Anbringen von Sonnensegel auf dem Schulhof der Karl-Kuck-Schule – Antrag der Schüler*innen an das Kinderforum
FB 45/0032/WP19 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Ines Alberding weist darauf hin, dass die Kinder der Karl-Kuck-Schule in Brand kurzfristig nicht am Kinderforum teilnehmen konnten. Der von ihnen eingereichte Antrag solle dennoch kurz besprochen werden. Sie begrüßt hierzu Herrn Stephan Fagot als zuständigen Abteilungsleiter für den Bereich Schulen.
Frau Alberding fragt Herrn Fagot zunächst, welchen Wunsch die Kinder der Karl-Kuck-Schule in ihrem Antrag geäußert hätten und weshalb dieser innerhalb seines Fachbereichs auf große Zustimmung gestoßen sei.
Herr Fagot erläutert, dass sich die Kinder aufgrund der starken Hitze und der hohen Sonneneinstrahlung auf ihrem Schulhof einen besseren Sonnenschutz gewünscht hätten. Konkret hätten sie die Aufstellung eines großen Sonnensegels oder eines Sonnenschirms angeregt, damit ihnen während der Pausen ein geschützter und schattiger Aufenthaltsbereich zur Verfügung stehe. Er führt aus, dass der Antrag im Fachbereich auf große Zustimmung gestoßen sei, da der Schutz der Kinder vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung ein wichtiges Anliegen darstelle. Ausreichende Schattenflächen seien insbesondere an heißen Tagen von großer Bedeutung. Während einige Schulen bereits über größere Bäume und damit über natürliche Schattenbereiche verfügten, seien andere Schulhöfe stärker der Sonne ausgesetzt. Die Fragestellung betreffe daher nicht ausschließlich die Karl-Kuck-Schule, sondern grundsätzlich alle Aachener Schulen.
Herr Fagot berichtet, dass sich im Fachbereich bereits eine Arbeitsgruppe mit den Folgen zunehmender Hitze und dem notwendigen Hitzeschutz an Schulen beschäftige. Dabei werde geprüft, wie Schulgebäude und Schulhöfe künftig besser auf hohe Temperaturen vorbereitet werden könnten. Der Wunsch der Kinder der Karl-Kuck-Schule werde somit auch in einem größeren gesamtstädtischen Zusammenhang betrachtet.
Frau Alberding fragt anschließend, welche Punkte noch geklärt werden müssten, bevor ein großes Sonnensegel oder ein Sonnenschirm angeschafft und aufgestellt werden könne.
Herr Fagot erklärt, dass zunächst geprüft werden müsse, an welchen Schulen ein besonderer Bedarf an zusätzlichen Schattenflächen bestehe. Hierzu müssten die Schulhöfe und die bereits vorhandenen Möglichkeiten zum Sonnenschutz betrachtet und miteinander verglichen werden. Außerdem sei zu klären, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stünden und mit welchen Maßnahmen möglichst viele Schulen erreicht werden könnten. Neben Sonnensegeln und Sonnenschirmen kämen grundsätzlich auch andere Lösungen, etwa die Pflanzung von Bäumen oder weitere bauliche Maßnahmen, in Betracht.
Für die Karl-Kuck-Schule bestehe zudem die Besonderheit, dass dort eine Baumaßnahme vorgesehen sei beziehungsweise bereits geplant werde. Deshalb müsse die mögliche Errichtung eines Sonnenschutzes mit diesen Planungen abgestimmt werden. Es solle vermieden werden, kurzfristig eine Anlage aufzustellen, die im Zuge der Baumaßnahme wieder entfernt oder versetzt werden müsse. Der grundsätzliche Bedarf werde jedoch anerkannt und der Wunsch der Kinder weiterverfolgt.
Frau Alberding fasst zusammen, dass die Umsetzung aufgrund der erforderlichen Prüfungen und Abstimmungen einen längeren Prozess darstelle. Zugleich werde deutlich, dass die Verwaltung den Wunsch nach einem verbesserten Sonnenschutz unterstütze und das Thema nicht nur für die Karl-Kuck-Schule, sondern für alle Aachener Schulen weiterbearbeite.
Beschluss
Erläuterungen
Wunsch der Schüler*innen der Karl-Kuck-Schule:
Die Schülerinnen und Schüler der städtischen katholischen Karl-Kuck-Schule wünschen sich ein Sonnensegel für den Schulhof.Viele Kinder verbringen während des Schultags viel Zeit im Freien. Da die Sommer immer heißer werden und auf dem Schulhof beispielsweise keine großen Bäume stehen, die im Sommer Schatten spenden, soll ein Sonnensegel die Möglichkeit bieten, dass die Kinder sich auch an heißen Tagen geschützt im Schatten aufhalten können.
Was bisher passiert ist:
Die Stadt Aachen hat eine wichtige Aufgabe: Sie sorgt dafür, dass eure Schulen tolle Orte zum Lernen und Spielen sind. Dazu gehören passende Möbel, Spielgeräte und eben auch Schutz vor der heißen Sonne im Sommer. Weil es durch den Klimawandel jeden Sommer immer heißer wird, haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Aachen zu einer „Arbeitsgruppe Hitze“ zusammengeschlossen. Sie überlegen gemeinsam, wie man Schulen abkühlen kann. Deshalb haben sie im letzten Jahr viele Schulen besucht, um sich die Schulhöfe genau anzusehen – auch die Karl-Kuck-Schule.
Da die Temperaturen Jahr für Jahr ansteigen und es somit immer mehr heiße Sommertage gibt, an denen das Lernen und Spielen an Schultagen schwerfällt, haben sich mehrere Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Aachen eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich insbesondere mit dem Problem der Hitzebelastung beschäftigt und nach Lösungen dafür sucht.
Daher wurden im letzten Jahr viele Schulen besucht, damit die Mitarbeiter*innen der Arbeitsgruppe genau wissen, wie es an der Schule aussieht und welche Möglichkeiten es zum Beispiel bereits gibt, sich an heißen Tagen im Schatten aufzuhalten. Auch die Karl-Kuck-Schule wurde besucht.
Situation an der Karl-Kuck-Schule:
In Aachen ist es im Sommer nicht überall gleich heiß. Dort, wo viele Autos fahren und viele Häuser dicht an dicht stehen, speichert sich die Hitze besonders stark. Wo viele Bäume, Wiesen, Parks oder Flüsse sind, ist es kühler. Die Karl-Kuck-Schule liegt in einem Teil von Aachen, an dem es im Sommer besonders heiß wird. Die Expertinnen und Experten der Stadt haben deshalb dieselbe Idee wie die Kinder der Schule: Der Kauf eines großen Sonnensegels oder Sonnenschirms, damit die Kinder im Sommer im Schatten spielen können!
Wie geht es weiter:
Da es auf dem Schulhof der Karl-Kuck-Schule besonders heiß wird, soll die Schule als eine der ersten ein Sonnensegel bekommen. Außerdem möchte die Abteilung Schule den Schulhof noch mit anderen Dingen schöner machen, so dass dies dann super zusammenpasst.
Warum dauert es trotzdem noch ein bisschen? Es gibt leider viele Schulen in Aachen, die auch dringend Schatten brauchen. Sonnensegel sind sehr teuer und die Stadt kann nicht alles auf einmal bezahlen. Daher wird nun genau geschaut, wie hoch die Kosten für ein Sonnensegel an der Karl-Kuck-Schule sein werden und wie viel Geld zur Verfügung steht.
Das Ziel der Stadt Aachen ist es, in den nächsten Jahren an allen Schulen für genug Schatten zu sorgen Das muss nicht immer ein Sonnensegel/Sonnenschirm sein, es gibt auch andere sinnvolle Maßnahmen wie zum Beispiel das Pflanzen von Bäumen.
Sobald es an der Karl-Kuck-Schule los geht, wird die Schulleitung sofort informiert.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
Technische Details
ID: 1024525
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1024525
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-06-08 FB 45_0032_WP19 Anbringen von Sonnen SAO.pdf
8.6.2026
186.2 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 4.3
- Sitzung
- Sitzung des Bürgerforums als Kinderforum
- Gremium
- Bürgerforum
- Datum
- Mi., 15.07.2026
- Uhrzeit
- 11:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Status
- öffentlich
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
- Geändert
- 24.7.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. August 2026 um 01:06