Vorstellung der Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (akis)
FB 56/0075/WP19 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau van Buggenum-Sonnen stellt die Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (akis) der Volkshochschule vor.
Herr Stoddon bedankt sich für den Vortrag und die Arbeit, die die akis leistet. Er regt an, dass die akis auch außerhalb der Volkshochschule beworben werden solle. Frau van Buggenum-Sonnen erläutert, dass die akis in der kommenden Woche im Ausschuss für Soziales und Demographie vorgestellt wird. Darüber hinaus betreibt die akis in den letzten 12 Jahren an verschiedenen Stellen in Aachen und der Städteregion Lobbyarbeit und arbeitet daran, mehr und mehr sichtbar zu werden.
Herr Tillmann bedankt sich ebenfalls für den Vortrag und die Arbeit der akis und fragt, wie sich die Arbeit der akis qualitativ gewandelt hat. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass die Qualität der Beratung zunimmt. Diese Beratung dient allerdings von einem bestimmten Punkt an nur als Ergänzung zu einer professionellen Versorgung und es wird direkt an Ärzt*innen oder Therapeut*innen weitervermittelt.
Auch Herr Ballatré dankt Frau van Buggenum-Sonnen für den Vortrag und die Arbeit der akis. Er fragt nach der personellen Besetzung der akis. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass sie mit einer vollen Stelle u.a. die Beratung und Vermittlung übernimmt. Dazu kommt eine Verwaltungsstelle im Umfang von 0,25 Wochenstunden, welche für organisatorische Fragen wie Raumbuchungen und Pflege und Information der Verteiler nötig ist.
Herr Ballatré fragt darüber hinaus, wie die Menschen in die Selbstgruppe finden und wie lange sie dort verweilen. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass die Menschen in den Selbsthilfegruppen sich per Mail oder Telefon direkt bei ihr melden. Es gebe weniger Menschen, die selbst eine Gruppe gründen wollen, so dass ehrenamtliche „In-Gang-Setzer“ eine Gruppe aus fünf bis sechs Interessierten bilden. Die Verweildauer der Selbsthilfe hängtstark vom Thema ab. So bestehen Selbsthilfegruppen zu den chronischen Erkrankungen und Süchten seit 15 Jahren und länger Trauer-Selbsthilfegruppen beispielsweise sind kurzlebiger.
Ratsfrau Bergs bedankt sich für den Vortrag und die sehr gute Werbung für die akis. Sie fragt nach dem Verhältnis zwischen Betroffenen und Angehörige in den Gruppen. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass sich Gruppen zu zwei Drittel aus Betroffenen und zu einem Drittel aus Angehörigen zusammensetzen, wobei die Zahl der Angehörigen-Gruppen steigt.
Auch Herr Thiel bedankt sich für den Vortrag und das Engagement der akis. Er begrüßt die Vielfalt und die verschiedenen Ansätze, mit denen gerade auch um Suchtbereich gearbeitet wird. Herr Thiel berichtet von seinen Erfahrungen aus der Arbeit im Alexianer-Krankenhaus, wo er mit jüngeren Patient*innen arbeitet und diese auch zur die akis schickt. Um diese Zielgruppe zu erreichen, regt Herr Thiel an, die Arbeit der akis über Social-Media zu bewerben. Frau van Buggenum-Sonnen nimmt diese Anregung dankbar auf. Sie ergänzt, dass in Aachen auch die Junge Selbsthilfe mit 13 Gruppen vertreten ist und dankt Herrn Thiel für seine Arbeit als Multiplikator für die akis.
Die Frage von der Ausschussvorsitzenden Dr. Schmeer, ob das Angebot der akis kostenlos sei, bejaht Frau van Buggenum-Sonnen.
Die Frage des Ratsherr Pilgram fragt nach der Zusammensetzung der Finanzierung der akis beantwortet Frau van Buggenum-Sonnen dahingehend, dass sich die akis über Mittel der Krankenkassen, Mittel der Bezirksregierung und kommunalen Mitteln finanziert. Auf die Nachfrage von Ratsherrn Pilgram, wie sehr die akis von den Einsparungen im städtischen Haushalt betroffen sei, antwortet Frau van Buggenum-Sonnen, dass die akis auf der Liste, der steuerbaren Positionen aufgeführt ist.
Zudem fragt Ratsherr Pilgramm, wer die Öffentlichkeitsarbeit der akis macht. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass die Öffentlichkeitsarbeit von der akis selbst sowie dem Team Öffentlichkeitsarbeit der Volkshochschule gemacht werde.
Frau Strack betont die Bedeutung der Fortführung der Arbeit, da auch Menschen mit Behinderung davon profitieren. Sie fragt, wie viel Geld an die Selbsthilfegruppen gehe. Frau van Buggenum-Sonnen antwortet, dass den Selbsthilfegruppen in der Städteregion ungefähr 107.000€ zur Verfügung stehen.
Erläuterungen
Auf Bitte des Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Demographie, Herrn Wende, wurden Vertreter*innen der „Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (akis)“ zur Vorstellung ihrer Arbeit in in die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Demographie am 24. September 2026 eingeladen.
Auf Bitte der VHS wurde die „Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (akis)“ ebenfalls zur Vorstellung ihrer Arbeit in die Sitzung des Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS am 17. September 2026 eingeladen.
Weitere Dokumente (1)
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Technische Details
ID: 1025616
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1025616
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-07-06 FB 56_0075_WP19 Vorstellung der Aach SAO.pdf
9.7.2026
70.1 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- Sitzung des Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss Kultur, Theater und VHS
- Datum
- Do., 17.09.2026
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 29.9.2026
- Inhalt abgerufen
- 15. Oktober 2026 um 18:03