10. Dezember 2025 um 17:00, Bezirksamt Kornelimünster-Walheim
TOP 8Öffentlich

Bericht zu Aktivitäten im Bereich Hochwasser- und Starkregenvorsorge in 2025

Dez VII/0002/WP19 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen

Beratung

Herr von Thenen fragt, ob hierzu Wortmeldungen gewünscht werden.

Frau Nußbaum erinnert an die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren, teilweise auch das eigene Zuhause und sonstige wichtige Aspekte zur Sicherung ihrer Lebensgrundlage verloren. Sie erinnert hier an die Wichtigkeit eines funktionierenden Katstrophenschutzes. Sie möchte in diesem Zusammenhang noch einmal einen Antrag der CDU-Fraktion in Gedächtnis rufen, eine Elementarversicherung für die betroffenen Hauseigentümer zu schaffen. Die Fraktion ist froh und dankbar, dass dieser seinerzeit gestellte Antrag nunmehr den Weg bis nach Berlin gefunden hat. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung ist die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, z.B. durch Hochwasserereignisse, sowie einer Elementarrückversicherung vorgesehen.

Herr Hoffner stellt fest, dass der heute vorliegende Bericht Bezug nimmt auf den Tagesordnungspunkt „Sachstandsbericht über die Arbeit des Begleitenden Beirats Hochwasserresilienz – Antrag der SPD-Fraktion vom 30.06.2025 – in der Sitzung der hiesigen Bezirksvertretung am 27.08.2025. Seinerzeit hat er der Bericht als nicht ausreichend empfunden. Heute liegen werden mehr Informationen präsentiert. Er bedauert, dass heute Niemand seitens der Fachverwaltung anwesend ist, da er doch gerne noch einige Fragen hätte stellen wollen.

So hätte er doch gehofft, dass zum Ende des Jahres 2025, mithin nahezu 4½ Jahre nach der Hochwasserkatastrophe, eine Untersuchung fertiggestellt sei, die verbindliche Aussagen über den aktuellen Zustand des Dammes zwischen Nütheim und Schleckheim an der Aachener Straße trifft.

Weiterhin bedauert er mit Nachdruck, dass das Gremium „Begleitender Beirat Hochwasserresilienz“ seine Tagungsfrequenz auf eine Sitzung pro Jahr ausgedehnt hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieses Gremium vermutlich erst wieder im Mai 2026 tagen, sodass frühstens in einem halben Jahr eine Antwort auf diese für ihn doch wichtige Frage zu erwarten ist. Er bittet, dass eventuelle Neuigkeiten jederzeit in der Bezirksvertretung bekannt gegeben werden.

Als weiteren Punkt betont Herr Hoffner, dass er mit der Aussage im Bericht, dass im Stadtteil Hahn die Bürger*innen Spund- bzw. Hochwasserschutzwände selbst anschaffen müssten, nicht einverstanden ist. Wie das konkret aussehen soll, kann er sich nicht vorstellen. Man erwartet von Seiten der Stadt, dass die privaten Anlieger ihre Grundstücke und Gebäude eigenverantwortlich schützen. Herr Hoffner fragt sich, warum die Stadt Aachen nicht schon längst zum Beispiel den Schutz der Grundschule Kornelimünster vor Hochwasserschäden geplant und schon realisiert hat. Nach seiner Wahrnehmung ist die Schule mit Millionenaufwand wieder so aufgebaut worden wie sie war. Sollte wieder ein Hochwasser wie im Juli 2021 auftreten, würde auch wieder ein Schaden in siebenstelliger Höhe die Folge sein. Die ausgedruckte PowerPoint Präsentation erweckt in ihm den Eindruck, dass die eine oder andere Seite nur Füllsätze enthält. Er ist von dieser Verwaltungsvorlage enttäuscht.

Herr Gilles stellt fest, dass doch immer noch viele Fragen unbeantwortet sind. Er würde eine Sitzung des Hochwasserbeirates Anfang des Jahres 2026 sehr befürworten. Den Inhalt sieht er im Gegensatz zu Herrn Hoffner doch als informativ an. Er ist gespannt auf die Website, die wohl Anfang 2026 im Internet zu erwarten ist.

Zuletzt möchte Herr Gilles vorschlagen, zum „Jahrestag“ der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2026 eine Veranstaltung, ausgerichtet durch den Stadtbezirk, zu planen und auszurichten.

Herr Brunkartz möchte sich zum Teil der Auffassung von Herrn Hoffner anschließen. Nach seiner Kenntnis gibt es Pläne aus den 1970er Jahren zur Thematik Hochwasserschutz, die nach seiner Auffassung 1:1 hätten übernommen werden können. Zwar sind viele Pläne und Schriften produziert worden, die aber der Sache wenig dienlich seien. Ebenso würden konkrete Fragen von Bürgerinnen und Bürgern nicht beantwortet. Er vermisst die Umsetzung konkreter Maßnahmen, ebenso wie er einen konkreten Hochwasserschutz im Bereich des Historischen Altstadtbereiches in Kornelimünster als erforderlich ansieht. Insgesamt findet die Thematik zu wenig Beachtung in den Fachgremien. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz, in der man die Vorlage zur Wiederherstellung des Mönchsfelsen-Geotops im NSG Mönchsfelsenabgelehnt hat, weil dort Tiere seltene Pflanzen fressen könnten, ist das Thema mehr als kurz behandelt worden.

Frau Nußbaum kann sich zum Teil sowohl der Auffassung von Herrn Hoffner wie auch von Herrn Gilles an-schließen. Auch sie vermisst eine in ihren Augen mögliche viel bessere Information der Bezirksvertretung durch die Verwaltung. Den Ablauf der Sitzungen des Hochwasserresilienzbeirates empfindet sie persönlich als noch ausbaufähig. In der Regel besteht ein Großteil der Sitzungen aus einem Austausch zwischen dem Vorsitzenden, Herrn Thomas, Umweltdezernent der Stadt Aachen, und der Hochwasserinitiative. Die in diesem Gremium beteiligten Politiker*innen achten insbesondere darauf, dass alles seinen richtigen Gang findet. Es ist wichtig, dass die betroffenen Einwohner*innen dort ihre Probleme vortragen können.

Kleinere angesprochene Maßnahmen werden oft zeitnah umgesetzt. Oft leistet der Wasserverband, hier nennt sie Herrn Gerd Demny, wertvolle Unterstützung. Leider hat sie den Eindruck, dass bei größeren Fragestellungen, die durch die Politik thematisiert werden, oft nicht nachvollziehbar ist, ob daran gearbeitet wird. Sie wünscht sich einen konkreten Bericht der Verwaltung über die weiteren Pläne. Dieser Bericht sollte in der Bezirksvertretung präsentiert werden. Als unbedingt erforderlich sie die Anwesenheit eines Mitarbeitenden der Verwaltung an, damit eventuelle Fragen auch gestellt und später durch die Verwaltung beantwortet werden.

Herr Hoffner sieht seine Mitgliedschaft im Beirat nicht nur als stiller Beobachter an, sondern möchte sich auch weiterhin aktiv in diesem Gremium einbringen. Er fordert eine viel bessere Öffentlichkeitsarbeit sowohl des Beirates wie auch des Wasserverbandes in Angelegenheiten des Hochwasserschutzes. Er erinnert hier an eine Veranstaltung im Altstadtkern von Kornelimünster, bei dem ein Frühwarnsystem vorgestellt wurde.

Anwesend war dabei auch der zuständige Landesminister des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Herr Lutz Lienenkämper. Einhergehend damit waren auch Journalisten*innen und auch ein lokaler Fernsehsender anwesend. An einem unmittelbar Betroffenen der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021, der auch ein aktives Mitmitglied der Hochwasserinitiative ist, zog man dann jedoch vorbei, ohne von ihm Notiz zu nehmen. Er selbst hat diese Situation als unglücklich empfunden. Er hegt die Befürchtung, dass durch die Ausweitung der Sitzungsintervalle auf ein Jahr die Hochwassergefahr aus dem Fokus gerät.

Herr Brunkartz berichtet davon, dass er bei der gleichen Veranstaltung in Kornelimünster mündlich Lösungsansätze beigebracht hat. Leider hat er später festgestellt, dass diese weder weitergeleitet noch beraten worden sind.

Frau Nußbaum erinnert Herrn Brunkartz daran, dass es aktuell um die Frage geht, wie die Bezirksvertretung in Zukunft besser über geplante oder auch tatsächlich durchgeführte Maßnahmen des Hochwasserschutzes in-formiert werden kann. Pauschale Schuldzuweisungen sind hier wenig hilfreich. Sie fragt Herrn Hoffner, wann denn die Entscheidung getroffen wurde, dass der Hochwasserresilienzbeirat nur noch einmal im Jahr tagt. Dieser erklärt, dass die Entscheidung bei der letzten Sitzung einstimmig getroffen wurde.

Herr Krott reagiert auf den Wortbeitrag von Herrn Brunkartz. Nach seiner Auffassung muss man schon zwischen persönlichen Erfahrungen und der tatsächlichen Situation unterscheiden. Einen pauschalen Angriff auf die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung will er nicht kommentarlos so stehenlassen.

Herr von Thenen teilt Herrn Brunkartz korrigierend mit, dass bei der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Um-welt und Klimaschutz die Verwaltungsvorlage zur Wiederherstellung des Mönchsfelsen-Geotops im NSG Mönchsfelsen nicht abgelehnt, sondern mehrheitlich mit zwei Gegenstimmen beschlossen wurde.

Da keine weiteren Wortbeiträge mehr gewünscht werden, stellt der Bezirksbürgermeister den Beschlussvor-schlag der Verwaltung zur Abstimmung:

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.

Erläuterungen

Regionales (interkommunales) Hochwasserrisikomanagement (HWRM) von Stadt und Städteregion Aachen sowie dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER)

Als Reaktion auf das Hochwasserereignis 2021 wurde im Jahr 2022 eine interkommunale Struktur zum Hochwasserrisikomanagement zwischen der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen und dem WVER etabliert. Ziel ist es, geeignete gemeinsame Strukturen, Instrumente und Wissensgrundlagen zu schaffen, um für künftige Hochwasser- und Starkregenereignisse besser aufgestellt zu sein. Dazu arbeiten Vertreter:innen der Verwaltungen, Kommunen und des Wasserverbandes in Arbeitsgruppen, die sich inhaltlich an den Flusseinzugsgebieten Inde, Wurm und Obere Rur orientieren sowie mit Starkregen beschäftigen.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden den technischen Dezernenten der drei beteiligten Institutionen regelmäßig vorgestellt (HWRM-Koordinierungsgruppe Dezernate). Der obersten Leitungsebene, bestehend aus den Hauptverwaltungsbeamten und dem WVER-Vorstand, wird jährlich berichtet (Lenkungskreis HWRM).

Die Arbeitsgruppen Inde und Wurm sind weitestgehend in die begleitenden Prozesse des WVER zu dem Masterplan Inde/Vicht sowie dem Ende 2023 im ersten Entwurf vorgelegten Masterplan Wurm übergegangen. Der Masterplanentwurf Wurm wurde im Juni 2024 durch den WVER im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz vorgestellt. An der Arbeitsgruppe Obere Rur ist die Stadt Aachen nicht beteiligt. Arbeitstreffen der AG Inde haben im laufenden Jahr am 04.02.2025 und 08.10.2025 stattgefunden.

Eine vierte Arbeitsgruppe wurde zum Thema „Kommunales Starkregenmanagement“ gebildet, die sich nach den ersten Sitzungen in Teil-AGs zu den Themen „Informationsportale für Behörden und Bürger:innen“ und „Kommunlae Starkregengefahrenkarten“ aufgegliedert hat. Zudem wurden die Ziele dieser vierten Arbeitsgruppe erweitert hin zur Implemeniertung eines wasserwirtschaftlichen Infomationsboards (WISA) im öffentlichen Geodatenportal sowie zur Erstellung eines integralen und KI-basierten Frühwarnkonzepts und Überflutungsinformationssystems zur Hochwasservorhersage für die Städteregion Aachen einschließlich der Stadt Aachen. Die Testphasen beider Projekte sind angelaufen und ihre öffentliche Zugänglichkeit ist in Vorbereitung. Arbeitstreffen der AG Starkregen haben im laufenden Jahr am 17.01., 22.05. und 18.09.2025 stattgefunden.

Seit Januar 2024 widmet sich eine fünfte Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Pressestellen von Stadt Aachen, Städteregion Aachen und WVER einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge. Ein erstes Kommunikationskonzept „Hochwasser und Starkregen – Risiken erkennen, bestmöglich schützen“ von Stadt Aachen, WVER und StädteRegion Aachen wurde im Oktober 2024 fertiggestellt und nachfolgend den zuständigen Ausschüssen der Städteregion und der Stadt Aachen zur Kenntnis gegeben (AUK der Stadt Aachen am 28.01.2025).

Mit Unterstützung einer externen Beratungsagentur, deren Beauftragung durch die drei Institutionen zu gleichen Teilen finanziert wurde, wurde dieses Konzept bis August 2025 weiter ausgearbeitet zur gemeinsamen Kampagne „Wissen über Wasser“ mit einem gemeinsamen Erscheinungsbild und Logo, einer Priorisierung von Zielgruppen, zugehörigen Kommunikationsprodukten, Kostenschätzungen und Umsetzungsprioritäten sowie einer Zeitplanung. Die erarbeiteten Produkte für die gemeinsame Kommunikationskampagne „Wissen über Wasser“ wurde in der Koordinierungsgruppe Dezernate am 03.09.2025 umfassend vorgestellt und von diesen vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel zur Umsetzung freigegeben (vgl. Anhang 1).
In einem ersten Schritt werden nun folgende Produkte durch die drei Institutionen umgesetzt:
- Website „Wissen über Wasser“ (Landingpage, d.h. zentrale Informationsbasis der Kampagne)
- Broschüre und Flyer „WüW“
- Selbsterklärendes Video zur Kampagne (auch Grundlage für Social Media-Beiträge)
- drei Mappen für die Durchführung von Schul-Projektwochen.

Der offizielle Kampagnenstart ist zurzeit für März 2026 vorgesehen.

Koordinierung Gefahrenkommunikation im Notfall

Das Hochwasserereignis 2021 wurde hinsichtlich einer Ereignisbewältigung und Gefahrenkommunikation in drei sich ergänzenden Strängen aufgearbeitet:

1. Ereignisbewältigung auf regionaler Ebene:

Die Verbindung von Katastrophenschutz und Wasserwirtschaft hat im Rahmen des regionalen Hochwasserrisikomanagements mit der Städteregion und dem WVER (siehe oben) eine wichtige Rolle eingenommen. Auftakt der Gespräche bildete im Oktober 2022 ein erster „Workshop Ereignisbewältigung Katastrophenschutz und Wasserwirtschaft“. Im Januar und März 2023 folgten weitere Workshops. Der Ebenen übergreifende Informationsaustausch vor und während der Krisensituation waren hierbei zentrales Thema. Ein Plangespräch mit Übungsszenario sollte mögliche Schwachstellen in der Kommunikation aufzeigen und Anregungen für Optimierungsansätze liefern. Fachexpertise für die Vorbereitung und Durchführung eines solchen Plangespräches wurde durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingeholt.

Umgesetzt wurde diese Idee im Oktober 2023 in Form der durch das BBK moderierten Planbesprechung „STAWEX23“ unter Einbeziehung der Städteregion Aachen, Stadt Aachen und dem WVER. Im November 2023 folgte eine weitere Planbesprechung im Innenministerium, ebenfalls durchgeführt durch das BBK unter Einbeziehung des Ministeriums des Innern des Landes NRW (IM), Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV), Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), Bezirksregierung Köln, Städteregion Aachen und Stadt Aachen. Beide Plangespräche hatten als Ziele eine zeitgerechte Ebenen übergreifende Abstimmung bei einem drohenden Ereignis, die Überprüfung der Schnittstellenthematiken auf allen Ebenen, eine Abstimmung zur zeitgerechten Warnung der Bevölkerung und der Risiko- und Krisenkommunikation sowie eine Abstimmung zu Krisenmangement-Strukturen und -Prozessen.

Von Seiten der Stadt Aachen waren bei den Besprechungen Vertreter:innen der Feuerwehr sowie der Unteren Wasserbehörde und die Fachbereichsleitung FB 36 vertreten. Eine Nachbesprechung auf städtischer Ebene erfolgte im Juni 2024.

An der Übung STAB Einsatzleitung der Städteregion Aachen „Dunkel Wolken 2025“ am 14. und 15.11.2025 sind Stellen der Stadt Aachen nicht beteiligt.

2. Gefahrenkommunikation auf regionaler Ebene

Um sich bei anbahnenden Unwetterlagen auf dem „kurzen Dienstweg“ zwischen der Unteren Wasserbehörde der Stadt Aachen, der Unteren Wasserbehörde der Städteregion Aachen und dem WVER auszutauschen, wurde ein formloser, informeller Austausch der Fachleute eingerichtet. Bei nahenden und potentiell kritischen Unwetterlagen wird kurzfristig eine Videokonferenz einberufen um sich auszutauschen und anschließend Informationen an die zuständigen Stellen innerhalb der Häuser weiterzugeben. Auch im weiteren Verlauf einer sich entwickelnden Unwetterlage wird der Austausch in der Konstellation UWB Stadt Aachen, UWB Städteregion Aachen und WVER bestehen bleiben. Aus diesen Abstimmungen ergeben sich keine Veränderungen der bestehenden Verantwortlichkeiten.

3. Stadtinterne Ereignisbewältigung und Gefahrenkommunikation:

Parallel zu den regionalen Gesprächen wurden auf städtischer Seite die Prozesse und Meldewege bei einer potentiell kritischen Unwetterlage geprüft und aktualisiert. Im Juni 2024 hat ein stadtinterner Austausch zwischen dem FB 36 und FB 37 stattgefunden, bei dem u.a. ein Fazit zu den Übungen STAWEX23 und HOWEX23 gezogen wurde und die Prozesse und Meldewege abgestimmt worden sind. Die Feuerwehr und die UWB stehen auch künftig in einem engen Austausch.

DWA Audit: „Überflutungsvorsorge – Hochwasser und Starkregen zur nicht-baulichen Hochwasservorsorge“

Am 11. und 12.12.2023 fand das Audit „Überflutungsvorsorge – Hochwasser und Starkregen zur nicht-baulichen Hochwasservorsorge“ der deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt. Dabei wurde die Stadt Aachen jeweils für Flusshochwasser und Starkregen mit jeweils den Hochwasser-Ereignisfällen HQhäufig, HQ100 und HQextrem auf den Bewertungsfeldern „Kenntnis des Risikoprofils“, „Planen und Bauen“, „Vorbereitung des Ereignisfalls“ und „Eigenvorsorge der Bürger:innen“ bewertet und für jedes Bewertungsfeld verschiedene Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Starkregen- und Hochwasservorsorge seitens der Verwaltung vorgeschlagen.

Insgesamt hat die Stadt Aachen 74% Prozent der möglichen Punkte erreicht und ist damit im Städtevergleich gut aufgestellt. Die Ergebnisse wurden auch im Begleitenden Beirat Hochwasser-Resilienz am29.05.2024 vorgestellt.

Ein erster Termin zum Austausch und Status, welche Maßnahmen aus dem DWA-Audit-Bericht in die eigene Zuständigkeit und zur Umsetzung übernommen wurden, wurde am 23.06.2025 mit der Leitung des FB 37 (Feuerwehr und Bevölkerungsschutz) durchgeführt. Weitere Termine mit den anderen am DWA-Audit beteiligten FBs führt Dezernat VII in 2026 durch.

Begleitender Beirat Hochwasserresilienz (BB HWR)

Aus Treffen mit der Hochwasserschutzinitative Kornelimünster-Hahn-Friesenrath-Sief (HSI), dem Wasserverbands Eifel-Ruhr (WVER) und der Stadt Aachen ist der Begleitende Beirat Hochwasserresilienz entstanden. Er wurde am 19.04.2023 konstituiert und hat seitdem weitere sechs Mal getagt (23.05.2023, 18.10.2023, 28.02.2024, 29.05.2024, 20.11.2024 und 21.05.2025).

Mitglieder des Beirats sind Vertreter:innen der HSI für die Stadtteile Friesenrath, Hahn, Sief und Kornelimünster, der Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim, des Dezernats VII der Stadt Aachen, des WVER, der Wissenschaft, des NABU und des Bezirksamts Kornelimünster-Walheim. Themenabhängig wurden und werden zusätzlich Expert:innen eingeladen.

Wiederkehrende/ zentrale Themen in den bisherigen Sitzungen des Beirats sind bisher:

  • WS-Maßnahmen und –Aktivitäten gemäß Masterplan „Hochwasserresilienz“ des WVER(www.hochwassergefahrenvorbeugen.de)
  • Informationen zu Hochwasser-Schutzzielen (u.a. HQ 100), dem Zusammenwirken von Bund, Land, Kommunen und Wasserverbänden (Planungs- und Genehmigungsprozesse, Finanzierung, Kooperation (HWRM-Prozess), HW-Kommunikation u.ä.) und zu HW-Resilienz als Gemeinschaftsaufgabe
  • Klärungsbedarfe, Informationen, Fragen und Vorschläge der „Hochwasser-Schutz-Initiative (H.S.I.) Kornelimünster-Hahn-Friesenrath-Sief“, insbesondere bzgl. baulicher Maßnahmen für den Hochwasserschutz (Retentionsbecken, Dämme, etc.), der langen Planungs- und Bauzeiten und der Kommunikation der Aktivitäten seitens WVER und Stadt Aachen
  • Wissenschaftliche Untersuchungen der Ereignisse vom Juli 2021, der Schäden und der Verbesserungsmöglichkeiten im HWS an Inde und Iterbach
  • Maßnahmen zum privaten HWS (Eigenvorsorge, Objektschutz) => s.a. HWS-Aktionstage vor Ort
  • Aktivitäten und Stand des Wiederaufbaus in den Flutregionen (privat und öffentlich)

Weitere Themen, für die meist externe Gäste eingeladen waren, waren:

  • DWA-Hochwasser-Audit der Stadt Aachen (2023/2024, DWA-Gutachterin)
  • (Beratung zu) Privater HW-Vorsorge (Eigenvorsorge), Hochwasserschutzpass (HW-Pass), Nutzen von Hochwassergefahrenkarten des Landes u.ä. (Reinhard Vogt, Berater Privater HWS und ehem. Leitung Hochwasser-Kompetenz-Centrum (HKC) e.V.)
  • Relevante Arbeiten und Ergebnisse des BMBF-Begleitprojekts zum Wiederaufbau KAHR (meist das IWW der RWTH Aachen)
  • Aktivitäten und Maßnahmen des Bevölkerungschutzes (Feuerwehr/ Bevölkerungsschutz Stadt Aachen)
  • Hochwasserschutz und –resilienz der Versorgungsnetze (Regionetz Aachen)
  • Untersuchung von Möglichkeiten zum Wasserrückhalt an den Oberläufen von Inde und Iterbach (Gemeindeforstamt Stadt Aachen mit Büro ahu AG Aachen)

In der 7. Sitzung des Beirats am 21.05.2025 wurden zum einen die aktuellen Planungstände und ersten Untersuchungsergebnisse für die Maßnahme HRB Iterbach (Ertüchtigung des Straßendamms Aachener Straße) durch den WVER vorgestellt und diskutiert. Außerdem stellte das IWW der RWTH Aachen die finalen Untersuchungsergebnisse der HW-Modellierungen von Inde und Iterbach oberhalb von Kornelimünster vor (Projekt KAHR). Zum Anderen tauschten sich die Teilnehmenden intensiv sowohl zu der zukünftigen Entwicklung der Aufgaben und Themen des Begleitenden Beirats HWR aus, als auch über die Häufigkeit der Sitzungen, ohne dass die Informationsrechte der Bezirksvertretung einzuschränkt werden.

Das weitere Vorgehen und ein neuer Termin für 2026 konnte aufgrund der Kommunalwahlen 2025 noch nicht mit den Beiratsmitgliedern vereinbart werden (Stand Novemer 2025).

Ausgehend von einem direkten Austausch zwischen dem Dez. VII und der HSI im März 2025, in dem mit den Vertreter:innen der HSI Hahn über die Möglichkeit eines gemeinsamen, privaten mobilen HW-Schutzes entlang der Alten Hahner Straße gesprochen wurde, fand am 10.10.2025 ein erstes Arbeitstreffen der HSI Hahn und der Stadt Aachen vor Ort statt. Das Dezernat VII, FB 36/300 und der WVER unterstützen die Anwohner:innen in Hahn mit Kontakten, verwaltungsinternen Klärungen und der modelltechnischen Prüfung der Auswirkungen der Maßnahme bei der eigenständigen Konzeption, Finanzierung und Organisation einer solchen gemeinschaftlichen Lösung aus mobilen Elementen (Länge ca. 700 m). Da im Akutfall weder die Feuerwehr der Stadt Aachen oder das THW noch der Stadtbetrieb Aachen zur Verfügung stehen würden, müssen sich für den Aufbau dieser privaten kollektiven Schutzmaßnahme ein Großteil der Eigentümer:innen bzw. Anwohner:innen in Hahn sowie die Freiwillige Feuerwehr, Gewerbebetriebe und Sportvereine engagieren. Ein nächstes Treffen vor Ort in Hahn mit aktiven Elementen zur Erprobung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Um die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Kornelimünster durch Erhöhung der z.T. denkmalgeschützten Ufermauern entlang der Altstadt auf das aktuelle HQ100 zu beschleunigen, unterstützen Dez. VII und FB 61/300 (Denkmalpflege) außerdem den WVER seitens des Dez VII durch Beauftragung einer fachlichen Beratung durch ein externes Ingenieurbüro aus Haushaltsmitteln für Hochwasserschutz-Aktivitäten. Ziel ist es hier, die Erhöhung der Ufermauern seitens des WVER durch fachgerechte, denkmalrechtlich abgestimmte und konkrete Untersuchungsergebnisse und Umsetzungsvorschläge für die Ausschreibungen der Arbeiten zu unterfüttern. Die Untersuchungen haben im Oktober 2025 begonnen und sollen bis Weihnachten 2025 abgeschlossen sein.

Aktionstage Hochwasservorsorge in Hahn (22.02.2025), Friesenrath (08.03.205) und Sief (22.03.2025)

Im Nachgang zum 1. Aktionstag Hochwasser am 06.09.2024 Kornelimünster führte die Stadt Aachen in Kooperation mit der HSI auch in den Aachener Ortschaften Hahn, Friesenrath und Sief, die durch das Hochwasser 2021 an Inde und Iterbach schwer betroffen waren, Hochwasser-Aktionstage mit Begehungen vor Ort und Erstberatungen von Gebäudeeigentümer:innen durch. Im Auftrag von Dez. VII führte diese Begehungen und Erstberatungen wieder der Experte Reinhard Vogt, Berater für pivaten HW-Schutz und ehemalige Leitung des HochwasserKompetenzCentrums (HKC) e.V., durch.

In Abhängigkeit verfügbarer Haushaltsmittel oder anderer Beratungsangebote in Aachen sollen solche Vor Ort-Begehungen durch Expert:innen regelmäßig wiederholt werden.

Erarbeitung der Starkregengefahrenkarte und weitere Schritte im kommunalen Starkregenmanagement

Im Rahmen eines Förderprojektes wurde auf Basis der Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement in NRW die Starkregengefahrenkarte für Aachen erstellt und 2024 im Geodatenportal der Stadt Aachen (https://geoportal.aachen.de/) veröffentlicht. In Bauleitplanungs- und weiteren Prozessen wird diese Karte aktuell berücksichtigt, um die Starkregenvorsorge in Neu- und Änderungsplanungen zu integrierten.

In einer 2. Förderstufe wird auf dieser Basis eine Risikoanalyse und ein Handlungskonzept erarbeitet werden. Nach Bewilligung in 2024 und erfolgreicher Ausschreibung externer Planungsleistungen Anfang 2025 läuft die Bearbeitung nun an. Zunächst wird im Rahmen der Risikoanalyse die Überlagerungbereiche aus Schadens- und Gefahrenpotenzial ermittelt und womit dann die Starkregenrisikokarte für die Stadt erstellt wird. Es wird ermittelt, welche Objekte einem hohen Überflutungsrisiko ausgesetzt sind. Für diese Objekte werden nach einer Ortbegehung Risikosteckbriefe erstellt. In einem weiteren Schritt wird ein Handlungskonzept entwickelt. Dieses wird die folgenden Bausteine umfassen:

- Informationsvorsorge,

- kommunale Flächenvorsorge,

- Krisenmanagement,

- Vorkonzeption kommunaler baulicher Maßnahmen.

Die Ziele des Handlungskonzepts sind die Sensibilisierung, das Vernetzen und die aktive Mitwirkung betroffener Akteure, die Identifikation von Synergien und Konflikten sowie die Erarbeitung von Maßnahmen zur Verringerung des Überflutungsrisikos bei Starkregenereignissen. Dabei kann auch die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Teil der weiteren Bearbeitung sein. Die 2. und 3. Phase des Starkregenrisikomanagements erfolgen somit unter Berücksichtigung von eventuellen Konflikten und Hindernissen. Dabei wird die Akzeptanz sowie die Optimierung der Beiträge jedes Akteurs berücksichtigt.

Zum Abschluss des Projektes (voraussichtlich Ende 2026) werden die Maßnahmenoptionen priorisiert und im Anschluss an das Förderprojekt weiter beplant.

Blau-grüne Infrastruktur (BGI)

Vorhaben zur bzw. mit blau-grüner Infrastruktur (BGI) werden seit Längerem an verschiedenen Stellen in der Stadt Aachen bearbeitet. Die Offenlegung der Aachener Bäche, das Regenwassermanagement am Büchel, die Entwicklung des Sportpark Soers oder der stetige Ausbau von Dach- und Fassandenbegrünung sind als Bespiele zu nennen. Diese Themen werden derzeit in der Regel zusätzlich zu den regulären Verwaltungsaufgaben bearbeitet und weiterentwickelt. Eine systematische gesamtstädtische Betrachtung benötigt die entsprechenden Ressourcen und politischen Gestaltungswillen.

Im Mai 2025 hat sich die Stadt Aachen (Dez VII und FB 68) zur Teilnahme an dem vom Umweltbundesamt (UBA) geförderten Projekts BlueGreen City Coaching (BGCC) beworben, das die verwaltungsinterne Zusammenarbeit für die integrierte Umsetzung von blau-grüner Infrastruktur fördern und erproben will. Das Projekt zielt darauf ab, 10 kleinere deutsche Großstädte mit 100.000 bis 300.000 EinwohnerInnen bei der Planung und Umsetzung einer klimaangepassten, wassersensiblen Stadtentwicklung durch Implementierung von blau-grüner Infrastruktur zu unterstützen. BGCC bietet der Kommune einen 1,5 Jahre langen Coaching-Prozess an, an dem Vertreter:innen aus allen relevanten Fachbereichen der Dezernate III und VII teilnehmen. Dabei werden gemeinsam mit den Städten die jeweiligen Potenziale und Herausforderungen identifiziert und sinnvolle stadtspezifische Prozesse, Standards und andere Verbesserungen der internen Zusammenarbeit entwickelt. Die BGCC-Projektpartner bringen dazu ihre juristischen, siedlungswasserwirtschaftlichen, sozioökonomisch und politikwissenschaftlichen Projektexpertise ein (https://www.ufz.de/bluegreencitycoaching/). Die stadtseitige Projektleitung liegt bei FB 68/ 500 und Dez VII (Klimafolgenanpassungsmanagement).

Die Dezernatsleitungen III und VII verständigten sich auf folgende wesentliche Ziele des Coaching für die Stadt Aachen:
-Einen Ansatz entwickeln, um BGI-Projekte und -Maßnahmen zu erkennen, die am meisten zur Klimaanpassung (Starkregen-, HW-, Hitze- und Trockenheitsvorsorge, mehr Stadtgrün, mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität) beitragen.
-Technische, organisatorische und finanzielle Lösungen planen, erproben und anwenden, damit Fachbereiche und Eigenbetriebe BGI umsetzen und betreiben können.
-Prozesse, Strukturen und Standards so ausarbeiten und in den Verwaltungsalltag einbinden, dass BGI langfristig wirksam bleibt – inklusive internem Wissenstransfer und verwaltungsweitem Roll-out.
- Die bereichsübergreifenden Abläufe und Verfahren der Verwaltung durch gemeinsame Lösungen effizienter und effektiver gestalten.

Im August 2025 erhielt die Stadt Aachen die Zusage, am BlueGreen City Coaching teilnehmen zu können. Das erste interkommunale Fachtreffen findet 20.- 21.11.2025 in Leipzig statt. Am Auftakt-Workshop der Stadt Aachen am 27.01.2026 werden insbesondere Vertreter:innen der Bereiche FB 36, E 18, FB 60, FB 61 und FB 68 sowie von Regionetz teilnehmen. Der Coaching-Prozess der Stadt Aachen wird bis etwa Anfang 2027 dauern.

Initiierung und Unterstützung des Aufbaus einer Informations-, Beratungs- und Bildungsplattform für die private Starkregen- und Hochwasservorsorge

Ein weiteres kontinuierliches Thema im Bereich Starkregen- und Hochwasservorsorge ist seit Juli 2021 die Eigenvorsorge und der private Schutz im Starkregen- oder Hochwasserfall. Eine breite private Starkregen- und Hochwasservorsorge in Ergänzung der öffentlichen Vorsorgeaktivitäten ist unbedingt erforderlich. Die private Eigenvorsorge ist auch gem. §5 WHG gesetzlich verpflichtend für Bürger:innen und Unternehmen.

Im Stadtgebiet Aachen ist nicht nur eine gute private Hochwasservorsorge an Inde, Iterbach, Wurm und den zulaufenden Bächen erforderlich, sondern auch eine private Starkregenvorsorge für Bürger:innen, Unternehmen, Gewerbetreibende und Institutionen im ganzen Stadtgebiet (90-95% aller Gebäude und Grundstücke sind privat oder im Eigentum von Institutionen, nur Verkehrs-, Grün- und Freiflächen sind „öffentlich“).

Die Starkregengefahrenkarte der Stadt Aachen zeigt, welche urbanen Überflutungen bei bestimmten Szenarien zu erwarten sind und wo Beratungs- und Handlungsbedarfe bestehen. Eine gute Hochwasser- und Starkregenvorsorge (als Teil einer wasserbewussten Stadtentwicklung) in Aachen erfordert deshalb ergänzend zu den Vorsorgemaßnahmen der Stadt im öffentlichen Raum (begrenzter Rückhalt und Schutz) eine geeignete Information, Sensibilisierung und motivierende Beratung zur privaten Eigenvorsorge von Bürger:innen, Unternehmen, Gewerbetreibenden und Institutionen (u.a. auch soziale Einrichtungen).

Eine solche breite Beratung zur privaten Vorsorge liegt im Interesse der Stadt, weil eine umfassende Starkregen- und Hochwasservorsorge und die Unterstützung einer privaten Eigenvorsorge als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge anzusehen ist. Sie kann von der Verwaltung selbst nicht geleistet, aber unterstützt und gefördert werden. Das Dez. VII unterstützt und motiviert deshalb seit Herbst 2024 die Initiierung und den Aufbau einer Informations-, Beratungs- und Bildungsplattform für die private Starkregen- und Hochwasservorsorge, die unabhängig von der Stadt von einem gemeinnützigen Träger im ganzen Stadtgebiet wirkt. Die Grundkonzeption und die wesentliche Überlegungen dazu hat der Beigeordnete für Klima und Umwelt bereits im AUK am 02.09.2025 vorgestellt.

Zurzeit gründet sich der Verein NEUWASSER e.V. i.G. mit Ankerplatz im Stadtbad Aachen am Blücherplatz, der anbietet, mit Unterstützung und in Kooperation mit der Stadt und weiteren Akteuren wie dem WVER, altbau plus oder dem HochwasserKompetenzCentrum Köln e.V. (HKC) die vorgenannte Plattform für die private Starkregen- und Hochwasservorsorge aufzubauen und dauerhaft durchzuführen. Ein schrittweiser Start der Beratung ist zurzeit für März 2026 vorgesehen.

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-11-05 Dez VII_0002_WP19 Bericht zu Aktivitaet SAO.pdf

26.11.2025

3.0 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 8
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Datum
Mi., 10.12.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Dezernat VII
Geändert
13.1.2026
Inhalt abgerufen
3. September 2026 um 01:38

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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