pro Werktag sowie vom NetLiner angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 26,00m und die Höhe der Bordsteinkante ist 10cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,50m. Werktags wird die Haltestelle von ca. 110 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L7 und Regelquerschnitt 2023_017_RQ7)

Es ist geplant, einen 22m langen, gerade anfahrbaren Haltebereich mit Busbordstein (18cm) für einen barrierefreien Einstieg in die Niederflurbusse an der heutigen Stelle anzulegen. Die Gehwegbreite von 2,50m wird beibehalten. Von der Haltestelle bis zum Kreisverkehr werden Leitelemente eingebaut. Damit der Verkehr beim Fahrgastwechsel nicht in die Kreisfahrbahn zurückstaut, soll das Überholen des stehenden Busses möglich sein.

9. Vinzenzplatz, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Vinzenzplatz“ befindet sich in der Karl-Marx-Allee. In der Nähe befinden sich ein Heim für Menschen mit Behinderung und ein Wohnheim für Studenten im Bau. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von der Buslinie 21 rd. 30-mal pro Werktag angefahren. Der Wartebereich befindet sich zwischen zwei Baumfeldern, die 11,70m auseinanderstehen und hat eine Breite von ca. 3,70m. Die Haltestelle hat eine Bordsteinhöhe von 16cm. Werktags wird die Haltestelle von ca. 30 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L9)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Weil diese Haltestelle hauptsächlich als Ausstiegshaltestelle genutzt wird, wird das Einstiegsfeld zwischen dem südlichen Baumbeet und der Zufahrt zur Studierendenwohnanlage angelegt. Dadurch wird die Nutzbarkeit der zweiten und dritten Tür im vorhandenen Wartebereich gewährleistet.

15. Barbarakirche, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Barbarakirche“ befindet sich in der Hüttenstraße. Vor und hinter der Haltestelle gibt es zwei ungesicherte Überquerungsstellen mit Mittelinsel und Leitelementen nach altem Standard. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 2, 12, 22, 30 und 47 rd. 188-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 30,50m und die Höhe der Bordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 4,00m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 725 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L15)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Der vorhandene Betonplattenstreifen 30/30 entlang des Bordes im Haltestellenbereich wird mit dem vorhandenen rot-gelben Pflaster ausgetauscht. Die beiden Überquerungsstellen werden zu getrennten Überquerungsstellen umgebaut, indem der vorhandene Natursteinbord an der Nullabsenkung scharriert wird und dort Bodenindikatoren nach der aktuellen DIN verlegt werden.

16. Barbarakirche, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Barbarakirche“ befindet sich in der Hüttenstraße im Knoten mit der Barbarastraße. Vor der Haltestelle gibt es eine gesicherte Überquerungsstelle, die mit einem Blindentaster ausgestattet ist. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 2, 7, 12, 22 und 30 rd. 190-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 25,00m und die Höhe der Bordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 3,95m und ist mit einem 2-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 705 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L16)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Um die ganze Haltestellenlänge nutzen zu können, wird ein Beleuchtungsmast versetzt. Die in der Nähe liegende Fußgänger-Lichtsignalanlage wird mit Blindensignal und -taster ausgestattet. Diese wird ebenfalls zu einer getrennten Überquerungsstelle mit Bodenindikatoren nach der aktuellen DIN umgebaut.

17. Burtscheid, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Burtscheid“ befindet sich in der Viehhofstraße. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 11, 21, 30, 31, 36, 51, SB63, X3 und N1 rd. 200-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca.30,40m und die Höhe der Bordsteinkante ist 17cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,30m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand und einer DFI-Anlage ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.415 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L17)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen bis zur DFI-Anlage verlegt.

18. Danziger Straße, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Danziger Straße“ befindet sich in der Königsberger Straße vor dem Knoten mit der Danziger Straße. Die Königsberger Straße ist Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Hinter der Haltestelle befindet sich eine Zufahrt. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 5 und 45 rd.70-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 23m und die Höhe der Bordsteinkante ist 15cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,30m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 590 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L18)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem wird die ungesicherte Überquerungsstelle über die Königsberger Straße barrierefrei ausgebaut.

19. Danziger Straße, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Gegenhaltestelle „Danziger Straße“ befindet sich in der Königsberger Straße hinter dem Knoten mit der Danziger Straße. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 5, 45 und N1 rd.65-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 40,00m und die Höhe der Bordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,90m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 510 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L18)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt.

20. Eilendorf Markt, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Eilendorf Markt“ befindet sich in der Von-Coels-Straße vor dem Knoten Nirmer Straße. Zwei der drei Überquerungsstellen über den Knoten sind bereits mit dem Aachener Standard barrierefrei ausgebaut. Die Lichtsignalanlage ist mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. Die Busbucht wird von den Buslinien 2, 12, 22 und 50 rd.150-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 19,50m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 15cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 1,70-2,90m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand und einer DFI-Anlage ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 630 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L20)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem wird die Überquerungsstelle über die Von-Coels-Straße mit Blindensignal und -taster ausgestattet. Die Bordlage an der Marktseite wird angepasst, sodass eine getrennte Überquerungsstelle mit Bodenindikatoren nach der aktuellen DIN beidseitig angelegt werden kann.

21. Fringsgraben, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Fringsgraben“ befindet sich in der Hüttenstraße vor dem Knoten Fringsgraben. Die zwei gesicherten Überquerungsstellen über den Knoten sind nach einem veralteten Standard barrierefrei ausgebaut. Die Lichtsignalanlage ist mit Blindentastern ausgestattet. Die Busbucht wird von den Buslinien 2, 7, 12, 22, 30, 47 und N8 rd.188-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 50,20m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 19cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 3,40m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 630 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L21)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Busbordsteins verlegt. Außerdem werden die beiden Überquerungsstellen mit dem getrennten Überquerungsansatz und Bodenindikatoren nach DIN barrierefrei ausgebaut.

22. Gartenstraße, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Gartenstraße“ befindet sich in der Vaalser Straße vor dem Knoten Hanbrucher Straße. Die zwei gesicherten Überquerungsstellen über den Knoten sind mit einem veralteten Standard barrierefrei ausgebaut. Die Lichtsignalanlage über die Vaalser Straße ist mit Blindentaster und akustischem Signal ausgestattet, die Überquerungsstelle über der Hanbrucher Straße nicht. Die Haltestelle befindet sich an der Busspur in Mittellage und wird von den Buslinien 3A, 5, 25, 35, 45, 55, 75 und N7 rd.220-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 34,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 19cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,15m und ist mit einem 6-feldrigen-Fahrgastunterstand, der nur halb so tief ist wie ein Standard-Fahrgastunterstand und die Hälfte des Wartebereichs einnimmt, ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 825 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L22)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden beide Überquerungsstellen mit dem getrennten Überquerungsansatz und Bodenindikatoren nach DIN barrierefrei ausgebaut.

23. Gartenstraße, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Gegenhaltestelle „Gartenstraße“ befindet sich ebenfalls in der Vaalser Straße vor dem Knoten Hanbrucher Straße. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 3A, 5, 25, 35, 45, 55, 75 und N7 rd.210-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 28,50m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 20cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,64m und ist mit einem 2-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Zwischen Wartebereich und Gehweg verläuft ein nicht-benutzungspflichtiger Radweg. Werktags wird die Haltestelle von ca. 855 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L22)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Aufgrund der geringen zur Verfügung stehenden Breite hinter dem Wartebereich soll der Fuß- und Radverkehr im Bereich der Haltestelle gemeinsam in einer Mischfläche geführt werden. Hierfür wird der Belag des vorhandenen Geh- und Radweges durch Gehwegplatten im grau-roten Schachbrettmuster ausgetauscht.

24. Geschwister-Scholl-Gymnasium, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „G.-Scholl-Gymnasium“ befindet sich in der Elsassstraße hinter dem Knoten Stolberger Straße. Der Knoten ist barrierefrei nach altem und nach Aachener Barrierefrei-Standard ausgebaut und die Lichtsignalanlage ist mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. In der Nähe befinden sich mehrere Schulstandorte. Die Elsassstraße ist Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 2, 12 und 22 rd.140-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 25,00m und die Höhe der Bordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 4,30m und ist mit einem 2-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 960 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L24)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden die Überquerungsstellen über die Stolberger Straße und Elsassstraße mit bisher altem Standard nun barrierefrei nach DIN ausgebaut.

25. Geschwister-Scholl-Gymnasium, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Gegenhaltestelle „G.-Scholl-Gymnasium“ befindet sich ebenfalls in der Elsassstraße gegenüber vor der o.g. Haltestelle. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 2, 12 und 22 rd.140-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 24,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,30m auf öffentlicher Fläche und weitet sich nach hinten um ca. 1,50m auf dem städtischen Schulgelände auf. Hier besteht auch der 3-feldrige-Fahrgastunterstand. Werktags wird die Haltestelle von ca. 970 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L24)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Der vorhandene Leitstreifen aus der Stolberger Straße wird aufgegriffen und an den Auffindestreifen angeschlossen.

26. Hauptbahnhof H3, Fahrtrichtung Normaluhr[Kategorie 1]

Zustand

Die Haltestelle „Hauptbahnhof H3“ befindet sich in der Lagerhausstraße vor dem Bahnhofsplatz. Der Knoten am Bahnhofsplatz ist barrierefrei nach Aachener Standard ausgebaut und die Lichtsignalanlage ist mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. Die Busbucht wird von der Buslinie 350 und als Endhaltestelle der Buslinie 51 rd.90-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 34,50m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 16cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 5,00m.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L26)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Der vorhandene Leitstreifen vom Bahnhofsplatz wird aufgegriffen und am Einstiegsfeld angeschlossen.

27. Hochstraße, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Hochstraße“ befindet sich in der Hochstraße vor dem Knoten mit der Ringstraße. Der Knoten ist teilweise mit Bodenindikatoren nach altem Standard ausgestattet. Die Hochstraße ist Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 5, 10 und 45 rd.45-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 23,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 20cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 5,80m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird diese Haltestelle von ca. 55 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L27)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden die drei Überquerungsstellen im Kreuzungsbereich mit getrennten Überquerungsstellen barrierefrei ausgebaut. Der Fahrgastunterstand wird nach hinten verschoben, damit die Nutzbarkeit der zweiten Türe sichergestellt ist.

28. Josefkirche, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Josefkirche“ befindet sich auf dem Adalbertsteinweg vor dem Knoten mit der Stolberger Straße. Die Überquerungsstelle ist barrierefrei nach veraltetem Standard ausgebaut und die Lichtsignalanlage ist mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. Die Haltestelle an einer Busspur wird von den Buslinien 2, 5, 12, 15, 25, 35, 45, 55, 65, 66, 73, X25 und X35 rd.386-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 27,30m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat an der schmalsten Stelle eine Breite von ca. 1,80m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.880 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L28)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen parallel zum vorhandenen Bordstein verlegt. Der Leitstreifen im Kleinpflaster bekommt eine Begleitstreifen. Um die ganze Haltestellelänge nutzen zu können, wird ein Beleuchtungsmast versetzt. Außerdem werden Bodenindikatoren bis zu den gesicherten Überquerungsstellen über den Adalbertsteinweg und über die Platzfläche bis zur Stolberger Straße verlegt. Um den getrennten Überquerungsansatz umsetzen zu können, werden die Borde an den Überquerungsstellen ausgetauscht.

30. Karlsgraben, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Karlsgraben“ befindet sich in der Jakobstraße. Die Jakobstraße ist Bestandteil eines Tempo-30-Bereichs. Die Haltestelle befindet sich an einer Busspur und wird von der Buslinie 4 mit rd.65-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 17cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,70m. Werktags wird die Haltestelle von ca.125 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L30)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Die Markierung der Haltelinie, der Busspur und der Buchstaben wird erneuert.

32. Kuckelkorn, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Kuckelkorn“ befindet sich in der Vaalser Straße vor dem Knoten mit der Welkenrather Straße. Die Überquerungsstelle über die Vaalser Straße ist bereits barrierefrei ausgebaut mit Blindentaster und dem akustischen Signal. Über der Welkenrather Straße ist dies nicht der Fall. Die Haltestelle ist eine Busspur in Mittellage und wird von den Buslinien 3A, 5, 25, 35, 45, 55, 75 und N7 rd.227-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, sie hat eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Busbordsteinkante beträgt 19cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,00m und ist mit einem 6-feldrigen-Fahrgastunterstand, der nur halb so tief ist wie ein Standard-Fahrgastunterstand und die Hälfte des Wartebereichs einnimmt, ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.435 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L32)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden Bodenindikatoren bis zu den gesicherten Überquerungsstellen über die Vaalser Straße und zur Welkenrather Straße verlegt.

33. Kuckelkorn, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Gegenhaltestelle „Kuckelkorn“ befindet sich ebenfalls in der Vaalser Straße vor dem Knoten mit der Welkenrather Straße. Der Knoten ist bereits wie o.g. barrierefrei ausgebaut. Die Haltestelle ist ein Busbucht mit paralleler Anfahrt und wird von der Buslinie 3B, 5, 25, 35, 45, 55, 75 und N7 rd.220-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Bordsteinkante liegt bei 16cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,65m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Zwischen Wartebereich und Gehweg verläuft ein anderer Radweg. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.690 Ein- und Aussteigenden genutzt. Der Plattenbelag am Baumbeet ist durch Wurzelhebungen sehr uneben.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L33)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Wegen der Stolpergefahr in der Nähe des Baumbeets wird dieses vergrößert. Des Weiteren werden Bodenindikatoren bis zu den gesicherten Überquerungsstellen über die Vaalser Straße und zur Welkenrather Straße verlegt. Der nicht-benutzungspflichtige Radweg wird von Kugelplatten eingefasst und der Fahrgastunterstand wird zwischen die 2. und 3. Tür verschoben.

34. Misereor, Fahrtrichtung Normaluhr[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Misereor“ befindet sich auf dem Boxgraben vor dem Knoten Mozartstraße. Der Knoten ist bereits barrierefrei ausgebaut worden und die Lichtsignalanlagen sind mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 3A und 13A rd.122-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Busbordsteinkante beträgt 20cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 4,50m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 780 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L34)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Die Fahrrad-Markierung in der Fahrbahn wird aktualisiert.

35. Misereor, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 1]

Zustand

Die Haltestelle „Misereor“ befindet sich in der Karmeliterstraße vor dem Knoten Boxgraben. Der Knoten ist bereits barrierefrei ausgebaut worden und die Lichtsignalanlagen sind mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. Die Karmeliterstraße ist Bestandteil eines Tempo-30-Bereichs. Die Haltestelle befindet sich an einer Busspur und wird von den Buslinien 2, 11, 14, 21, 31, 43, 51, 53, SB63 und N5 rd.318-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 20cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 9,00m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.990 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L35)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden Bodenindikatoren bis zum vorhanden Leitstreifen am Boxgraben verlegt. Um die ganze Haltestellelänge barrierefrei nutzen zu können, wird ein Beleuchtungsmast versetzt.

36. Normaluhr, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 1]

Zustand

Die Haltestelle „Normaluhr“ befindet sich in der Zollernstraße hinter dem Knoten mit der Wilhelmstraße. Der Knoten ist bereits barrierefrei ausgebaut worden und die Lichtsignalanlagen sind mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. In der Nähe befinden sich mehrere Schulstandorte. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von den Buslinien 7, 27, 33 und 37 rd.130-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 36,25m und die Höhe der Bordsteinkante beträgt 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,55m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Zwischen Wartebereich und Gehweg verläuft ein nicht-benutzungspflichtiger Radweg, der hauptsächlich in gegengesetzter Richtung genutzt wird. Werktags wird die Haltestelle von ca. 835 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L36)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem werden Kugelplatten entlang des nicht-benutzungspflichtigen Radwegs verlegt.

37. Normaluhr, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 1]

Zustand

Die Haltestelle „Normaluhr“ befindet sich in der Kurbrunnenstraße hinter dem Knoten mit der Römerstraße. Diese Seite des Knotens ist bereits barrierefrei ausgebaut worden und die Lichtsignalanlagen über die Kurbrunnenstraße sind mit Blindentaster und dem akustischen Signal ausgestattet. In der Nähe befinden sich mehrere Schulstandorte. Die Haltestelle befindet sich an einem Radweg Bus-frei und wird von den Buslinien 14, 34, 36 und 54 rd.105-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 30,00m und die Höhe der Bordsteinkante ist 17cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 4,10m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Der ehemalige Radweg ist noch mit dem roten Pflaster in den Nebenanlagen erkennbar. Werktags wird die Haltestelle von ca. 675 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L37)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem wird der Belag vom ehem. Radweg mit Betonplatten 30/30 ausgetauscht. Die Fußgänger-Lichtsignalanlagen an den Überquerungsstellen über die Kasinostraße und Kurbrunnenstraße (an der Bahnbrücke) werden mit Blindensignal und -taster ausgestattet. Die Überquerungsstellen werden mit Bodenindikatoren und Tastborden nachgerüstet.

38. Richterich Rathaus, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Richterich Rathaus“ befindet sich in der Roermonder Straße vor dem Knoten mit dem Rathausplatz. Die Busbucht wird von den Buslinien 27, 47, 80 und N2 rd.85-mal pro Werktag sowie vom NetLiner angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 35,00m und die Höhe der Busbordsteinkante liegt bei 16cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 2,00m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 270 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L38)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Busbordsteins verlegt. Außerdem wird die Überquerungsstelle über dem Rathausplatz mit dem getrennten Überquerungsansatz ausgebaut.

39. Trierer Platz, Fahrtrichtung stadteinwärts[Kategorie 1]

Zustand

Die Haltestelle „Trierer Platz“ befindet sich in der Trierer Straße hinter dem Knoten mit der Neuhausstraße. Diese Seite des Knotens ist nach veraltetem Standard barrierefrei ausgebaut und die Lichtsignalanlage über die Trierer Straße ist mit Blindentaster ausgestattet. Die Haltestelle ist in einer Busspur und wird von den Buslinien 5, 15, 25, 35, 45, 55, 65, 66, 73, SB66 und N5 rd.181-mal pro Werktag angefahren. Die Haltestelle hat eine Betonfahrbahn, eine Länge von ca. 35,00m und die Höhe der Busbordsteinkante ist 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 3,40m und ist mit einem 3-feldrigen-Fahrgastunterstand ausgestattet. Werktags wird die Haltestelle von ca. 1.250 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L39)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Außerdem wird diese Seite der Überquerungsstelle über die Trierer Straße mit dem getrennten Überquerungsansatz nach DIN ausgebaut und die Lichtsignalanlage um ca. 70 cm versetzt.

40. Viadukt, Fahrtrichtung stadtauswärts[Kategorie 2]

Zustand

Die Haltestelle „Viadukt“ befindet sich in der Schurzelter Straße. Die Schurzelter Straße ist Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Die Fahrbahnrandhaltestelle wird von der Buslinie43 rd.43-mal pro Werktag sowie vom NetLiner angefahren. Die Haltestelle hat eine Länge von ca. 12,00m und die Höhe der Busbordsteinkante beträgt 18cm. Der Wartebereich hat eine Breite von ca. 4,50m. Werktags wird die Haltestelle von ca. 85 Ein- und Aussteigenden genutzt.

Planung (s. Lageplan 2023_017_L40)

Die Planung sieht einen Plattenaustausch vor. Es werden ein Auffindestreifen mit anschließendem Einstiegsfeld im Gehweg und ein Leitstreifen entlang des vorhandenen Bordsteins verlegt. Im Gehweg wird ein Längsleitstreifen an den vorhandenen Leitstreifen in Richtung Kreisverkehr angeschlossen

Kosten

Die Kosten betragen für alle Maßnahmen ca. 1.224.850 € und sind wie folgt aufgeteilt.

Mittel stehen beim PSP-Element 5-120102-800-000800-300-1 "Verbesserung ÖPNV (Barrierefreiheit)" in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Die Maßnahmen sollen zur Finanzierung gemäß§ 12 ÖPNVG NRW (Investitionsmaßnahmen ÖPNV) angemeldet werden. Die Förderquote beträgt aktuell 100 % der förderfähigen Kosten.

Zeitplanung

Es ist geplant, die Maßnahmen nach Erhalt des Bewilligungsbescheids in den Jahren 2026 bis 2028 umzusetzen.

Die Haltestellen Kornelimünster, die ebenfalls Bestandteil des Antrags 2020 sind, wurden bereits beschlossen und werden mit dem Projekt Napoleonsberg 2.Bauabschnitt (BA) ausgebaut. Die Haltestellen Hochhausring werden im Projekt Albert-Einsteinstraße-2.BA mit umgebaut. Dies wird nach Fertigstellung des Projekts Napoleonsberg 2.BA sein, weil die Montebourgstraße als Umleitungsstrecke fungiert.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

5-120102-800-00800-300-1 Verbesserung ÖPNV (Barrierefreiheit)

Investive Auswirkungen

Ansatz

2025

Fortgeschriebener Ansatz 2025

Ansatz 2026 ff.

Fortgeschriebener Ansatz 2026 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

900.000

900.000

8.100.000

8.100.000

0

0

Auszahlungen

1.000.000

1.000.000

9.000.000

9.000.000

0

0

Ergebnis

100.000

100.000

900.000

900.000

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

Deckung ist gegeben/

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

x

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Erläuterung zur Klimarelevanz

Die geplanten Maßnahmen zum Barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen sind mit Bezug auf die Klimarelevanz als voraussichtlich positiv zu betrachten. Aufgrund der Bautätigkeiten und dem Einbau neuer Materialien entstehen unvermeidbare CO2 - Emissionen. Eine Abmilderung erfolgt jedoch beispielsweise durch den Einsatz recycelter Materialien als Tragschicht (sofern im Straßenaufbau vorgesehen). Insgesamt wird auf eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Ausführung der Maßnahme geachtet.

Durch die Herstellung barrierefreier Bushaltestellen sieht die Verwaltung vor allem langfristig betrachtet eine Möglichkeit zur CO2 – Einsparung durch „Umsteiger“ vom Pkw auf den ÖPNV, die aber hier nicht weiter quantifiziert werden kann.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-10-07 FB 68_0269_WP18 Barrierefreier Umbau SAO.pdf

6.11.2025

4.0 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Richterich
Datum
Mi., 26.11.2025
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 68 - Mobilität und Verkehr
Zusätze
Die Anlagen stehen ausschließlich im allris zur Verfügung.
Geändert
3.12.2025
Inhalt abgerufen
12. März 2026 um 20:17

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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