5. Mai 2026 um 17:00, AGIT mbH, A COWORK
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Prognose zum Jahresabschluss/-ergebnis 2025 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen

E 26/0018/WP19 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Dipl. Betriebswirt (FH) Hauschild, Kaufmännische Betriebsleitung Gebäudemanagement berichtet anhand einer Präsentation ergänzend zur eingebrachten Vorlage.

In einem ersten Überblick stellt er die Prognose zum Stand der Erstellung des Sachstandsberichts dar und weist darauf hin, dass die Arbeiten zum Jahresabschluss derzeit noch andauern.


Auf der Basis von:

Jahresabschluss Prognose zum 31.12.2025

Angepasster Plan 2025

- € 13.494.700

3. Quartalsbericht 2025

- € 15.757.700

Prognose Jahresabschluss

- € 14.419.700

Verschlechterung Plan zu Prognose

- €925.000

Herr Hauschild erläutert, dass sich die Verschlechterung im Wesentlichen aus höheren Kosten im Bereich Energie und höheren Serviceleistungen für die Stadt (Postleistungen) ergibt.

Herr Hauschild führt weiter aus, dass bei der Ermittlung des nachfolgend dargestellten operativen Ergebnisses darüber hinaus folgende Positionen berücksichtigt werden:

  • Abschreibungen
  • Erstattung der Abschreibung
  • Auflösung der Sonderposten

Er zeigt die daraus resultierenden operativen Ergebnisse zur Prognose des Jahresabschlusses 2025 auf:

Operatives Ergebnis Prognose zum 31.12.2025

Angepasster Plan 2025

- €1.594.700

3. Quartalsbericht 2025

- €3.857.700

Prognose Jahresabschluss

- €2.519.700

Verschlechterung Plan zu Prognose

- €925.000

Herr Hauschild führt aus, dass die Verschlechterung sich im Wesentlichen aus höheren Kosten im Bereich Energie und höheren Serviceleistungen für die Stadt (Postleistungen) ergibt.

Es liegt eine Wortmeldung vor.

Ratsfrau Dr. Oidtmann bezieht ihre Frage exemplarisch auf eine Position der Anlage 1 z. B. „Materialaufwand“ und erkundigt sich, warum die Abweichungen der Prognose im 3. Quartalsbericht 2025 noch wesentlich höher sind als nun mitgeteilt und ob es hierzu vielleicht eine andere Steuerungsoption gibt.

Herr Hauschild erläutert, dass diese ausgewiesenen Zahlen aus der Umstellung eines Abrechnungsverfahrens bezüglich der Energiekosten resultieren, die zum Zeitpunkt der Erstellung des 3. Quartalsbericht 2025 in der nun ausgewiesenen Höhe noch nicht bekannt waren und daher noch definiert benannt werden konnten.

Herr Hauschild nimmt die Frage gerne als Anregung für die Verbesserung im Berichtswesen auf.

Herr Lauven dankt den Ausführungen von Herrn Hauschild und betont, dass er die Berichterstattung und jeweils zu Grunde liegenden Auswertungen stets transparent und nachvollziehbar erachtet.

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

Erläuterungen

Allgemeine Erläuterungen
Der Jahresabschluss des jeweiligen Vorjahres kann dem Betriebsausschuss aufgrund von umfangreichen Abschlussarbeiten und der vorgeschriebenen Abschluss-Prüfung regelmäßig erst im 2. Halbjahr des Folgejahres zur Beratung vorgelegt werden. Dem Ausschuss soll aus diesem Grund vorab über die wesentlichen Eckpunkte und Erkenntnisse aus den Jahresabschlussarbeiten berichtet werden.
Die Prognosen sind zu diesem Zeitpunkt noch mit Unsicherheiten behaftet, da in der Regel Abstimmungsarbeiten zwischen Wirtschaftsplan und Haushalt sowie Abschlussarbeiten ausstehen. Auch die Prüfung durch den externen Wirtschaftsprüfer hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden.
Prognose zum Jahresabschluss / Jahresergebnis 2025
Die Anlage 1 enthält eine aggregierte Übersicht der voraussichtlichen Jahresabschlusszahlen und des Jahresergebnisses.
Der Jahresabschluss 2025 wird im Vergleich zur Wirtschaftsplanung voraussichtlich mit einem höheren Jahresverlust abschließen. Es ist von einem Jahresverlust von rd. -14,42 Mio. Euro auszugehen (zum Vergleich laut Planung: Jahresverlust rd. – 13,49 Mio. Euro).
Im Bereich der Investitionstätigkeit (Vermögensplan) wurden Ist-Ausgaben in Höhe von rd. 36,49 Mio. Euro (Vorjahr: 25,97 Mio. Euro) getätigt, das Bestellobligo lag bei rd. 31,72 Mio. Euro (Vorjahr: rd. 38,22 Mio. Euro).
Bezüglich der Flächenentwicklung ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Flächenerhöhung. Im Sondervermögen sind saldiert Flächenzugänge in Höhe von 1.629 m² und im betreuten Vermögen Flächenabgänge von saldiert 1.456 m² zu verzeichnen. Somit ergibt sich ein insgesamt zu betreuender Flächenbestand zum 31.12.2025 in Höhe von 1.329.907 m² (davon Anteil Anmietungen: 144.423 m²).

Resumé
Der Jahresverlust 2025 wird voraussichtlich um rd. 0,925 Mio Euro höher ausfallen als in der Wirtschaftsplanung ausgewiesen. Die Verschlechterung des Jahresergebnisses resultiert im Wesentlichen aus höheren Kosten im Bereich Energie und höheren Serviceleistungen für die Stadt (Postleistungen), die teilweise durch geringere Reinigungskosten und einen höheren Periodenfremden Ertrag kompensiert werden.
Die Investitionstätigkeit in 2025 liegt mit 36,49 Mio. Euro Ist-Ausgaben und mit einem Bestellobligo von 31,72 Mio. Euro über Vorjahresniveau. Dies ist bedingt durch die Fortschreitung diverser größerer Projekte (z. B. Errichtung Interimswache, Umbau GS Kaiserstraße, G8/G9 Maßnahmen, Kita-Ausbauprogramm, Freibad und Interimsbau Hangeweiher).
Im Bereich der Vermögensplanung / Investitionen sind alle Ausgaben durch entsprechende Gesellschafterdarlehen und / oder Zuweisungen im Haushalt 2025 gedeckt.
Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2025 wird im Rahmen der mittelfristigen Prognosen sinken, aber weiterhin angemessen sein und sich noch oberhalb der vom Finanzausschuss festgelegten Mindestgrenze bewegen.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-03-30 E 26_0018_WP19 Prognose zum Jahresa SAO.pdf

30.3.2026

142.7 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 05.05.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
6.5.2026
Inhalt abgerufen
24. Juli 2026 um 01:23