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Vierteljahresbericht zum Wirtschaftsjahr 2026 per 30.06.2026 (2. Quartal) der Volkshochschule Aachen

E 42/0016/WP19 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Dr. Blüggel weist auf das neue Werbematerial der Volkshochschule hin. Die thematisch zu den Angeboten der Volkshochschule gestalteten Postkarten sind mit einem QR-Code versehen. Die hinter den QR-Codes liegende Websites werden für jedes Semester neu aktualisiert, sodass sich die Postkarten auch über mehrere Semester hinweg nutzen lassen.

Zudem spricht Frau Dr. Blüggel eine herzliche Einladung zur Semestereröffnung zusammen mit der Ausstellungseröffnung der “Fotografischen Vereinigung 1951“ am Freitag, 18.09. in der Volkshochschule aus.

Erläuterungen

Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:

Allgemeines:

Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen. Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Zudem wird dem Jahresplanansatz die Jahresprognose ebenfalls im Vergleich mit den sich daraus ergebenden Abweichungen gegenübergestellt.

In der Jahresprognose sind die zum Zeitpunkt der Auswertung bekannten weiteren zu erwartenden bzw. zu reduzierenden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen. Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.

Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.

Erträge

Zu 1. Umsatzerlöse

Teilnehmer*innenentgelte

Jeweils zum Semesterbeginn zahlen die Teilnehmer*innen in der Regel das gesamte Entgelt für ihre jeweilige Veranstaltung. Eine Gleichmäßigkeit über das ganze Jahr ist daher nicht gegeben.

Studienreisen

Der überwiegende Teil der Studienreisen (Bildungsurlaube) wurde mit einem Durchführungszeitraum im ersten Semester geplant. Der Ertrag liegt daher im zweiten Quartal über dem geplanten Ansatz.

Zuweisungen

Vakante Stellen im College führen zur Reduzierung des Lehrgangsangebotes und hiermit verbunden zu einer geringeren Landeszuweisung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW (WbG NRW). Die Jahresprognose wird daher entsprechend angepasst.

Sonstige Umsatzerlöse

Neben den Werbeeinnahmen der Volkshochschule gehören zu dieser Position auch die durch Prüfungsentgelte. Geringere Anmeldezahlen bei den Einbürgerungstests und die Beendigung des Angebots der Cambridge-Prüfungen machen eine Anpassung in der Jahresprognose erforderlich.

Zu 2. Sonstige betriebliche Erträge

Zu dieser Position gehören u.a. die Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (z.B. Strom, Gas, Wasser, Nebenkosten). Die Nebenkostenabrechnungen liegen noch nicht für alle Gebäude vor.

Aufwendungen

Zu 3. Materialaufwand

a. Aufwendungen für Unterrichtsbedarf, Veranstaltungen, Weiterleitungen

Neben den Aufwendungen für den Unterrichtsbedarf erfolgen aus dieser Position die Weiterleitungen aus Drittmitteln, z.B der Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (akis) sowie die Erstattung der Fahrtkosten für Teilnehmer*innen der Kurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

b. Aufwendungen für bezogene Leistungen

Zu den bezogenen Leistungen gehören neben den Honoraren für die Dozent*innen und Prüfungskosten (z.B. der Deutschtest für Zuwanderer und telc-Zertifikate) auch die Aufwendungen für Studienreisen (z.B. Bildungsurlaube). Die rückläufige Nachfrage nach Einbürgerungstests (siehe Position sonst. Umsatzerlöse) und die Beendigung des Angebots von Cambridge-Prüfungen führen zu geringeren Aufwendungen. Die Honorare werden von vielen Dozent*innen erst mit Kursende abgerechnet, und bei den geplanten Studienreisen liegen noch nicht alle Abrechnungen der Veranstalter*innen vor. Die Aufwendungen für Honorare werden durch die Teilnehmer*innenentgelte, die Prüfungsgebühren und die Drittmittel der Kurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gedeckt. Die Jahresprognose wird entsprechend angepasst.

Zu 4. Personalaufwand

Aufgrund von Stellenvakanzen im ersten Halbjahr 2026 (Konsolidierung) ist es zu Minderaufwendungen beim Personalaufwand gekommen. Die Jahresprognose wird entsprechend angepasst.

Zu 5. Abschreibungen

Der Verzicht auf Neubeschaffungen aus dem Vermögensplan 2026 (Konsolidierung) führt zur Reduzierung der Abschreibungen in der Jahresprognose.

Zu 6. Sonstige Aufwendungen

Die gesamten steuerbaren Positionen der sonstigen Aufwendungen werden sparsam und wirtschaftlich bewirtschaftet.

-Raummieten

Die Raummieten sind um knapp 20% im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Das hängt zum einem mit gestiegenen Nebenkosten zum anderen mit der Verlagerung der Grundbesitzabgaben von der Position Versicherung und sonstige Abgaben zu dieser Position zusammen. Die Jahresprognose wurde daher angepasst.

-Energiekosten

Erhöhte Abschlagszahlungen durch gestiegene Energiekosten führen zu höheren Aufwendungen. Die Jahresprognose wird entsprechend angepasst.

-Instandhaltung und Reinigung

Mit der neuen Ausschreibung für die Reinigung in allen Gebäuden der Volkshochschule sind gestiegene Kosten verbunden, welche in der in der Prognose entsprechend angepasst wurde.

-Fahrzeugkosten/Fremdkosten

Im Berichtszeitraum erfolgten nur vereinzelt Transporte mit Cambio-Fahrzeugen (z.B. für Ausstellungen).

-Werbung

Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen für den Zeitraum vor. Die Prognose wird aufgrund der sparsamen Bewirtschaftung nach unten angepasst.

-Unterrichts- und Veranstaltungskosten

Diese Position beinhaltet neben Kosten für die Dozent*innenfortbildung auch Leasingkosten für den Unterrichtsbedarf (z.B. Beamer). Die Dozent*innenfortbildungen sind erst für das dritte und vierte Quartal geplant.

-Gebühren und Beiträge

Hierzu gehören u.a. die Urheberrechtsansprüche (GEMA und VG-Wort). Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen vor.

-Kosten der Betriebs- und Geschäftsausstattung

Diese Position beinhaltet neben Leasingkosten der regioIT auch Kosten für Verbrauchsmaterialien. Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen vor. Es ist aber ein Rückgang dieser Aufwendungen im ersten Halbjahr zu verzeichnen.

-Kommunikationskosten

Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen vor.

-Büro- und EDV-Kosten

Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen der regioIT für Servicekosten vor.

-Reisekosten

Der Ansatz beinhaltet neben den Reisekosten vor allem die Aufwendungen für Lehrgänge des Studieninstituts für Kommunale Verwaltung sowie Schulungs- u. Seminargebühren für neue Mitarbeitende. Im Berichtsraum lagen noch nicht alle Rechnungen vor.

-Fremdleistungskosten

Diese Position beinhaltet neben den Bewachungskosten auch die Kosten für die AZAV (Akkreditierungs-undZulassungsverordnungArbeitsförderung)-Testierung beim TÜV als Träger und für Maßnahmen der Arbeitsförderung sowie die Kosten für Workshops zur Retestierung nach LQW.

-Sonstige Aufwendungen

Zu dieser Position gehören u.a. die sonstigen Personalkosten und das Job-Rad-Leasing. Im Berichtszeitraum sind verstärkte periodenfremde Aufwendungen zu verzeichnen. Die Prognose wurde entsprechend angepasst.

Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans

Die Sichtung von Förderprogrammen und die Akquisition von Projekten werden weiter vorangetrieben. Im Berichtszeitraum wurde die Förderung von Erstorientierungskursen des BAMF beantragt und ab November 2026 vorläufig bewilligt.

Die Anzahl der durchgeführten Kurse und der erteilten Unterrichtsstunden konnten im Berichtszeitraum leicht gesteigert werden, während die Anzahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist.

Es wird davon ausgegangen, dass bei einem weiterhin strengen Sparkurs, das Risikoportal von 300 TEUR geschlossen wird und ein ausgeglichener Jahresabschluss erzielt werden kann.

Die Anmeldezahlen des jeweils betroffenen Semesters werden zum Vergleich mit Werten des gleichen Semesters der letzten drei Jahre dargestellt. Weitere Kennzahlen wie geplantes und stattgefundenes Kursangebot, Ausfallquote, Unterrichtseinheiten und Honorare werden benannt und ebenfalls zueinander ins Verhältnis gesetzt.

Im Übrigen wird - wie bereits eingangs erwähnt - in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.

Weitere Dokumente (3)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2026-08-21 E 42_0016_WP19 Vierteljahresbericht SAO.pdf

26.8.2026

1.4 MB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses Kultur, Theater und VHS
Gremium
Betriebsausschuss Kultur, Theater und VHS
Datum
Do., 17.09.2026
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 42 - Volkshochschule
Geändert
29.9.2026
Inhalt abgerufen
15. Oktober 2026 um 18:04