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Projekte zur Integration/Vergabe von Mitteln aus dem PSP-Element 4-050501-901-3/ 53180000 „Integrationsmaßnahmen“/ Projektantrag Nr. 1 aus 2026

FB 56/0019/WP19 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Yenen begrüßt das Projekt, weist jedoch darauf hin, dass die Fördermittel für integrative Projekte begrenzt seien. Er rege daher die Überlegung an, die Förderung von 5.000,00 Euro auf 2.500,00 Euro zu reduzieren.

Frau Ziesen erläutert, dass der Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und Interkulturelle Friedensarbeit e.V. zwischenzeitlich eine Verschiebung des Projektzeitraumes angemeldet habe. Demnach solle das Projekt, entgegen der Angaben in der Vorlage, nun erst vom 04.05.2026 bis zum 27.07.2026 durchgeführt werden.

Frau Bürgermeisterin Griepentrog teilt die Auffassung von Herrn Yenen, die Höhe der Fördermittel zu hinterfragen. Dennoch sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht abzusehen, welche konkrete Auswirkung eine pauschale Reduzierung der Fördermittel auf das Projekt haben könne. Möglicherweise könnte die Durchführung des Projekts durch eine solche Reduzierung gefährdet sein. Frau Bürgermeisterin Griepentrog schlägt vor, die Antragstellenden zur kommenden Sitzung für eine kurze Vorstellung des Projekts einzuladen.

Frau Brammertz stimmt Frau Bürgermeisterin Griepentrog zu und schlägt vor, die Antragstellenden zur kommenden Sitzung zur Vorstellung des Projekts sowie zur näheren Darlegung der geplanten Mittelverwendung einzuladen, um eine mögliche Reduzierung der Fördermittel im Hinblick auf den Projektzweck besser bewerten und somit eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Herr Frieders unterstützt den Vorschlag seiner Vorrednerinnen und spricht sich überdies dafür aus, den Verein nach Abschluss des Projekts ein weiteres Mal zu einer der kommenden Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration einzuladen, um über den Projektverlauf zu berichten.

Anschließend stimmen die Ausschussmitglieder über den geänderten Beschlussvorschlag wie folgt ab:

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, den Verein „Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V.“ zu seiner nächsten Sitzung zur Vorstellung des Projekts sowie zur Darlegung der geplanten Mittelverwendung einzuladen.

Beschluss

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, den Verein „Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V.“ zu seiner nächsten Sitzung zur Vorstellung des Projekts sowie zur Darlegung der geplanten Mittelverwendung einzuladen.

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschließt, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, das Projekt Nr. 1 mit einer Gesamtsumme in Höhe von 5.000,00 Euro zu fördern.

Erläuterungen

Zur Durchführung von integrativen Maßnahmen stehen in 2026 im PSP-Element 4-050501-901-3/53180000 „Maßnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration“, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, 145.000,00 Euro zur Verfügung. Die zur Verfügung stehende Summe für „Projekte zur Integration“ im Jahr 2026 in der beigefügten Übersicht (siehe Anlage 1) basiert auf der von der Verwaltung vorgeschlagenen Mittelverteilung für das Jahr 2026, auf der Grundlage der vom Integrationsrat am 27.11.2024 beschlossenen Mittelverteilung für das Jahr 2025.

Projektantrag Nr. 1 für das Jahr 2026

Antragstellender: Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V.

Titel des Vorhabens:Der Erinnerungskoffer - Die Gesichter meines Zuhauses

Laufzeit:13.04.2026 - 06.07.2026

Beantragte Förderung: 5.000,00 €

Kurze Beschreibung des Vorhabens:

Es ist ein künstlerisches Projekt, das den Teilnehmenden Raum gibt, durch Fotografie, Schreiben und Theaterperformance, ihre Erinnerungen, Identitäten und Migrationserfahrungen im „Erinnerungskoffer“ auszudrücken. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne internationale Familiengeschichte im Alter von 10 bis 20 Jahren.

Die Workshops finden über einen Zeitraum von 12 Wochen wöchentlich statt. Ziel ist es, die Integration zu stärken, indem Begegnung und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft ermöglicht wird. Die Teilnehmenden entwickeln Verständnis für die Erfahrungen und Perspektiven anderer und bauen Vorurteile ab. Durch die gemeinsame kreative Arbeit entstehen Vertrauen, Empathie und neue soziale Kontakte. Teilnehmende mit und ohne internationale Familiengeschichte erleben sich als gleichberechtigte Teile einer Gruppe und entwickeln ein stärkeres Gefühl von Zugehörigkeit. Dies fördert ihr

Selbstbewusstsein, ihre soziale Teilhabe und ihre Integration in die Gemeinschaft. Integration bedeutet für den Antragstellenden nicht nur das gemeinsame Erlernen einer Sprache, sondern das gemeinsame Teilen von Erfahrungen, Emotionen und Räumen.

Für weitere Details zum Antrag Nr. 1 wird auf „Anlage 2 - Projektantrag Nr. 1“ verwiesen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

Zum PSP-Element 4-050501-901-3/53180000 „Maßnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration“ stehen in 2026, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, insgesamt 145.000,00 Euro zur Verfügung.

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (2)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2025-11-19 FB 56_0019_WP19 Projekte zur Integra SAO.pdf

18.12.2025

2.2 MB

Metadaten

TOP
Ö 12
Sitzung
Sitzung des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 21.01.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
25.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Juli 2026 um 17:47