1. Juli 2026 um 18:30, Schloss Schönau
TOP 10Öffentlich

Einziehung einer Teilfläche des Dreiländerweges als Verkehrsfläche

FB 62/0002/WP19 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Zur Vermeidung unnötiger weiterer Wartezeiten für die Gäste, eröffnet der Vorsitzende den Tagesordnungspunkt unmittelbar nach TOP 6.

Frau Bezirksvertreterin Dr. Höflich (SPD-Fraktion) erkundigt sich, wie die zukünftige Wartung und Pflege der betroffenen Flächen erfolgen solle.

Herr Rave vom Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung erläutert, dass die Einziehung insbesondere der Vereinfachung der Pflege durch den Aachener Stadtbetrieb diene.

Frau Bezirksvertreterin Perschon-Adamy (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) erkundigt sich nach der Haftung bei möglichen Unfällen.

Herr Rave erläutert hierzu die Hintergründe und die bisherige Entwicklung der Flächen.

Herr Dr. Krämer vom Gemeindeforstamt ergänzt, dass das Betreten von Wald grundsätzlich auf eigene Gefahr erfolge und für Wälder ein weitgehendes Betretungsrecht bestehe. Ziel sei es, die betroffenen Waldwege künftig einheitlich zu behandeln.

Frau Bezirksvertreterin Schmitt-Promny (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) erklärt, dass die Ausführungen für sie nachvollziehbar seien.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg beschließt eine Teilfläche des Dreiländerweges von der belgischen Grenze bis zum Abzweig im Osten in der Nähe der Schranke, Länge ca. 1.015 m (Gemarkung Laurensberg, Flur 30, Flurstück 81 tlw.) und die alte Wegeverbindung direkt durch den Wald, Länge ca. 188 m (Gemarkung Laurensberg, Flur 30, Flurstück 148 tlw.) nach § 7 Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW) als öffentliche Verkehrsfläche einzuziehen.

Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg beschließt eine Teilfläche des Dreiländerweges von der belgischen Grenze bis zum Abzweig im Osten in der Nähe der Schranke, Länge ca. 1.015 m (Gemarkung Laurensberg, Flur 30, Flurstück 81 tlw.) und die alte Wegeverbindung direkt durch den Wald, Länge ca. 188 m (Gemarkung Laurensberg, Flur 30, Flurstück 148 tlw.)nach § 7 Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW) als öffentliche Verkehrsfläche einzuziehen.

Erläuterungen

Der Dreiländerweg ist seit Jahrzehnten durch Schranken und Poller im Bereich zwischen der belgischen Grenze und dem Abzweig im Osten in der Nähe der Schranke (siehe Anlage) gesperrt. Dort findet seither nur noch der für den Wald typische Erholungsverkehr in Form von Wandern und Radfahren statt. Der Weg unterscheidet sich somit nicht von den sonstigen Waldwegen, die keiner straßenrechtlichen Widmung unterliegen (Privatwege). Die alte Wegeverbindung direkt durch den Wald ist in der Örtlichkeit, leicht verlegt, nur noch als Trampelpfad vorhanden und hat schon lange nicht mehr den Charakter einer öffentlichen Verkehrsfläche.

Eine Einziehung als öffentliche Verkehrsfläche hätte insofern kaum Auswirkungen auf den Erholungsverkehr, da das Betretungsrecht nach §14 Abs. 1 BWaldG für Fußgänger und Radfahrer weiterhin gesichert ist, würde aber die die forstwirtschaftliche Bewirtschaftung der anliegenden Flächen deutlich erleichtern. Dies ist im Antrag des FB 36 näher beschrieben.

Es liegen daher überwiegende Gründe des öffentlichen Wohles zur Einziehung vor, die eine Einziehung nach § 7 Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW) der o.g. Teilflächen begründen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (3)

Antrag FB 36
117.5 KB · PDF

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-05-07 FB 62_0002_WP19 Einziehung einer Tei SAO.pdf

17.6.2026

3.2 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 10
Sitzung
Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
Datum
Mi., 01.07.2026
Uhrzeit
18:30
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 62 - Fachbereich Geoinformation und Bodenordnung
Geändert
2.7.2026
Inhalt abgerufen
31. August 2026 um 01:22