Sachstand Digitalisierung an den Schulen
FB 45/0010/WP18 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Opitz teilt mit, dass sie zu diesem TOP nicht an der Beratung teilnehmen werde, zu diesem TOP werde sie von Frau Dr. Giesen vertreten.
Frau Griepentrog teilt mit, dass es im Vorfeld zur heutigen Sitzung zu diesem TOP mit ihr und der Verwaltung eine Pressekonferenz gegeben habe. Die Politik und die Verwaltung seien im letzten ¾-Jahr im Corona-Chaos einen großen Schritt nach vorne gegangen und hätten vorsorglich und mutig Entscheidungen getroffen. Daher gäbe es in der Stadt jetzt schon Geräte. Auch wenn es immer mehr sein könnte, seidies trotzdem ein sehr guter Anfang. Die Geräte lägen nicht im Schrank, sondern würden auch genutzt. Sie dankt der Verwaltung, die hier über den Sommer hinwegsehr gut gearbeitet habe.
Frau Schwier teilt mit, dass sie froh und stolz sei, dass die Verwaltunghier zügig unterwegs gewesen sei. Die 3.630 iPads hätten bis auf wenige Ausnahmen ausgegeben werden können. Die in den Sommerferien abgefragten Bedarfe hätten den zur Verfügung stehenden Finanzrahmen überstiegen. Es sei gelungen, eine komplexe, aber für die Schulen nachvollziehbare und transparente Verteilungsmatrix zu entwickeln. Sie dankt dafür den Kollegen des Schulbetriebs, insbesondere Herrn Fagot.
Die Bedarfe an Lehrerendgeräten würden ebenfalls den Finanzierungsrahmen übersteigen. Es würden nun 1.800 Lehrerendgeräte bestellt. Hier habe die Verhandlung mit Bund, Land, Städtetag darüber, wer die Supportkosten trägt, angedauert. Mittlerweile sei entschieden, und das sei ein Novum, dass die Supportkosten bei den Kommunen liegen würden. Die entsprechenden Haushaltsmittel seien nun eingestellt worden. Auch wenn einige Lehrer*innen Laptops bevorzugt hätten, sei von Seiten der Verwaltung, nach Beratung mit dem Medienzentrum, bewusst die Entscheidung für iPads gefallen. Während die Laptops vorrangig für administrative Zwecke benötigt würden, seien iPads kompatibel mit den Schülergeräten und damit besser für den Distanzunterricht geeignet.
Rund die Hälfte aller Schulen sei mit WLAN ausgestattet, die Ausstattung der übrigen Hälfte sei in Planung. Bis zum Ende des Jahres würden alle Schulen bis auf eine über einen Glasfaseranschluss verfügen.
Die Präsentationstechnik werde, auf Basis der von der jeweiligenSchuleentwickelten Medienpläne, ebenfalls sukzessive angeschafft.
Die regio IT habe mittlerweile 2 Mitarbeiter*innen eingestellt, die den Grundschulen als „IT-Hausmeister*innen“ für den First-Level-Support zur Verfügung stehen würden. Sie gehe allerdings davon aus, dass nicht alle 36 Grundschulen auf deren Hilfe angewiesen seien.
Frau Keller bedankt sich für die Ausführungen und die Arbeit der Verwaltung. Sie fragt, ob die Cloud-Lösung zukünftig kostenpflichtig werde.
Herr Brötz antwortet, dass die Cloud-Lösung als solche kostenlos bleibe. Dies sei Teil der Leistungsbeschreibung von Stadt und regio IT. Die Cloud sei die Plattform, auf der Lehrer*innen und SuS kommunizieren könnten. Innerhalb dieser Cloud gäbe es ein Videokonferenz-Tool, das „Youtalk“ und dieses Tool solle kostenpflichtig werden. Die Verwaltung sei bemüht eine andere Lösung zu finden. Aktuell werde seitens der Verwaltung geprüft, ob über das Euregionale Medienzentrum im Rahmen der digitalen Lehrmittelplattform EDMOND NRWein datenschutz-/ rechtssicheres Konferenzsystem den Schulen zur Verfügung gestellt werden könne.
Herr Achilles dankt den Ausführungen und der Arbeit der Verwaltung. Er fragt nach derZusammenarbeit mit demEuregionalen Medienzentrum undob die Ausstattung der Schulen immer in Abstimmungen mit dem Medienkonzepten der Schule erfolgt sei.
Fr. Schwier antwortet, dass die Anschaffung der Präsentationstechnik in Abstimmung mit den Medienkonzepten der Schulen erfolge. Bei den Schülerendgeräten sei dies nicht so gewesen. Diese seien entsprechend der Förderrichtlinien des Sofortausstattungsprogramms angeschafft worden.
Herr Rohé fragt, ob die iPads nur im WLAN funktionieren oder über eigene SIM-Karte verfügen würden.
Herr Fagot antwortet, dass die Geräte nicht mit einer SIM-Karte ausgestatten seien und somit zunächst nur im WLAN funktionieren würden. Es gäbe aber die Möglichkeit, zusätzliche Boxen anzuschaffen, sodass die Geräte mit SIM-Kartenaufgestockt werden könnten.
Herr Rohé merkt an, dass die Gräte hauptsächlich für SuS seien, die zu Hause keine günstige Lernsituation hätten und er wisse nicht, ob in diesen Haushalten ein ausreichendes WLAN vorhanden sei.
Frau Schwier erwidert, dass dies bei manchen Haushalten bestimmtder Fallsei. Im Moment wären die Schulen aber geöffnet und es gäbe hybriden Unterricht. Sie überlasse es der Verantwortung der Schulen zu entscheiden, welche SuS möglichst oft vor Ort sein sollen.Dies seien innere Schulangelegenheiten.
Herr Auler dankt den Ausführungen und der Arbeit der Verwaltung.Er berichtet von der Möglichkeit, bedürftigen Kinder für 10€/ Monat ein Datenvolumen zur Verfügung zu stellen und fragt, ob dies eine Option sein könne.
Darüber hinaus bittet er darum, zu beachten, dass die Glasfaser nicht nur bis an die Schulen verlegt, sondern der entsprechende Anschluss auch aktiviert werde.
Herr Brötz erläutert, dass es eine Ankündigung für ein Bundesprogramm gebe. Dieses sähe vor, dass Kinder, die über ein gefördertes Gerät verfügen, ebenfalls ein Datenvolumen für 10 € pro Monat erhalten könnten. Die Verhandlungen mit den Telekommunikationsanbietern fänden auf Bundesebene derzeit noch statt. Er gehe davon aus, dass im kommenden Jahr Näheres dazu bekannt werde.
Frau Griepentrop verweist in dem Zusammenhang auf die Möglichkeit zur Nutzung des Bildungs- und Teilhalbepaktes.
Frau Heiderdankt den Ausführungen und der Arbeit der Verwaltung.Sie fragt,
- ob es möglich wäre, den Einsatz der IT-Hausmeister*innen nach einem Jahr auszuwerten
- ob es sinnvoll sein könnte, ein gemeinsames Gespräch mit den schulpolitischen Sprecher*innen, dem Schulträger und den Schulen zu organisieren um die Bedarfe der Schule zu kommunizieren
- Wie der Sachstand zu Fortbildungen für Lehrer*innen sei und ob das Medienzentrum oder die VHS ein Partner sein könnte.
Frau Schwier antwortet,
- dass die IT-Hausmeister*innen ein Pilot-Projekt seien und die Erfahrungen nach einem Jahr ausgewertet würden.
- dass sie ein gemeinsames Gespräch nicht für notwendig erachte, da die Verwaltung bereits mit den Schulen, Schulleitungen, Schulformsprecherinnen und -sprechern und der Schulaufsichtin gutem Kontakt stehe
- Fortbildungen würden angeboten, das Medienzentrum würdeberaten. Für Lehrerfortbildungen sei aber das Land zuständig.
Herr Winkler lobt den Elan der Verwaltung und der Schulen für dieses organisatorische und finanzielle Mammutprojekt. Er bittet darum, diesen Weg weiter fortzuführen auch wenn die Corona-Pandemie wieder abflache.
Frau Schwier versichert dies. Corona seizwar ein Treiber gewesen, der gesamte Transformationsprozess wird aber ein weiterer, langer und dynamischer Prozess werden.
Herr Rohé stellt fest, dass die Stadt ihre Aufgabe gut gelöst habe. Dies könne vom Land nicht behauptet werden. Das Land sei mit LOGINEO, der digitalen Lernplattform für die Schulen, nicht erfolgreich. Das sei erschütternd.
Herr Fischer, teilt mit, dass auch seine Fraktion der Verwaltung danke. Das Sofortausstattungsprogramm seigut umgesetzt worden. Insgesamt seien die Schulen immer besser ausgestattet. Er regt an, dass in einem Jahr aus jeder Schulform ein*e Sprecher*in für ein Feedback aus der Schulpraxis eingeladen werde.
Frau Dr. Giesen teilt mit, dass sie den Wunsch der Eltern nach Praxisanleitung sehe. Die Geräte seien nur für einen kleinen Teil. Insgesamt würden aber auch ganz viele private Geräte für den Unterricht genutzt. Sie fragt, ob es diesbezüglich einen Fahrplan von der Verwaltung oder der regio IT gebe und ob es für die Eltern auch einen Support gebe, an den sie sich wenden könnten, wenn es Schwierigkeiten gebe.
Frau Schwier antwortet, dass sie dies nachvollziehen könne, es hierzu aber keinen Fahrplan gebe. Es werde Schritt für Schritt vorangegangen. Aus ihrer Sicht sei es hier wichtig, dass Lehrer*innen und Eltern in guter Kommunikation zueinander stehen würden. Lehrer*innen würden Geräte genauso wie Lernmaterialien unterschiedlich nutzen. Reine Schulungen zu Hardware würde es natürlich geben, z.B. bei der VHS. Die Didaktik und Pädagogik liege aber in der Zuständigkeit der Schule.
Frau Keller betont, dass sie die IT-Hausmeister*innen sehnlich erwartet hätte. Gymnasienhätten die Fachexpertise eher, beispielsweise als Lehrkräfte im Rahmen von Informatikunterricht. Die Bedarfe würden hier je nach Schulform sehr unterschiedlich sein.
Frau Dr. Giesen fragt nach, ob bei der Dienstleistung derIT-Hausmeisterstellen der regio IT auch einAnteil für die Elternsupport enthalten sei.
Frau Grieptrog stellt fest, dass solche Diskussionen unendlich fortgeführt werden könnten, da viele Bereiche berührt seien. Es sei jetzt erstmal eine Grundlage geschaffen worden, da für die Hardware gesorgt sei. Man sei natürlich erst am Ende wenn jeder und jede ein Gerät zur Verfügung habe. Sie hoffe darauf, dass sich Eltern, Schulen und Lehrer*innen auch untereinander schulen und beraten. Grundsätzlich bestehe nicht der Anspruch, auch die Eltern zu schulen. Dies gehe über den Auftrag des Schulträgers hinaus. Vorrangig sollten die SuS fit gemacht werden. Natürlich müssen die Erfahrungen mit den Gräten, WLAN etc. evaluiert werden. Sie schlägt vor, den Beschluss entsprechend zu erweitern.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Schulausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung über den aktuellen Sachstand der Digitalisierung an den städt. Aachener Schulen zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Mit der Vorlage „Ausstattung der Schulen und Schüler*innen mit digitaler Hard- und Software“ (FB45/0775/WP17) in der Sitzung des Schulausschusses am 20.08.2020 informierte die Verwaltung über den Sachstand bezüglich verschiedener IT-Förderprogramme sowie weiterer Maßnahmen, die das Digitalisieren der städtischen Aachener Schulen zum Ziel haben.Nachfolgend wird ein Überblick über die Entwicklungen in den einzelnen Themenfeldern und Förderprogrammen gegeben.
Cloud-Lösungen:
Die Stadt Aachen stelltüber die regio iT weiterhin eine kostenlose Cloud-Lösung, die sog. „ucloud4schools“, zur Verfügung, die datenschutzrechtlich unbedenklich ist. Seitens des Landes NRW existiert zudem die Cloud-Lösung "LOGINEO NRW", deren Nutzen die einzelnen Schulen kostenlos über den Schulträger beantragen können. Nachdem die Abteilung Schule mit einer Rundmail an die Schulen vom 08.09.2020 über die Cloud-Lösung „LOGINEO NRW“ informierte, haben seither 16 Schulen die Cloud-Lösung des Landes beantragt.
Videokonferenzsysteme:
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW hatte in Aussicht gestellt, dass nach den Sommerferien ein Videokonferenzsystem für alle Schulen über das neue Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS (s. nachfolgender Punkt) bereitgestellt werde. Zum jetzigen Zeitpunkt existiert eine solche Videokonferenzlösung noch nicht. Es ist aktuell auch nicht absehbar, wann eine solche über LOGINEO NRW LMS abrufbar sein wird. Daher hat das Euregionale Medienzentrum die Möglichkeit geprüft, den Schulen über die Onlinedatenbank EDMOND NRW (Datenbank für u. a. didaktische Onlinemedien) ein eigenes, rechtssicheres Videokonferenzsystem zur Verfügung stellen zu können. In dem Arbeitskreis Medienzentrum, der am 17.11.2020 tagte, wurde schließlich beschlossen, die Lizenz für das Nutzen des EDMOND-Videotools über das Euregionale Medienzentrum zu erwerben. Hierfür fallen Kosten in Höhe von einmalig 2.000,00 € sowie laufende Kosten in Höhe von 80,00 €/Jahr an.
Die bekannten Videokonferenzprogramme wie beispielsweise Microsoft Teams oder Zoom werden seitens des Datenschutzbeauftragten für die Schulen der StädteRegion weiterhin als mindestens bedenklich eingestuft, so dass diese nicht empfohlen werden können.
Lernmanagementsysteme:
Wie in der Ausschusssitzung am 20.08.2020 berichtet, wurde im Juni dieses Jahres die Arbeitsplattform LOGINEO NRW um das Lernmanagementsystem „LOGINEO LMS“ erweitert. Diesbezüglich wurden die städt. Schulen ebenfalls per Mail vom 08.09.2020 durch den Schulträger informiert. Seither haben nach Kenntnis der Abteilung Schule 27 städt. Schulen LOGINEO LMS beantragt.
Neben diesem, durch das Land bereitgestellten Lernmanagementsystem haben die Schulen weiterhin die Möglichkeit, die seitens der Stadt Aachen über die regio IT kostenfrei zur Verfügung gestellten Lösung moodle@school zu nutzen.
Anton App:
Der Schulausschuss hat am 20.08.2020 den Beschluss gefasst, die Verwaltung zu beauftragen, „die Anton-Schullizenz-Plus für die Grundschulen und die Peter-Härtling-Förderschule, die die Anton App bereits nutzen oder an dem Nutzen interessiert sind, zu erwerben und den entsprechenden Grundschulen und der Förderschule kostenfrei zur Verfügung zu stellen.“ Daher hat die Verwaltung die regio IT gebeten, mit dem Anbieter der App, der solocode GmbH, in Kontakt zu treten und dem Schulträger ein Angebot für das Beschaffen der kostenpflichtigen Anton-Plus-Lizenz zu unterbreiten. Das Angebot wird derzeit seitens der regio IT erstellt. Sobald dieses vorliegt und den zu erwartenden Kosten entspricht, ist eine unmittelbare Beauftragung seitens des Schulträgers vorgesehen.
Darüber hinaus beauftragte der Schulausschuss die Verwaltung zu prüfen, ob die kostenpflichtige Erweiterung der Anton App ebenfalls für die Sekundarstufe I finanziert werden kann. Auf Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Abfrage bei den weiterführenden Schulen gestartet, welche dieser Schule an dem Nutzen der Anton-Plus-Lizenz interessiert sind. Zu dem Zeitpunkt der Vorlagenerstellung lagen bereits 13 Rückmeldungen vor, von denen sieben Schulen Interesse bekundet haben, sechs Schulen hingegen die App nicht einsetzen möchten. Sieben Rückmeldungen stehen noch aus. Sobald das Votum aller Schulen vorliegt, wird die Verwaltung für die interessierten Schulen ebenfalls ein Angebot einholen sowie prüfen, inwieweit das Finanzieren der Lizenzen aus den vorhandenen Haushaltsmitteln möglich ist.
Sofortausstattungsprogramm:
Neben den 3.000 iPads, die zu dem Zeitpunkt der Schulausschusssitzung am 20.08.2020 bereits bestellt waren, hat die Verwaltung im Nachgang weitere 630 iPads über das Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler bestellt. Zwischenzeitlich wurden sämtliche 3.630 iPads an den Lieferanten der regio IT nach Dortmund geliefert, wo das Roll-out, sprich die Erstinstallation, durch die regio IT vorgenommen wurde. Am 11.11.2020 wurden die ersten 1.630 iPads dann an den FB 45 geliefert und umgehend an die Grundschulen, Förderschulen sowie die GHS Drimborn ausgehändigt. Die übrigen 2.000 iPads wurden am 17.11.2020 an das Verwaltungsgebäude Mozartstraße angeliefert. Diese iPads sind für die übrigen beiden Hauptschulen sowie sämtliche Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien bestimmt.
Da die gemeldeten Bedarfe der Schulen die Zahl der zu Verfügung stehenden Endgeräte überstieg, wurde für das Verteilen der 3.630 iPads auf die einzelnen Schulen ein sehr detaillierter Verteilerschlüssel entwickelt, der in der Anlage 1 näher erläutert wird. Dieser wurde den schulpolitischen Sprechern in einem Gespräch am 23.09.2020 vorgestellt. Am 28.09.2020 wurde letztlich jeder einzelnen Schule die zugewiesene Anzahl der Endgeräte sowie eine Erläuterung zu dem Verteilerschlüssel per Mail übersandt.
Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte:
Neben dem Sofortausstattungsprogramm für Schüler*innen wurde seitens des Landes ebenfalls eine „Richtlinie über die Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht. Der Gegenstand der Förderung ist das Beschaffen von schulgebundenen mobilen Endgeräten (Laptops, Notebooks und Tablets) für Lehrkräfte einschließlich der Inbetriebnahme und der dafür erforderlichen Software (u. a. Mobile Device Management) bis zu einem Höchstbetrag von 500,00 € je mobilem Endgerät. Nicht förderfähig sind hingegen laufende Kosten, insbesondere die Supportkosten durch die regio IT. Auf die Stadt Aachen entfallen Fördermittel in Höhe von 957.500,00 €. Ein Eigenanteil ist, im Gegensatz zu dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler, nicht zu erbringen. Diese Förderrichtlinie wurde ebenfalls bis zum 31.07.2021 verlängert.
An den städt. Schulen sind derzeit rd. 1.800 Lehrkräfte beschäftigt. Derzeit wird verwaltungsintern abgestimmt, wie im Zuge dieses Förderprogramms verfahren wird.
Regelausstattung (IT-Neuausstattung):
Die Ausstattungsgespräche mit den Grundschulen haben nahezu vollständig stattgefunden. Die durchgeführten Gespräche haben die erste Einschätzung bestätigt, dass eine Vielzahl der Schulen vermehrt auf den Einsatz von mobilen Endgeräten setzt.
Der Bestellprozess ist größtenteils abgeschlossen, das heißt die im Dialog zwischen der Schule und der Verwaltung ausgewählte Hardware wurde über FB 11/400 bei der regio IT bestellt.
IT-Hausmeister:
In der Sitzung des Schulausschusses vom 13.02.2020 wurde beschlossen, das Angebot der Fa. regio IT anzunehmen, befristet für die Dauer eines halben Jahres die Grundschulen durch zwei sog. „IT-Hausmeister*innen“ bei dem First-Level-Support zu unterstützen. Daher wurde die regio IT seitens der Verwaltung beauftragt, zwei IT-Kräfte für die vorbeschriebene Tätigkeit einzustellen.
In der Zwischenzeit hat die regio IT zwei Personen eingestellt, die derzeit eingearbeitet werden. Voraussichtlich ab dem 01.12.2020 stehen diese dann für das Unterstützen der Grundschulen bei dem First-Level-Support zur Verfügung. Die durch die Grundschulen benannten Medienberater*innen werden entsprechend durch die Abteilung Schule informiert.
Breitbandausbau:
Die Tiefbauarbeiten im Zuge des Breitbandausbaus wurden vollständig und nahezu planmäßig abgeschlossen. Bei den anschließenden Montagearbeiten ist es zu Verzögerungen gekommen, da die entsprechenden Fachfirmen nicht über die erforderlichen zeitlichen Kapazitäten verfügten. Folglich wird mit dem Abschluss der Maßnahmen zum Ende des Jahres gerechnet
(ursprünglich 3. Quartal 2020). Zu diesem Zeitpunkt werden sämtliche städt. Schulen, mit Ausnahme der KGS Kornelimünster, über einen Glasfaseranschluss verfügen.
Lediglich bei der KGS Kornelimünster kam es auch bei den Tiefbauarbeiten zu Komplikationen und folglich Verzögerungen, so dass hier mit einem Abschluss des Breitbandausbaus erst im Januar/ Februar 2021 gerechnet wird.
Gute Schule 2020:
Über das Landesprogramm Gute Schule 2020 erfolgen weiterhin sowohl Netzwerkinfrastrukturarbeiten als auch das Ausstatten von Schulen mit Präsentationstechnik. Hinsichtlich des aktuellen Sachstands wird auf die Vorlage „Landesprogramm `Gute Schule 2020` - Bericht 2. Halbjahr 2020“ verwiesen.
DigitalPakt Schule:
Über den DigitalPakt Schule soll prioritär der Ausbau der IT-Infrastruktur (insb. WLAN) sowie das Ausstatten sämtlicher Klassenräume mit Präsentationstechnik erfolgen. Auf die Vorlage „DigitalPakt Schule – geplante Förderschwerpunkte in der Stadt Aachen“ (FB45/0757/WP17) der Sitzung des Schulausschusses vom 04.06.2020 wird verwiesen.
Für das Beantragen entsprechender Fördermittel ist das Erstellen eines sog. „technisch-pädagogischen Einsatzkonzepts“ (kurz: TPEK) für jede einzelne Schule erforderlich. Dieses setzt sich zusammen aus Angaben über die bereits vorhandene IT-Grundstruktur (u. a. digitale Vernetzung, schulisches WLAN, Anzeige- und Interaktionsgeräte), die über das Förderprogramm angestrebte IT-Grundstruktur sowie eine entsprechende pädagogische Begründung.
Die Abteilung Schule erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit den Schulen, FB 11/400, E 26 und dem Euregionalen Medienzentrum die TPEKs für sämtliche Schulen bzw. erhebt den aktuellen Status quo der jeweiligen Schulen. Auf dessen Basis sollen in einem weiteren Schritt die erforderlichen Maßnahmen eruiert werden, die dann letztlich in die entsprechenden Förderanträge münden werden.
Derzeit erfolgt das Bearbeiten des Förderprogramms mit den vorhandenen Personalressourcen des Teams „Bau, Ausstattung und Schülerfahrkosten“ in der Abteilung Schule. Künftig wird diese Aufgabe eine eigens hierfür eingerichtete Vollzeitstelle übernehmen. Das Auswahlverfahren zu dem Besetzen dieser Stelle hat am 06.11.2020 stattgefunden, so dass mit einer Besetzung im Frühjahr 2021 gerechnet wird.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folgekosten (alt) | Folgekosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Klimarelevanz
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
Ovollständig
Oüberwiegend (50% - 99%)
Oteilweise (1% - 49 %)
Onicht
Onicht bekannt
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 102164
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=102164
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2020-11-20 FB 45_0010_WP18 Sachstand Digitalisi SAO.pdf
9.11.2024
626.8 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 9
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
- Gremium
- Ausschuss für Schule und Weiterbildung
- Datum
- Di., 08.12.2020
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 17. Februar 2026 um 23:59
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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