Stellenplan 2026 und Auswirkungen auf den Personalkostenverbund (2. Lesung)
FB 11/0016/WP19 · Anhörung
Beratung
Herr Dr. Kremer (Dezernat V) führt einleitend aus, dass sich gegenüber der 1. Lesung noch Anpassungen im Stellenplan ergeben hätten. Insgesamt reduziere sich der Nettostellenzuwachs um eine Stelle. Zugleich entstünden geringfügige zusätzliche Ausgaben, die jedoch innerhalb des Personalkostenverbundes kompensiert werden könnten. Die maßgeblichen inhaltlichen Festlegungen des Stellenplans seien bereits Gegenstand der 1. Lesung gewesen. Er freue sich auf die weiteren Beratungen.
Ratsfrau Eschweiler (CDU) bedankt sich bei der Verwaltung, den Fachbereichen, der Kämmerei sowie insbesondere dem Fachbereich Personal und Organisation (FB 11), für die umfassende und sorgfältige Erarbeitung des Stellenplans. Es handele sich um ein sehr umfangreiches Werk, das eine weitreichende Entscheidung mit erheblichen finanziellen Auswirkungen darstelle. Angesichts der angespannten Haushaltslage sei es wichtig, an den richtigen Stellen zu investieren und nicht an falscher Stelle zu sparen. Sie betont, dass alle Fachbereiche bereits erhebliche Einsparanstrengungen unternommen hätten.
Positiv hebt sie hervor, dass notwendige Schwerpunkte gesetzt worden seien, unter anderem im Vorjahr im Fachbereich Bürger*innenservice (FB 12) sowie aktuell in den Bezirken, wo teilweise lange Wartezeiten bestünden. Gleichzeitig verweist sie auf Einsparungen innerhalb der Verwaltung.
Kritisch äußert sie sich zu den weggefallenen Hausmeisterstellen, insbesondere im Schulbereich. In diesem Zusammenhang kündigt sie an, dass die Fraktionen von CDU, DIE GRÜNEN, SPD, Volt und FDP beabsichtigen, hierzu einen gemeinsamen Antrag einzubringen, um den Bedarf sowie mögliche Maßnahmen (z. B. bei unbesetzten Stellen oder im Ausschreibungsverfahren) im Rahmen eines Gesamtkonzeptes umfassend prüfen zu lassen.
Darüber hinaus bittet sie um Verständnis dafür, dass eine einzelne Stelle im Bereich der Feuerwehr zunächst zurückgestellt werden solle, um diese in das genannte Gesamtkonzept einzuordnen. Es handele sich dabei nicht um eine Ablehnung der Stelle, sondern um den Wunsch nach einer ganzheitlichen Betrachtung.
Abschließend erklärt sie, dass ihre Fraktion dem Beschlussvorschlag mit den genannten Änderungen zustimmen werde.
Ratsfrau Kurschilgen (DIE GRÜNEN) schließt sich den Ausführungen an. Sie betont, dass der Stellenplan intensiv beraten worden sei, und dankt insbesondere Herrn Lennartz (FB 11) für die fortlaufende Unterstützung und Beantwortung von Rückfragen. Ihre Fraktion werde den Vorschlag mittragen.
Ratsfrau Begolli (DIE LINKE) bedankt sich ebenfalls bei der Verwaltung für die übersichtliche und nachvollziehbare Darstellung des Stellenplans. Sie hebt insbesondere die neu eingerichteten Stellen im Bereich der Schulsozialarbeit im Fachbereich Jugend und Schule (FB 45) hervor.
Kritisch merkt sie an, dass zahlreiche Hausmeisterstellen, insbesondere im Fachbereich 45, entfallen seien. Die Begründung, dass diese Stellen bereits länger vakant gewesen seien, werfe Fragen hinsichtlich der bisherigen Kompensation auf. Daher begrüße auch ihre Fraktion ausdrücklich die angekündigte weitergehende Prüfung im Rahmen eines Gesamtkonzeptes.
Zudem verweist sie auf einen Antrag ihrer Fraktion zum Stellenplan. Trotz der angespannten Haushaltslage werden darin zwei Änderungen vorgeschlagen: die Einrichtung einer zusätzlichen Stelle im Bereich Digitalisierung sowie einer Stelle zur Fördermittelakquise im Klimaschutz. Beide Maßnahmen würden als dringend notwendig erachtet. Im Übrigen signalisiert sie die Zustimmung ihrer Fraktion zum vorliegenden Stellenplan.
Im weiteren Verlauf der Beratung unterbricht der Ausschussvorsitzende Ratsherr von Thenen (CDU) die Sitzung kurz, um das zwischenzeitliche Eintreffen von Frau Knobloch (SPD) um 15:40 Uhr festzuhalten.
Er weist darauf hin, dass sie an den bisherigen Abstimmungen nicht teilgenommen hat, und bittet darum, sich bei den folgenden Abstimmungen ebenfalls zu enthalten, um das erforderliche Stimmenverhältnis weiterhin sicherzustellen.
Ratsfrau Eschweiler (CDU) erklärt, dass ihre Fraktion dem Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE aufgrund der Kurzfristigkeit sowie der fehlenden inhaltlichen Vorberatung nicht zustimmen könne.
Ratsfrau Kurschilgen (DIE GRÜNEN) schließt sich dieser Einschätzung an und führt aus, dass der Änderungsantrag im Vorfeld nicht bekannt gewesen sei und daher ebenfalls keine Zustimmung seitens ihrer Fraktion erfolgen könne.
Der Ausschussvorsitzende Ratsherr von Thenen (CDU) leitet, nachdem keine weiteren Änderungsanträge gestellt werden, das Abstimmungsverfahren ein:
Antrag der CDU-Fraktion
Zurückstellen von 1,0 Stelle EG 4 für Hausmeister im Fachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst (FB 37/402)
Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt den Stelleneinsparungsantrag einstimmig mit 11 Zustimmungen.
Antrag der Fraktion DIE LINKE
1. Einrichtung von 1,0 Stelle „Koordinierungsstelle Digitale Souveränität“ im Fachbereich Digitale Verwaltung und
IT-Steuerung (FB 15).
2. Einrichtung von 1,0 Stelle für die Fördermittelakquise im Bereich Klimaschutz/IKSK/100CNC im Fachbereich
Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement (FB 60).
Der Personal- und Verwaltungsausschuss lehnt den Stelleneinrichtungsantrag bei 2 Zustimmungen und 9 Gegenstimmen ab.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters empfiehlt der Personal- und Verwaltungsausschuss vorbehaltlich weiterer Beschlüsse dem Rat der Stadt, den Stellenplan für das Haushaltsjahr 2026 auf der Grundlage der dezernats- und fachbereichsbezogenen Darstellung des Stellenplanentwurfs 2026 und der Veränderungen hierzu (s. Anlage) zu beschließen.
Zudem nimmt der Personal- und Verwaltungsausschuss die Auswirkungen auf den Personalkostenverbund zur Kenntnis.
Erläuterungen
Inhaltsverzeichnis
Veränderungen seit Aufstellung des Stellenplanentwurfes 2026
- Stelleneinrichtungen / Verlängerung von kw-Vermerken
- Stelleneinsparungen
- Korrekturen zur 1. Lesung
- Stellenumwandlungen
- Bewertungsänderungen
Finanzielle Auswirkungen der 2. Lesung
Gesamtbetrachtung der 1. und 2. Lesung
- Stellen- und Kostenentwicklung einschließlich Refinanzierung
- Saldierte Stellenplanbetrachtung
Personal- und Versorgungsaufwendungen 2026
I. Veränderungen seit Aufstellung des Stellenplanentwurfes 2026
Der Stellenplanentwurf für das Haushaltsjahr 2026 ist dem Rat im Rahmen der Einbringung des Haushaltsplanentwurfes am 17.12.2025 und im Nachgang am 18.12.2025 dem Personal- und Verwaltungsausschuss zur Beratung vorgelegt worden (1. Lesung).
Zwischenzeitlich haben sich weitere Anpassungsbedarfe ergeben. Gesamtstädtisch verringert sich hierdurch der Nettostellenzuwachs von 27,5 Stellen aus der ersten Lesung auf 26,5 Stellen.
Veränderungen gegenüber dem Stellenplanentwurf 2026 ergaben sich dabei durch die nachstehenden Maßnahmen:
1 Stelleneinrichtungen & Verlängerung von kw-Vermerken
In der Allgemeinen Verwaltung sollen weitere 5,0 Stellen neu eingerichtet werden:
- 3,0 Stellen (kw 2029) als Projektstellen im FB 37 mit einer 100%-igen Förderung
- 0,5 Stelle (kw 2026) im Rahmen des Verwaltungskräfteprogramms zur Entlastung der Kitas und Tagespflege; zu 100% gefördert
- 1,0 Stelle (kw 2030) wird zur Projektkoordination in der städtischen Gesellschaft Haus der Neugier bei Dezernat IV benötigt; zu dieser besteht eine 80%-ige Personalkostenerstattung - 0,5 Stelle (kw 2028) mit einer 100%-igen Förderung im FB 61.
Im Übrigen werden bei den zu 100% geförderten 1,5 Projektstellen des FB 02 für das Projekt Vision 2025+ - Aachen Rothe Erde die kw-Vermerke von 2025 um ein weiteres Jahr verlängert.
2Stelleneinsparungen
Im v.g. Projekt des FB 02 wird eine 0,5 Stelle nicht mehr benötigt. Eine weitere 0,5 Stelle ist im
Vorzimmerbereich des Dezernats V einsparbar. Im E 18 ist im Rahmen der Wiederbesetzung einer Stelle mit einer tariflich beschäftigten Person formaltechnisch eine Beamt*innenstelle nicht mehr vorzuhalten. In Summe können somit 2 Stellen entfallen.
3Korrekturen zur 1. Lesung
In Nachgang zur ersten Lesung hat sich eine Reihe von Korrekturbedarfen ergeben:
- Im FB 68/320 sollte innerhalb der ersten Lesung irrtümlich die Stelle einer Technischen
Sachbearbeitung eingespart werden. Die Stelle wurde ursprünglich mit einem kW-Vermerk 2025 eingerichtet, der jedoch bereits mit dem vergangenen Stellenplanverfahren bis ins Jahr 2028 verlängert worden ist. Zudem ist die Stelle besetzt und wird weiterhin in dieser Form benötigt.
Insofern soll von dieser Einsparung abgesehen werden.
- Im E 26 war zur ersten Lesung die Einrichtung einer 1,0 Stelle für eine Beamtin vorgesehen. Da die Funktion zwischenzeitlich jedoch mit einer tariflich beschäftigten Person besetzt wurde, ist die formaltechnische Stelleneinrichtung nicht länger erforderlich.
- Für den FB 37 war die Einrichtung von 4,0 Projektstellen veranschlagt, deren Förderung in der Zwischenzeit allerdings durch das zuständige Ministerium abgelehnt worden ist.
Saldiert verringert sich der Stellenbedarf durch diese Korrekturen um 4,0 Stellen.
4 Stellenumwandlungen
Bei den Stellenumwandlungen handelt es sich um die Umwandlung von Stellen für Beamte in Planstellen für tariflich Beschäftigte (und umgekehrt) sowie um die Umwandlung von Vollzeit- in jeweils zwei Teilzeitstellen (und umgekehrt). Diese verändern jedoch das Stellensoll nicht und sind damit stellenplantechnisch neutral.
5 Bewertungsänderungen
Die in der Anlage aufgeführten Bewertungsänderungen sind auf Neubewertungen (aufgrund analytischer
Dienstpostenbewertungen bzw. tariflicher Bewertungsprüfungen) sowie auf das Anbringen neuer bzw. die Realisierung oder den Wegfall bestehender ku-Vermerke zurückzuführen.
Bewertungsänderungenführen erst in Verbindung mit den sich hieraus ergebenden personellen Konsequenzen zu finanziellen Auswirkungen.
Infolge der umfangreichen Neustrukturierung des FB 37 mit Inkrafttreten zum 01.06.2025 nach externer Organisationsuntersuchung wurden 57 Funktionen des rückwärtigen Bereichs bewertet. Dabei wurden 25 Funktionen höher und 2 Funktionen niedriger bewertet; bei 30 Funktionen wurde die Bestandsbewertung bestätigt.
Die genannten Änderungen sind in der als Anlage beigefügten dezernats- und fachbereichsbezogenen Darstellung der Veränderungen zum Stellenplanentwurf 2026 in kursiver Schrift und in Ergänzung zu den Inhalten der ersten Lesung detailliert aufgeführt.
II.Finanzielle Auswirkungen der 2. Lesung
Die Inhalte der 2. Lesung inkl. der o.g. Korrekturen gegenüber der 1. Lesung führen zu einem ungedeckten Mehrbedarf in Höhe von 16.600 €:
Die Kosten der Stelleneinrichtungen und Verlängerung von kW-Vermerken belaufen sich im Haushaltsjahr 2026 auf 469.500 €. Hiervon beziehen sich jedoch 348.200 € auf 4,0 geförderte Projektstellen, die über gesonderte 4-er PSP-Elemente im Haushalt abgewickelt werden und somit nicht dem PKV zuzurechnen sind. Die verbleibenden 121.300 € werden um 10% bzw. 12.100 € gekürzt, da die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben, dass die zugrunde gelegten KGST-Durchschnittswerte in der Regel bei Neueinstellungen und internen Nachbesetzungen deutlich unterschritten werden. Aufgrund der
Personalkostenerstattung im Kontext der Haus der Neugier GmbH in Höhe von 89.100 € reduziert sich die finanzielle Mehrbelastung für den ungedeckten PKV-Bedarf in 2026 weiter auf 20.100 €.
Die zusätzlichen Stelleneinsparungen im Rahmen der 2. Lesung führen zu Kosteneinsparungen in Höhe von 109.000 €.
Die Korrekturen zur ersten Lesung resultieren wiederum in einem Mehrbedarf von 105.500 € (siehe nicht realisierte Stelleneinsparung im FB 68/320; die Nicht-Einrichtung der Projektstellen im FB 37 sowie der Beamtenstelle im E 26 ist für den PKV kostenneutral).
III.Gesamtbetrachtung der 1. und 2. Lesung
1Stellen- und Kostenentwicklung einschließlich Refinanzierung
Den insgesamt 86 Stelleneinrichtungen aus der 1. Lesung inkl. Korrekturen sowie der 2. Lesung stehen 59,5 Stelleneinsparungen gegenüber.
Die Kosten für die insgesamt 86,0 neuen Stellen und sonstigen Bedarfe gemäß der 1. und 2. Lesung belaufen sich auf insgesamt 7.785.100 € im Haushaltsjahr 2026. Hiervon entfallen 1.511.400 € auf Projektstellen, die über gesonderte 4-er PSP-Elemente im Haushalt abgewickelt werden und nicht dem
Personalkostenverbund zuzurechnen sind. Unter Anrechnung von bereits eingeplanten Mitteln in Höhe von 1.642.700 € für vorhandenes Personal (= Deckung PKV) ergibt sich eine Reduzierung der Kosten für den PKV auf 4.631.000 €.
Wie bereits unter Ziffer II ausgeführt, werden die zugrunde gelegten KGSt-Durchschnittswerte erfahrungsgemäß bei Neueinstellungen und internen Nachbesetzungen deutlich unterschritten. Daher werden die 4.631.000 € um 10% auf 4.167.900 € gekürzt. Durch die zu realisierenden Stelleneinsparungen in Höhe von insgesamt 1.720.800 € reduziert sich die finanzielle Mehrbelastung für den Gesamthaushalt im
Jahr 2026 auf 2.447.100 €. Unter zusätzlicher Berücksichtigung von haushaltsneutralen Verlagerungen in Höhe von 404.200 € reduziert sich der Mittelbedarf für den Gesamthaushalt weiter auf 2.042.900 €.
Dem ermittelten Mehraufwand steht in einer Vielzahl von Fällen eine Refinanzierung aufgrund von
Personalkostenerstattungen und Mehrerträgen in Höhe von insgesamt kalkulierten 882.200 € gegenüber. Dementsprechend verringert sich der ungedeckte Mittelbedarf für den Gesamthaushalt hierdurch abschließend von 2.042.900 € auf 1.160.700 €.
Darstellung der finanziellen Auswirkungen aufgrund der 86,0 Stellen und sonstigen Bedarfe:
Mio.
2 Saldierte Stellenplanbetrachtung
Im Rahmen der saldierten Stellenplanbetrachtung ist festzuhalten, dass im Stellenplan 2026 - vorbehaltlich weiterer Beschlüsse - gegenüber dem Stellenplan 2025 gesamtstädtisch (Allgemeine Verwaltung und
Eigenbetriebe) 26,5 Mehrstellenzu verzeichnen sind. Dies führt zu einer Erhöhung der gesamten Planstellen von 4.195,5 (Stellenplan 2025) auf 4.222,0 Stellen. Der Stellenplan für das Haushaltsjahr 2026 würde demnach wie folgt abschließen:
* Die Planstellen der Tarifbeschäftigten werden in den Stellenübersichten der jeweiligen Wirtschaftspläne ausgewiesen.
IV. Personal- und Versorgungsaufwendungen 2026
Im Haushaltsplanentwurf 2026 belaufen sich die Planansätze für Personal- und
Versorgungsaufwendungen (PKV) auf insgesamt 338.395.300 €. Hiervon entfallen 281.896.100 € auf Personalaufwendungen (inkl. der Kosten für die Stellen der 1. Lesung), 56.499.200 € auf Versorgungsaufwendungen.
Der finanzielle Mittelbedarf für die Stellen der 2. Lesung in Höhe von 16.600 € (siehe Ziffer II) ist für eine mögliche Veränderungsnachweisung zum Haupt- und Finanzausschuss angemeldet worden. Die Änderung würde dann voraussichtlich am 04.03.2026 entsprechend behandelt. Darüber hinaus können sich aufgrund weiterer Beschlüsse zu Stelleneinrichtungen in den politischen Gremien sowie sonstiger notwendiger Anpassungen bis zur Verabschiedung des Haushaltes 2026 zusätzliche finanzielle Bedarfe ergeben, die dann ebenfalls für die Veränderungsnachweisung des Haupt- und Finanzausschusses anzumelden sind.
Seit diesem Jahr erfolgt die jährliche Fortschreibung der Dienst- und Versorgungsbezüge, der Entgelte einschließlich der Arbeitgeberanteile für die Sozialversicherung und Zusatzversorgung, der Beihilfen sowie der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen für die aktiven Beamt*innen nunmehr grundsätzlich mit zwei Prozent, soweit nicht bereits Tarif- bzw. Besoldungserhöhungen feststehen.
Für Beschäftigte wurden bereits die laut Tarifabschluss 2025 bis zum 31.03.2027 festgesetzten
Erhöhungen im Haushalt 2026 berücksichtigt. Es bleibt abzuwarten, ob bzw. in welcher Höhe nachfolgend eine Anpassung erfolgen wird. Für die Jahre 2027 anteilig sowie 2028 bis 2029 wurde weiter mit zwei Prozent fortgeschrieben.
Für Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen könnten die Bezüge frühestens rückwirkend zum
01.11.2025 aufgrund des Tarifabschlusses für die Beschäftigten der Länder steigen. Da die Höhe und der Zeitpunkt aktuell ungewiss sind, werden die Dienstbezüge für die Haushaltsjahre 2026 bis 2029 zunächst mit den vereinbarten zwei Prozent fortgeschrieben.
Für Erträge aus der ertragswirksamen Auflösung von Pensions- und Beihilferückstellungen sind laut
Haushaltsplanentwurf 2026 14.750.300 € eingeplant. Der saldierte Betrag der Personal- und Versorgungsaufwendungen mit den Erträgen aus der ertragswirksamen Auflösung beläuft sich auf 323.645.000 €.
Den Personalaufwendungen stehen dezentral geplante Erträge für das Personalkostenbudget gegenüber.
Im Haushaltsplanentwurf 2026 und der Veränderungsnachweisung sind Erträge für
Personalkostenerstattungen und -zuweisungen in Höhe von 65,12 Mio. € eingeplant. Die dem
Personalkostenverbund anzurechnenden Erstattungen belaufen sich auf 51,4 Mio. € einschließlich der Personalkostenerstattungen für die in den eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und bei der regio iT tätigen Beamten und Beamtinnen. Dies entspricht einem prozentualen Anteil von 18,23 Prozent an den gesamten Personalaufwendungen in Höhe von 281.896.100 €.
Aufteilung der Personal- und Versorgungsaufwendungen 2026 (PKV) auf Kostenarten unter Einbeziehung der Erträge aus der ertragswirksamen Auflösung von Pensions- u. Beihilferückstellungen (323.645.000 €):
In diesen Zahlen sind die Personalaufwendungen der Konten 50190000 für sonstige Beschäftigte nicht enthalten. Diese werden nicht dem Personalkostenverbund zugerechnet. Es handelt sich hierbei überwiegend um Drittmittel finanziertes Personal im Rahmen von Projekten in der Größenordnung von derzeit rd. 13,21 Mio. €.
Die im Haushaltsplanentwurf 2026 enthaltenen Personal- und Versorgungsaufwendungen des Personalkostenverbundes sind Bestandteil der Haushaltsplanberatungen 2026.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
nachrichtlich:
Die Beschlussfassung zu den finanziellen Auswirkungen des Stellenplans 2026 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanberatungen im Haupt- und Finanzausschuss und Rat der Stadt Aachen.
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Grundsätzlich ist die Bedeutung der Stellenplanveränderungen für den Klimaschutz nicht ermittelbar.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 1021743
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1021743
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-01-27 FB 11_0016_WP19 Stellenplan 2026 und SAO.pdf
28.1.2026
745.3 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 2
- Sitzung
- Sondersitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
- Gremium
- Personal- und Verwaltungsausschuss
- Datum
- Do., 19.02.2026
- Uhrzeit
- 15:30
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Vorlage
- Anhörung
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Anhörung
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal und Organisation
- Geändert
- 8.4.2026
- Inhalt abgerufen
- 19. Mai 2026 um 15:56