10. Juni 2026 um 17:00, Bezirksamt Kornelimünster-Walheim
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Einrichtung einer Freilauffläche / Hundetoilette in Walheim Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen – Kornelimünster/Walheim vom 05.03.2023

FB 36/0045/WP19 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:vertagt

Beratung

Der Tagesordnungspunkt wird vertagt.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim „Einrichtung einer Freilauffläche / Hundetoilette in Walheim“ vom 05.03.23 gilt daher als behandelt.

Erläuterungen

Die SPD-Fraktion beantragt in der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim die „Anlage einer Freilauffläche mit Hundetoilette in Walheim am Rande der Grünfläche "Dinkermichsweg/Prämienstraße“.

In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene städtische Flächen auf ihre Eignung als artgerechte Hundefreilaufflächen geprüft. Solche Flächen bieten sich insbesondere innerorts an, wo die Wohnbebauung dichter ist und es kaum Möglichkeiten gibt, Hunde frei laufen zu lassen. Die bestehenden Freilaufflächen in Aachen sind allesamt Teil öffentlicher städtischer Grünanlagen.

Im ländlichen Raum gestaltet sich die Standortwahl jedoch schwieriger, da Naturschutzauflagen sowie baurechtliche Bestimmungen zu berücksichtigen sind. Eine eingezäunte Hundewiese gilt dabei als bauliche Anlage und ist im Außenbereich nicht privilegiert. Zudem ist genügend Abstand zu landwirtschaftlichen Flächen einzuhalten.

Hundefreilaufflächen sind speziell ausgewiesene Zonen, in denen Hunde unter der Aufsicht ihrer Halter ohne Leine herumtollen können. Da das Bedürfnis des Hundes nach Auslauf auch stark mit Erkundungs- und Sozialverhalten zusammenhängt, spielt neben der Größe vor allem die Struktur der Fläche eine entscheidende Rolle. Diese Bereiche dienen nicht nur als Rückzugsorte für Spiel und Bewegung, sondern auch als soziale Plattformen, auf denen Hunde unterschiedlichster Rassen und Charaktere aufeinandertreffen. Gleichzeitig ermöglichen sie den Haltern einen Austausch miteinander sowie das Knüpfen sozialer Kontakte, während ihre Hunde ausreichend Bewegung genießen.

Damit eine Hundefreilauffläche sinnvoll genutzt werden kann, muss sie unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Die Fläche sollte mindestens zwischen 3.000 und 5.000 Quadratmeter groß sein, abseits viel befahrener Straßen liegen und über eine naturnahe Struktur verfügen, beispielsweise durch vorhandenen Bewuchs. Weiterhin ist eine gute fußläufige Erreichbarkeit erforderlich, wobei ein gewisser Abstand zu Spielplätzen eingehalten werden sollte, um Konflikte zu vermeiden. Bei größeren Flächen wird häufig eine Umzäunung notwendig, was zusätzliche Investitionen erfordert.

Grundsätzlich ist für viele Hunde der unangeleinte Auslauf während eines Spaziergangs optimal, denn er erlaubt ihnen, ein großes Gelände zu erkunden. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass die meisten Hundebesitzer kaum bereit sind, größere Distanzen zurückzulegen, um eigens eine entferntere Freilauffläche aufzusuchen. Stattdessen bleiben sie lieber in der Nähe und nutzen bestehende Wege und Landschaften. Daher ist es wichtig, Flächen auszuweisen, die nicht nur ausreichend Freiraum für die Hunde bieten, sondern sich auch nahtlos in bestehende Spazierwege einfügen. Schon jetzt lassen viele Hundehalter ihre Vierbeiner im Aachener Stadtwald oder auf den Feld- und Wanderwegen der umliegenden freien Landschaft frei laufen.

Rund um Walheim liegen viele landwirtschaftlich genutzte Flächen, die über Wirtschaftswege erschlossen werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Hunde weiterhin auf diesen Feldwegen unangeleint laufen, was vielen bereits bekannt ist und gerne genutzt wird.

Städtische öffentliche Grünflächen stehen in Walheim nur bedingt zur Verfügung.

Eine solche Grünfläche befindet sich am Dinkermichsweg gegenüber einem öffentlichen Spielplatz. Dieser Ort hat sich bereits als Treffpunkt für Hundebesitzer aus den nahegelegenen Wohngebieten etabliert. Die Fläche ist ausreichend groß und strukturiert, doch der Vorschlag, einen separaten Bereich als umzäunte „Hundetoilette" einzurichten – ähnlich wie am Vennbahnweg in Brand – wird von der Verwaltung als wenig artgerecht und nicht zielführend erachtet. Um eine solche Zone oder eine offizielle Freilauffläche einzurichten, wären zudem Zäune und weitere Investitionen erforderlich.

Ungeachtet dessen bleibt es wichtig, dass diese Grünfläche sauber gehalten wird. Verantwortungsbewusste Hundehalter sollten selbstverständlich die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entfernen.

Da derzeit keine Alternativen zur Verfügung stehen und die Haushaltslage angespannt ist, wird vorgeschlagen, die freie Wiesenfläche im Rahmen einer zukünftigen Umgestaltung oder Aufwertung des gegenüberliegenden Spielplatzes in die Gesamtplanung einzubeziehen. Dabei sollten im Vorfeld durch eine Bürgerbeteiligung auch die Bedürfnisse und Ideen der ansässigen Hundehalter berücksichtigt werden.

Anlage:

Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim „Einrichtung einer Freilauffläche / Hundetoilette in Walheim“ vom 05.03.23

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

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0

0

0

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Ergebnis

0

0

0

0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

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0

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0

0

Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

0

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Ergebnis

0

0

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0

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0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Weitere Dokumente (1)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-05-20 FB 36_0045_WP19 Einrichtung einer Fr SAO.pdf

20.5.2026

248.3 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 11
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Datum
Mi., 10.06.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
7.8.2026
Inhalt abgerufen
3. September 2026 um 01:25