7. Juli 2026 um 17:00, Mehrzweckhalle - Maria im Tann Zentrum f
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Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

  1. Aktueller Sachstand zu KOBSI

Herr Brötz berichtet zum aktuellen Sachstand zum Projekt Koordinierungs- und Beratungsstelle für systemische Inklusionsassistenz (KOBSI) der StädteRegion Aachen. In der letzten Sitzung am 09.06.2026 sei der Ausschuss darüber informiert worden, dass die Landesmittel aufgrund einer veränderten Berechnung um 220.000 Euro geringer ausfallen würden. Zunächst habe es so ausgesehen, als würde durch diese Reduktion auch die Anzahl der Schulen, an denen KOBSI in der Stadt Aachen umgesetzt werde, reduziert werden müssen. In Aachen werde KOBSI an insgesamt sieben Schulen angeboten (fünf Grund- und zwei weiterführende Schulen). Nun könne jedoch signalisiert werden, dass die Mittel, die die StädteRegion für KOBSI vereinnahme, über die allgemeine Umlage so verteilt werden könnten, dass zumindest alle bisherigen Grundschulen mit einer Schulbegleitung ausgestattet werden können. Dies hätten Herr Terodde (Bildungsdezernent StädteRegion Aachen), Herr Grundmann und er gestern den Grundschulleitungen mitgeteilt. Bei den beiden weiterführenden Schulen sei die finale Entscheidung zwar noch nicht getroffen, es zeichne sich aber ab, dass auch hier die Fortführung im Rahmen der allgemeinen Umlage bewerkstelligt werden könne. Diese Entwicklung sei für alle Beteiligten sehr erfreulich.

  1. Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende in städtischen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen

Aufgrund der Ereignisse in Stade Ende Juni mit insgesamt sechs Opfern in einer Jugendhilfeeinrichtung erkundigt sich Frau Vossen danach, ob und welche Schutzkonzepte und -maßnahmen es für die Mitarbeitenden in Aachen gebe.

Herr Grundmann erläutert, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Maßnahmen und Konzepten gebe, um die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen.

Für den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) gebe es regelmäßige Deeskalationstrainings und das Üben bestimmter Handlungsabläufe. Vor allem im Kinderschutz gebe es die Vorgabe, Meldungen stets zu zweit zu bearbeiten, zum einen zum Selbstschutz und zum anderen zur besseren Einschätzung der Lage.

Es bestehe eine Kooperationsvereinbarung mit der Polizei Aachen mit gegenseitigen Hospitationen und Gespräche über die Tätigkeitsfelder. Es gebe gute Absprachen in Krisensituationen, u.a. die Begleitung des ASD durch die Polizei. Dies gelte auch für die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes. Derartige Ereignisse wie nun in Stade fordere die Verwaltung auf, eventuelle eigene Lücken zu finden und entsprechend nachzusteuern. Insgesamt sehe er die Verwaltung gut und breit aufgestellt, das Thema sei insgesamt sehr präsent und die Mitarbeitenden sensibilisiert. Dennoch bleibe ein Restrisiko bestehen: Die Mitarbeitenden würden täglich Gespräche mit aufgebrachten oder psychisch belasteten Menschen führen. Ebenso fänden Hausbesuche bei Familien statt, wo im Vorfeld nicht in Gänze eingeschätzt werden könne, welche Situation die Mitarbeitenden erwarte. Nach ersten Erkenntnissen habe es in Stade ein Hilfeplangespräch gegeben und der Tatverdächtige habe sich dann zu dieser entsetzlichen Tat entschlossen. Man könne nicht garantieren, dass immer alles verhindert werden könne, unabhängig von den Schutzmaßnahmen. Gleichwohl befasse sich die Verwaltung fortwährend und intensiv damit.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 8
Sitzung
Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 07.07.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt