Sachstand zur finanziellen Abwicklung von Klassenfahrten und Tagesausflügen, Antrag zur Tagesordnung der Fraktion Die Grüne vom 12.05.26
FB 45/0028/WP19 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Heider erkundigt sich, ob es neben der in der Vorlage vorgeschlagenen Möglichkeit, bei welcher als nächstes die Entscheidung von Dezernat II ausstehe, noch eine kostengünstigere Option gebe. Gegebenenfalls könnte die organisatorische Abwicklung weiterhin durch die Lehrer*innen durchgeführt werden, jedoch die Überweisungen auf ein städtisches Konto erfolgen.
Herr Auler schließt sich dem Vorschlag an. Es könnten möglicherweise vorhandene EDV-Strukturen genutzt werden, was zwar weniger komfortabel für die Schulen wäre, jedoch sei so die Abwicklung sichergestellt.
Herr Grundmann erklärt, dass sich die Verwaltung schon sehr lange mit dieser Thematik auseinandersetze. Ziel sei es eine Lösung zu finden, mit welcher die privaten Konten der Lehrkräfte nicht mehr benutzt werden müssten. Die Schulsekretariate seien für diese Aufgabe organisatorisch sehr gut aufgestellt, jedoch bedürfe es weiterer Personalressourcen. Dieser Punkt werde aktuell von der Verwaltung sehr genau beleuchtet, auch der Fachbereich Digitale Verwaltung und IT-Steuerung sei daran beteiligt. Auch hätten Schulen mit besonders vielen Anträgen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) einen erhöhten Aufwand bei der Abwicklung. Eine Überlegung wäre auch die Nutzung einer KI, jedoch sei der Markt an dieser Stelle noch sehr überschaubar. Er sagt zu über das Thema erneut zu berichten, sollte es neue Entwicklungen geben.
Erläuterungen
Mit dem Ratsantrag Nr. 501/18 „Schulgebundene Giro- oder Treuhandkonten“ haben die Fraktionen
von GRÜNEN, CDU, SPD, Zukunft, FDP und LINKE die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie die finanzielle Abwicklung von Klassenfahrten und Tagesausflügen künftig gestaltet werden kann.
Die finanzielle Abwicklung von Klassenfahrten und Tagesausflügen erfolgt derzeit überwiegend über die privaten Konten der Lehrkräfte und Schulleitungen. Dies stellt eine zusätzliche organisatorische sowie administrative Belastung für die Schulen dar und ist zeitgleich mit rechtlichen Unsicherheiten verbunden, sodass Lehrkräfte und Schulleitungen künftig keine derartige Zahlungsabwicklung mehr vornehmen sollten.
Der Gesetzgeber hat zwischenzeitlich die Möglichkeit geschaffen, in Abstimmung mit dem jeweiligen Schulträger die städtischen Schulgirokonten für die Zahlungsabwicklung von Klassenfahrten und Tagesausflügen zu nutzen.
Die Umsetzung dieses Verfahrens ist jedoch mit einem erheblichen zusätzlichen Verwaltungsaufwand verbunden, insbesondere in den Schulsekretariaten. Hintergrund hierfür ist die hohe Anzahl an Buchungsvorgängen, die sich auf mehrere tausend Einzelbuchungen beläuft, wodurch ein erheblicher zusätzlicher personeller und organisatorischer Aufwand entsteht.
Die Verwaltung beabsichtigt daher grundsätzlich die Zahlungsabwicklung über die städtischen Schulgirokonten zu ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der hierdurch entstehende zusätzliche Personal- und Organisationsaufwand in den Schulsekretariaten zunächst zeitnah evaluiert und im weiteren Verfahren entsprechend berücksichtigt wird. Hierzu wurden bereits exemplarisch Schulen ausgewählt, um die Bedarfe aus den konkreten Abläufen ableiten zu können.
Weitere Dokumente (1)
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Technische Details
ID: 1024025
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1024025
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-05-20 FB 45_0028_WP19 Sachstand zur finanz SAO.pdf
29.5.2026
246.1 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 9
- Sitzung
- Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
- Gremium
- Ausschuss für Schule und Weiterbildung
- Datum
- Do., 11.06.2026
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
- Zusätze
- Die Unterlagen wurden nachgereicht
- Geändert
- 12.6.2026
- Inhalt abgerufen
- 28. Juli 2026 um 01:19