9. September 2026 um 18:00, Schloss Schönau
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Sachstandsbericht zur Deckensanierung am Knotenpunkt Roermonder Straße/Horbacher Straße hier: Antrag der Bezirksfraktion von Bündnis 90/Die Grünen vom 20.03.2026 „Sachstandsbericht zur Straßensanierung der Roermonder Straße zwischen Laurensberg und Richterich nach Abschluss der Brückenbauarbeiten an der Horbacher Straße“, Antrag der CDU-Bezirksfraktion vom 11.04.2026 „Sanierung der Kreuzung Roermonder Str. / Berensberger Str. in Richterich“

FB 68/0128/WP19 · Kenntnisnahme

Sachstandsbericht zur Deckensanierung am Knotenpunkt Roermonder Straße/Horbacher Straße hier: Antrag der Bezirksfraktion von Bündnis 90/Die Grünen vom 20.03.2026 „Sachstandsbericht zur Straßensanierung der Roermonder Straße zwischen Laurensberg und Richterich nach Abschluss der Brückenbauarbeiten an der Horbacher Straße“, Antrag der CDU-Bezirksfraktion vom 11.04.2026 „Sanierung der Kreuzung Roermonder Str. / Berensberger Str. in Richterich“

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Erläuterungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

2023

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2022

Ansatz 2023 ff.

Fortgeschriebener Ansatz 2023 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

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Auszahlungen

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Ergebnis

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0

0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2023

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2022

Ansatz 2023 ff.

Fortgeschriebener Ansatz 2023 ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0

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Personal-/

Sachaufwand

0

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Abschreibungen

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0

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Ergebnis

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0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0


Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung

(In den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Zur Relevanz der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz für Klimaschutz:

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

Ovollständig

Oüberwiegend (50% - 99%)

Oteilweise (1% - 49 %)

Onicht

xnicht bekannt

Da diese Vorlage nur zur Kenntnis dient und zunächst keine Baumaßnahme mit sich bringt, werden somit auch keine CO-2- Emissionen verursacht.


Anlass und Hintergrund

Im Bereich der Horbacher Straße erfolgt derzeit der Ersatzneubau der Horbacher Brücke. Die hierfür erforderliche Baustelleneinrichtung und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen bestehen aktuell fort. Die bestehende Baustellensituation gibt Anlass zu prüfen, ob weitere angrenzende Infrastrukturmaßnahmen gebündelt und im zeitlichen Zusammenhang mit den laufenden Arbeiten durchgeführt werden können.

Vor diesem Hintergrund wurde die Möglichkeit betrachtet, die Sanierung der Fahrbahndecke der Roermonder Straße im Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt Roermonder Straße/Berensberger Straße und Laurensberg parallel zu den bestehenden Baumaßnahmen umzusetzen bzw. zeitlich aufeinander abzustimmen. Ziel einer möglichen Bündelung wäre es, Synergien aus der vorhandenen Verkehrssituation und Baustellenlogistik zu nutzen und zusätzliche Beeinträchtigungen des Verkehrs durch zeitlich versetzte Einzelmaßnahmen möglichst zu vermeiden.

Die Fragestellung wurde auch durch politische Anträge aus der Bezirksvertretung Aachen-Richterich aufgegriffen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragte einen Sachstandsbericht zur Sanierung der Roermonder Straße nach Abschluss der Brückenbauarbeiten an der Horbacher Straße und bat insbesondere um Informationen zu den vorgesehenen Sanierungsabschnitten, der zeitlichen Planung sowie einer möglichen Ergänzung des bislang unterbrochenen Radschutzstreifens stadtauswärts. (vgl. Anlage 1)

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Richterich-Horbach beantragte zudem die Prüfung von Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Kreuzung Roermonder Straße/Berensberger Straße, insbesondere im Bereich der Fahrbahn und der stark beanspruchten Haltestellenbereiche. Dabei wurde angeregt, die derzeitige Baustellensituation für eine möglichst effiziente Durchführung der Arbeiten zu nutzen. (vgl. Anlage 2)

Im Rahmen dieser Sachstandsmitteilung wird daher dargestellt, welche Maßnahmen im Bereich der Roermonder Straße vorgesehen bzw. geprüft werden und inwieweit ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit berücksichtigt werden können.

Antrag der Bezirksfraktion von Bündnis 90/Die Grünen „Sachstandsbericht zur Straßensanierung der Roermonder Straße zwischen Laurensberg und Richterich nach Abschluss der Brückenbauarbeiten an der Horbacher Straße“

Mit dem Antrag wünscht die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Aachen-Richterich einen Sachstandsbericht zur Sanierung der Roermonder Straße nach Abschluss der Brückenbauarbeiten an der Horbacher Straße. Gegenstand des Antrags sind insbesondere die vorgesehenen Sanierungsabschnitte, die zeitliche Planung sowie die Frage, ob die bestehende Lücke in der Radverkehrsführung stadtauswärts im Zuge der Maßnahme geschlossen werden kann.

Die Deckensanierung der Roermonder Straße wird seitens des zuständigen Straßenbaulastträgers Landesbetrieb Straßen.NRW im Anschluss an die Brückenbauarbeiten zum Ersatzneubau der Brücke Horbacher Straße angestrebt. Nach derzeitiger Planung soll die Umsetzung der Deckensanierung zusammen mit der Herstellung eines Teilabschnittes des Radschnellweg Euregio (RS4) ab Anfang 2028 erfolgen. Ein aktueller Planungsstand wird in der Sitzung der Bezirksvertretung vorgestellt.

Der vorgesehene Sanierungsabschnitt beginnt am Knotenpunkt Roermonder Straße/Berensberger Straße, einschließlich des gesamten Knotenpunktbereichs. Der Abschnitt erstreckt sich anschließend in Richtung Laurensberg bis zur Autobahnüberführung der A4 (vgl. Anlage 3). Im Rahmen der Deckensanierung ist auf der östlichen Fahrbahnseite der Roermonder Straße in Fahrtrichtung Richterich die Markierung eines Schutzstreifens vorgesehen.

Als weitere Rahmenbedingung ist zu beachten, dass das Brückenbauwerk Haus Linde über die Bahnstrecke nicht mehr erhaltenswert ist. Auch diese Brücke liegt in der Straßenbaulast von Straßen.NRW. Der Ersatzneubau des Brückenbauwerks Haus Linde ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2031 vorgesehen. Details zu der Ausführung und Querschnittgestaltung sind im weiteren Planungsprozess noch abzustimmen.

Ein vollständiger Lückenschluss der Radverkehrsführung zwischen Laurensberg und Richterich ist daher erst nach Umsetzung des Ersatzneubaus des Brückenbauwerks Haus Linde möglich. Der Realisierungszeitpunkt ist dabei insbesondere von den erforderlichen Sperrzeiten der Deutschen Bahn abhängig.

Im Zuge des Ersatzneubaus Haus Linde ist auch eine Anpassung der Querschnittsgestaltung der Roermonder Straße im Bereich der Brücke bis zur Autobahnüberführung der A4 vorgesehen. Für den Radverkehr ist eine Führung über getrennte Anlagen im Seitenraum vorgesehen. Nach der Einmündung Tittardsfeld soll der Radverkehr im westlichen Seitenraum im Zweirichtungsverkehr an den Radschnellweg angebunden werden. Im östlichen Straßenraum ist ein Schutzstreifen vorgesehen, der an den Abschnitt der zuvor beschriebenen Deckensanierung anschließt.

Antrag der CDU-Bezirksfraktion „Sanierung der Kreuzung Roermonder Str. / Berensberger Str. in Richterich“

Mit dem Antrag wünscht die CDU-Fraktion die Prüfung einer zeitnahen Sanierung der Roermonder Straße im Bereich des Knotenpunktes Roermonder Straße/Berensberger Straße. Insbesondere wird auf den schadhaften Fahrbahnzustand im Bereich der Einmündung Berensberger Straße sowie der Haltestellenbereiche hingewiesen. Zudem wird angeregt, die bestehende Baustellensituation im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Horbacher Brücke für eine möglichst zeitnahe Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen zu nutzen.

Eine zeitgleiche Umsetzung der Deckensanierung im Knotenpunktbereich Roermonder Straße/Horbacher Straße während der laufenden Arbeiten am Ersatzneubau der Horbacher Brücke ist aus baulogistischen Gründen nicht möglich.

Für die Herstellung des Brückenbauwerks sind unter anderem schwere Krane erforderlich. Diese werden im Bereich des Knotenpunktes eingesetzt und können bereits erneuerte Asphaltflächen durch die erforderlichen Baustellenverkehre und Aufstellflächen wieder beeinträchtigen. Darüber hinaus befinden sich Teile der derzeitigen Baustelleneinrichtung im Bereich des Knotenpunktes auf Flächen, die für eine eigenständige Sanierung benötigt würden. Eine parallele Durchführung der Maßnahmen ist aufgrund der vorhandenen Baustellenlogistik und der erforderlichen Flächeninanspruchnahme nicht möglich.

Die Sanierung der Fahrbahn im Bereich des Knotenpunktes Roermonder Straße/Horbacher Straße wird daher in die geplante Deckensanierung der Roermonder Straße aufgenommen, die sich an die Brückenbauarbeiten anschließen soll.

Der vorgesehene Sanierungsabschnitt umfasst den Bereich zwischen dem Knotenpunkt Roermonder Straße/Berensberger Straße einschließlich des Knotenpunktes Roermonder Straße/Horbacher Straße bis zur Autobahnüberführung der A4.

Parallel zur Deckensanierung der Roermonder Straße ist die Herstellung des im westlichen Seitenraum verlaufenden Radschnellweges RS4 vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss der Arbeiten am Ersatzneubau der Horbacher Brücke sowie die vorherige Schaffung des erforderlichen Baurechts für den Radschnellweg. Der RS4 soll etwa im Bereich zwischen der Einmündung der Horbacher Straße und bis zur Autobahnüberführung der A4 angelegt werden.

Die in diesen Bereich liegenden Haltestellen in beiden Fahrtrichtungen sind ebenfalls Bestandteil der Maßnahme.

Somit werden die Asphaltsanierung des genannten Abschnitts der Roermonder Straße, die Sanierung des Knotenbereiches Roermonder Straße/Berensberger Straße/Horbacher Straße, die Bushaltestellen in beiden Fahrtrichtungen, der Teilabschnitt des RS4 in diesem Bereich sowie der Anschlussbereich zwischen Ersatzneubau Brücke Horbacher Straße bis zum Knoten aus einer Hand geplant und aufeinander abgestimmt umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt abgestimmt mit der Brückenbaumaßnahme und dabei wird versucht, die Beeinträchtigungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Zusammenfassung

Die Deckensanierung der Roermonder Straße zwischen dem Knotenpunkt Roermonder Straße/Berensberger Straße und der Autobahnüberführung der A4 ist im Anschluss an den Ersatzneubau der Horbacher Brücke vorgesehen. Eine parallele Umsetzung ist aufgrund der bestehenden Baustellensituation und der erforderlichen Bauabläufe nicht möglich.

Im Zuge der Deckensanierung wird die Radverkehrsführung durch einen Schutzstreifen ergänzt. Der vollständige Lückenschluss der Radverkehrsverbindung zwischen Laurensberg und Richterich erfolgt im Zusammenhang mit dem geplanten Ersatzneubau Haus Linde, der nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich im Jahr 2031 umgesetzt werden kann.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-08-18 FB 68_0128_WP19 Sachstandsbericht zu SAO.pdf

25.8.2026

3.1 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 68 - Mobilität und Verkehr
Geändert
3.9.2026
Inhalt abgerufen
3. September 2026 um 01:12