9. Dezember 2025 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Beratung

Herr Brötz berichtet, dass der Ausschuss die Verwaltung beauftragt habe, mit der Stadt Münster und der dort ansässigen PRIMUS Schule in den Austausch zu treten, um größere Unterschiede zu der ländlichen Gemeinde Titz zu erörtern, welche sich bereits hier im Ausschuss mit der PRIMUS Schule vorgestellt hatte. Ein solches Gespräch mit dem Schulleiter und Vertreter*innen der Stadt Münster habe zwischenzeitlich per Zoom stattgefunden und es sei insgesamt sehr aufschlussreich gewesen. Zum einen sei es sehr vergleichbar, dass es einer enorm motivierten und engagierten Schulleitung und des dazugehörigen Kollegiums bedürfe. Die jahrgangsübergreifenden Klassen würden in Münster jeweils drei Jahrgänge umfassen, lediglich die zehnte Klasse werde separat unterrichtet. Auch sei die Schule zum Teil in einem sozial benachteiligten Stadtteil in Münster angesiedelt, denn es gebe zwei Standorte in unterschiedlichen Bezirken. Die Schüler*innen müssten nach der dritten Klasse den Standort wechseln, es gebe demzufolge keinen Campus. Die Anmeldungen zur ersten Klasse würden sich zu einer Hälfte aus dem Stadtteil und zur anderen Hälfte aus dem übrigen Stadtgebiet zusammensetzen. Rund 80 % der Kinder würden nach der vierten Klasse auch an der PRIMUS Schule weiter in die fünfte Klasse wechseln, die Schule nehme demnach auch am Aufnahmeverfahren für die fünften Klassen der weiterführenden Schulen in Münster teil. Die Zeugnisse seien ähnlich wie die in Titz ohne Benotung und auch der Umgang mit Förderschwerpunkten verlaufe ähnlich. Es gebe nahezu keine AO-SF Verfahren. Der Schulleiter habe berichtet, dass eine Vielzahl der Schüler*innen einen höheren Abschluss erlagen würden, als noch zu Beginn der Schullaufbahn prognostiziert worden sei. Auch die weitere Schulbildung in der Sekundarstufe II könne durch mehrere Kooperationen zu Gymnasien, Berufskollegs oder Gesamtschulen sichergestellt werden.

Herr Brötz sehe daher viele Parallelen zu einem möglichen Standort am Driescher Hof in Aachen, die Schule sei den Erfahrungen aus Münster zufolge nicht isoliert für den angesiedelten Bezirk zu sehen. Zum weiteren Vorgehen schlägt er vor, dass die Verwaltung in der ersten oder zweiten Sitzung des kommenden Jahres eine Vorlage mit einem Beschluss für die PRIMUS Schule in Aachen dem Ausschuss vorlegen werde. Im Anschluss seien weitere Gespräche mit der Bezirksregierung und den beteiligten Akteuren vor Ort in Aachen notwendig. Auch bestünden Überlegungen, den Schulleiter der PRIMUS Schule Münster nach Aachen zu einer Art Workshop einzuladen. Durch eine Initiative des Ausschusses könne dies auch öffentlichkeitswirksam erfolgen.

Frau Griepentrog bittet die Anwesenden, diese neuen Erkenntnisse und den Vorschlag der Verwaltung in die fraktionsinternen Gespräche zu nehmen. Die notwendigen Vorarbeiten für einen positiven Beschluss seien getan. Der nächste Schritt wäre der Weg in die Öffentlichkeit.

Herr Becker bittet die Verwaltung darum, die Informationen aus dem Austausch mit Münster den Fraktionen zur Verfügung zu stellen.

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Frau Griepentrog verweist auf einen Brief, welchen die Verwaltung im Auftrag des Ausschusses an die Schulministerin Frau Feller verfasst habe bezüglich der Erhöhung der Plätze für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an den Haupt-, Real- und Gesamtschulen auf drei auf vier pro Zug im kommenden Schuljahr 2026/2027. Der Entwurf sei den Fraktionen im Vorfeld der Sitzung übersandt worden. Sie bittet die schulpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen ebenfalls um Unterzeichnung des Briefes. Darüber herrscht Einvernehmen.

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Herr Grundmann berichtet, dass es im Zeitplan für die Aktualisierung des Schulentwicklungsplans für die Primarstufe (SEP-P) kleinere Anpassungen gebe. Die interne Abstimmung des Entwurfs dauere noch an. Der Verwaltungsvorstand werde Anfang Januar 2026 beteiligt. Im Anschluss könne der Entwurf an die Schulen übersandt werden, damit die Beteiligung der Schulkonferenzen erfolgen könne. Sollten sich daraus noch Gesprächsbedarfe ergeben, würde die Verwaltung die schulpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen gegebenenfalls zu einem interfraktionellen Gespräch einladen. Die politische Beratung und Beschlussfassung sei unverändert für Mai bzw. Juni 2026 vorgesehen.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 15
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
Gremium
Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Datum
Di., 09.12.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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