11. Mai 2021 um 18:00, Eurogress Aachen
TOP 5.2Öffentlich

Bürgerantrag auf Einrichtung eines Bürgerrates für Aachen

FB 01/0080/WP18 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Der Vorsitzende Herr Dopatka erklärt, dass es im Vorfeld der heutigen Beratung bereits am 16.03.2021 eine digitale Vorbesprechung via Zoom Webinar gegeben hat. Diese ist auf dem YouTube Kanal der Stadt Aachen abrufbar. Er begrüßt die antragstellende Initiative „Bürgerrat für Aachen“ mit den Sprechern Gereon Hermens und Frank Sukkaus und erteilt den Herren das Wort.

Herr Sukkau bedankt sich beim Bürgerforum für die gelungene digitale Vorbesprechung und erläutert den Antrag nochmals in knappen Worten. Die Kernziele des Bürgerrates sind mehr Bürgerbeteiligung zu ermöglichen und die Identifizierung aller Einwohner*innen mit ihrer Stadt zu fördern.

Herr Hermens ergänzt, dass der Bürgerrat als Instrument sogar geeignet ist Hass und Hetze entgegenzuwirken. Menschen aus der leisen Mitte sollen eine Stimme bekommen um gemeinsam Lösungen zu finden. Die Besetzung des Bürgerrats baut auf einer losbasierten Auswahl auf, unter allen Menschen ab 16 Jahren, die über einen Erstwohnsitz in Aachen verfügen. Das Gremium soll die Aachener Bevölkerung widerspiegeln und Diversität gewährleisten.

Frau Oberbürgermeisterin Keupen bedankt sich bei der antragstellenden Initiative und bestätigt, dass ein solcher Bürgerrat derzeit perfekt in die Aufbruchsstimmung der Stadt Aachen passt. Sie spürt deutlich, dass die Menschen mitmachen.

Frau Duikers bestätigt, dass es auch der Wunsch der Verwaltung ist, heute einen Startschuss für die Konstituierung des Gremiums „Bürgerrat“ zu setzen. Dennoch gibt es in der Ausgestaltung noch Abstimmungsbedarf, welche in der Vorlage zur weiteren Beratung herausgearbeitet wurden, bspw. bei der Frage wie die Anbindung an die politischen Gremien erfolgen soll. Empfohlen wird die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, um diese offenen Punkte zu klären.

Der Vorsitzende Herr Dopatka formuliert einen zwischenzeitlich neu erarbeiteten Beschlussvorschlag:

"Das Bürgerforum begrüßt die Einrichtung eines Bürgerrates für die Stadt Aachen.

Zur Vorbereitung der abschließenden Beratung wird eine Arbeitsgruppe, die paritätisch mit Mitgliedern des Bürgerrates und den Sprecher*innen der Fraktionen im Bürgerforum besetzt ist, eingerichtet, an der die Verwaltung und bei Bedarf externe Beratung beteiligt werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden anschließend im Bürgerforum und im Hauptausschuss diskutiert und anschließend dem Rat der Stadt Aachen zur Entscheidung vorgelegt.Die Einrichtung eines Bürgerrates für die Stadt Aachen sollte möglichst zeitnah erfolgen."

Diese Formulierung wurde bereits im Vorfeld im interfraktionellen Gespräch erarbeitet und durch die Verwaltung rechtlich überarbeitet.

Frau Scheidt zeigt sich erleichtert darüber, dass die Bürger*innen wieder das Bedürfnis haben sich zu Wort zu melden. Die viel diskutierte Politikverdrossenheit möchte einem häufig das Gegenteil weismachen. Der Bürgerrat kann einen anerkannten Rahmen für Bürgerbeteiligung bieten, da er regelmäßig tagt und die Zukunft der Stadt mitgestaltet. Über die Namensgebung muss man allerdings noch einmal nachdenken, müsste es vielleicht sogar Bürger*innenrat heißen? Die Grüne Fraktion begrüßt die schnellstmögliche Einrichtung einer Arbeitsgruppe.

Herr Tillmanns zeigt sich ebenfalls erfreut über das Projekt und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe im Vorfeld. Die Installation einer solchen ist nur folgerichtig damit man gut vorbereitet ist. Er bittet allerdings darum zu berücksichtigen, dass man einer Stadt wie Aachen kein bestehendes Modell „überstülpen“ kann. Es ist wichtig ein eigenes Öcher-Modell zu erarbeiten, dass auf die Bedürfnisse unserer Stadt zugeschnitten ist. Des Weiteren wünscht er die nötige Zeit hierfür zu nehmen und den Zeitrahmen heute nicht zu eng zu fassen. Der Bürgerrat kann nur funktionieren, wenn er gut durchdacht, rechtssicher verabschiedet und von allen getragen wird.

Frau Rhie spricht sich ebenfalls für die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus. Allerdings wünscht sie den Namen „Bürgerrat“ noch einmal zu überdenken. Es finden sich nicht alle Menschen unter dem Wort Bürger wieder. Aachener*innenrat, Öcher*innenrat könnten Alternativen sein. Auch einen öffentlichen Wettbewerb zur Namensfindung des neuen Gremiums kann sie sich gut vorstellen. So würden die Aachener*innen von Anfang an mit einbezogen.

Herr Deumens sieht noch einiges an Abstimmungspotenzial das sicherlich nur eine kleine Arbeitsgruppe zufriedenstellend lösen kann. Er stimmt Herrn Tillmanns zu, dass das neue Beteiligungsformat juristisch sauber, sorgfältig und professionell geplant werden muss, bittet aber um ein zeitnahes Ergebnis der Arbeitsgruppe.

Frau Schmidt-Promny schlägt ebenfalls einen engen Zeitrahmen vor um die Vorleistung der Initiatoren zu wertschätzen, welche aber nicht zu Lasten der notwendigen Gründlichkeit gehen darf. Des Weiteren soll die Arbeitsgruppe über den Namen beraten. Ihrer Meinung nach trifft es Aachener*innerat, genauso wenig wie Öcher*innenrat und Bürger*innerat.

Eine Aachener Bürgerin schlägt den Namen „Meinunsgforum AC“ vor.

Herr Wagner betont, dass die Arbeitsgruppe nicht ohne Grundlage anfangen muss. Sicherlich ist die Einrichtung eines Bürgerrates für alle beteiligten Neuland, dennoch fußt das Konzept auf einem bestehenden Modell der deutschsprachigen Gemeinschaft. Er empfindet es als überaus wichtig, den Austausch mit den Beteiligten in Belgien beizubehalten. Eine zeitnahe Umsetzung kann seiner Meinung nach erfolgen.

Herr Sukkau versichert, dass es der Initiative sehr viel bedeutet, dass die Arbeit nun aufgenommen wird. Des Weiteren möchte er den Arbeitstitel „Bürgerrat“ gerne zur Disposition stellen. Die Namensfindung sollte Teil der Entwicklungsgruppe sein.

Herr Hermens ergänzt, dass die deutschlandweite Vernetzungsgruppe bereits ein Auge auf Aachen geworfen hat. Bereits heute hat die Beratung des Antrags und der Weg zur Einrichtung eines Bürgerrats Strahlkraft in die Republik hinein.

Der Vorsitzende Herr Dopatka lässt sodann über nachfolgenden Beschlussvorschlag abstimmen.

Beschluss

Das Bürgerforum begrüßt die Einrichtung eines Bürgerrates für die Stadt Aachen. Zur Vorbereitung der abschließenden Beratung wird eine Arbeitsgruppe, die paritätisch mit Mitgliedern des Bürgerrates und den Sprecher*innen der Fraktionen im Bürgerforum besetzt ist, eingerichtet, an der die Verwaltung und bei Bedarf externe Beratung beteiligt werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden anschließend im Bürgerforum und im Hauptausschuss diskutiert und anschließend dem Rat der Stadt Aachen zur Entscheidung vorgelegt. Die Einrichtung eines Bürgerrates für die Stadt Aachen sollte möglichst zeitnah erfolgen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Das Bürgerforum befürwortet die Einrichtung eines Bürgerrates in Aachen und empfiehlt die in der Vorlage skizzierten Umsetzungsschritte sowie ggf. in der Sitzung beratene Anpassungen. Der Bürgerantrag wird zur abschließenden Beratung an den Hauptausschuss und den Rat der Stadt Aachen verwiesen.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Mit Schreiben vom 13.01.2021 stellt die Initiative „Bürgerrat für Aachen“ einen Bürgerantrag zur Einrichtung eines Bürgerdialogs nach dem Modell Ost-Belgiens, welches dort am 25. Februar 2019 vom Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft per Dekret eingeführt wurde. Ein umfassendes auf die kommunale Struktur der Stadt Aachen angepasstesKonzept wurde gemeinsam mit dem Antrag eingereicht (s. Anlage). Der Antrag wurde zuständigkeitshalber dem Bürgerforum zur weiteren Beratung zugeleitet. Da Corona-bedingt die ursprünglich avisierte Sitzung abgesagt wurde, fand eine Erstberatung im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung des Bürgerforums am 16.03.2021 statt.

Nach Definition der Konrad-Adenauer-Stiftung sind „Bürgerräte […] eine Form konsultativer Bürgerbeteiligung, bei der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lösungsorientiert zu kontroversen Fragen äußern. Die Teilnehmerschaft setzt sich aufgrund von Zukunftsauswahl zusammen. […] Bürgerräte wirken in zwei Richtungen: Einerseits sind sie Teil der allgemeinen Willensbildung der Bevölkerung, andererseits dienen sie konkret der Beratung der politischen Entscheidungsträger“. In den vergangenen Jahren wurden in verschiedenen deutschen Kommunen Bürgerräte als neues Format der Bürger*innenbeteiligung eingerichtet, welches keinen kommunalverfassungsrechtlichen Status hat, sondern die bestehenden Gremien der repräsentativen Demokratie beratend ergänzt. Auf Bundesebene erarbeitet aktuell ein Bürgerrat Empfehlungen zur deutschen Außenpolitik.

Im vorliegenden Aachener Konzept besteht der sog. Bürgerdialog aus vier Kernelementen:

1)einem in der Kommunalverwaltung eingerichteten sog. Bürgersekretariat, welches dauerhaft besteht und somit die Kontinuität des Bürgerdialogs sicherstellt, als Geschäftsstelle den Prozess organisiert, Verwaltungsaufgaben übernimmt, die Kommunikation koordiniert und die Ressourcen verwaltet.

2)einem sog. Bürgerausschuss, der sich aus ausgelosten Mitgliedern vergangener Bürgerräte zusammen setzt und für den sog. Bürgerrat die Themen-, Expert*innen und Moderator*innenauswahl vornimmt, Setting, Budget und Inhalte bestimmt und den Bürgerrat sowie die Umsetzung der Empfehlungen beratend begleitet. Die Mitglieder haben eine Mandatszeit von 18 Monaten, alle sechs Monate wird ein Drittel der Mitglieder ersetzt.

3)einem sog. Bürgerrat, einem für die Beratung eines bestimmten kommunalpolitischen Themas temporär eingerichteten Gremiums, welches aus per Zufallsstichprobe und Losverfahren ausgewählten Einwohner*innen Aachens besteht und in Bürgerversammlungen besondere Themen von gesamtstädtischer Bedeutung berät. Durch die Aufbereitung der Themen durch unabhängige Expert*innen und durch eine externe Moderation soll eine größtmögliche Transparenz des Verfahrens sichergestellt werden.

4)einem sog. Bürgergutachten, welches das Ergebnis der Beratung des sog. Bürgerrates zusammen fasst und abschließend als Empfehlung dem Rat zur Entscheidung vorgelegt wird. Eine Ablehnung der Vorschläge kann nur begründet erfolgen.

Ergebnisse der Dialogveranstaltung vom 16.03.2021:

In der Dialogveranstaltung des Bürgerforums stellten neben den Initiatoren des Antrags „Bürgerrat für Aachen“ auch Vertreter*innen des Bürgerdialogs in Ostbelgien, des Bürgerrates Oberhausen und des bundesweiten Bürgerdialogs ihre jeweiligen Ansätze vor. Zudem nahm der zuständige Verwaltungsmitarbeiter des Bürgerrates in Werder (Havel) am Austausch teil. Die vorgestellten Modelle stimmten in Zielen und Grundstruktur überein, unterschieden sich jedoch im Umfang ihrer Ausgestaltung.

In der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Einrichtung eines Bürgerrates in Aachen mit den im Antrag formulierten Kernelementen durch die Vertreter*innen des Bürgerforums einhellig befürwortet wird. Im Kontext der unterschiedlichen Ausgestaltung der vorgestellten Modelle ergaben sich aus der Diskussion folgende Rückmeldungen und Anregungen für die Einführung in Aachen:

-Es sollte für jede Kommune ein eigenes Konzept entwickelt werden, was die örtlichen Strukturen und Bedarfe aufgreift.

-Die Neutralität der Beratung sollte durch externe Expert*innen und Moderator*innen sichergestellt werden.

-Es wurde kritisch hinterfragt, ob die Anzahl der Sitzungen und die Größe des Bürgerrates – auch hinsichtlich der dafür benötigten Ressourcen – in diesem Umfang notwendig ist.

-Im Sinne einer größeren Wirksamkeit und Umsetzungsorientierung sollte eine enge Anbindung an die politischen Gremien (insbesondere Bürgerforum und Rat) und eine gute Begleitung durch die Kommunalverwaltung sichergestellt werden.

-Die Begrifflichkeiten sollten überprüft werden. So vermitteln die Begriffe Rat und Ausschuss den Eindruck, als ob es sich um kommunalverfassungsrechtliche Organe handelt. Der Begriff Bürger schließt verschiedene Einwohner*innengruppen aus.

-Es sollte eine zügige Umsetzung der Idee mit begleitender Evaluation erfolgen, so dass auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse eine Optimierung erfolgen kann.

-Es muss sichergestellt werden, dass der Bürgerrat die Heterogenität der Bevölkerung abbildet und nicht durch populistische Kräfte dominiert werden kann.

-Um die gewünschte Ansprache neuer Bevölkerungsgruppen zu erreichen, sollte die Barriere für eine Teilnahme möglichst niedrig sein. Durch eine aufsuchende Ansprache der „gelosten“ Adressat*innen kann die Teilnahmequote erhöht werden. Zudem sollten statistische Verzerrungen durch eine unterschiedliche Teilnahmebereitschaft verschiedener Bevölkerungsgruppen bereits bei der Festlegung der Kriterien für die Stichprobenziehung berücksichtigt werden.

Von verschiedenen Teilnehmer*innen wurde betont, dass derWunsch besteht im Rahmen einer interfraktionellen Arbeitsgruppe gemeinsam mit der Initiative Bürgerrat und der Verwaltung folgende Eckpunkte des Modells zu beraten und abschließend festzulegen:

-Verfahren zu Themenvorschlägen und Themenauswahl

-Zusammensetzung des konstituierenden Vorbereitungsgremiums (erster Bürgerausschuss)

-Größe des sog. Bürgerrates

-Anbindung an die politischen Gremien

Empfehlungen:

Aus Sicht der Verwaltung kann die Einrichtung eines Bürgerrates in Aachen die bestehenden Dialog- und Beteiligungsformate sinnvoll ergänzen, indem in einer gut aufbereiteten, konzentrierten Diskussion zu gesamtstädtischen Themen ein „Bürgerratschlag“ an die Verwaltung und die Entscheidungsträger*innen erfolgt, der neue Aspekte beleuchtet und ein Stimmungsbild der Bevölkerung widerspiegelt. Durch eine geeignete Themenwahl können zudem Zielkonflikte überwunden werden. Damit stellt das Modell einen eindeutigen Mehrwert für die bestehenden Strukturen dar. Gleichzeitig wird durch die niederschwellige Aufbereitung komplexer kommunalpolitischer Themen die Herausforderung von Abwägungs- und Entscheidungsprozessen für die Öffentlichkeit transparent gemacht. Durch die Zufallsauswahl der Teilnehmenden können zudem Menschen für die kommunale Demokratie begeistert werden, die bisher nicht aktiv waren. Die Identifikation der Einwohner*innen mit dem lokalen Geschehen wird verstärkt.

Im Kontext der geäußerten Klärungsbedarfe empfiehlt die Verwaltung:

-Im Pilotjahr eine Vor- und Nachbereitungsgruppe paritätisch aus Vertreter*innen der Initiative Bürgerrat, der Ratsfraktionen (z. B. Vorsitzender und Sprecher*innen Bürgerforum) und der Verwaltung (verwaltungsseitige Federführung Oberbürgermeisterin) einzurichten, um eine maximale Wirkungsorientierung sicherzustellen.

-Verbindliche Kriterien für die Themenauswahl festzulegen, die sicherstellen, dass der Beratungsgegenstand von gesamtstädtischer Relevanz ist und einen Mehrwert für Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung darstellt sowie die Umsetzung der Empfehlungen rechtlich möglich sind und in den Wirkungsbereich der Kommune fallen.

-Das erste Jahr der Einführung als Pilotphase zu nutzen, in dem nur ein Thema behandelt wird, um danach eine Optimierung in Abstimmung mit der o. g. Begleitgruppe vorzunehmen.

-Das Verfahren der Stichprobenziehung auf ein einstufiges Verfahren zu beschränken, um die Beteiligungsbarrieren möglichst gering zu halten, und die Kriterien gemeinsam mit der städt. Sozialplanung und der abgeschotteten Statistik-Abteilung zu entwickeln.

-Einen ersten Bürgerrat mit einer Personenzahl durchzuführen, die zum einen die Heterogenität der Bevölkerung abbildet und gleichzeitig eine gute Moderation ermöglicht (z. B. 30-50 Personen).

-Ein festes, jährliches Budget für die Umsetzung zur Verfügung zu stellen.

-Ein Bürgersekretariat als Verwaltungsstelle einzurichten, welches eng mit der Geschäftsstelle des Bürgerforums zusammen arbeitet, um die Abläufe zu harmonisieren und den Wissenstransfer zu ermöglichen.

-Eine kontinuierliche Evaluation und Anpassung des Modells durch eine geeignete wissenschaftliche Begleitung sicherzustellen.

Bisher sind keine Personalkosten oder finanzielle Mittel für den Bürgerrat im Haushalt hinterlegt. Zur Realisation des Bürgerrates nach dem eingereichten Konzept würden folgende zusätzliche Ressourcen benötigt:

-1 Personalstelle für das Bürgersekretariat (in Ost-Belgien: 1 VZÄ)

-Honorare für externe Auftragnehmer*innen (Moderation, Expert*innen, Bürgergutachten)

-Aufwandsentschädigungen für die Teilnehmer*innen des Bürgerausschusses und des Bürgerrates.

-Sachkosten für Mieten, Technik, Catering etc.

chste Schritte:

Zur Vorbereitung der weiteren Beratung im Hauptausschuss und Rat soll eine Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen der Initiative Bürgerrat, der Ratsfraktionen (Sprecher*innen Bürgerforum) und der Verwaltung eingerichtet werden, die das vorliegende Konzept hinsichtlich der sich aus der Diskussion ergebenden Beratungsbedarfe und der o. g. Empfehlungen schärft und Festlegungen zu den genannten Regelungsbedarfen trifft.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

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Auszahlungen

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Ergebnis

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0

0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

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0

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0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Bisher sind keine Personalkosten oder finanzielle Mittel für den Bürgerrat im Haushalt hinterlegt. Zur Realisation des Bürgerrates nach dem eingereichten Konzept würden folgende zusätzliche Ressourcen benötigt:

-1 Personalstelle für das Bürgersekretariat (in Ost-Belgien: 1 VZÄ)

-Honorare für externe Auftragnehmer*innen (Moderation, Expert*innen, Bürgergutachten)

-Aufwandsentschädigungen für die Teilnehmer*innen

-Sachkosten für Mieten, Technik, Catering etc.


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Abstimmungsergebnis

Einstimmig angenommen
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-04-01 FB 01_0080_WP18 Buergerantrag auf Ein SAO.pdf

9.12.2024

1.3 MB

Metadaten

TOP
Ö 5.2
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bürgerforums
Gremium
Bürgerforum
Datum
Di., 11.05.2021
Uhrzeit
18:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Status
öffentlich
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 01 - Fachbereich Verwaltungsleitung, Grundsatz und Dialog
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 17:44