9. Juni 2021 um 18:00, Gesamtschule Brand
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Errichtung einer Ampelanlage auf der Kreuzung Trierer Straße/ Obere RingstraßeAntrag der SPD-Faktion in der Bezirksvertretung Brand vom 26.08.2019

FB 61/0133/WP18 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Tosun vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur weist darauf hin, dass es einen Fehler in der Verwaltungsvorlage gebe. Es müsse wie folgt heißen: Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis, wonach in der Trierer Straße drei Parkstände westlich und ein Parkstand östlich der Einmündung der oberen Ringstraße entfernt werden.

Herr Hellmann von der SPD-BF merkt an, dass bereits im Jahr 2016 ein vergleichbarer Antrag zu der Abbiegesituation von der Trierer Straße in die Ringstraße gestellt worden sei. Er fasst die Stellungnahme der Verwaltung dahingehend zusammen, dass laut einer Verkehrszählung nur wenige Linksabbieger von der Ringstraße in die Trierer Straße abbiegen und daher die Installation einer Verkehrsampel an dieser Kreuzung nicht verhältnismäßig sei, zumal diese negative Auswirkungen auf den Verkehrsfluss in der Trierer Straße habe.

Herr Hellmann erklärt sich das geringe Verkehrsaufkommen so, dass viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gerade wegen der Unübersichtlichkeit der Kreuzung die obere Ringstraße meiden würden.

Die SPD-BF halte es für machbar, eine neue Ampel in das bestehende System ohne nennenswerte Leistungseinbußen zu integrieren. Herr Hellmann erläutert, dass es in Brand mit der Heussstraße und der Hochstraße nur zwei leistungsfähige Straßen gebe, über die der Verkehr von der westlichen Seite des Bezirks auf die Trierer Straße abgeleitet würde. Die derzeit auch noch gut genutzte Marktstraße könne seit dem Umbau des Marktplatzes nicht mehr so viele PKW wie früher aufnehmen und würde im Zuge der Einrichtung der Radvorrangroute noch unattraktiver für den Kraftfahrzeugverkehr. Als weitere Verkehrsabflussmöglichkeit auf die Trierer Straße würde somit nur noch die obere Ringstraße verbleiben.

Da in den letzten Jahren verschiedene größere und kleinere Wohnbauprojekte (Tuchmacherviertel, Bartholomäushöfe etc.) hinzugekommen seien und in naher Zukunft fertig gestellt würden, sei es wichtig, den Abfluss des Verkehrs von der oberen Ringstraße in die Trierer Straße zu verbessern.

Um die Leistungsfähigkeit einer solchen Signalanlage zu prüfen, schlage die SPD daher vor, eine provisorische Ampel zu Testzwecken zu installieren. Auch im Hinblick auf das noch zu erstellende Verkehrskonzept könne die Testphase mit der Ampelanlage wertvolle Informationen liefern.

Aus diesem Grund macht die SPD-BF folgenden Beschlussvorschlag:

„Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt den Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Kenntnis, sie verzichtet aber zunächst auf den Wegfall der vier Parkplätze. Stattdessen wird die Verwaltung beauftragt, die Kreuzung obere Ringstraße / Trierer Straße unter dem Aspekt zu prüfen, eine provisorische Lichtzeichenanlage an der Kreuzung Ringstraße / Trierer Straße im Sinne eines Reallabors zu installieren. Weiterhin bittet die Bezirksvertretung um eine Kostenaufstellung und Finanzierungsmöglichkeit.“

Herr Auler von der CDU-BF bestätigt die Unübersichtlichkeit der Kreuzung und die Gefährlichkeit des Linksabbiegens ohne Ampelanlage über mehrere Fahrstreifen hinweg. Im Zusammenhang mit dem Mobilitätskonzept müsse die Kreuzung geprüft werden. Die Installation einer Versuchsampel sei nicht erforderlich, um dem Ergebnis vorzugreifen.

Er schlage daher zunächst die sukzessive Entfernung der Parkplätze vor, um zu testen, ob sich diese Maßnahmen positiv auf das Abbiegeverhalten auswirken. Gegebenenfalls könne man den verlorenen Parkraum durch Außenbestuhlung der dort ansässigen Gastronomie nutzen.

Die CDU-BF lege großen Wert darauf, dass diese Kreuzung in das Mobilitätskonzept mit einbezogen werde. Die zukünftig festgestellten Auswirkungen würden deutlich machen, ob die eigentlich als reine Wohnstraße deklarierte obere Ringstraße überhaupt für weitere Durchgangsverkehre geeignet sei.

Er gebe zu bedenken, dass eine Ampeltestphase nur mit einer Baustellenampel durchzuführen sei. Diese könne aber nicht in das bestehende Leitrechnersystem integriert werden und erschwere somit die Koordinierung der Verkehrsströme.

Frau von Eckardstein von der Grünen-BF bedankt sich für die ausführliche Darstellung der Situation. Die Kreuzung sei tatsächlich unübersichtlich. Sie macht deutlich, dass die Sicherheit der Versteilnehmerinnen und -teilnehmer Vorrang vor dem Erhalt von Parkplätzen habe. Eine Ampel halte sie an dieser Stelle nicht für sinnvoll, da dies den Verkehrsfluss auf der Trierer Straße bremse. Daher unterstütze sie den Vorschlag der Verwaltung, die in der Vorlage benannten Parkplätze wegfallen zu lassen.

Ratsherr Blum von der FDP ist der Ansicht, dass der Wegfall der Parkplätze keinen Mehrwert habe, da dies nichts an der Abbiegesituation ändern würde. Durch das hohe Verkehrsaufkommen an der Trierer Straße bleibe das Linksabbiegen weiterhin schwierig bis gefährlich.

Er plädiert daher für die Installation einer Bedarfsampel und bittet die Verwaltung um Erläuterung, wie weit solch eine Ampel in das bestehende System integriert werden könnte, damit der Verkehrsfluss weiterhin gewährleistet bleibe.

Frau Tosun vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur erläutert hierzu,

dass eine Baustellenampel nicht in das bestehende Leitsystem integriert werden könne. Eine Koordinierung mit den bestehenden Ampeln sei daher sehr schwierig.

Ratsherr Palm von der AFD bestätigt die gefährliche Verkehrssituation an der Kreuzung und bedankt sich für die Ausarbeitung der Verwaltung. Die Situation sei mit der Ausfahrt der naheliegenden Tankstelle vergleichbar. Er sehe allerdings keine Beeinträchtigung durch parkende Fahrzeuge.

Aufgrund der schon jetzt angespannten Parkplatzsituation plädiert er für ein Linksabbiegeverbot, anstatt des Wegfalls der Parkplätze oder einer Ampelanlage.

Frau Krott von der CDU-BF fasst zusammen, dass alle Mitglieder der Bezirksvertretung Brand dahingehend übereinstimmen, dass die aktuelle Abbiegesituation entschärft werden solle. Sie macht deutlich, dass die Kreuzung auf jeden Fall in das Mobilitätskonzept mit einbezogen werden müsse. Die CDU-BF sei aber mit der Lösung der Verwaltung, die Parkplätze ersatzlos wegfallen zu lassen, nicht einverstanden. Man sei aber bereit, den Wegfall von zwei Parkplätzen für eine Testphase zu akzeptieren. Hierbei müsse aber sichergestellt sein, dass der Betreiber des angrenzenden Imbisses die freiwerdende Fläche gastronomisch nutzen könne.

Frau Tosun bestätigt verwaltungsseitig die lange Bearbeitungszeit. Dies sei aber der Komplexität des Problems und der notwendigen Abstimmung geschuldet, da neben den Fachabteilungen der Verwaltung auch noch die Polizei und die ASEAG eine gemeinsame Linie treffen müssen. Als Ergebnis eines Sicherheitsaudits werde nun eine Verbesserung der Sichtbeziehungen durch den Wegfall der Parkplätze vorgeschlagen.

Sie teilt mit, dass die Kosten für den Auf- und Abbau und einer Baustellenampel ca. 3.000 € betragen würden, hinzu kämen ca. 80 € für die tägliche Miete. Mit der Ampel allein sei es aber nicht getan, da außerdem noch Fahrbahnmarkierungen angepasst werden müssten. Frau Tosun verspricht, dass sie den von der Bezirksvertretung geäußerten Wunsch, die Verkehrsführung der Kreuzung mit in das Mobilitätskonzept einfließen zu lassen, weitergeben werde.

Herr Hellmann von der SPD-BF bittet darum, den Fokus auf die Anwohnerinnen und Anwohner zu legen, damit für diese ein geordneter Verkehrsfluss gewährleistet werden könne. Er weist noch einmal darauf hin, dass die Marktstraße in Zukunft kaum noch für den Abfluss des Verkehrs auf die Trierer Straße geeignet sei. Herr Hellmann ist der Meinung, dass die Leistungsfähigkeit der Ringstraße zu negativ dargestellt werde. Diese sei durchaus geeignet, den Verkehrsfluss zu bewältigen.

Er bittet daher nochmal, die Möglichkeit zur Aufstellung einer Bedarfsampel zu überprüfen.

Herr Hußmann von der Grünen-BF verdeutlicht, dass seine Fraktion eine Verkehrswende wolle und ein Konzept erforderlich sei. Er teile nicht die Ansicht, dass die Markstraße als zukünftiger Teil der Radvorrangroute für die schwierige Verkehrssituation verantwortlich gemacht werden könne. Er sehe die Verkehrswende als Angebot für die Verkehrsteilnehmer, zukünftig auf andere Verkehrsmittel als das Auto umzusteigen, damit eine Entlastung entstehe.

Dem Vorschlag der CDU-BF, vorerst zwei Parkplätze wegfallen zu lassen, könne sich seine Fraktion anschließen. Einer Ampellösung stimme er jedoch nicht zu.

Herr Auler von der CDU-BF ist der Ansicht, dass die Notwendigkeit einer Ampel durch das Verkehrskonzept geklärt werden müsse.

Herr BBM Tillmanns unterstreicht aus eigener Erfahrung die Schwierigkeit von Abbiegevorgängen an der oberen Ringstraße Ecke Trierer Straße. In diesem Zusammenhang verweist er auf die eingangs gestellte Frage von Herrn Nelles zur Wichtigkeit des Mobilitätskonzeptes, welches voraussichtlich aber keine Lösung für alle Probleme sein werde.

Herr BBM Tillmanns lässt zum Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion abstimmen. Dieser lautet wie folgt:

„Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Sie verzichtet zunächst auf den Wegfall der vier Parkplätze, stattdessen wird die Verwaltung beauftragt, die Kreuzung obere Ringstraße/Trierer Straße unter dem Aspekt zu prüfen, dort eine provisorische Lichtzeichenanlage im Sinne eines Reallabors zu installieren. Die Bezirksvertretung Aachen-Brand wünscht hierzu eine Kostenabstimmung.“

Abstimmungsergebnis:2 Ja-Stimmen, 0 Enthaltungen, 11 Nein-Stimmen

Der geänderte Beschlussvorschlag wurde somit mehrheitlich abgelehnt.

Herr BBM Tillmanns lässt dann über einen selbst formulierten Beschlussvorschlag abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und bittet die Verwaltung, die Kreuzung Trierer Straße/obere Ringstraße in das Verkehrskonzept für Brand einzubeziehen und übergangsweise zwei Parkplätze in der Trierer Straße westlich der Einmündung obere Ringstraße zu entfernen, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis, wonach in der Trierer Straße drei Parkstände östlich und ein Parkstand westlich der Einmündung der oberen Ringstraße entfernt werden, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Nach einer Beobachtungsphase wird die Verwaltung die Situation neu bewerten und die Ergebnisse in der Bezirksvertretung Aachen-Brand vorstellen. Der Antrag der SPD-Faktion in der Bezirksvertretung Brand vom 26.08.2019 gilt als behandelt.

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis, wonach in der Trierer Straße drei Parkstände östlich und ein Parkstand westlich der Einmündung der oberen Ringstraße entfernt werden, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Nach einer Beobachtungsphase wird die Verwaltung die Situation neu bewerten und die Ergebnisse in der Bezirksvertretung Aachen-Brand vorstellen. Der Antrag der SPD-Faktion in der Bezirksvertretung Brand vom 26.08.2019 gilt als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Mit dem Antrag vom 26.08.2019 beantragte die SPD- Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Brand die Errichtung einer neuen Ampelanlage an der Kreuzung Trierer Straße/ Obere Ringstraße.

Am 05.02.2020 wurde in der Bezirksvertretungssitzung Aachen-Brand in einer Mitteilung der Verwaltung ein Zwischenbericht gegeben.

Um eine Bewertung der Situation vorzunehmen zu können wurde von der Verwaltung am 06.02.2020 eine Zählung aller Verkehrsströme an der Einmündung der oberen Ringstraße zur Trierer Straße durchgeführt (Siehe Anlage 1).

Anhand der Zählung erkennt man, dass wenige Fahrzeuge aus der Ringstraße auf die Trierer Straße abbiegen. In der morgendlichen Spitzenstunde biegen 14 Fahrzeuge aus der Ringstraße links und 23 Fahrzeuge rechts auf die Trierer Straße ab.

Nachmittags, in der Zeit von 16:15 bis 17:15, biegen 6 Fahrzeuge links und 24 rechts auf die Trierer Straße ab.

Anhand dieser Zählergebnisse kam die Fachverwaltung zunächst zu der Einschätzung, dass eine weitere Ampel im kurzen Abstand zur bestehenden Anlage an der Trierer Straße/ Hochstraße eher negative Folgen für den Verkehrsfluss haben würde und als nicht verhältnismäßig einzustufen ist.

Es gibt zudem die Möglichkeit über die Kreuzung Trierer Straße/ Hochstraße signalisiert auf die Trierer Straße abzubiegen.

Die Schaltung des Knotens Trierer Straße/ Hochstraße wurde im November 2016 optimiert und leistungsfähiger gestaltet.

Nachbetrachtungen an diesem Knoten haben ergeben, dass es in der Hochstraße nach der Änderung Leistungsreserven gibt, die noch ausgeschöpft werden können.

Eine Zählung vom 21.02.2017 (siehe Anlage 2) zeigt, dass für den Verkehr in der Hochstraße eine Grünzeit von 14 Sekunden pro Umlauf benötigt wird. In der Zeit von 07:30 bis 08:30 fahren dort 278 Fahrzeuge - das ergibt 7 Fahrzeuge pro Umlauf - links auf die Trierer Straße. Die vorhandene Grünzeit beträgt 26 Sekunden. Auch wenn man als Linksabbieger dem auftretenden Gegenverkehr aus der Josefsallee Vorrang einräumen muss, hat man ausreichend Zeit zum Abbiegen. Somit ergeben sich Reserven, die durch unsichere Fahrer, die nicht aus der oberen Ringstraße links abbiegen wollen, genutzt werden könnten.

Auch nachmittags gibt es an der Signalanlage Trierer Straße/Hochstraße ausreichende Grünzeitreserven für zusätzliche Linksabbieger aus der Hochstraße auf die Trierer Straße.

Befürchtungen, dass durch das Tuchmacherviertel sehr viel mehr Verkehr den Knoten Trierer Straße/ Hochstraße belasten wird, werden durch das Verkehrsgutachten widerlegt.

Laut dem Gutachten verteilt sich der zusätzliche Verkehr, der durch das neue Viertel entsteht, auf die Münsterstraße, Niederforstbacher Straße in Richtung Aachener Straße und nur ein geringer Teil auf die Niederforstbacher Straße in Richtung Hochstraße. Eine Überlastung der Zufahrt über die Hochstraße zur Trierer Straße ist somit nicht zu erwarten.

Um die Einmündung, die als gefährlich empfunden wird, noch besser einschätzen zu können, wurde die Polizei gebeten, die Unfalldaten der letzten drei Jahre auszuwerten.

Laut Aussage der Polizei ist die Einmündung Trierer Straße/ Obere Ringstraße keine Unfallhäufungsstelle im Sinne der gültigen Richtlinien. Daher wurde der Knoten in der Unfallkommission bisher nicht behandelt.

Da jedoch in den letzten drei Jahren neun Unfälle mit Sichtbehinderung als Unfallursache (ohne schweren Personenschaden) aufgenommen wurden, hat die Verwaltung ein Sicherheitsaudit durchführen lassen.

Eine Ortsbegehung ergab, dass die Sichtverhältnisse tatsächlich eher schlecht sind und das Abbiegen nur durch langsames Hineintasten in die Kreuzung möglich ist. Hierbei ist das Rechtsabbiegen in Richtung Kornelimünster weniger problematisch. Das Linksabbiegen ist nur in den Lücken, die durch die Signalschaltung des Nebenknotens entstehen, und bei Beachtung des Verkehrs aus Richtung Kornelimünster möglich.

Nach dem Lageplan (Anlage 3) wird die Sicht des ausfahrenden Verkehrs durch parkende Fahrzeuge behindert. Östlich der Einmündung stören vier Längs-Parker und westlich der Einmündung etwa zehn Schräg-Parker die Sicht auf den ankommenden, bevorrechtigten Verkehr.

Die verkehrslenkenden Dienststellen sehen drei Lösungsansätze für die Problemstellung.

a)Signalisierung des Knotens:

Eine zusätzliche Signalanlage in unmittelbarer Nähe Signalanlage Hochstraße (Abstand ca. 100m) würde sich nur für eine Fahrtrichtung in die Grüne Welle auf der Trierer Straße einbinden lassen.

Die Haltlinie in der Ringstraße müsste weit zurück verlegt werden, damit die Linienbusse aus der Trierer Straße rechts in die Ringstraße einbiegen können.

Es besteht die Gefahr, dass im Berufsverkehr der Rückstau des stadteinwärts fahrenden Verkehrs an der Ampel Hochstraße bis über die Einmündung Ringstraße hinaus reicht und der Fahrverkehr einschließlich Linienbusse bei Grün nicht aus der Ringstraße ausbiegen kann.

b) wegführende Einbahnstraße in die Ringstraße hinein:

Hierdurch könnten die Parkplätze an der Trierer Straße erhalten bleiben, weil der zufließende Verkehr zur Trierer Straße und damit der Bedarf an Sichtdreiecken wegfällt. Gegen diese wegführende Einbahnstraße spricht sich jedoch die ASEAG aus, weil auf der Ausweichstrecke der Aseag über die Ringstraße/ Rollefstraße/ Hochstraße mehrere Halteverbote an den Einmündungen notwendig wären, die ebenfalls Parkraum kosten würden.

c) Freiräumen der Sichtdreiecke durch Wegnahme von Parkplätzen und Einbau von Fahrradbügeln oder sonstigen gestalterischen Elementen:

Dies würde den Einbau von Dutzenden Fahrradbügeln bedeuten, für die an dieser Stelle kein Bedarf besteht. Dagegen ist der Parkraumverlust für die Anwohner und Geschäfte erheblich.

Nach Abwägung aller Sachverhalte schlägt die Verwaltung vor, die Ausweitung der Sichtdreiecke in einem Stufenplan umzusetzen.

Zunächst sollen drei Parkstände östlich und ein Parkstand westlich der Einmündung weggenommen werden.

Nach einer Beobachtungsphase sollen die Situation neu bewertet und die Ergebnisse in der Bezirksvertretung Aachen-Brand und anschließend im Mobilitätsausschuss vorgestellt werden, um dann erneut zu beraten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

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0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Abstimmungsergebnis

3 Enthaltungen, 10 Ja-Stimmen => Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-04-29 FB 61_0133_WP18 Errichtung einer Amp SAO.pdf

23.10.2024

553.0 KB

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Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
Sondersitzung der Bezirksvertretung Aachen-Brand
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Brand
Datum
Mi., 09.06.2021
Uhrzeit
18:00
Anlass
Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 17:55