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Bericht des Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. zu diesjährigen Aktivitäten (TSCHIO, Reit-WM und Olympia-Bewerbung)

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Der Vorsitzende eröffnet den Tagesordnungspunkt und begrüßt Frau Rosenberg, Geschäftsführerin des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V..

Frau Rosenberg berichtet über die laufenden Vorbereitungen zum TSCHIO 2026 und zu den FEI World Championships 2026 sowie über die Olympia-Bewerbung. Sie erläutert insbesondere die vorgesehenen Maßnahmen zur neuen Wegepflasterung, zu den Leitsystemen, zur Hauptzufahrt sowie zum Neubau eines Stallgebäudes. Dabei hebt sie hervor, dass das Tierwohl für die Zukunft des Sports eine zentrale Rolle spiele. Die bisherigen Stallanlagen entsprächen nicht mehr in vollem Umfang den heutigen Standards.

Ferner würden 240 neue Stellplätze geschaffen. Diese würden zwar zum TSCHIO im Mai noch nicht vollständig fertiggestellt sein, jedoch rechtzeitig vor den FEI World Championships zur Verfügung stehen. Für die Weltmeisterschaft würden rund 800 Pferde aus der ganzen Welt erwartet. Am vorangegangenen Wochenende hätten bereits Para-Wettbewerbe als Testveranstaltung stattgefunden.

Frau Rosenberg erläutert ferner die Bezeichnung „TSCHIO“. Der Begriff „CHIO“ sei ein geschützter Begriff und stehe traditionell für den Nationenpreis und sei daher nicht ohne Weiteres auf die Weltmeisterschaft übertragbar. Um die Tradition des Nationenpreises auch im Jahr der Weltmeisterschaft fortzuführen, sei als Ersatz für den klassischen CHIO die Veranstaltung „TSCHIO“ ins Leben gerufen worden. Der Begriff sei in Aachen allgemein anerkannt und daher entsprechend gewählt worden.

Im Rahmenprogramm seien unter anderem auch „Pferd und Sinfonie“ im Hauptstadion gemeinsam mit dem Aachener Stadtorchester vorgesehen. Der Aufbau werde dabei anders als in den Vorjahren sein.

Hinsichtlich der früheren Weltreiterspiele führt Frau Rosenberg aus, dass diese vorausgesetzt hätten, dass sämtliche Disziplinen unter einem Dach stattfänden. Dies sei sehr aufwendig und wirtschaftlich häufig defizitär gewesen. Der Weltverband lasse inzwischen auch Einzeldisziplinen zu. Aachen habe gleichwohl erneut das Gesamtpaket angeboten.

Im Weiteren erläutert Frau Rosenberg den Zeitplan und die Austragungsorte der einzelnen Disziplinen. Für die beiden Veranstaltungswochen würden insgesamt rund 500.000 Zuschauer*innen erwartet. Sie betont, dass sich Reiter*innen in Aachen stets sehr wohlfühlten, was auch auf die Unterstützung durch die Stadt zurückzuführen sei. In der folgenden Woche solle zudem eine offizielle Pressekonferenz zum Rahmenprogramm stattfinden.

Frau Bezirksvertreterin Schmitt-Promny (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach der Verwendung der Strukturmittel in Höhe von 40 Mio. €, von denen 20 Mio. € dem ALRV zugutekämen.

Frau Rosenberg erläutert, dass diese Mittel vollständig in die neue Halle geflossen seien.

Frau Bezirksvertreterin Dr. Höflich (SPD-Fraktion) lobt insbesondere den neuen Stall unter dem Gesichtspunkt des Tierwohls und fragt, welche Maßnahmen gegen Tierquälerei getroffen würden. Frau Rosenberg führt aus, dass Stewards der Fédération Équestre Internationale eingesetzt würden. Darüber hinaus richte der ALRV eine eigene Anlaufstelle für Zuschauer*innen ein, um Auffälligkeiten zu melden. Regelverstöße könnten allerdings nur durch die zuständigen Stewards geahndet werden.

Frau Bezirksvertreterin Epstein (Fraktion Die Linke) weist auf den Soerser Sonntag hin und ordnet diesen historisch ein. Frau Rosenberg erläutert, dass der Soerser Sonntag in diesem Jahr aufgrund der verkürzten Turnierdauer als Soerser Montag ausgerichtet werde. In den kommenden Jahren solle die Veranstaltung jedoch wieder wie gewohnt am Sonntag stattfinden.

Herr Bezirksvertreter Gurr (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) fragt mit Blick auf die Olympiabewerbung nach der Aussage, Aachen könne Olympia ohne Neubauten sofort ausrichten. Frau Rosenberg bestätigt dies grundsätzlich und verweist auf die vorhandene Infrastruktur sowie die aktuellen Anpassungen für die Weltmeisterschaft. Auf die Zusatzfrage, ob eine Bewerbung aus ihrer Sicht vom Jahr 2036 auf das Jahr 2040 oder 2044 verschoben werden könnte, führt sie aus, dass dies an dieser Stelle nur schwer zu beurteilen sei.

Technische Details

Grunddaten

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Ö 7
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
Datum
Mi., 15.04.2026
Uhrzeit
17:30
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt