17. Februar 2021 um 17:00, Tivoli Aachen, Club Lounge 1
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Sachstand Projektanträge zur Integration 2020 – Bericht der Verwaltung

FB 56/0035/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Frankenberger berichtet, dass im Jahr 2020 sieben Projektanträge vorlagen (vgl. Anlage 1 der Vorlage).Über die Projektanträge eins bis sechs der Anlage 1 hat die Verwaltung dem Integrationsrat bereits früher berichtet. Insofern berichtet die Verwaltung zum Projektantrag Nummer sieben, OT-Josefshaus „X-mas for everybody“. Abschließend erklärt Herr Frankenberger, dass - vermutlichaufgrund von Sars-Cov-2 - weniger Anträge als in den Vorjahren bei der Verwaltung eingegangen sind.

Herr Demmer weist auf die Höhe des für weitere/zusätzliche Projekte verbleibenden Restbetrags an Haushaltsmitteln i. H. v. 20.376 Euro hin underläutert die Entstehung der momentanen Kompetenzaufteilung zwischen Integrationsrat und Verwaltung hinsichtlich der Schwellenwerte für die Entscheidung über die Mittelverteilung. Er regt an, wieder zumfrüheren Schwellenwert von bis 1000 Euro für eine Entscheidungsbefugnis der Verwaltung und darüber die Entscheidungsbefugnis des Integrationsrats, zurückzukehren. In diesem Zusammenhang lobt Herr Demmer ausdrücklich die gute und qualifizierte Arbeit von Frau Hildebrandt vom Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration. Er legt Wert auf die Feststellung, dass der Vorschlag, den Schwellenwert anzupassen, im Interesse der Stärkung der demokratischen Entscheidungsbefugnisse des Integrationsrats zu verstehen ist und nicht als Ausdruck von etwaig mangelnder Zufriedenheit mit der Arbeit der Verwaltung.

Nach dem Ende der Aussprache beschließt der Integrationsrat einstimmig bei einer Enthaltung die Anpassung des Schwellenwerts.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und reduziert die Summe, bei der die Verwaltung über Anträge entscheidet, auf 1.000 Euro pro Antrag.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Erläuterungen zu den im Jahr 2020 seit dem 28.10.2020 eingegangenen Projektanträgen

Zur Durchführung von integrativen Maßnahmen standen im Haushalt 2020 zum PSP-Element4-050501-901-3/53180000 „Integrationsmaßnahmen“ (ehemals Projekte zur Integration) 138.000 Euro zur Verfügung. In seiner Sitzung vom 12.02.2020 hat der Integrationsrat beschlossen, dass eine Summe von 38.000 Euro für Projektanträge zur Integration zur Verfügung steht. Aufgrund der Erhöhung des Integrationspreises um 500 Euro verringerte sich dieser Betrag auf 37.500 Euro.

Der Verwaltung lagen im Jahr 2020 7Projektanträge vor. Über die Projektanträge 1 – 6 hat die Verwaltung bereits berichtet. Im Folgenden wird über Projektantrag Nr. 7 berichtet.

Projektantrag Nr. 7

Offene Tür Josefshaus

„X-mas for everybody“

Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis einschließlich 18 Jahren, die überwiegend im Aachener Ostviertel leben. Derzeit besuchen aufgrund der Corona-Auflagen im Durchschnitt ca. 15 Kinder und ca. 15 Jugendliche die Einrichtung. Ungefähr die Hälfte der Kinder und Jugendlichen sind Mädchen.

Die Besucher*innen der Offenen Tür Josefshaus sind unterschiedlicher Herkunft. Es treffen Menschen mit verschiedenen Glaubensrichtungen, Normen und Werten aufeinander.

Ziel des Projektes ist es vor allem, die verschiedenen Religionen besser kennen zu lernen und gleichzeitig bestehende Vorurteile abzubauen. Um einen gegenseitig wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander zu lernen, muss man sein Gegenüber kennen.

Gemeinsam mit den Besucher*innen wird die Weihnachtszeit genutzt, um in den Austausch über die verschiedenen Religionen zu kommen.

Die Projektidee ist auf Wunsch von Kindern muslimischen Glaubens entstanden, die mehr über Weihnachten und dessen Bräuche erfahren wollten. Mit gemeinsamen pädagogisch gestalteten Aktivitäten soll die Adventszeit genutzt werden, um mehr über das Weihnachtsfest zu erfahren.

Folgende Aktivitäten werden durchgeführt:

Adventskalender selber basteln, Weihnachtsgeschichten vorlesen, Weihnachtsbäckerei und Aufstellen eines Weihnachtsbaumes.

Sofern die geltenden Corona-Auflagen einzelne Aktivitäten nicht zulassen, wird ein entsprechendes Online-Angebot entwickelt.

Das Projekt wird von der Verwaltung als förderfähig bewertet.

Förderhöhe: 720,00 Euro


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keinepositivnegativnicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering mittelgroßnicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keinepositivnegativnicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

Ovollständig

Oüberwiegend (50% - 99%)

Oteilweise (1% - 49 %)

Onicht

xnicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-01-25 FB 56_0035_WP18 Sachstand Projektant SAO.pdf

11.11.2024

175.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 17.02.2021
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 16:59