Projekte zur Integration/Vergabe von Mitteln aus dem PSP-Element 4-050501-901-3/ 53180000 „Integrationsmaßnahmen“/ Projektantrag Nr. 2 aus 2026
FB 56/0021/WP19 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Yenen begrüßt das Projekt, welches bereits im Tagesordnungspunkt (TOP 10 Ö - „Vorstellung der Ergebnisse des Projekts zur Integration der KGS Beeckstraße in Kooperation mit der Künstlerin Barbara Brouwers; hier: WIR KINDER zeigen unsere Vielfalt im "Gemeinschaftsgarten HirschGrün"!“) näher vorgestellt wurde. Er greift die Diskussion über die Höhe der Fördermittel erneut auf.
Frau Brammertz begrüßt das Projekt ebenfalls. Sie merkt an, dass eine Reduzierung der Fördermittel den Projektzweck unter Betrachtung des vorausgegangenen Vortrags zum Tagesordnungspunkt 10 Ö möglicherweise gefährden könne.
Herr Yenen weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren die Fördermittel des Integrationsrats nie vollständig ausgeschöpft wurden.
Frau Bürgermeisterin Griepentrog spricht sich für eine weitere Förderung des bereits erfolgreich laufenden Projekts im Haushaltsjahr 2026 aus. Sie bittet die Antragstellenden jedoch, in der Fortführung des Projekts auch die Beantragung anderer Fördermittel zu prüfen. Das Projekt dürfe in den Folgejahre nicht ausschließlich aus den begrenzten Mitteln des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gefördert werden.
Herr Ulug schließt sich Frau Bürgermeisterin Griepentrog an. Für das nächste Jahr sollten die Antragstellenden die Beantragung anderer Fördermittel prüfen.
Herr Frieders erklärt, dass man die für das Jahr 2026 zur Verfügung stehenden Fördermittel nicht zu schnell ausschöpfen dürfe, da andernfalls andere, wichtige Projekte möglicherweise nicht mehr gefördert werden könnten.
Frau Rejf spricht sich für die diesjährige Förderung des Projektes aus. Es seien voraussichtlich ausreichend Fördermittel vorhanden. Zudem habe der Vortrag zum Tagesordnungspunkt 10 Ö gezeigt, wie erfolgreich das Projekt sei.
Frau Brammertz plädiert ebenfalls für eine Zusage der Fördermittel für das laufende Haushaltsjahr. Zudem sei der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration in der Stadt Aachen noch nicht so bekannt, wie er sein könnte. Sie regt an, dass alle Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration verstärkt an ihrer Präsenz in der Öffentlichkeit arbeiten sollten. Sie schlägt vor, sich das Projekt im „Gemeinschaftsgarten HirschGrün“ auch vor Ort anzusehen.
Frau Heuser schließt sich ihren Vorredner*innen an. Das Projekt sei in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gewesen. Es sei wichtig, dass der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration das Projekt im Jahr 2026 weiter unterstütze.
Die Ausschussmitglieder stimmen einstimmig wie folgt ab:
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschließt, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, einmalig das Projekt Nr. 2 mit einer Gesamtsumme in Höhe von 5.000,00 Euro zu fördern.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschließt, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, das Projekt Nr. 2 mit einer Gesamtsumme in Höhe von 5.000,00 Euro zu fördern.
Erläuterungen
Zur Durchführung von integrativen Maßnahmen stehen in 2026 im PSP-Element 4-050501-901-3/53180000 „Maßnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration“, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, 145.000,00 Euro zur Verfügung. Die zur Verfügung stehende Summe für „Projekte zur Integration“ im Jahr 2026 in der beigefügten Übersicht (siehe Anlage 1) basiert auf der von der Verwaltung vorgeschlagenen Mittelverteilung für das Jahr 2026, auf der Grundlage der vom Integrationsrat am 27.11.2024 beschlossenen Mittelverteilung für das Jahr 2025.
Projektantrag Nr. 2 für das Jahr 2026
Antragstellender: KGS Beeckstraße
Titel des Vorhabens:WIR KINDER zeigen unsere Vielfalt im „Gemeinschaftsgarten HirschGrün"!
Laufzeit:26.03.2026 – 30.11.2026
Beantragte Förderung: 5.000,00 €
Kurze Beschreibung des Vorhabens:
Die Schüler*innen der KGS Beeckstraße kommen zu einem enorm hohen Anteil aus sozialschwachen Familien, alle Schüler*innen haben eine Migrationsgeschichte. Ein Großteil der Kinder wächst in vielerlei Hinsicht benachteiligt auf in einer für Kinder eher anregungsarmen Umgebung in der Aachener Innenstadt.
Um die Kinder bestmöglich auf ihren Weg zu den weiterführenden Schulen vorzubereiten und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken, wird im Projekt daran gearbeitet, die Integration und Chancengleichheit der Kinder zu verbessern. Um die diversen Kinder in ihrer jeweiligen Lernsituation zu unterstützen, bietet das Projekt vielfältige und abwechslungsreiche Angebote in kleineren Gruppen von Mitte März bis Mitte November. Die Künstlerin Barbara Brouwers hat schon vorab gemeinsam mit der Klassenlehrerin ein fächerübergreifendes Programm geplant, bei dem Kunst, Sachkunde, Musik und Sprache zusammengeführt werden. Von Ende März bis zu den Sommerferien finden wöchentlich Workshops im „Gemeinschaftsgarten HirschGrün“ statt und es sind zwei Ausflüge in Museen geplant.
Das Projektthema Vielfalt bezieht sich zunächst auf die Vielfalt in der Natur, wird dann aber schnell erweitert, indem die kulturelle Vielfalt der Kinder miteinbezogen wird. Die muttersprachlichen Begriffe für bestimmte Insekten werden zusammengetragen und als Audioaufnahmen gesammelt, wodurch auch die Eltern mit einbezogen werden. So machen die Kinder erste positive Erfahrungen darin, sich angstfrei zeigen zu können und wertschätzende Rückmeldungen zu bekommen. Aus diesen gesammelten „Forschungsergebnissen“ werden später Schilder gestaltet, die im HirschGrün am Rand des Weges aufgehängt werden und den Gartenbesucher*innen etwas über die Naturvielfalt des Gartens sowie über die kulturelle Vielfalt der Kinder erzählen. Sehr hilfreich für die Projektdynamik und die Entwicklung der Kinder hat sich in den letzten beiden Jahren der, gemeinsam mit den Kindern gedrehte, Projektfilm erwiesen. Diesen soll es daher erneut geben.
Für weitere Details zum Antrag Nr. 2 wird auf „Anlage 2 - Projektantrag Nr. 2“ verwiesen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
Zum PSP-Element 4-050501-901-3/53180000 „Maßnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration“ stehen in 2026, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes 2026, insgesamt 145.000,00 Euro zur Verfügung.
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (2)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 1019594
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1019594
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2025-12-18 FB 56_0021_WP19 Projekte zur Integra SAO.pdf
19.12.2025
3.2 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 13
- Sitzung
- Sitzung des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
- Gremium
- Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
- Datum
- Mi., 21.01.2026
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 25.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Juli 2026 um 17:47