4. Februar 2026 um 18:00, Sitzungssaal Bürgerhaus (alt)
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Bericht über den möglichen KiTa-Standort am Burghöhenweg und Beschreibung des weiteren Prozesses - Antrag der BV-Fraktionen SPD und CDU vom 27.08.2025

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Beratung

Herr Bezirksbürgermeister Hecker begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Komitsch (zuständige Architektin im E 26) und Frau Bruns (Leiterin des Gebäudemanagements, E 26), sowie Herrn Kaldenbach, Leiter des Fachbereichs KiTa und Kindertagespflege (FB 54) der Stadt Aachen.

Die Vertreterinnen des Gebäudemanagements berichten anhand einer PowerPoint Präsentation zum aktuellen Stand des Projekts Kita Burghöhenweg.

Das Grundstück liegt im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Bebauungsplans (ursprünglich für Wohnbebauung). Aufgrund der baulichen Vorgaben (u. a. Baufenstertiefe, Höhen, Dachform) wurden verschiedene Varianten geprüft. Grundlage der Machbarkeitsstudie war ein bereits realisierter, flächeneffizienter Kita-Typ (Stettiner Straße). Ergebnis der Vorprüfung war, dass bis zu vier Gruppen grundsätzlich möglich erscheinen; die endgültige Festlegung soll jedoch erst nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) erfolgen.

Zum Vergabeverfahren wurde geprüft, ob alternative Verfahren (z. B. Konzeptvergabe) eine Beschleunigung ermöglichen. Nach verwaltungsinterner Abwägung wurde entschieden, das Projekt im regulären VgV-Verfahren weiterzuführen; es verbleibt damit im Gebäudemanagement.

Die Planervergabe ist vorbereitet und soll Ende Februar 2026 veröffentlicht werden. Die bisherige Beauftragung umfasst die Leistungsphasen 1–3. Nach Abschluss der Leistungsphase 2 ist vorgesehen, erneut in die politischen Gremien (KJA und Bezirksvertretung) zu gehen, um die endgültige Gruppigkeit festzulegen.

Zur Beschleunigung der Bauausführung wird ein vorgefertigter Holzbau in Kombination mit einem Generalunternehmer vorgeschlagen. Ziel ist eine deutliche Verkürzung der Realisierungszeit (um ca. neun Monate verkürzt). Teile späterer Leistungsphasen sollen vorgezogen werden, um weitere Zeitgewinne zu erzielen. Zudem wird angeregt, die Beauftragung bis einschließlich Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) zu erweitern, um Verfahrenszeiten zwischen den Gremienläufen zu minimieren.

Laut demvorgestellten Terminplan wird die Planervergabe Ende Februar 2026 veröffentlicht, sodass die Vertragsabschlüsse noch im Laufe des Jahres 2026 erfolgen sollen. Die Vorplanung (Leistungsphasen 1–2) ist für 2027 vorgesehen; anschließend erfolgt die politische Befassung zur weiteren Umsetzung.

Die Genehmigungsplanung und der Baubeschluss sind für 2028 terminiert, gefolgt von Vergabe und Werkstattplanung des Generalunternehmers. Der Baubeginn ist für 2029 geplant, mit Bauausführung bis 2030 und anschließender Mängelbeseitigung sowie Übergabe im Laufe des Jahres 2030.

Das Gebäudemanagement betont die hohe Priorität des Projekts und das Ziel, unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen eine möglichst schnelle Realisierung zu erreichen.

Aus der Bezirksvertretung wird deutlich Frustration über die lange Projektdauer geäußert. Es wird von Herrn Bezirksvertreter Küppers angeregt, regelmäßig über Zwischenstände zu informieren und – sofern möglich –weitere Beschleunigungspotenziale zu nutzen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, die Erweiterung der Beauftragung bis einschließlich Leistungsphase 4 frühzeitig politisch zu beschließen, da dies zeitliche Vorteile bringt.

Herr Bezirksbürgermeister Hecker erkundigt sich, was passiert, wenn sich bei der Planung herausstellt, dass nur Platz für drei Gruppen vorhanden sein wird.

Herr Kaldenbach antwortet, dass Stand heute die Stadt Aachen nur Kitas für mindestens vier Gruppen baut.

Die Vertreter der Fachverwaltungen gehen jedoch derzeit weiterhin davon aus, dass am Standort eine Kita für vier Gruppen gebaut werden kann. Sollte sich etwas anderes ergeben, würde eine erneute politische Beratung erfolgen und auch seitens der Verwaltung nochmal neu geprüft.

Herr Bezirksvertreter Zirbes fragt nach, warum man nicht schon jetzt sagen kann, dass Platz für vier Gruppen sein wird, wenn die Vergleichs-Kita Stettiner Straße mit 4 Gruppen in das Baufeld am Burghöhenweg passen würde.

Frau Komitsch antwortet, dass die Grundrissplanung auch immer ein Stückweit abhängig von Umfeldfaktoren (z.B. Felsen oder archäologischen Funden) ist.

Auf Nachfrage von Herrn Bezirksvertreter Einzmann bestätigt Frau Komitsch, dass man mit der vorgegebenen Höhe kein Problem haben werde und man hier auch minimal abweichen dürfe.

Frau Bruns zeigt abschließend Verständnis für die Frustration, sieht aber jetzt Dinge im Fluss. Sie gibt zu, dass andere Projekte zeitweise intern priorisiert wurden und man aber jetzt aus ihrer Sicht die schnellstmögliche Option dargelegt habe.

Weitere Dokumente (1)

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Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 9
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Datum
Mi., 04.02.2026
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt