9. Juli 2026 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

1. Aktuelle Haushaltssituation (KOBSI)

Herr Brötz berichtet zum aktuellen Sachstand zum Projekt Koordinierungs- und Beratungsstelle für systemische Inklusionsassistenz (KOBSI) der StädteRegion Aachen. In der letzten Sitzung am 11.06.2026 sei der Ausschuss darüber informiert worden, dass die Landesmittel aufgrund einer veränderten Berechnung um 220.000 Euro geringer ausfallen würden. Zunächst habe es so ausgesehen, als würde durch diese Reduktion auch die Anzahl der Schulen, an denen KOBSI in der Stadt Aachen umgesetzt werde, reduziert werden müssen. In Aachen werde KOBSI an insgesamt sieben Schulen angeboten (fünf Grund- und zwei weiterführende Schulen). Nun könne jedoch signalisiert werden, dass die Mittel, welche die Kommunen an die StädteRegion für KOBSI weiterleiten, über die allgemeine Umlage so verteilt werden könnten, dass zumindest alle bisherigen Grundschulen mit einer Schulbegleitung ausgestattet werden können. Dies hätten Herr Terodde (Bildungsdezernent StädteRegion Aachen), Herr Grundmann und er zu Beginn der Woche den Grundschulleitungen mitgeteilt. Bei den beiden weiterführenden Schulen sei die finale Entscheidung zwar noch nicht getroffen, es zeichne sich aber ab, dass auch hier die Fortführung im Rahmen der allgemeinen Umlage bewerkstelligt werden könne. Diese Entwicklung sei für alle Beteiligten sehr erfreulich.

2. Mehrklassenbildung am St. Leonhard Gymnasium

Herr Grundmann berichtet, dass es im Rahmen des Anmeldeverfahrens zu den weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2026/2027 insgesamt 14 Widersprüche am St. Leonhard Gymnasium gegeben habe, welchen die Bezirksregierung Köln auch stattgegeben habe. Diese Kinder müssten nun am St. Leonhard Gymnasium aufgenommen werden und hierfür sei die Bildung einer vierten Eingangsklasse erforderlich, da sonst die zulässige Klassengröße überschritten würde.

Frau Griepentrog erläutert, dass dies keine schönen Nachrichten seien, da es bereits im letzten Anmeldeverfahren Unmut bei den Gymnasien gegeben habe und daraufhin das Verfahren in diesem Jahr von der Bezirksregierung begleitet worden sei. Die Schulpolitik stelle die Bildung einer Mehrklasse in Frage und bittet die Verwaltung, dies noch einmal bei der Bezirksregierung verifizieren zu lassen. Es bestehe dann nämlich die Gefahr, dass diese Mehrklasse mit Schüler*innen anderer Schulen aufgefüllt werde, die sich ursprünglich ebenfalls am St. Leonhard Gymnasium haben anmelden wollen.

Herr Grundmann erklärt, dass die vierte Klasse bereits bei der Bezirksregierung beantragt worden sei und diese dann auch aufgefüllt werden könne.

Herr Auler erkundigt sich, ob es eine Alternative zu der Mehrklassenbildung gebe oder ob das Auffüllen dieser Klasse durch eine gesetzliche Regelung verhindert werden könne.

Frau Muckel erkundigt sich, ob das St. Leonhard Gymnasium die Mehrklasse aufgrund der beengten Raumsituation überhaupt aufnehmen könne. Dies wird von Frau Griepentrog bestätigt, die Schule müsse die Mehrklasse in den vorhandenen Räumen unterbringen.

3. Adressänderung Hugo-Junkers-Realschule

Herr Fagot berichtet, dass die Hugo-Junkers-Realschule ihre offizielle Adresse von der Bischofstraße auf die Peliserkerstraße ändern werde, da sich dort auch der eigentliche Haupteingang der Schule über den Schulhof befinde. Der Eingang in der Bischofstraße sei eher ein Nebeneingang. Die Adressänderung sei sinnvoll, da so beispielsweise bei der Anforderung eines Rettungswagens oder bei Anlieferungen von externen Firmen gewährleistet sei, dass direkt der richtige Eingang angesteuert werde.

4. Rückfragen Schülerfahrkosten aus der letzten Sitzung des ASW

In der letzten Sitzung des ASW seien noch Fragen zur Einführung des neuen Schülerfahrtkostenportals offen geblieben. Bezüglich des möglicherweise wegfallenden Anspruches aufgrund der veränderten Berechnungsmethode erläutert er, dass sich die Grundlage der Routenberechnung verändert habe, nicht jedoch die Berechnungsmethode. Das neue Schülerfahrkostenportal greife auf das Geoinformationssystem zurück. Dies könne in der Tat zu geringfügigen Abweichungen führen. Gemäß der Schülerfahrtkostenverordnung werde bei dem Anspruch die Entfernung von der Haustüre zu dem nächstgelegenen Schuleingang zu Grunde gelegt. Bezüglich der weiteren Möglichkeit der analogen Antragstellung habe die Verwaltung die Hinweise auf der städtischen Homepage zwar etwas konkretisiert, allerdings solle dies nur im Ausnahmefall erfolgen. Die digitale Antragstellung solle fortan der Grundsatz sein.

5. Hitzeschutzmaßnahmen

Frau Griepentrog berichtet, dass in der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses über die mögliche Verteilung von Fördermitteln des Bundes an Kommunen, unter anderem für den Bereich von Hitzeschutzmaßnahmen an Kitas und Schulen, beraten worden sei. Die Verwaltung sei beauftragt worden, ein Konzept zu entwickeln, welche Maßnahmen des Hitzeschutzes den Schulalltag kurzfristig erleichtern könnten.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung
Gremium
Ausschuss für Schule und Weiterbildung
Datum
Do., 09.07.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt