9. September 2026 um 17:00, Rathaus
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KGS Beeckstraße; Abriss Aula und Neubau eines 3-geschossigen Ersatzbaus

FB 45/0040/WP19 · Entscheidungsvorlage

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte empfiehlt dem Planungsausschuss vorbehaltlich der überplanmäßigen Mittelbereitstellung durch den Rat der Stadt Aachen, die Planung in den Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung), 5 (Ausführungsplanung) und 6 (Vorbereitung der Vergabe) fortzuführen. Dabei ist geplant, die Umsetzung der Maßnahme an einen Generalunternehmer, mit der Bedingung, mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen zu arbeiten, und um Beachtung der Tariftreue, zu vergeben und die weiteren Planungen danach auszurichten.

Der Rat der Stadt Aachen beschließt die überplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 170.000 € für das Haushaltsjahr 2026, um die weiteren Planungsleistungen beauftragen zu können. Der Beschluss ergeht vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den Planungsausschuss zur Fortführung der Maßnahme in den Leistungsphasen 4 bis 6.

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung empfiehlt dem Planungsausschuss, die Planung in den Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung), 5 (Ausführungsplanung) und 6 (Vorbereitung der Vergabe) fortzuführen. Dabei ist geplant, die Umsetzung der Maßnahme an einen Generalunternehmer, mit der Bedingung, mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen zu arbeiten, und um Beachtung der Tariftreue, zu vergeben und die weiteren Planungen danach auszurichten.

Der Planungsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Planung in den Leistungsphasen 4 bis 6 fortzuführen. Dabei ist geplant, die Umsetzung der Maßnahme an einen Generalunternehmer, mit der Bedingung, mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen zu arbeiten, und um Beachtung der Tariftreue, zu vergeben und die weiteren Planungen danach auszurichten.

Erläuterungen

1. Ausgangslage

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung der Stadt Aachen hat mit Vorlage FB 45/0235WP18 in seiner Sitzung am 18.08.2022 die Verwaltung mit der Fortführung der Planung und Kostenberechnung bis zur Leistungsphase 3 für einen dreigeschossigen Erweiterungsbau anstelle der Aula beauftragt. Die hierfür notwendigen Planungsmittel in Höhe von 142.913,14 € wurden gemäß Beschluss des Rates der Stadt Aachen vom 28.09.2022 überplanmäßig bereitgestellt.

2. Bauliche Maßnahmen

Ergebnisse aus der bisherigen Planung

Die Verwaltung hat nach erfolgter Ausschreibung das Büro Mescherowsky Architekten mit der Planung in den Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenuntersuchung, Vorentwurf und Entwurfsplanung) beauftragt. Die Ergebnisse der Konzeptstudie wurden im Rahmen der weiteren Planung vertieft und in den Leistungsphasen 1 und 2 weitergeprüft. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung und dem OGS-Träger.

Anstelle der abgängigen Aula/Gymnastikhalle wird ein dreigeschossiger Erweiterungsbau mit einer Gesamtfläche von 440 m² BGF errichtet. Der bisher rückwärtige Eingang wird zur Vorderseite verlegt.

Der Neubau umfasst im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss eine Aula/Gymnastikhalle, die gleichermaßen als Bewegungs- und Versammlungsraum dient. Im 2. Obergeschoss entstehen zusätzliche, funktionale und ausreichend große Verwaltungs- und Besprechungsräume.

Durch den Umbau und Neuordnung von Bestandsflächen werden zudem ein ausreichend großer Speiseraum, ein Umkleideraum und zusätzliche OGS- und Differenzierungsräume geschaffen. In dem neu geschaffenen Speiseraum ist eine Trennwand vorgesehen, was eine zusätzliche multifunktionale Nutzung ermöglicht. Der Umfang des Umbaues im Bestand umfasst 335 m² BGF.

Um die brandschutztechnischen Defizite zu beheben, wird eine außenliegende dreigeschossige Fluchttreppe errichtet.

Der Einbau eines Aufzugs im Treppenhaus ermöglicht die barrierefreie Nutzung des gesamten Gebäudes. Nach Abstimmung mit der Bauunterhaltung werden zudem Sanierungsarbeiten in den Bestandsräumen durchgeführt.

Auslagerung

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten, die möglichst parallel erfolgen sollen, ist die Komplettauslagerung der KGS Beeckstraße in den sogenannten Neubau der GGS Malmedyer Straße vorgesehen. Es bestehen bereits wesentliche schulische Strukturen, da dort bereits die 2-zügige KGS Kornelimünster während der Sanierungsarbeiten aufgrund der Flutschäden untergebracht wurde. Das Herrichten der Räume beschränkt sich auf einfache Renovierungsarbeiten, die in 2027 durchgeführt werden sollen. Entsprechende Mittel wurden im Haushalt 2027 angemeldet. Allen Schüler*innen soll zum Erreichen des Auslagerungsstandortes ein „Deutschlandticket Schüler“ zur Verfügung gestellt werden.

3. Kosten

Die Kostenschätzung der Maßnahme nach Leistungsphase 2 (Vorentwurfsplanung) ohne Varianz und Risikokosten betragen 5.907.000 €. Die Gesamtprojektsumme inklusive Kostenvarianz und Risikokosten beläuft sich gemäß Kostenermittlung auf 7.130.000 €. Zum Zeitpunkt des Planungsbeschlusses im Jahr 2022 wurden die Kosten (Kostenrahmen ohne weitere Leistungstiefe) mit 4.153.444 € beziffert.

Die Mittel für die Maßnahme wurden zur Haushaltsplanung 2027 in Höhe von 6.599.200 € angemeldet, sodass dann unter Berücksichtigung der Vorjahresmittel in Höhe von 530.813,14 € insgesamt 7.130.013,14 € bereitstehen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zur überplanmäßigen Mittelbereitstellung in Höhe von 170.000,00 € stehen für die Leistungsphasen 4-6 ausreichend Mittel zur Verfügung.

Für diese Baumaßnahme wurde ein Förderantrag im Rheinischen Revier gestellt. Im Falle einer Bewilligung würde die Stadt Aachen über eine Zuwendung in Höhe von 97,5 % der beantragten Baukosten profitieren. . Allerdings ist hierbei zu beachten, dass sich die mögliche Zuwendung in Höhe von 97,5 % auf die um rd. 2 Mio € niedrigere ausgewiesene Gesamtbaukosten im Förderantrag bezieht. Der Eigenanteil der Stadt beträgt somit 2,5 % der beantragten Summe von rd. 4,5 Mio € zuzüglich der darüberhinausgehenden Summe in Höhe von derzeit prognostizierten rd. 2,6 Mio €. Entsprechend der Förderbestimmungen muss die Maßnahme bis Ende 2029 abgerechnet sein. Um dies zu erreichen, ist eine zügige Fortführung der Planung unabdingbar. Im laufenden Haushaltsjahr 2026 werden daher 170.000 € benötigt, um die Beauftragung von weiteren Leistungen vorzunehmen. Die Deckung der überplanmäßigen Mittel erfolgt aus dem Sachkonto „Planungskosten neuer Schulstandort“, da diese Planungen derzeit noch nicht die nötige Planungstiefe erreicht haben.

Die konkrete Ausstattung der Räume im Ersatzbau wird im weiteren Prozess gemeinsam mit der Schule abgestimmt. Hierfür wurden Mittel in Höhe von 72.000 € im Haushalt 2027 ff. angemeldet. Ebenso wurden die Kosten für die Auslagerung in den Neubau der Malmedyer Straße für den Haushalt 2027 angemeldet.

Empfehlung der Verwaltung

Die Verwaltung spricht sich für die Durchführung der Leistungsphasen 4 bis 6 gemäß HOAI aus und empfiehlt den dargestellten Ersatzbau umzusetzen. Dabei ist geplant, die Umsetzung der Maßnahme an einen Generalunternehmer, mit der Bedingung, mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen zu arbeiten, und um Beachtung der Tariftreue, zu vergeben und die weiteren Planungen danach auszurichten.

Der Baubeschluss soll in 2027 im Planungsbeschluss gefasst werden, sobald die Mittel im Haushaltsplan aufgenommen sind.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

5-030101-900-00100-992-2, 78150000 + 7865000 (Ersatzbau Mehrzweckraum GS Beeckstr.)

Investive Auswirkungen

Ansatz

2026

Fortgeschrie-bener Ansatz 2026

Ansatz 2026 ff.

Fortgeschrie-bener Ansatz 2026 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

494.542,91*

664.542,91

0

0

0

664.542,91

Ergebnis

-494.542,91

-664.542,91

0

0

0

-664.542,91

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

-170.000

0

Deckung ist gegeben aus 5-030302-900-00100-991-3, SK 7865000

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

* In den Vorjahren waren für die Maßnahme Mittel in Höhe von 530.813,14 € eingeplant. Abzüglich der bisher bei E 26 entstandenen Ist-Kosten von 36.270,23 € steht im städtischen Haushalt eine Ermächtigungsübertragung und damit ein fortgeschriebener Ansatz 2026 in Höhe von 494.542,91 € zur Verfügung. Die Ist-Auszahlungen 2025 in Höhe von 28.673,52 € wurden bislang noch nicht an E26 ausgezahlt und damit nicht berücksichtigt.

Zur Fortführung in den Leistungsphasen 4 bis 6 werden für die Vergabe der weiteren Planungsleistungen Mittel in Höhe von 170.000 € benötigt. Diese Mittel müssen überplanmäßig bereitgestellt werden. Die Deckung erfolgt aus 5-030302-900-00100-991-3 SK 78650000 - Neuer Schulstandort.

Der dargestellte Gesamtbedarf in Höhe von 664.542,91 bezieht sich nur auf die Planungskosten bis Leistungsphase 6.

Die Kosten für die Betriebsausstattung wurden separat in Höhe von 72.000 € im Rahmen der Haushaltsanmeldung 2027 ff. angemeldet.
Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-08-14 FB 45_0040_WP19 KGS Beeckstrasse_ Abr SAO.pdf

24.8.2026

3.0 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
Geändert
25.8.2026
Inhalt abgerufen
3. September 2026 um 01:15