16. Dezember 2025 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Antrag auf Fortführung der Mobilen Jugendarbeit im Sozialraum Forst und Driescher Hof

FB 45 n/0046/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Tillmanns erklärt seine Befangenheit und verlässt den Beratungstisch. Daher übernimmt Frau Schmitt-Promny stellvertretend den Vorsitz.

Auch Frau Jansen verlässt aufgrund von Befangenheit den Beratungstisch.

Frau Hoffmann regt an zu ergänzen, dass die Träger im Falle einer Fortführung der Mobilen Jugendarbeit in 2027 frühzeitig darüber informiert werden sollten, um den Personaleinsatz entsprechend planen zu können.

Frau Schmitt-Promny erläutert, dass dies zwar nicht in Beschluss, dafür aber in die Niederschrift aufgenommen werden könne.

Beschluss

Der Kinder und Jugendausschuss nimmt den gemeinsamen Antrag der Lebenshilfe Aachen FeD GmbH und dem Verein für Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e.V. auf Fortführung des Projekts Mobile Jugendarbeit im Sozialraum Forst und Driescher Hof zur Kenntnis und beschließt die Fortführung der Finanzierung für zunächst ein Jahr ab 01.01.2026.

Beschlussvorschlag

Der Kinder und Jugendausschuss nimmt den gemeinsamen Antrag der Lebenshilfe Aachen FeD GmbH und dem Verein für Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e.V. auf Fortführung des Projekts Mobile Jugendarbeit im Sozialraum Forst und Driescher Hof zur Kenntnis und beschließt die Fortführung der Finanzierung für zunächst ein Jahr ab 01.01.2026.

Erläuterungen

  1. Ausgangslage

Im Rahmen der Anträge zum Haushaltsplanentwurf 2021 wurde für den Sozialraum Forst und Driescher Hof die befristete Einrichtung einer VzÄ zur Mobilen aufsuchenden Jugendarbeit für die Jahre 2021-2024 entschieden.

Der darauffolgende Prozess der Trägerfindung und die Beschlusseinholung zur Übertragung der Trägerschaft auf die freien Träger Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e.V. (D-Hof) und WABe-Akazia gGmbH (WABe) durch den Kinder – und Jugendausschuss (KJA) wurde am 17.01.2023 abgeschlossen (vgl. Vorlage FB 45/0291/WP18-1).

Nach der Besetzung der jeweiligen 0,5 VZÄ bei den oben genannten Trägern, nahmen die beiden Fachkräfte für Mobile Jugendarbeit ab August 2023 ihre Tätigkeit auf.

Nach der Vorstellung des ersten Sachberichtes am 27.08.2024 im KJA (FB 45/0618/WP18) beantragten am 06.09.2024 der Verein Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e. V. und Wabe-Akazia gGmbH eine Verlängerung der Laufzeit der Mobilen Jugendarbeit zur Weiterführung der geforderten Bestands- und Bedarfsanalyse. Mit dem Verwaltungsschreiben vom 16.10.2024 erfolgte eine Mittelzusage zur Fortführung der Mobilen Jugendarbeit für das Jahr 2025.

Wie im zweiten Sachstandbericht dargestellt und im Rahmen eines KJA – Beschlusses (vgl. Vorlage FB45/0656/WP18) fand ein Trägerwechsel im März 2025 statt und die Lebenshilfe Aachen FeD GmbH nahm ihre Tätigkeit auf.

Mit dem Schreiben vom 30.06.2025 beantragen die Lebenshilfe Aachen FeD GmbH und der Verein für Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e.V. die Fortführung der Finanzierung des Projekts Mobile Jugendarbeit im Sozialraum Forst und Driescher Hof für weitere zwei Jahre von 2026-2027 (vgl. Anlage 1), um die Bestands – und Bedarfsanalyse abzuschließen, tragfähige Netzwerke aufzubauen und Angebote für junge Menschen nachhaltig zu implementieren.

  1. Stellungnahme der Fachabteilung

Das folgende kurze Fazit bezieht sich auf die vorliegenden Sachberichte und die geführten Kooperationsgespräche zwischen Verwaltung und Trägern:

Regelmäßige Sozialraumbegehungen im Rahmen der aufsuchenden Arbeit sind dringend notwendig, um in Kontakt zu jungen Menschen zu treten, Bekanntheit zu schaffen und Vertrauen zu gewinnen.

Wie im zweiten Sachstandbericht erläutert, wurde die Zielgruppe der Mobilen Jugendarbeit von 14 auf 11 Jahre gesenkt, so dass hier präventive Angebote bereitgestellt werden. Diese Zielgruppe zeigt sich oft orientierungslos in ihrem Freizeitverhalten und aufgeschlossener gegenüber den Angeboten der Mobilen Jugendarbeit.

Allerdings wird insbesondere die originäre Zielgruppe der ab 14jährigen gar nicht bis nur schwer erreicht.

Durch die in diesem Jahr entstandene gemeinsame Trägerschaft zwischen dem Verein Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e. V. und der Lebenshilfe Aachen FeD GmbH konnten neue Kooperationen aufgenommen werden, wie z. B. mit der ToT der evangelischen Gemeinde Auferstehungskirche, dem Projekt „Container und Begegnung inklusiv“ (CuBi), aber auch bereits bestehende Kooperationen u.a. mit den Falken, der Schulsozialarbeit mit Umfeldarbeit an der Montessori-Grundschule Mataréstraße und der Gemeinschaftsgrundschule Schönforst wurden ausgebaut. Diese Zusammenarbeit erschließt den jungen Menschen neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Zusammenfassend zeigt sich aktuell ein Bedarf an

  • Erreichung der unterschiedlichen Zielgruppen,
  • das Vorhalten von flexiblen, kleingruppenspezifischen Angeboten,
  • einem verstärkten Vertrauensaufbau,
  • enger Netzwerkarbeit vor Ort

Die Träger der Mobilen Jugendarbeit haben den Auftrag, eine Bestands- und Bedarfsanalyse zu erstellen, tragfähige Netzwerke aufzubauen und Angebote für junge Menschen nachhaltig zu implementieren.

Die vorliegenden Sachberichte sowie die Informationen aus den Kooperationsgesprächen zeigen, dass bereits einige Erkenntnisse zur Beschaffenheit des Sozialraumes vorliegen. Aufgrund der Komplexität im Sozialraum und dem Trägerwechsel für die Lebensräume Forst und Altforst muss zum einen die Bestands- und Bedarfsanalyse fortgeführt und zum anderen müssen die bereits implementierten Angebote und Netzwerke auf Wirksamkeit überprüft werden. Hierbei ist besonders zu beachten, dass geschlechter- und altersspezifische Maßnahmen entwickelt werden, um die jungen Menschen in dem Sozialraum zu erreichen.

Die Fachverwaltung empfiehlt dem Kinder- und Jugendausschuss der Stadt Aachen, dem gemeinsamen Antrag der Lebenshilfe Aachen FeD GmbH und des Vereins für Kinder- und Jugendhilfe Driescher Hof e. V. zur Fortführung des Projekts „Mobile Jugendarbeit im Sozialraum Forst und Driescher Hof“ zunächst für ein Jahr ab 01.01.2026 zuzustimmen.

Aus Sicht der Fachabteilung ergeben sich weitere grundsätzliche Fragestellungen, die für die Weiterführung und konzeptionelle Ausgestaltung der Mobilen Jugendarbeit im Sozialraum Forst/Driescher Hof von beiden Trägern bis Juli 2026 beantwortet werden müssen:

  • Welche Ansätze können in 2026 entwickelt werden, um die originäre Zielgruppe der ab 14jährigen zu erreichen?
  • Welche Ansätze können in 2026 entwickelt werden, um insbesondere die männlichen Jugendlichen zu erreichen?
  • Wie kann die originäre Zielgruppe an das Unterstützungssystem bestehend aus Freizeit-, Beratungs- und Hilfsangeboten der Jugendhilfe, herangeführt werden?
  • Welche Ansätze zur Ausgestaltung der Mobilen Jugendarbeit in der kalten Jahreszeit werden entwickelt?

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

4-060201-908-9, 53180000

konsumtive Auswirkungen

Teilansatz

2025

Fortg. Teilansatz 2025

Ansatz 2026 ff.

Fortg. Teilansatz 2026 ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

69.800

69.800

209.400

209.400

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

-69.800

-69.800

-209.400

-209.400

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2025 ff. wurden für die mittelfristige Finanzplanung Mittel von 69.800 €/ jährlich bereitgestellt.


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig.
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-10-08 FB 45 n_0046_WP18 Antrag auf Fortfuehru SAO.pdf

1.12.2025

965.0 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 15
Sitzung
Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 16.12.2025
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
Geändert
17.12.2025
Inhalt abgerufen
10. Februar 2026 um 22:27

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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