10. Dezember 2020 um 17:00, Eurogress Aachen
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Analyse der wirtschaftlichen Situation der städtischen Schwimmsportstätten- Fortschreibung des Wirtschaftsplanes

FB 52/0009/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beschluss

Ohne Wortmeldungen nimmt der Sportausschuss die Darstellung zur wirtschaftlichen Situation der städtischen Schwimmsportstätten einstimmig zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Sportausschuss nimmt die Darstellung zur wirtschaftlichen Situation der städtischen Schwimmsportstätten zustimmend zur Kenntnis.

In Vertretung

(Schwier)

Beigeordnete

Erläuterungen

Erläuterungen:


Durch den Fachbereich Sport wird jährlich ein Wirtschaftsplan für die städtischen Schwimmsportstätten, einschließlich der Schwimmhalle Ost, erstellt, um die Ertrags- und Aufwandssituation in diesem Bereich konkret darzustellen.

Aus der beigefügten Übersicht des Erfolgsplanes ergibt sich für die städtischen Schwimmbäder seit dem Jahr 2012 folgende Entwicklung der Jahresverluste:

Betriebs-ergebnis

2012

Betriebs-ergebnis

2013

Betriebs-ergebnis

2014

Betriebs-ergebnis

2015

Betriebs-ergebnis

2016

Betriebs-ergebnis

2017

Betriebs-ergebnis

2018

Betriebs-ergebnis

2019

4.159 T €

4.391 T €

4.813 T €

4.352 T €

4.909 T €

4.402 T €

4.754 T €

4.866 T €

Ein Vergleich der Betriebsergebnisse von 2018 mit 2019 ergibt Folgendes:

  • Verschlechterung des Betriebsergebnisses insgesamt um rd. 112 T €
  • Verringerung der Erträge um rd. 73 T €
  • Steigerung der Aufwendungen um rd. 39 T €

Bei den Erträgen sind die Veränderungen in der Hauptsache in Folgendem begründet:

  • Wenigereinnahmen bei Eintrittsgeldern und Entgelten um rd.87 T €

Im Jahr 2018 hatte das Freibad Hangeweiher aufgrund des außergewöhnlich guten Sommers einen Besucherrekord mit insgesamt 155.777 Besuchern und demzufolge wurden auch entsprechende Eintrittsgelder vereinnahmt. Auch, wenn 2019 mit 106.066 Besuchern im Freibad Hangeweiher die Besucherzahl noch über dem Durchschnitt der vorausgegangenen Jahre lag, so macht sich die Differenz von 49.000 Freibadbesuchern natürlich auch finanziell bemerkbar.

  • Mehreinnahmen bei Außerordentliche Erträge um rd. 11 T €

Im Rahmen eines Einbruchs in die Schwimmhalle Brand wurde der dort vorhandene Kassenautomat aufgebrochen und so stark beschädigt, dass er als Totalschaden eingestuft wurde. Die Kosten für den als Ersatz beschafften Kassenautomaten in Höhe von rd. 12.000 € wurde von der Versicherung erstattet.

Bei den Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr folgende größere Veränderungen ergeben:

  • Erhöhung des Personalaufwandes um rd. 48 T €

Im Jahr 2019 gab es eine Erhöhung der Vergütungen von durchschnittlich 3,09 %, dennoch sind die Personalkosten im Vergleich zu 2018 nicht entsprechend angestiegen.

Gründe für die geringere Erhöhung des Personalaufwandes sind sowohl im Bereich des Bäder- als auch des Verwaltungspersonals zu finden. In beiden Bereichen gab es längere Nichtbesetzungen von Stellen.

Die Stellen des Verwaltungspersonals beim Fachbereich Sport konnten zwischenzeitlich wiederbesetzt werden. Ebenso hat sich der Personaleinsatz im Bäderbereich etwas normalisiert.

  • Verringerung des Aufwandes für die Gebäudeunterhaltung inklusiv der Unterhaltung der. technischen Anlagen und Einrichtungen um rd. 41 T €

Die Schwimmhalle Brand war in der Zeit vom 12.9.2018 bis zum 24.3.2019 geschlossen. In dieser Zeit wurden unbedingt notwendige Sanierungsarbeiten (u.a. Erneuerung der Wasseraufbereitung sowie Erneuerung der Duschbereiche und des Behindertenbereiches) durchgeführt. 2019 sind daher allein in der Schwimmhalle Brand in diesem Bereich Kosten in Höhe von rd. 541 T € angefallen.

Die Schwankungen bei den Aufwendungen für die Unterhaltung der Gebäude einschließlich der technischen Anlagen und Einrichtungen ist darauf zurückzuführen, dass in der Regel nichtjährlich so große Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Gleichzeitig ist allerdings auch erkennbar, dass der Sanierungs- und Reparaturbedarf in den Schwimmbädern aufgrund des zunehmenden Alters der Gebäude und Technikanlagen usw. steigt.

  • Mehraufwand für Energie in Höhe von rd. 36 T €

Der Mehraufwand beinhaltet neben geringfügigen Kostensteigerungen auch erhöhte Verbräuche sowohl beim Strom- wie auch Wärme- und Wasserverbrauch.

Die erhöhten Aufwendungen sind u.a. darauf zurückzuführen, dass

  • im Freibad Hangeweiher ein Stromzähler nur geschätzt und nicht abgelesen wurde. Dies führt allein zu Mehrkosten in Höhe von rd. 15.000 €. Die Verrechnung erfolgt in 2020.
  • in der Schwimmhalle Süd die Wasseraufbereitung aufgrund technischer Probleme so umgestellt werden musste, dass vermehrt Filterspülungen erfolgen, um die vorgeschriebenen Werte für Badewasser sicherzustellen. Dies führte zu einem Mehraufwand von rd. 11.000 €.

Die Gesamtanzahl der Badegäste hat sich von 870.908 auf 850.186 verringert. Der Besucherrückgang zeigt sich besonders beim Freibad Hangeweiher. Hier verringerte sich die Besucherzahl um 49.711 von 155.777 auf 106.066. Demgegenüber stehen jedoch erhöhte Besucherzahlen in allen Schwimmhallen, so dass sich insgesamt ein Besucherrückgang von 20.722 ergibt.

Obwohl es witterungsbedingt zu sehr schwankenden Besucherzahlten im Freibad Hangweiher kommt und trotz der immer wieder aus baulichen und technischen Gründen notwendigen Hallenschließungen und der damit verbundenen Besucherausfällen, bleibt es weiterhin das Ziel, eine Besucherzahl von insgesamt 900.000 und mehr in den städtischen Schwimmbädern einschließlich der Schwimmhalle Ost zu erreichen.

Dazu bietet der Fachbereich Sport für die Badegäste in den städtisch betriebenen Schwimmbädern nach wie vor ein immer wieder an die Bedürfnisse der Badegäste angepasstes umfangreiches Aquaprogramm an.

In der beigefügten Zusammenstellung „Kennzahlen aller Schwimmsportstätten inkl. Schwimmhalle Ost“ ist die Entwicklung der Kosten bzw. des Zuschusses pro Nutzer für die Jahre 2012 bis 2019 dargestellt. Im Jahr 2019 (2018) betrugen die Kosten pro Badegast 7,67 € (7,44 €) und der Zuschuss pro Badegast 5,72 € (5,46 €).

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz

/ die Klimafolgenanpassung

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

( ) gering – unter 80 t / Jahr (0,1% des jährlich Einsparziels)

( ) mittel – 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

( ) groß – mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

( ) gering – unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

( ) mittel – 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

( ) groß – mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend

(50-99%)

teilweise

(1-49%)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2020-11-18 FB 52_0009_WP18 Analyse der wirtscha SAO.pdf

20.11.2024

2.9 MB

Metadaten

TOP
Ö 11
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sportausschusses
Gremium
Sportausschuss
Datum
Do., 10.12.2020
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 52 - Fachbereich Sport
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 12:17