Verlegung von Stolpersteinen - Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig
E 42/0012/WP18 · Anhörung
Beratung
Vorlage: E42/0012/WP18
Herr Dr. Dux teilt mit, dass bislang 81 Stolpersteine verlegt wurden und 14 weitere nun hinzukommen. Er erwähnt die positive Arbeit der Schüler*innen und Schulen und, dass von 14 zu verlegenden Steinen sechs von Bürger*innen beantragt wurden. Er hofft, dass bei der Stolperstein-Verlegung im Mai Zeitzeugen dabei sein können und dankt, dass der Prozess der Verlegung durch Schulmittel finanziert wird.
Herr Fischer in seiner Funktion als Koordinator desNetzwerks Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus erwähnt das Engagement von Schülern*innen im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und regt eine intensivere Einbindung der Anwohner*innen in diesen Prozess und eine stärkere mediale Bewerbung und Begleitung an.
Frau Giese vertritt die Meinung, dass kaum ein anderes Mahnmal eine ähnliche Wirkung hat. In Brandt beispielsweise reinigen Schüler*innen regelmäßig Stolpersteine.
Frau Luczak lobt die monatelange Recherchearbeit der Schüler*innen und schlägt vor, die Hinterbliebenen einzuladen.
Herr Ballatré stellt die Bedeutung der Stolpersteine als wichtige Erinnerungsarbeit heraus.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
1.Der Betriebsausschuss Volkshochschule nimmt gemäß § 7 Abs. 6 der Satzung für die Volkshochschule Aachen die Verwaltungsvorlage zur Kenntnis und empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen zu beschließen, im Sinne der vorliegenden Anträge je einen „Stolperstein“ vor den jeweils letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürgerinnen und Bürger Hans Rosenberg, Limburger Straße 12, Mali Blumenthal geb. Ebstein, Margrete Blumenthal und Ernst Blumenthal, Limburger Straße 22, Meta Rosenberg geb. Wolfram, Von-Goerschen-Str. 11, Erich Salmang, Betty Salmang geb. Hartoch und Marion Salmang verh. Moxhon-Labrousse, Alfonsstraße 4, Philipp Moses und Berta Moses geb. Baum verw. Keller, Steinkaulstraße 1, David Weinhausen, Zilli Weinhausen geb. Kahn, Heinz Gustav Weinhausen und Ruth Sibylle Weinhausen, Paugasse 11 durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
2.Auf Empfehlung des Betriebsausschusses Theater und Volkshochschule beschließt Rat der Stadt Aachen gemäß § 8 der Satzung für die Volkshochschule Aachen, im Sinne der vorliegenden Anträge je einen „Stolperstein“ vor den jeweils letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürgerinnen und Bürger Hans Rosenberg, Limburger Straße 12, Mali Blumenthal geb. Ebstein, Margrete Blumenthal und Ernst Blumenthal, Limburger Straße 22, Meta Rosenberg geb. Wolfram, Von-Goerschen-Str. 11, Erich Salmang, Betty Salmang geb. Hartoch und Marion Salmang verh. Moxhon-Labrousse, Alfonsstraße 4, Philipp Moses und Berta Moses geb. Baum verw. Keller, Steinkaulstraße 1, David Weinhausen, Zilli Weinhausen geb. Kahn, Heinz Gustav Weinhausen und Ruth Sibylle Weinhausen, Paugasse 11 durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
(Keupen)
Dez IVE 42
Erläuterungen
Erläuterungen:
In seiner Sitzung vom 17. Januar 2007 hat der Rat der Stadt Aachen beschlossen, dass die Stadt Aachen sich an dem Projekt „Stolpersteine“ in der Form beteiligt, in dem die eingehenden Anträge auf Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Weiterbearbeitung an die Volkshochschule Aachen geleitet werden.
Vor der Verlegung von „Stolpersteinen“ sollte jeweils die Zustimmung des Rates der Stadt eingeholt werden.
Frau und Herrhaben unter Schilderung der Einzelheiten den Antrag begründet, zwei „Stolpersteine“ vor dem letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitz der Aachener Bürgerin und Bürger
-Philipp Moses und Berta Moses geb. Baum verw. Keller, Steinkaulstraße 1
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Die jeweiligen Anträge und Belege sind als Anlagen beigefügt.
Weiterhin haben Frauenund Herrden Antrag gestellt, vier „Stolpersteine“ vor dem letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitz der Aachener Bürgerinnen und Bürger
-David Weinhausen, Zilli Weinhausen geb. Kahn, Heinz Gustav Weinhausen und Ruth Sibylle Weinhausen, Paugasse 11
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Die jeweiligen Anträge und Belege sind als Anlagen beigefügt.
Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe „Stolpersteine“ aEinhard--Gymnasium, vertreten durch Frau
und Frau den Antrag gestellt, acht „Stolpersteine“ vor den letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürgerinnen und Bürger
-Hans Rosenberg, Limburger Straße 12
-Mali Blumenthal geb. Ebstein, Margrete Blumenthal und Ernst Blumenthal, Limburger Straße 22
-Meta Rosenberg geb. Wolfram, Von-Goerschen-Str. 11
-Erich Salmang, Betty Salmang geb. Hartoch und Marion Salmang verh. Moxhon-Labrousse, Alfonsstraße 4
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Die jeweiligen Anträge und Belege sind als Anlagen beigefügt.
Die Weiterbearbeitung des Antrags durch die Volkshochschule Aachen hat zu dem Ergebnis geführt, dass die in der Sitzung des Rates der Stadt am 17.01.2007 beschlossenen Voraussetzungen zur Verlegung eines „Stolpersteines“
-ein „Stolperstein“ kann nur gelegt werden, wenn eventuell noch lebende Angehörige damiteinverstanden sind;
-Ort und Schicksale der Opfer müssen überprüft und belegt sein;
-„Stolpersteine“ sollen nicht an Orten installiert werden, an denen eine Gedenktafel der „Wege“ vorgesehen bzw. angebracht ist;
-Anträge auf „Stolpersteine“ sollten an „Wege gegen das Vergessen“, Volkshochschule Aachen, geleitet und von dort bearbeitet werden;
vorliegen.
Die Finanzierung der Stolpersteine erfolgt nach diesen Angaben:
1.) 2 Stolpersteine durch die Antragsteller Frauund Herrn
2.) 4 Stolpersteine durch die Antragsteller Frauenund Herrn
3.) 1 Stolperstein durch Herrn
7 Stolpersteine vom Netzwerk Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keinepositivnegativnicht eindeutig
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering mittelgroßnicht ermittelbar
Zur Relevanz der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keinepositivnegativnicht eindeutig
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
Ovollständig
Oüberwiegend (50% - 99%)
Oteilweise (1% - 49 %)
Onicht
Onicht bekannt
Technische Details
ID: 104074
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=104074
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2021-02-04 E 42_0012_WP18 Verlegung von Stolp SAO.pdf
17.11.2024
16.8 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 8
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss VHS
- Datum
- Di., 02.03.2021
- Uhrzeit
- 17:01
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Anhörung
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Anhörung
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 9.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 9. Februar 2026 um 17:09