Umgestaltung des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße; hier: Prüfaufträge und Variantenwahl der Haltestelle „Venskyhäuschen“
FB 68/0101/WP19 · Entscheidungsvorlage
Umgestaltung des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße; hier: Prüfaufträge und Variantenwahl der Haltestelle „Venskyhäuschen“
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Der Vorsitzende begrüßt Herrn Larscheid und Herrn Rohbock vom Fachbereich Mobilität und Verkehr.
Herr Rohbock stellt anhand einer der Niederschrift als Anlage beigefügten Präsentation den aktuellen Planungsstand vor.
Zunächst gibt er einen zeitlichen Überblick über das bisherige Verfahren und erläutert, dass die Planung zwischenzeitlich im Mobilitätsausschuss beraten und anschließend durch die Verwaltung weiter geprüft worden sei. Inzwischen sei der Planungsauftrag vergeben worden. Noch im laufenden Jahr solle ein weiterer Sachstandsbericht erfolgen. Der Ausführungsbeschluss sei für das Jahr 2027 vorgesehen.
Herr Rohbock erläutert, dass die Knotenpunktzählung aktualisiert und auf dieser Grundlage eine Verkehrssimulation erstellt worden sei. Im Vergleich zur Zählung aus dem Jahr 2019 seien die Verkehrszahlen zurückgegangen. Gegenüber der zuletzt vorgestellten Planung hätten sich zudem einzelne Änderungen zugunsten des Radverkehrs ergeben.
Anhand einer Simulation stellt Herr Rohbock den Verkehrsfluss sowie die besonderen Herausforderungen der Planung dar. Dabei geht er insbesondere auf den Bereich der Haltestellen sowie mögliche Konflikte zwischen Bus- und Radverkehr ein.
Der Vorsitzende bedankt sich für die anschauliche Darstellung.
Herr Bezirksvertreter Triebels (SPD-Fraktion) bedankt sich für die Ausführungen und erklärt, dass er die dargestellte Entwicklung des Projekts positiv zur Kenntnis nehme. Er spricht sich dafür aus, die Variante A weiterzuverfolgen.
Frau Bezirksvertreterin Dr. Höflich (SPD-Fraktion) erkundigt sich nach der vorgesehenen Führung des Radverkehrs im Bereich der Haltestelle bei der Variante A und fragt, ob Bus- und Radverkehr dort dieselbe Verkehrsfläche nutzen müssten.
Herr Rohbock erläutert, dass eine gemeinsame Nutzung vorgesehen sei. Der Radverkehr werde an der Einmündung Vaalser Straße zum Kronenberg / Am Venskyhäuschen durch eine Lichtsignalanlage für den Radverkehr gesteuert. Busse und Radfahrende erhielten unterschiedliche Freigabezeiten, sodass eine gleichzeitige Einfahrt in den betreffenden Bereich grundsätzlich vermieden werden solle.
Frau Bezirksvertreterin Dr. Höflich (SPD-Fraktion) weist darauf hin, dass die Kommission Barrierefreies Bauen insbesondere die Querung des Radweges durch ein- und aussteigende Fahrgäste kritisch sehe. Herr Larscheid erläutert, dass Radfahrende eine Wahlmöglichkeit hätten. Sie könnten entweder die Führung über den für den Radverkehr freigegebenen Gehweg nutzen oder auf der Fahrbahn verbleiben. Ohne diese Wahlmöglichkeit bestehe die Gefahr, dass Radfahrende kurzfristig auf die Fahrbahn ausweichen und dort unmittelbar in den fließenden Kraftfahrzeugverkehr gelangen.
Herr Bezirksvertreter Dr. Peters (CDU-Fraktion) erkundigt sich nach den vorgesehenen Fördermitteln, deren Herkunft sowie dem zeitlichen Ablauf der Bewilligung.
Herr Larscheid erläutert, dass zwei Förderungen vorgesehen seien. Für die Umgestaltung des Verkehrsknotens sei eine Förderung in Höhe von 75 Prozent nach den Richtlinien zur Förderung der kommunalen Straßeninfrastruktur (FöRi-kom-Stra) vorgesehen. Der barrierefreie Ausbau der Haltestellen werde hingegen zu 100 Prozent durch den Zweckverband go.Rheinland GmbH gefördert. Nach Vorliegen des Ausführungsbeschlusses werde der Finanzierungsantrag gestellt; anschließend könne die Bewilligung erfolgen. Die Fördermöglichkeiten seien bereits grundsätzlich vorbesprochen worden. Mit einer Entscheidung werde voraussichtlich Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 gerechnet.
Frau Bezirksvertreterin Epstein (Fraktion Die Linke) erkundigt sich, ob Radfahrende an der Haltestelle warten müssten, wenn ein Bus vor ihnen eintreffe und Fahrgäste ein- oder aussteigen. Herr Rohbock erläutert, dass die Problematik bekannt sei. Rechtlich müsse der Radverkehr auf den Fußverkehr Rücksicht nehmen. Dies werde durch die Beschilderung mit den Verkehrszeichen 239 (Gehweg) und 1022-10 (Radverkehr frei) geregelt. Zusätzlich solle die Lichtsignalanlage an der Einmündung der Vaalser Straße in die Straßen Kronenberg und Am Venskyhäuschen unterstützen. Es sei davon auszugehen, dass der Fahrgastwechsel bei Eintreffen der Radfahrenden in der Regel bereits abgeschlossen sei.
Herr Bezirksvertreter Gurr (Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen) weist darauf hin, dass es sich bei dem Knoten um einen stark frequentierten und konfliktträchtigen Verkehrsbereich handele. Seine Fraktion sei nach Abwägung der Varianten zu dem Ergebnis gekommen, dass Variante A weiterverfolgt werden solle.
Herr Rohbock erläutert, dass durch die neue Planung etwa 1,50 Meter zusätzlicher Raum gewonnen werde. Weiteres Flächenpotenzial bestehe nicht. Eine Reduzierung der Fahrstreifen für den Kraftfahrzeugverkehr sei aufgrund der hohen Auslastung des Knotens nicht möglich.
Herr Bezirksvertreter Triebels (SPD-Fraktion) erklärt, dass ihm durch die bisherigen Erläuterungen die geplante Radverkehrsführung deutlicher geworden sei. Er regt an, im weiteren Verfahren nochmals zu prüfen, ob Verbesserungen für den Radverkehr möglich seien, ohne hierdurch die grundsätzliche Entscheidung für Variante A infrage zu stellen.
Herr Bezirksvertreter Gurr (Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen) regt ergänzend an, für den gesamten Kreuzungsbereich eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zu prüfen.
Herr Larscheid nimmt nochmals Bezug auf die Ausführungen von Herrn Bezirksvertreter Triebels und erläutert die Platzverhältnisse im Bereich der Radverkehrsführung. Die vorhandene Radverkehrsanlage sei derzeit deutlich schmaler als künftig vorgesehen. Im ersten Zeitfenster der Signalanlage komme es nicht zu einer Begegnung mit dem Busverkehr. Im zweiten Zeitfenster sei davon auszugehen, dass der Fahrgastwechsel bereits abgeschlossen und der Bus weitergefahren sei, bevor die Radfahrenden den Bereich erreichten. Für eine vollständige Trennung der Verkehrsflächen stehe nicht ausreichend Raum zur Verfügung. Eine solche Trennung sei Bestandteil der Variante B.
Frau Bezirksvertreterin Schleiden-Hecking (Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen) weist darauf hin, dass eine eindeutige und verständliche Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmenden von besonderer Bedeutung sei. Sie empfinde die vorgesehene Grünphase für den Radverkehr als sehr kurz und erkundigt sich, ob eine Verlängerung möglich sei.
Herr Bezirksvertreter Dr. Peters (CDU-Fraktion) weist auf die bestehenden Konflikte hin und erkundigt sich, welchen konkreten Vorteil die neue Planung gegenüber dem heutigen Zustand bringe. Derzeit bestehe eine durchgängige Radverkehrsführung, die nach dem Umbau in dieser Form nicht mehr vorhanden sei. Zudem bewertet er die vorgesehene Lage des Fahrgastunterstandes in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung kritisch, da hierdurch längere Wege für die Fahrgäste zum Bus entstehen könnten.
Herr Rohbock erläutert, dass die Dauer der Grünphase insbesondere durch die erforderliche Abwicklung des Linksabbiegeverkehrs zur Straße Am Venskyhäuschen bestimmt werde. Die beiden vorgesehenen Grünphasen seien zwar vergleichsweise kurz, aus verkehrsplanerischer Sicht für den Radverkehr jedoch ausreichend. Aufgrund der Kapazitätsanforderungen des Knotens bestehe derzeit keine Möglichkeit, die Freigabezeiten wesentlich zu verlängern.
Hinsichtlich des Fahrgastunterstandes erläutert Herr Rohbock, dass dessen Lage bereits Gegenstand der internen Planung gewesen sei. Andere Standorte würden unter anderem Hauseingänge beeinträchtigen. Zur konkreten Ausgestaltung der Haltestelle werde zu einem späteren Zeitpunkt eine gesonderte Vorlage vorgelegt.
Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Rohbock und Herrn Larscheid und schließt den Tagesordnungspunkt.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, die weitere Planung der Bushaltestelle Venskyhäuschen FR stadteinwärts auf Grundlage der Variante „A“ mit Fahrbahnrandhaltestelle zu beschließen.
Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, die weitere Planung der Bushaltestelle Venskyhäuschen FR stadteinwärts auf Grundlage der Variante „A“ mit Fahrbahnrandhaltestelle zu beschließen.
Der Mobilitätsausschuss beschließt die weitere Planung der Bushaltestelle Venskyhäuschen FR stadteinwärts auf Grundlage der Variante „A“ mit Fahrbahnrandhaltestelle.
Erläuterungen
1. Anlass
Am 13.03.2025 wurden dem Mobilitätsausschuss Varianten für die Umgestaltung des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße vorgelegt. Der Mobilitätsausschuss hat daraufhin folgenden Beschluss gefasst:
1. Der Mobilitätsausschuss fasst auf Grundlage der vorliegenden Planungen den Planungsbeschluss für Variante 2 und beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung der Ausführungsplanung.
2. Der Mobilitätsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Prüfung eines Haltestellenkaps an der stadteinwärtigen Bushaltestelle Venskyhäuschen hinsichtlich der verkehrlichen Leistungsfähigkeit der Kreuzungen. Es sollen die Reisezeitverluste gegenüber dem IST-Zustand für alle Verkehrsarten untersucht werden. Auf dieser Grundlage wird die Planung der Bushaltestelle den zuständigen Gremien erneut zur Beschlussfassung vorgelegt.
3. Der Mobilitätsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Beantragung von Fördermitteln für den Umbau der Kreuzung.
Mit dieser Vorlage werden die Prüfaufträge bearbeitet und die Art des Haltestellenausbaus abschließend bewertet. Da die Bezirksgrenze nahe den Haltestellen zwischen Hausnummern 259 und 261 verläuft, werden sowohl die Bezirksvertretung Aachen-Mitte als auch die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg beteiligt.
Beide Ausführungsvarianten der Haltestellen sind mit allen zuvor behandelten Varianten des Knotenumbaus kompatibel. Die Sanierung und Erneuerung der Fahrbahn ist unabhängig von der gewählten Variante zwingend notwendig.
Eine ausführliche Darstellung der Bestandssituation und der Planungsvarianten ist in der vorangegangenen Verwaltungsvorlage enthalten (Allris-Nr.: FB 68/0146/WP18):
https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1001232&refresh=false&TOLFDNR=1009903
2. Prüfung eines Haltestellenkaps hinsichtlich der verkehrlichen Leistungsfähigkeit
Am 24.06.2025 (Di.) wurde am Knoten Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße eine Verkehrszählung durchgeführt. Gegenüber der letzten Zählung vom 10.12.2019 (Di.) hat die Kfz-Belastung des gesamten Knotens im Zeitraum von 7 bis 19 Uhr um 6,3 % abgenommen. Da die verwendeten Kameras aus technischen Gründen (der Knotenpunkt ist für die Kameras zu groß) den Radverkehr in den Nebenanlagen, der keinen Knotenarm kreuzt, nicht erfassen bzw. mitzählen, wurden dafür zusätzlich weitere händische Zählungen am 03.07.2025 und 10.07.2025 (jeweils Do.) in den relevanten Spitzenstundengruppen (7:00 bis 8:30 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr) durchgeführt.
Am 26.06.2025 (Do.) wurde an der signalisierten Einmündung Vaalser Straße / Kronenberg eine weitere Verkehrszählung durchgeführt. Der Kfz-Verkehr hat hier um 1,6 % gegenüber der letzten Zählung vom 21.02.2019 (Do.) abgenommen. Stadteinwärts wurde zudem ausgewertet, ob Radfahrende hinter der Einmündung in die Nebenanlage fahren (über die für den Radverkehr freigegebene Fußgängerfurt) oder auf der Fahrbahn verbleiben (über die Radfurt). 11,5 % der Fahrten verliefen in die Nebenanlage und 88,5 % dagegen auf der Fahrbahn. Alle Radfahrenden auf der Fußgängerfurt fuhren bei „grün“; 12 % der Radfahrenden auf der Radfurt fuhren hingegen bei „rot“.
Am 07.01.2026 wurde die Signalanlage Vaalser Straße / Kronenberg infolge eines Beschlusses der Unfallkommission (UK) umgebaut. Der in den Kronenberg links abbiegende Verkehr wird nun konfliktfrei signalisiert, d.h. er kann nur im eigenen Freigabefenster abbiegen und nicht wie zuvor mit Hilfssignalgeber auch bei Lücken im Gegenverkehr.
Auf der Grundlage der aktualisierten Verkehrserhebungen und der geänderten Signalisierung infolge des UK-Beschlusses wurden die Parameter für eine zur Überprüfung der Bestands- und Planungssituation erstellte Verkehrssimulation definiert. Für die beiden Haltestellenvarianten (Anlage 1, FR stadteinwärts) „Fahrbahnrandhaltestelle“ und „vorgebautes Haltestellenkap“ wurden dann Reisezeitberechnungen stadteinwärts in zwei Streckenabschnitten und unterschieden nach Pkw / Lkw / Bus ausgewertet. Die Simulationsergebnisse bzw. Rückstaulängen vor der Einmündung Kronenberg wurden zuletzt durch Erhebungen validiert. Die Ergebnisse sind in Anlage 2 zusammengefasst.
Aus den Ergebnissen lassen sich folgende Erkenntnisse ziehen:
•Bei der 1. Route (Vaalser Str. stadteinwärts vom Steppenbergweg bis zur Zufahrt Kaufland) sind die Pkw- und Lkw-Reisezeiten in der Variante „Fahrbahnrand“ kürzer als im Bestand, da die Grünzeit dieser Fahrtrichtung in der neuen Planung des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring länger ist.
•Bei der 2. Route (Vaalser Str. stadteinwärts vom Steppenbergweg bis in den Amsterdamer Ring ca. 100 m hinter dem Knoten) sind die Reisezeiten in beiden Varianten länger als im Bestand, da die Grünzeiten für den rechtsabbiegenden Verkehr kürzer sind.
•Die grundsätzlich längeren Reisezeiten in der Variante „Haltestellenkap“ gegenüber der Variante „Fahrbahnrand“ bestätigen den negativen Einfluss des Haltestellkaps auf den Verkehrsfluss der Vaalser Straße für alle Verkehrsmittel.
•Der Knotenpunkt Vaalser Straße / Amsterdamer Ring hat auch nach dem geplanten Umbau eine ausreichende Kapazität (Qualitätsstufe C). Zwar stellen die Zeitverluste stadteinwärts für rechtsabbiegende Kfz und den geradeausfahrenden Bus einen Komfortverlust dar, aber demgegenüber steht durch die beschlossene Planung eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit aufgrund der geplanten Signalisierung der freien Rechtsabbieger und der Verlagerung des stadteinwärtigen Radverkehrs von der Fahrbahn in die Nebenanlage.
3. Beantragung von Fördermitteln und Finanzierung
Mittel für die Umgestaltung des Knotens stehen im Haushalt auf PSP-Element 5-120102-900-12300-300/1 / 4-120102-957-1 „Kreuzung_Vaalser_Amsterdamer_Halifax“. Zur Finanzierung des barrierefreien Umbaus von Bushaltestellen sind zudem Mittel auf 5-120102-800-00800-300-1 Verbesserung ÖPNV (Barrierefreiheit) eingeplant.
Im Mai 2025 wurde beim Fördermittelgeber für die Umgestaltung des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße ein Einplanungsantrag nach Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra 2020) gestellt. Die Förderquote beträgt aktuell 75 %.
Davon ausgenommen sind die Umbaukosten für die Haltestellen. Diese Maßnahmen sollen zur Finanzierung gemäß § 12 ÖPNVG NRW (Investitionsmaßnahmen ÖPNV) angemeldet werden. Die Förderquote beträgt aktuell 100 % der förderfähigen Kosten.
Die Baukosten der Haltestellen wurden in den Gesamtumbaukosten des Knotens Vaalser Straße / Amsterdamer Ring / Halifaxstraße berücksichtigt. Entscheidungen zur Umsetzung von Maßnahmen mit Kosten und Finanzierung bleiben dem Ausführungsbeschluss vorbehalten.
4. Weitere Zeitplanung
Der Planungsauftrag für die Leistungsphasen 3, 5, 6-9 (für den gesamten Bereich inklusive Knoten und Haltestellen) wurde im Dezember 2025 über die Rahmenvertragsinitiative Bau.Land.Leben von NRW.URBAN an ein Ingenieurbüro vergeben.
Zum aktuellen Planungsstand der Gesamtmaßnahme wird die Verwaltung den zuständigen Gremien noch in diesem Jahr einen Sachstandbericht vorlegen.
Die weitere Terminschiene sieht dann vor, dass die Ausführungsplanung für den Gesamtknoten im ersten Quartal 2027 in den politischen Gremien vorgestellt wird. Dann wird auch eine Aussage des Fördergebers erwartet. Ein Beginn von Baumaßnahmen sollte aufgrund des Zustands der Fahrbahnoberfläche zügig daran anschließen.
Für die Ausführung gibt es eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsplan 2026 für die Jahre 2027-2029.
5. Fazit und Empfehlung
In der vorangegangen Verwaltungsvorlage hieß es: „Das größte Kfz-Verkehrsaufkommen trifft zusammen mit dem Bus während der Grünzeit der Vaalser Straße an der Engstelle ein. Die Kapazität der Strecke wird dadurch also eingeschränkt und der Abstand zwischen Einmündung und Haltestelle reicht bei weitem nicht aus, um eine ausreichende Verflechtung zu ermöglichen. Dieser Abstand lässt sich wegen des benötigten Stauraums für den Rechtsabbiegefahrstreifen hinter der Haltestelle nicht verlängern.“
Die Simulationsergebnisse bestätigen und verdeutlichen die Leistungsfähigkeitseinbußen bei Anlage eines Haltestellenkaps FR stadteinwärts unmittelbar hinter der signalisierten Einmündung Kronenberg.
Dementsprechend empfiehlt die Verwaltung die weitere Planung der Bushaltestelle Venskyhäuschen FR stadteinwärts auf Grundlage der Variante „A“ mit Fahrbahnrandhaltestelle.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
| JA | NEIN |
|
|
| X |
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PSP-Element 5-120102-900-12300-300-1 „Kreuzung Vaalser_Amsterdamer_Halifax“ | ||||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 2026* | fortgeschriebener Ansatz 2026 | Ansatz 2027ff. | fortgeschriebener Ansatz 2027ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
Auszahlungen | 300.000 | 300.000 | 3.210.000 | 3.210.000 | 0 | 0 | ||
Ergebnis | 0 | 0 | 3.210.000 | 3.210.000 | 0 | 0 | ||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 |
| |||||
| Deckung ist gegeben | Deckung ist gegeben | ||||||
*davon Ermächtigungsübertragung aus 2025 in Höhe von 300.000€
PSP- Element 4-120102-957-1 | ||||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2026 | fortgeschriebener Ansatz 2026 | Ansatz 2027ff. | fortgeschriebener Ansatz 2027ff. | Folgekosten (alt) | Folgekosten (neu) | ||
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
Personal-/ Sachaufwand |
|
| 90.000 | 90.000 |
|
| ||
Abschreibungen | 0 | 0 | 200.000 | 200.000 | 0 | 0 | ||
Ergebnis | 0 | 0 | 290.000 | 290.000 | 0 | 0 | ||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 |
| |||||
| Deckung ist gegeben | Deckung ist gegeben | ||||||
PSP-Element 5-120102-800-00800-300-1 Verbesserung ÖPNV (Barrierefreiheit) | ||||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 2026 | fortgeschriebener Ansatz 2026 | Ansatz 2027ff. | fortgeschriebener Ansatz 2027ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||
Einzahlungen | 500.000 | 500.000 | 5.600.000 | 5.600.000 | 0 | 0 | ||
Auszahlungen | 749.887* | 749.887 | 6.000.000 | 6.000.000 | 0 | 0 | ||
Ergebnis | 249.887 | 249.887 | 400.000 | 400.000 | 0 | 0 | ||
+ Verbesserung / - Verschlechterung |
|
|
| |||||
| Deckung ist gegeben | Deckung ist gegeben | ||||||
* davon Ermächtigungsübertragung aus 2025 in Höhe von 249.887 € | ||||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
|
|
| X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
|
|
| X |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
|
|
|
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering |
|
| unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) |
mittel |
|
| 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) |
groß |
|
| mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering |
|
| unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) |
mittel |
|
| 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) |
groß |
|
| mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
|
|
| vollständig |
|
|
| überwiegend (50% - 99%) |
|
|
| teilweise (1% - 49 %) |
|
|
| nicht |
|
|
| nicht bekannt |
Die Maßnahme wirkt sich langfristig positiv auf den Klimaschutz aus. Mit dem Umbau der Haltestelle werden der Komfort und die Barrierefreiheit für wartende Fahrgäste gesteigert. Durch das Anlegen einer regelkonformen Radverkehrsanlage in den Nebenanlagen wird die Verkehrssicherheit der Radfahrer*innen erhöht. Damit soll der Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel erleichtert werden.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (2)
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Technische Details
ID: 1026386
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=1026386
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2026-06-01 FB 68_0101_WP19 Umgestaltung des Kno SAO.pdf
10.9.2026
1.1 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 6
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
- Datum
- Mi., 30.09.2026
- Uhrzeit
- 17:30
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 68 - Mobilität und Verkehr
- Geändert
- 14.10.2026
- Inhalt abgerufen
- 2. November 2026 um 02:16