Eine Freundschaftsbank für die KGS Hanbruch
FB 01/0091/WP19 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Die Vorsitzende Frau Lürken bittet die Kinder der KGS Hanbruch, ihren Antrag zur Einrichtung einer Freundschaftsbank vorzustellen.
Die Schülerinnen und Schüler der KGS Hanbruch stellen ihren Antrag vor und erläutern zunächst den Anlass ihres Wunsches. Anschließend zeigen sie einen kurzen Film, in dem die Idee einer Freundschaftsbank vorgestellt wird. Darin wird deutlich, dass eine Freundschaftsbank Kindern helfen soll, leichter miteinander in Kontakt zu kommen. Kinder, die sich allein fühlen oder niemanden zum Spielen haben, können sich auf die Bank setzen und signalisieren damit, dass sie sich Gesellschaft oder Spielpartner wünschen. Ziel des Antrags ist es, das Miteinander auf dem Schulhof zu stärken und Ausgrenzung vorzubeugen.
Frau Lürken bedankt sich bei den Kindern für ihre Präsentation und hebt hervor, dass es sich um ein besonders schönes Thema handle.
Anschließend eröffnet Frau Alberding die Interviewrunde und übernimmt stellvertretend für den zuständigen Fachbereich die Vorstellung der Verwaltung. Sie erläutert zunächst, dass der Schule eine Freundschaftsbank aus einem früheren Projekt zur Verfügung gestellt werden könne.
Vor der Aufstellung erfolge zunächst eine Abstimmung den verantwortlichen Personen der Schule, um einen geeigneten Standort festzulegen und die Einbindung in das Schulkonzept zu besprechen. Die Aufstellung der Bank solle nach den Sommerferien durch den Aachener Stadtbetrieb erfolgen.
Ein Schüler der KGS Hanbruch erläutert, dass die Bank insbesondere für Kinder gedacht sei, die niemanden zum Spielen hätten oder sich allein fühlten. Wer sich auf die Freundschaftsbank setze, zeige den anderen Kindern, dass er oder sie gerne mitspielen oder neue Freundschaften schließen möchte.
Aus dem Kinderpublikum wird angeregt, zusätzlich eine besondere Freundschaftsbank oder ein entsprechendes Angebot speziell für die Erstklässlerinnen und Erstklässler einzurichten, um ihnen den Einstieg in die Schulgemeinschaft zu erleichtern.
Frau Alberding begrüßt diesen Vorschlag und hebt hervor, dass auch das erwähnte Patenprojekte einen wichtigen Beitrag dazu leisten könnten, insbesondere jüngeren Kindern den Schulalltag zu erleichtern und neue Kontakte zu ermöglichen.
Frau Lürken bedankt sich für die Wortbeiträge und übergibt das Wort der Politik.
Herr Tobolik erklärt, dass die Freundschaftsbank hervorragend zum vorherigen Tagesordnungspunkt passe, bei dem ebenfalls das Wohl der Kinder im Mittelpunkt gestanden habe. Er regt an, bei der Aufstellung der Bank darauf zu achten, dass sie sich möglichst im Schatten befinde. Sofern dies möglich sei, wäre eine Kombination aus einem Baum und der Freundschaftsbank besonders wünschenswert.
Herr Deumens lobt die Idee der Freundschaftsbank ebenfalls. Er schlägt vor, die Beschriftung der Bank in mehreren Sprachen anzubringen, damit sich möglichst alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft angesprochen fühlten und den Gedanken der Freundschaftsbank unmittelbar verstünden.
Abschließend bedankt sich ein Schulsozialarbeiter bei den Organisatoren für die hervorragende Begleitung der Schulen bis zum heutigen Tag und die Umsetzung des Kinderforums vor Ort. Die Veranstaltung ist enorm wertvoll und lebt von der wertschätzenden Art die das Team Schulen und Kindern entgegenbringt.
Frau Lürken bedankt sich bei den Kindern für ihre engagierte Mitarbeit während des gesamten Kinderforums. Sie weist abschließend darauf hin, dass sämtliche Anträge entsprechend des weiteren Verfahrens an die zuständigen politischen Fachausschüsse weitergeleitet würden und bedankt sich bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Das Kinderforum befürwortet die Bereitstellung und Installation der ehemaligen Begegnungsbank auf dem Schulhof der städtischen katholischen Grundschule Hanbruch durch die Verwaltung.
Erläuterungen
Was ist das Anliegen?
Das Schülerparlament der städtischen kath. Grundschule Hanbruch wünscht sich eine sogenannte „Freundebank“ für den Schulhof. Die Bank soll ein Ort sein, an dem Kinder zeigen können, dass sie sich Gesellschaft, Unterstützung oder einen neuen Spielpartner wünschen. Gleichzeitig soll sie ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Offenheit und gegenseitige Rücksichtnahme an der Schule sein.
Wie antwortet die Verwaltung?
Die Verwaltung begrüßt die Idee des Schülerparlaments ausdrücklich und unterstützt das Anliegen sehr gerne. Die Idee hinter einer Freundebank ist aus Sicht der Verwaltung besonders wertvoll, weil sie Kinder dazu ermutigt, aufeinander zu achten, niemanden auszuschließen und Mitschüler*innen aktiv einzubeziehen. Die Bank soll einen Ort schaffen, an dem Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Aufmerksamkeit sichtbar gelebt werden können. Gerade dieser soziale Gedanke macht den Antrag zu einer besonderen Herzensangelegenheit.
Die Verwaltung schlägt deshalb vor, der Schule eine bereits vorhandene Bank aus dem Projekt „Begegnungsbänke“ zur Verfügung zu stellen und diese auf dem Schulhof installieren zu lassen. Die Hintergründe zum Projekt werden im letzten Abschnitt erläutert. Der Aachener Stadtbetrieb wird die Installation übernehmen. Im Anschluss an das Kinderforum erfolgt hierzu eine gemeinsame Terminabstimmung mit allen Beteiligten.
Die Gestaltung der Bank soll anschließend durch das Schülerparlament selbst erfolgen. Dadurch erhalten die Kinder die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche kreativ einzubringen und die Freundebank zu einem sichtbaren Teil ihrer Schulgemeinschaft zu machen.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Bereitstellung der Bank nur aufgrund eines glücklichen Zufalls möglich ist. Die Stadt verfügt derzeit über eine Bank aus dem Projekt „Begegnungsbänke“, die an ihrem bisherigen Standort nicht mehr benötigt wird und andernfalls eingelagert werden müsste. Da sowohl die bisherige als auch die zukünftige Nutzung innerhalb der Stadt Aachen erfolgt, wird die Bank der städtischen katholischen Grundschule Hanbruch zur weiteren Nutzung überlassen. So kann sie sinnvoll weiterverwendet werden und erhält als Freundebank einen neuen Platz im Schulalltag der Kinder.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt. Die Überlassung ist ausschließlich deshalb möglich, weil eine geeignete Bank bereits vorhanden ist und an ihrem bisherigen Standort nicht mehr benötigt wird. Hieraus kann kein allgemeiner Anspruch auf die Bereitstellung von Sitzbänken oder vergleichbaren Ausstattungsgegenständen durch die Stadtverwaltung abgeleitet werden. Bei der überlassenen Bank handelt es sich um einen Ausstattungsgegenstand von geringem Wert, der nicht als Vermögensgegenstand im Anlagevermögen der Stadt erfasst ist. Der Überlassung stehen daher keine buchhalterischen Gründe entgegen.
Die Verwaltung freut sich sehr über die engagierte Initiative des Schülerparlaments und darüber, dass Kinder sich Gedanken darüber machen, wie das Miteinander an ihrer Schule weiter verbessert werden kann.
Zum Hintergrund: Das Projekt „Begegnungsbänke“
Die Bank, die der Schule zur Verfügung gestellt werden soll, stammt aus dem städtischen Projekt „Begegnungsbänke“. Ziel dieses Projekts ist es, Orte für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft in Aachen zu schaffen. Die Bänke sollen Menschen zusammenbringen, Gespräche ermöglichen und ein sichtbares Zeichen für Offenheit und Miteinander setzen.
Die Stadt Aachen nutzt Begegnungsbänke an verschiedenen Orten, um Begegnungen zwischen Menschen zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dabei geht es darum, aufmerksam füreinander zu sein und neue Möglichkeiten des Austauschs zu schaffen.
Die Idee einer Freundebank passt deshalb in besonderer Weise zu diesem Projekt. Auch die Freundebank an der Grundschule Hanbruch soll ein Ort werden, an dem Kinder miteinander ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen und aufeinander achten. Die Verwaltung freut sich deshalb sehr, dass eine ehemalige Begegnungsbank nun an der Schule weiter genutzt werden kann und dort einen neuen, besonderen Zweck erhält.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | x | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | |
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | x | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | |
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 1023427
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1023427
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-06-23 FB 01_0091_WP19 Eine Freundschaftsba SAO.pdf
2.7.2026
260.4 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 4.4
- Sitzung
- Sitzung des Bürgerforums als Kinderforum
- Gremium
- Bürgerforum
- Datum
- Mi., 15.07.2026
- Uhrzeit
- 11:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Status
- öffentlich
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 01 - Fachbereich Verwaltungsleitung, Grundsatz und Dialog
- Zusätze
- Unterlagen werden nachgereicht
- Geändert
- 24.7.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. August 2026 um 01:06