Aktueller Bericht Altbau plus e.V.
Dez VII/0004/WP19 · Kenntnisnahme
Beratung
Der Ausschussvorsitzende begrüßt Herrn Michael Schmitz von altbau plus, der eine Präsentation hält.
Herr Schmitz entschuldigt Herrn Michael Stephan, der leider nicht anwesend sein könne.
Er werde Ende 2026 ausscheiden und in den Ruhestand gehen.
Herr Schmitz führt u.a. aus, dass der Name „altbau plus“ bekannt sei und die neuen Untermarken wie die Klimaagentur ebenfalls präsent seien.
Nach der Präsentation führt Herr Jeutes aus, dass altbau plus seit 22 Jahren existiere.
Dort werden Beratungen durchgeführt, die von den Bürgern erfolgreich angenommen würden.
Die dort durchgeführten Beratungen seien ein massiver Hebel, um die CO² Emissionen in Aachen zu senken und Aachen zügigklimaneutral zu machen.
Herr Schumacher führt aus, dass die bedarfsorientierte Inanspruchnahme von Wohnraum ein großes Thema sei, insbesondere bei älteren Menschen, die in großen Häusern alleine leben.
Wichtig sei es, dieses Thema stärker zu adressieren.
Der Ausschussvorsitzende Stettner erläutert, dass diese Diskussion über einen neuen Namen von altbau plus in der letzten Ratsperiode geführt worden sei. Altbau plus seiso bekannt, dass man an dem Namen nichts hätte ändern wollen.
Frau Dr. Fitter dankt und stellt fest, dass 23 % der Beratungsinteressierten an Förderungen interessiert gewesen seien. Sie möchte wissen, wie hoch die Zugkraft der möglichen Förderung sei?
Herr Schmitz erläutert, dass die Frage nach Förderung in den Beratungen definitiv präsent sei.
Wenn Förderung wegfallen würden, dann müsse über ein Mehr an Beratung und Kommunikation stattfinden, um die Menschen zu erreichen. Dies sei die Hauptaufgabe von altbau plus.
Die Beratungen fördern dabei die örtliche Wirtschaft über die daraus resultierenden Investitionen bei der Umsetzung.
Ratsherr Dr. Boester zitiert einen Fachvortrag und nennt die Parameter, die entscheidend dafür seien, sich zum Beispiel für eine Photovoltaikanlage zu entscheiden.
Ratsherr Gilson führt aus, dass man an der Akzeptanz und der Inanspruchnahme die Bedeutung von altbau plus erkenne. Oft sei für eine Investition entscheidend, dass der Nachbar bereits eine vergleichbare Investition, wie in wine PV Anlage getätigt habe.
Er stellt fest, dass es in Brand ein Büro gebe und fragt, wie die Beratungen im Mehrfamilienhausbereich seien.
Herr Schmitz erläutert hierbei die unterschiedlichen Eigentümerstrukturen und die strategischen Ansätze bei der Wirtschaftlichkeit bei Vermietung von Wohnraum.
Herr Meiners führt aus, dass es im 1 – 2 Familienhaus einfacher sei, die Eigentümer zu erreichen.
Herr Beigeordneter Thomas erläutert, dass sich die Sichtweise zum Thema Gebäudesanierung weiter entwickeln würde. Vor einigen Jahren sei man davon ausgegangen, dass zu allererst die energetische Sanierung der Gebäudehülle erforderlich sei, bevor man in neue Technologien hätteinvestieren wollen.
Diese Bewertung habe sich heute verändert.
Wichtig sei, dass die Bürger wissen, dass die Beratungen bei altbau plus unabhängig seien.
Man versuche die Beratungen auf die Anforderungen und Prozesse in der Zukunft auszurichten.
Für Ratsherr Allemand ist klar, dass „breit“ saniert werden müsse. Wichtig sei auch, dass der nicht sanierte Altbau sich mietpreismäßig häufig unterhalb des Niveaus im sozialen Wohnungsbau befinde. Wenn dort saniert werde, steigen dort zwangläufig auch die Mieten.
Herr Beigeordneter Thomas führt aus, dass es wichtig sei zu schauen, wo die Kostentreiber bei Sanierungen seien.
Erläuterungen
Ergänzend zu den folgenden Erläuterungen gibt es eine Präsentation in den Ausschüssen.
1. Altbau Plus – Überblick zur Arbeit und Wirkung
Der altbau plus e.V. ist ein regionales Netzwerk, das seit seiner Gründung im Jahr 2004 an der Entwicklung und Umsetzung zukunftsfähiger Lösungen im Gebäudebereich arbeitet.
Der Verein beschäftigt sich mit Fragen des klimaverträglichen Bauens und Sanierens, der Energieeffizienz, der Ressourcenschonung sowie der nachhaltigen Weiterentwicklung von Gebäuden und Quartieren.
altbau Plus arbeitet an der Schnittstelle von Klimaschutzzielen und deren praktischer Umsetzung – insbesondere im Gebäudebestand, aber auch darüber hinaus im Zusammenspiel von Stadtentwicklung, Ressourcennutzung und gesellschaftlichem Wandel.
Ziel ist es, Klimaschutz handhabbar zu machen, Orientierung zu geben und konkrete Umsetzung zu unterstützen.
2. Mitgliederstruktur und Netzwerk
altbau plus ist als Verein organisiert und vereint aktuell 24 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bau- und Gebäudebereich:
•Kommunen und öffentliche Institutionen, insbesondere die Stadt Aachen sowie Akteur:innen der Städteregion
•Handwerk und Kreishandwerkerschaft sowie Innungen, die zentrale Partner für die praktische Umsetzung sind
•Wohnungswirtschaft und Eigentümervertretungen, darunter Haus & Grund Aachen sowie der Bund Deutscher Baumeister (BdB)
•Hochschulen, RWTH Aachen und die FH Aachen, die wissenschaftliche Expertise und aktuelle Forschung einbringen
•Energieversorger, die eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich übernehmen
•Planende, Beratende und weitere Fachakteur:innen, die ihre Expertise in die inhaltliche Arbeit einbringen
Diese breite und interdisziplinäre Aufstellung ist ein zentrales Merkmal von altbau plus. Sie ermöglicht es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Altbau plus fungiert dabei als neutraler Vermittler und Plattform, die Austausch organisiert, Kooperationen ermöglicht und gemeinsame Projekte initiiert.
3. Zentrale Arbeitsfelder
Die Arbeit von altbau plus gliedert sich in folgende zentrale Bereiche:
Beratung und Information
Unabhängige Beratung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu energetischer Sanierung, Energieeffizienz, Fördermöglichkeiten, Heiztechnik, erneuerbaren Energien und nachhaltigem Bauen. Ergänzt durch offene Sprechstunden, Veranstaltungen und digitale Angebote. Ergänzt wird das Beratungsangebot durch sogenannte Sanierungstreffs. Diese bieten in einem offenen und niedrigschwelligen Rahmen die Möglichkeit, sich zu konkreten Fragen rund um Sanierung, Energie und nachhaltiges Bauen zu informieren und auszutauschen.
Beratung und Unterstützung von Kommunen
altbau plus unterstützt Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung klimagerechter Strategien im Gebäudebereich. Dazu gehören unter anderem Beiträge zu nachhaltigen Konzept- und Wettbewerbsvergaben, die Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Klima- und Ressourcenschutz sowie die fachliche Begleitung kommunaler Prozesse.
Projektentwicklung und Umsetzung
Konzeption und Durchführung von Projekten, die konkrete Umsetzung ermöglichen und neue Ansätze erproben – sowohl im privaten Gebäudebereich als auch im gewerblichen und kommunalen Kontext.
Vernetzung und Koordination
Zusammenarbeit mit Kommunen, Institutionen, Handwerk, Planung und Zivilgesellschaft auf lokaler, regionaler und zunehmend auch auf Landesebene.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Vernetzung und Weiterentwicklung von Themen wie zirkuläres Bauen, nachhaltige Sanierung, Klimaanpassung und Energiethemen. Altbau plus bringt sich aktiv in entsprechende Fachdiskurse und Netzwerke ein und trägt dazu bei, diese Themen in die regionale Praxis zu übersetzen.
Altbau plus versteht sich dabei nicht nur als Teil bestehender Netzwerke, sondern als aktiver Mitgestalter und Impulsgeber.
4. Schwerpunkte 2025/2026 (Auswahl)
Energiekarawanen, aufsuchende Beratung und Quartiersarbeit
Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit von altbau plus ist der Auf- und Ausbau aufsuchender Beratungsformate im Gebäudebestand.
Die Energiekarawanen werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen umgesetzt und sind eng mit der Quartiersarbeit verknüpft. Ziel ist es, Beratung dorthin zu bringen, wo konkrete Entscheidungen anstehen – direkt in die Wohngebiete und an die Gebäude selbst. Durch persönliche Ansprache und Vor-Ort-Termine werden insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer erreicht, die klassische Beratungsangebote häufig nicht in Anspruch nehmen. Die aufsuchende Beratung ermöglicht eine erste fachliche Einordnung der jeweiligen Gebäudesituation und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.
Der kontinuierliche Ausbau dieser Formate trägt dazu bei, Hemmschwellen abzubauen, Zugänge zu Energie- und Klimaschutzthemen zu erleichtern und Umsetzungsprozesse im Gebäudebestand gezielt anzustoßen.
Damit entwickelt sich die aufsuchende Beratung zu einem zentralen Baustein, um Klimaschutz und Klimaanpassung konkret in die Fläche zu bringen.
ZukunftsRaum
ZukunftsRaum beschäftigt sich mit der Frage, wie bestehender Wohnraum besser genutzt werden kann – insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Viele Haushalte leben langfristig in Wohnsituationen, die sich mit veränderten Lebensphasen nicht mehr decken. Gleichzeitig besteht ein hoher Bedarf an Wohnraum. ZukunftsRaum setzt genau hier an und macht Potenziale sichtbar, die bereits im Bestand vorhanden sind.
Durch Vorträge, Workshops und individuelle Beratung werden Menschen dabei unterstützt, neue Perspektiven für ihre Wohnsituation zu entwickeln.
klima plus
Mit klima plus hat altbau plus einen zentralen Ort geschaffen, an dem Klimaschutz und Energiethemen für Bürgerinnen und Bürger konkret erfahrbar werden.
Der Raum verbindet Beratung, Information und Austausch und bietet Orientierung zu Themen wie energetische Sanierung, Heiztechnik, erneuerbare Energien, nachhaltige Baustoffe und Ressourcenschonung.
Gewerbe und Nicht-Wohngebäude
Neben dem privaten Gebäudebereich rückt zunehmend auch der gewerbliche Bestand in den Fokus der Arbeit von altbau Plus. Hier bestehen erhebliche Potenziale zur Energieeinsparung, zur Optimierung der Energieversorgung sowie zur Ressourcenschonung.
Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein wachsender Bedarf an Orientierung und Unterstützung, da die Anforderungen an Nicht-Wohngebäude häufig komplexer sind und technische, wirtschaftliche und betriebliche Aspekte stärker ineinandergreifen.
Altbau Plus greift diese Entwicklung aktiv auf und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Gebäude energetisch und funktional weiterzuentwickeln. Themen sind unter anderem die energetische Sanierung, Fragen der Energieversorgung sowie die nachhaltige Anpassung und Nutzung von Betriebsgebäuden.
Im Kontext des Aachener Klimastadtvertrags gewinnt dieser Bereich zusätzlich an Bedeutung.
Ziel ist es, praxisnahe Lösungen aufzuzeigen, Entscheidungsprozesse zu erleichtern und die Umsetzung von Maßnahmen im gewerblichen Bereich gezielt zu stärken.
Klimaneutrales Aachen 2030
Geschäftsstelle zur Koordination des Aachener Klimastadtvertrags mit Fokus auf Vernetzung, Aktivierung und Begleitung der Partner:innen.
Re-Use und Bau-WIRK-Statt (Euregio Maas-Rhein)
Im Rahmen des Interreg-Projekts Re-Use und der Partnerschaft in der Bau-WIRK-Statt bringt Altbau plus das Thema zirkuläres Bauen aktiv in die Region und darüber hinaus in die Euregio Maas-Rhein ein.
Die Bau-WIRK-Statt fungiert dabei als Urban Mining Hub in Aachen und als zentraler Ort für Austausch, Qualifizierung und praktische Erprobung zirkulärer Ansätze. Gleichzeitig ist Altbau Plus Teil der Entwicklung hin zu einer Circular City Aachen und bringt seine Erfahrungen und Ansätze in diesen Kontext ein. Ziel ist es, zirkuläre Prinzipien nicht nur im Bauwesen, sondern auch im städtischen Kontext insgesamt stärker zu verankern.
Altbau plus gestaltet diese Entwicklung aktiv mit und trägt dazu bei, zirkuläre Ansätze in der Praxis zu verankern.
Fachtagungen und Weiterbildung
Die Fachtagungen von Altbau Plus sind ein zentrales Format für den fachlichen Austausch und die gezielte Weiterbildung im Bau- und Gebäudebereich.
Sie richten sich insbesondere an das bauende Gewerbe, Planende, Energieberater:innen sowie kommunale Akteur:innen. Inhaltlich greifen die Veranstaltungen aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen auf – beispielsweise energetische Sanierung im Bestand, neue Anforderungen an Heiztechnik und Energieversorgung, nachhaltige Baustoffe sowie zirkuläre Bauweisen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Vermittlung von Wissen. Neben Fachvorträgen werden konkrete Anwendungsbeispiele vorgestellt, Erfahrungen aus Projekten geteilt und Raum für Austausch zwischen den verschiedenen Akteur:innen geschaffen.
Die Fachtagungen tragen damit dazu bei, neue Anforderungen frühzeitig einzuordnen, Fachwissen in die Breite zu bringen und die Qualität der Umsetzung vor Ort zu stärken.
Sie sind zugleich ein wichtiges Instrument, um Innovationen – etwa im Bereich Energie, Klimaschutz und Zirkularität – in die praktische Bau- und Sanierungspraxis zu überführen.
Ergänzt werden die Präsenzformate durch digitale Angebote wie die Reihe Re:Build, die aktuelle Themen aufgreift und einem breiteren Fachpublikum zugänglich macht. Dadurch können Inhalte zeit- und ortsunabhängig vermittelt und zusätzliche Zielgruppen erreicht werden.
5. Wirkung
Die Arbeit von altbau plus zielt auf folgende Wirkungen:
•Niedrigschwelliger Zugang zu Energie- und Klimaschutzthemen
•Unterstützung eigenständiger Entscheidungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen
•Aktivierung von Sanierungs- und Transformationsprozessen
•Vernetzung relevanter Akteur:innen
•Beitrag zur Erreichung kommunaler Klimaziele
6. Rolle im kommunalen Kontext
Altbau Plus übernimmt im kommunalen Kontext eine verbindende und zugleich umsetzungsorientierte Rolle.
Der Verein fungiert nicht nur als Vermittler zwischen Verwaltung, Fachpraxis und Zivilgesellschaft, sondern auch als konkreter Umsetzungspartner für kommunale Klimaschutz- und Transformationsprozesse im Gebäudebereich.
Dazu gehört insbesondere:
•Übersetzung von politischen Zielen in konkrete Handlungsoptionen und Maßnahmen
• Entwicklung und Umsetzung praxisnaher Formate, etwa in der Beratung, in Quartieren oder in Projekten
• Unterstützung kommunaler Strategien, z. B. im Rahmen nachhaltiger Vergaben oder klimagerechter Quartiersentwicklung
• Aktivierung und Einbindung relevanter Akteur:innen vor Ort
Die Erfahrungen zeigen, dass Umsetzung insbesondere dort gelingt, wo strategische Ziele mit konkreten Angeboten, persönlicher Ansprache und verlässlicher Begleitung verbunden werden.
Altbau Plus trägt dazu bei, diese Verbindung herzustellen und Maßnahmen im Gebäudebereich wirksam in die Umsetzung zu bringen.
7. Ausblick
Auch in den kommenden Jahren bleibt die Beratung und Begleitung im Wohn- und Gewerbebereich das zentrale Kernelement der Arbeit von altbau Plus.
Darüber hinaus wird Altbau Plus seine Arbeit in folgenden Bereichen gezielt weiterentwickeln:
Ausbau aufsuchender Beratungsformate
Die Energiekarawanen und weitere Formate der Quartiersarbeit sollen weiter ausgebaut werden, um mehr Eigentümerinnen und Eigentümer direkt zu erreichen und Umsetzungsprozesse vor Ort anzustoßen – sowohl im Bereich Klimaschutz als auch Klimaanpassung.
Stärkung zirkulärer Ansätze im Bauwesen
Die Arbeit im Kontext von Re-Use und Bau-WIRK-Statt wird weiter vertieft, um zirkuläre Bauweisen stärker in der Praxis zu verankern und regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen.
Verstärkte Beratung im gewerblichen Gebäudebereich
Beratungs- und Unterstützungsangebote für Unternehmen sollen weiterentwickelt werden, um auch im Nicht-Wohngebäudebereich weitere Umsetzungsimpulse zu setzen.
Weiterentwicklung kommunaler Zusammenarbeit
Die Unterstützung von Kommunen – insbesondere in den Bereichen Quartiersentwicklung, nachhaltige Vergaben und Umsetzung von Maßnahmen – soll weiter ausgebaut werden.
Qualifizierung und Wissenstransfer
Die Fachtagungen und Weiterbildungsangebote werden weiterentwickelt, um Fachakteur:innen gezielt auf neue Anforderungen im Bereich Energie, Klimaschutz und nachhaltiges Bauen vorzubereiten.
Weiterentwicklung der Beratung hin zu nachhaltiger Sanierung und Klimaanpassung
Die Beratung wird stärker ganzheitlich ausgerichtet und umfasst neben Energieeffizienz zunehmend auch Themen wie Materialeinsatz, Ressourcenschonung und langfristige Nutzbarkeit. Neben der energetischen Sanierung rücken dabei zunehmend auch Fragen der Klimaanpassung in den Fokus – etwa im Hinblick auf sommerlichen Wärmeschutz, Verschattung, Begrünung, Regenwassermanagement und die Anpassung von Gebäuden an veränderte klimatische Bedingungen.
Gleichzeitig wird es notwendig sein, neben der klassischen Informations- und Beratungsarbeit verstärkt aktivierende Formate einzusetzen, um Umsetzungsprozesse noch stärker gezielt zu initiieren und zu begleiten.
altbau Plus wird diese Rolle als Umsetzungspartner weiter ausbauen und dazu beitragen, dass Klimaschutz und Klimaanpassung im Gebäudebereich konkret und wirksam umgesetzt werden.
Technische Details
ID: 1022617
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1022617
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-03-19 Dez VII_0004_WP19 Aktueller Bericht Al SAO.pdf
2.4.2026
92.6 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 6
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz
- Gremium
- Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz
- Datum
- Di., 28.04.2026
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- Dezernat VII
- Geändert
- 29.4.2026
- Inhalt abgerufen
- 31. August 2026 um 01:33