7. Mai 2026 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
TOP 8Öffentlich

Vierteljahresbericht zum Wirtschaftsjahr 2025/2026 per 31.01.2026 (2. Quartal) von Stadttheater und Musikdirektion Aachen

E 46/47/0006/WP19 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Die stellvertretende Ausschussvorsitzende und Ratsfrau Bergs eröffnet den Tagesordnungspunkt mit der Einladung Fragen zu stellen.

Ratsherr Pilgram nimmt Bezug auf die Erläuterungen zum Personalaufwand und erkundigt sich, ob der bei Konzerten regelmäßig auftretende Programmheft-Vermerk „N.N.“ bei den Instrumentalist*innen-Gruppen auf unbesetzte Stellen verweise. Zudem bedankt er sich für die an alle Betriebsausschussmitglieder versandte Mail von Frau Tzavara zu den Festivalerfolgen der aktuellen Spielzeit und der überregionalen Wirkung der Premieren des Theater Aachen und dass hierbei die Unterstützung der politischen Vertreter gewürdigt wurde.
Frau Tzavara erläutert zur „N.N.“-Nennung in den Programmheften, dies sei eine gewohnte, temporäre und keinesfalls alarmierende Gegebenheit im Prozess der Besetzung von Stellen.

Frau Reuß lobt das erkennbare wirtschaftliche Handeln des Theater Aachen. Auch aus dem Wirtschaftsplan sei lesbar, dass die Besetzung fester Ensemblemitglieder mit Gästen gut überlegt kombiniert werde.

Ratsfrau Schmitt-Promny freut sich über die gestiegenen Besuchendenzahlen.

Erläuterungen


Vorbemerkungen

  • Gemäß §§ 7, 20 EigVO NRW und § 12 Betriebssatzung ist der Vierteljahresbericht per 31.01.2026
    (Abschluss 2. Quartal) vorzulegen.
  • Der Vierteljahresbericht gemäß Anlage zeigt hierzu das buchhalterische Ergebnis der Erfolgsrechnung für den Zeitraum 01.08.2025 – 31.01.2026 (2. Quartal) sowie eine darauf basierende Prognose auf das voraussichtliche Jahresabschlussergebnis (Stand: Februar 2026).

Erläuterung / Kurzanalyse zur Prognose:

  • Wie bereits im ersten Vierteljahresbericht 2025/2026 dargestellt, zeichnet sich zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Februar 2026) weiterhin ab, dass die Erträge aufgrund erhöhter Umsatzerlöse insgesamt um knapp 100 TEuro über dem Plan liegen werden.
  • Beim Personalaufwand deutet sich derzeit eine Planunterschreitung von knapp 350 TEuro an, die gegenüber dem ersten Vierteljahresbericht 2025/2026 nochmals eine leichte Verbesserung bedeutet. Der hierin enthaltene, voraussichtliche Mehraufwand bei den selbstständigen Gästen (Kontengruppe 42) resultiert aus einer erhöhten Anzahl an Gastengagements für unbesetzte Planstellen und begründet damit zugleich auch einen Teil der Einsparungen beim festen Personal (Kontengruppe 40).Die Planunterschreitung bei den Beamten (Kontengruppe 43) ist auf eine Stellen- und Kostenverlagerung infolge der Nachbesetzung ehemaliger Beamtenstellen (Kontengruppe 43) mit Tarifbeschäftigten (Kontengruppe 40) zurückzuführen.
  • Beim Sachaufwand gibt es keine Erkenntnisse, die im Vergleich zum ersten Vierteljahresbericht 2025/2026 auf zusätzliche, wesentliche Planabweichungen hindeuten. Demzufolge wird derzeit weiterhin lediglich die Erhöhung des städtischen Verwaltungskostenbeitrages (VKB) um rd. 27 TEuro bei Kontengruppe 56 erwartet, die durch eine dazu korrespondierende Erhöhung des städtischen Betriebskostenzuschusses (BKZ) ausgeglichen wird.
  • Die Abschreibungen werden etwas geringer als geplant ausfallen, da einige geplante Investitionsmaßnahmen (bspw. Intercom-Anlage oder Erstellung Fachkonzept zur Ertüchtigung der szenischen Bühnentechnik) aufgrund zeitlicher Verschiebungen frühestens zum Ende der Spielzeit 2025/2026 umgesetzt werden können, sodass die aus diesen Maßnahmen resultierenden Abschreibungen erst zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich vorgesehen ergebniswirksam werden.
  • Der städtische Betriebskostenzuschuss für die laufende Spielzeit 2025/2026 wird sich voraussichtlich um die ergebnisneutrale Anpassung des Verwaltungskostenbeitrages um rd. 27 TEuro erhöhen (vgl. oben).
  • Das danach zum jetzigen Zeitpunkt prognostizierte Betriebsergebnis (nach städtischem Betriebskostenzuschuss) für die Spielzeit 2025/2026 liegt damit gut 450 TEuro besser als Plan. Das voraussichtliche Defizit von rd. 1,05 Mio. Euro wird auch unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Jahresabschlussergebnisses für die Spielzeit 2024/2025 vollumfänglich aus der allgemeinen Rücklage gedeckt.

Investitionen / Vermögensplan:

  • Die im laufenden Wirtschaftsjahr zu tätigenden Investitionen werden sich insgesamt voraussichtlich – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung – innerhalb der geltenden Vermögensplanung bewegen. Eine Übersicht der getätigten Investitionen (Stand: 24.02.2026) ist als Anlage beigefügt.
  • Die Investitionen im Rahmen des Förderprojektes »AKZENT Barock« werden als Investitionszuschuss vollständig aus bewilligten Fördermitteln gedeckt, sodass sich diesbezüglich mögliche Abweichungen jedenfalls nicht negativ auf den Finanzierungsbedarf auswirken würden.

Besuchszahlen:

Die Besuchszahlen per 31.01.2026 (Abschluss 2. Quartal) werden ebenfalls als Anlage beigefügt.

Weitere Dokumente (2)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-03-05 E 46_47_0006_WP19 Vierteljahresbericht SAO.pdf

16.3.2026

296.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 8
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS
Gremium
Betriebsausschuss Kultur, Theater und VHS
Datum
Do., 07.05.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 46/47 - Stadttheater und Musikdirektion
Geändert
29.6.2026
Inhalt abgerufen
27. August 2026 um 01:32