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Ratsantrag “HHG-Kooperation” – Antrag der SPD-Fraktion vom 11.11.2021

FB 45 n/0005/WP19 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Becker erläutert, dass der Antrag seinerzeit gestellt worden sei, da das Schulzentrum Laurensberg vor besonderen Herausforderungen gestanden habe, welche auch aktuell noch weiter bestünden. Insbesondere in der Mittelstufe leiste die Heinrich-Heine-Gesamtschule einen essenziellen Beitrag für die Aachener Schullandschaft. Dennoch beziehe sich der Antrag speziell auf Schüler*innen, die besonders im engen Umfeld schon sozial und wirtschaftlich vorbelastet seien und daher nicht nur speziell auf die Heinrich-Heine-Gesamtschule. Vielmehr sollte das Schulzentrum als Ort gefördert werden, in welchem eben diese Nachteile ausgeglichen und das Bildungspotential der Kinder gefördert würden. Er dankt den Schulen vor Ort, denn es würden schon viele Maßnahmen im kulturellen, sportlichen und pädagogischen Bereich angeboten. Der Ratsantrag sei aus seiner Sicht nicht präzise genug gestellt worden. Dennoch würde seine Fraktion daran festhalten wollen, die Bildungschancen von vorbelasteten Kindern zu erhöhen und zu gegebener Zeit dieses Thema wieder auf die Agenda bringen.

Beschluss

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, dass aufgrund des dargestellten Sachverhalts keine weitere Ausarbeitung eines Konzepts erforderlich ist.

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, dass aufgrund des dargestellten Sachverhalts keine weitere Ausarbeitung eines Konzepts erforderlich ist.

Erläuterungen

Mit dem Ratsantrag „HHG-Kooperation“ (Nr. 201/18) vom 11.11.2021 beantragte die SPD-Fraktion, die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts zu beauftragen, das einen Bildungscampus mit den Bereichen Schule/Bildung, Wohnen und Freizeit für Schülerinnen und Schüler konzeptionell integriert.

Bereits im Frühjahr 2021 wurden der Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG) auf Initiative der Schulpolitik finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um das Projekt „positive Bildungskultur“ für die Schulgemeinschaft unter externer Begleitung in Form von interkulturellen Seminaren, Workshops und Beratung durchzuführen.

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule Aachen hat für sich unter dem Slogan „Campus Laurensberg“ ein Profil entwickelt und definiert, welches sich durch folgende Schwerpunkte auszeichnet:

  • Schule der Vielfalt
  • Kulturschule
  • Sportschule

Sie setzt auf kulturelle Vielfalt sowie die Förderung von Toleranz und Empathie als Bestandteile der pädagogischen Ziele, was nicht zuletzt durch Zertifizierungen wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ oder „QuisS-Schule“ hervorgehoben wird. Darüber hinaus finden seit Jahren Projekte in Kooperation zwischen der Stadt Aachen und der Gesamtschule im Rahmen des Fonds Gewalt- und Rassismusprävention (bspw. Projekt „Cool down“) statt.

Gleichzeitig hat sich die HHG als „Kulturschule“ zum Ziel gesetzt, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, Kunst und Kultur auf unterschiedlichste Weise zu erfahren. Außerschulische Kooperationspartner ergänzen dabei regelmäßige Projekte in den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Kunst etc.

Aufgrund der großzügigen Sportinfrastruktur in Form von Außensportplätzen und Hallenanlagen legt die HHG einen weiteren Schwerpunkt auf den Sport und verfolgt somit das Ziel, sportbegabte Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dies spiegelt sich insbesondere auch in der Möglichkeit wider, in der Oberstufe einen Sport-Leistungskurs belegen zu können.

Aufgrund der vorgenannten Ausführungen ist aus Sicht der Verwaltung die Beauftragung eines weiteren Konzepts zur Implementierung eines Bildungscampus‘ nicht weiter zielführend und erforderlich.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (1)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-11-18 FB 45 n_0005_WP19 Ratsantrag _HHG-Koop SAO.pdf

18.11.2025

865.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 8
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
Gremium
Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Datum
Di., 09.12.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
Geändert
10.8.2026
Inhalt abgerufen
24. August 2026 um 01:21

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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