18. Dezember 2025 um 17:00, Rathaus
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Regiotram: nächste Schritte in der Region

FB 68/0004/WP19 · Entscheidungsvorlage

Regiotram: nächste Schritte in der Region

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Müller präsentiert zum Thema

Herr Ritzau betont, welch wichtiger Baustein die Regiotram für die Region sei. Der Nahverkehrsplan enthalte ambitionierte Ziele, die ohne ein leistungsfähiges Angebot keine Steigerung der ÖPNV Nutzung von 30 % erreichen könnten. Soweit er wisse, sei die Linie 51 mit die am stärksten ausgelastete Linie, was die Nachfrage noch einmal verdeutliche. Er sei froh über die Gründung der Infrastrukturgesellschaft und sehe die Region auf einem guten Weg.

Frau Wolf äußert ihre Hoffnung, das Projekt auch bald in die Umsetzung zu bekommen, damit alle davon profitierten.

Man habe das Thema fraktionsübergreifend gemeinsam begleitet und es bestehe ein breiter Konsens, so Herr Baal. Alle seien sich einig, dass man mit der Regiotram ein Plus an Qualität und Kapazität erreichen könne und dass es an der Zeit sei, dies umzusetzen. Gleichzeitig mahnt er an, dass es jedoch sorgfältiger Arbeit bedürfe.

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zu den nächsten Schritten der Regiotram in der Region zu Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen

Die Regiotram zwischen Aachen und Baesweiler ist ein zukunftsweisendes Verkehrsprojekt der Region. In der Machbarkeitsstudie () wurde sowohl die Stammstrecke zwischen Aachen und Baesweiler als auch ein zusätzlicher Ast nach Merzbrück untersucht.

Die Planung der Stammstrecke der Regiotram zwischen Aachen und Baesweiler wurde nach den entsprechenden politischen Beschlüssen () zum Sommer 2025 an die Ingenieursgemeinschaft Obermeyer, Bernard und Schüßler-Plan vergeben. Diese befasst sich mit der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und der Vorplanung (Leistungsphase 2). Diese Schritte sollen bis Mitte 2027abgeschlossen sein. Ergänzend zur Stammstrecke weißt die Machbarkeitsstudie ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis für den Ast Merzbrück aus. Entsprechend besteht der Wunsch aus Würselen und der Städteregion die Planungen weiter zu verfolgen. Auch die Stadtverwaltung Aachen steht einem weiteren Ausbau positiv gegenüber, da durch den Ast nach Merzbrück ein großes Gewerbegebiet der Region angebunden wird und dadurch sich Pendelverkehre aus bzw. nach Aachen auf die Regiotram verlagern können.

Die weitere Planung des Asts Merzbrück wurde im Somme 2025 in den politischen Gremien der StädteRegion Aachen und der Stadt Würselen beraten (). Nach Einspruch der SPD-Fraktion gegen den ursprünglich geplanten Beschluss wurde am 30.10.2025 die weitere Planung der Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) ohne direkte Anbindung des Rhein-Maas-Klinikums, jedoch mit Anbindung von Broichweiden (Planfall 2), beschlossen. Die Beratung und Beschlussfassung erfolgt in gleicher Weise im Städteregionstag der StädteRegion Aachen, um eine abgestimmte Vorgehensweise im Gesamtprojekt „Regiotram“ sicherzustellen.

Mit der weiteren Planung soll die stadtbahnmäßige Erschließung des Forschungsflugplatzes Merzbrück fortgesetzt werden. Ziel ist die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung des Gewerbe- und Forschungsstandorts Merzbrück sowie die Schaffung einer umweltfreundlichen, leistungsfähigen Verbindung zwischen Würselen, Aachen und der Region.

Finanzielle Auswirkungen

Für die Leistungsphasen 1 und 2 der Planung des Ast Merzbrück werden Gesamtkosten in Höhe von rund 950.000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten (STARK)“ mit einem Förderanteil von 90 % bezuschusst.

Der verbleibende Eigenanteil von 10 % sowie ggfs. weitere, nicht förderfähige Planungskosten werden analog zur Kostenverteilung der Stammstrecke der Regiotram zwischen der Stadt Aachen (37,5 %) und der StädteRegion Aachen (62,5 %) aufgeteilt.

Die entsprechenden Mittel sind im Haushalt der Stadt Aachen veranschlagt. Weitere Kosten, insbesondere Personalaufwendungen des AVV im Rahmen der Projektkoordination, sind durch die bestehenden Planungsbeschlüsse aus 2023 abgedeckt.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

PSP-Element 5-120201-900-02600-300-1 Regiotram

Investive Auswirkungen

Ansatz

2025*

Fortgeschriebener Ansatz 2025*

Ansatz 2026 ff.

Fortgeschriebener Ansatz 2026 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

1.892.000

1.892.000

0

0

0

0

Ergebnis

1.892.000

1.892.000

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

*inkl. Ermächtigungsübertragungen aus dem Jahr 2024 in Höhe von 1.684.000 €


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-11-12 FB 68_0004_WP19 Regiotram_ naechste S SAO.pdf

1.12.2025

133.6 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 18.12.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 68 - Mobilität und Verkehr
Geändert
22.12.2025
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 16:29

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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