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Austausch über die zukünftige Ausschussarbeit

Dez III/0001/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Rau erläutert einleitend, dass unter diesem Tagesordnungspunkt die Gelegenheit gegeben werden solle, sich über die zukünftige Arbeitsweise des neuen Ausschusses zu verständigen.

Für die SPD-Fraktion betont Herr Plum, dass man insbesondere den zeitlichen Umfang der Ausschusssitzungen und auch der interfraktionellen Gespräche in einem vernünftigen Rahmen halten wolle. In diesem Sinne halte man es für sinnvoll, sich auf die Kernaufgaben eines Ratsausschusses zu konzentrieren. Verwaltungsvorträge seien nur sinnvoll und erwünscht, wenn sie über die oftmals ohnehin umfangreichen Verwaltungsvorlagen neue oder zusätzliche Informationen beinhalteten. Die Druckunterlagen wolle man auch weiterhin komplett erhalten, da man das Ratsinformationssystem auch weiterhin nicht als zuverlässig genug erlebe, um eine kontinuierliche Vorbereitung der Gremiensitzungen zu gewährleisten.

Für die Fraktion Die Linke spricht sich auch Herr Beus dafür aus, die Sitzungsdauer im Auge zu behalten. Eine fixe Obergrenze halte man allerdings nicht für angemessen, abhängig von den anstehenden Themen sei es aber sicherlich auch möglich, sich durch einen disziplinierten Diskussions- und Sitzungsverlauf stärker zu konzentrieren. Die Druckfassungen der Einladungen seien teils so umfangreich, dass eine Postzustellung schwierig werde, in solchen Fällen bitte man die Verwaltung, über geeignete Alternativen nachzudenken. Für wichtig halte man es, sich die im Ausschuss beschlossenen Planungen und Projekte auch in der praktischen Umsetzung anzusehen. Daher wolle man die Corona-bedingt ausgefallene Exkursion zu verschiedenen Aachener Wohngebieten gerne nachholen, sobald dies möglich sei. Auch Exkursionen in andere Städte halte man grundsätzlich für wünschenswert.

Für die CDU-Fraktion betont Herr Baal, dass die Qualität der Debatte und auch des Ergebnisses nicht von der Dauer abhängig gemacht werden könne. Im Planungsausschuss stünden Verfahren und Projekte von teils erheblicher Tragweite für die Entwicklung der Stadt zur Entscheidung an, eine sachgerechte Diskussion hierzu müsse ermöglicht werden. Den Redebeiträgen der Fraktionen komme dabei auch im Sinne eines transparenten Entscheidungsprozesses eine große Bedeutung zu.

Frau Breuer ergänzt hierzu, dass es der Öffentlichkeit auch möglich gemacht werden müsse, der politischen Debatte zu folgen. In manchen Themenbereichen seien dazu auch die Verwaltungsvorträge sinnvoll. Dies müsse von Fall zu Fall beurteilt werden.

Als Vertreter des Seniorenrats stimmt Herr Jennissen dieser Einschätzung zu, eine Darstellung der inhaltlichen Kernpunkte könne gerade in den komplexeren Verfahren den Einstieg in die Debatte auch für die Öffentlichkeit erleichtern.

Für die Fraktion der Grünen betont auch Herr Hucke, dass man eine sachgerechte Debatte zu den anstehenden Themen für enorm wichtig halte; je nach Projekte könne dies eine inhaltlich und manchmal auch zeitlich intensive Diskussion erfordern. Grundsätzlich wolle man auf die Verwaltungsvorträge nicht verzichten, diese sollten allerdings auf die inhaltlichen Kernpunkte beschränkt sein. Exkursionen, sowohl in Aachen als auch in andere Städte, halte man für eine gute Inspiration, mittels derer man wichtige Impulse für das Thema Baukultur gewinnen könne. Ansonsten sei man zuversichtlich, dass auch in dieser Ratsperiode eine kollegiale Zusammenarbeit im Ausschuss und eine gute Abstimmung zwischen den Fraktionen gelingen werde.

Der Vorsitzende fasst die Diskussionsbeiträge dahingehend zusammen, dass man gemeinsam versuchen werde, ein vernünftiges Maß für eine sachgerechte und wenn nötig auch intensive Debatte zu finden und Verwaltungsvorträge so einzusetzen, dass die Arbeit der Verwaltung gewürdigt, der Ausschuss und die Öffentlichkeit kompakt informiert und der zeitliche Rahmen angemessen bleibe. Die eigene Arbeit, aber auch Beispiele anderer Städte, vor Ort zu erleben, könne enorm hilfreich sein; Möglichkeiten hierzu im Rahmen von Exkursionen zu bieten, sei daher ein Ziel für die nächsten Jahre, wenn es gelinge, auch die notwendige finanzielle Ausstattung bereitzustellen. Das Vorlagengeschäft könne grundsätzlich wie bisher weiterlaufen, wobei nach seiner persönlichen Auffassung der Vorlagenaufbau noch Optimierungsmöglichkeiten aufweise. Wenn es gelinge, das Fazit einer Vorlage schneller begreifbar zu machen, könne dies die Arbeit der Ausschussmitglieder erleichtern.

Eine Beschlussfassung hierzu erfolgt nicht.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

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Erläuterungen

Erläuterungen:

Auf Wunsch des Ausschussvorsitzenden soll zu Beginn der ersten Sitzung des Planungsausschusses der Ratsperiodedem neu zusammengesetzten Ausschuss die Möglichkeit gegeben werden, sich untereinander und mit der Verwaltung über die zukünftige Ausschussarbeit auszutauschen und Vereinbarungen über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit zu treffen.

Die Auflistung der folgenden Themenbereichen/ Fragestellungen kann als Anregung für eine Diskussion dienen:

Durchführung von Sitzungen unter Pandemie-Bedingungen:

Welche Sitzungsräume ermöglichen die Einhaltung der Abstandsregeln und können genutzt werden? Ist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl unter gleichzeitige Aufrechterhaltung der Beschlussfähigkeit möglich/ denkbar?

Ausgestaltung der Sitzung und Sitzungsdauer:

Kann bzw. soll der zeitliche Rahmen für die Sitzungen begrenzt werden, beispielsweise auf 21:00 Uhr?Soll es eine (zeitliche) Beschränkung für Vorträge durch Verwaltung und externe Sachverständige geben?

Umfang der Druckunterlagen:

Soll die Papierfassung der Einladung grundsätzlich alle Beratungsunterlagen einschließlich aller Anlagen enthalten? Ist angesichts des Umfangs verschiedener Vorlagen eine Regelung wie in anderen Gremien denkbar, wonach Anlagen von mehr als 50 Seiten nur digital im Ratsinformationssystem zur Verfügung gestellt werden?

Struktur und Layout von Beratungsunterlagen:

Gibt es Wünsche/ Anregungen aus dem Kreis der Ausschussmitglieder zur Optimierung der Lesbarkeit/ Verständlichkeit der Verwaltungsvorlagen?

Exkursionen/ Ortsbesichtigungen:

Besteht Interesse daran, gemeinsam inspirierende Beispiele der Stadtentwicklung in anderen Städten zu besuchen? Wird eine regelmäßige, beispielsweise einmal jährlich stattfindende, Exkursion zu Plangebieten/ Projekten aus dem Zuständigkeitsbereich des Ausschusses gewünscht?

Diese Auflistung ist nicht abschließend und kann selbstverständlich im Rahmen der Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt angepasst oder erweitert werden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2020-11-17 Dez III_0001_WP18 Austausch ueber die z SAO.pdf

24.11.2024

91.3 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Planungsausschusses
Gremium
Planungsausschuss
Datum
Do., 10.12.2020
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Dezernat III
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 00:06