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Prognose zum Jahresabschluss/-ergebnis 2020 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen

E 26/0031/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Ferber, kaufmännische Betriebsleitung, erläutert ergänzend zur Vorlage, dass nach den seit Erstellung der Vorlage weiter fortgeschrittenen Jahresabschlussarbeiten die Verlusterhöhung statt

ca. 1, 0 Mio. Euro voraussichtlich ca. 700.000 € betragen wird.

Im letzten Jahr wurde im Rahmen eines Vergabeverfahrens und nach erfolgter Zustimmung durch den Betriebsausschuss die Mittelrheinische Treuhand mit der Prüfung der Jahresabschlüsse 2020 bis einschließlich 2023 beauftragt.

Der 4-Jahres-Zeitraum hat sich in der Vergangenheit als sehr positiv erwiesen.

Zum einen würde dies für diesen Zeitraum Kontinuität in der Prüfung der Wirtschaftsplanabschlüsse gewährleisten, zum anderen aber dann wieder neue Aspekte und Impulse bei einem Wechsel des Wirtschaftsprüfungsunternehmens einfließen können.

Die Jahresabschlussprüfung wird durch das beauftragte Unternehmen Mittelrheinische Treuhand im Sommer erfolgen

Der Bericht respektive die Vorlage wird in die entsprechende Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudemanagement eingebracht werden.

Auf Nachfrage definiert Frau Ferber die Maßnahmen zur Pandemie-Prävention und beziffert den Aufwand der damit verbunden ist.

Pandemie-Prävention umfasst dabei im Wesentlichen angepasste Reinigungsmodalitäten und Aufwand für Sicherheit in Verwaltungsgebäuden, die ein Volumen von ca. 1,1 Mio. ausmachen.

Weitere Wortmeldungen lagen nicht vor.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt die Prognose zum Jahresabschluss/-ergebnis 2020 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt die Prognose zum Jahresabschluss/-ergebnis 2020 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss des jeweiligen Vorjahres kann dem Betriebsausschuss aufgrund von umfangreichen Abschlussarbeiten und der vorgeschriebenen Abschluss-Prüfung regelmäßig erst im

2. Halbjahr des Folgejahres zur Beratung vorgelegt werden. Dem Ausschuss soll aus diesem Grund vorab über die wesentlichen Eckpunkte und Erkenntnisse aus den Jahresabschlussarbeiten berichtet werden.

Die Prognosen sind zu diesem Zeitpunkt noch mit Unsicherheiten behaftet, da in der Regel Abstimmungs-arbeiten zwischen Wirtschaftsplan und Haushalt und Abschlussarbeiten ausstehen. Auch die Prüfung durch den externen Wirtschaftsprüfer hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden.

Prognose zum Jahresabschluss / Jahresergebnis 2020

Die Anlage 1 enthält eine aggregierte Übersicht der voraussichtlichen Jahresabschlusszahlen und des Jahresergebnisses.

Der Jahresabschluss 2020 wird im Vergleich zur Wirtschaftsplanung voraussichtlich mit einem höheren Jahresverlust abschließen. Es ist von einem Jahresverlust von rd. - 13,5 Mio. Euro auszugehen (zum Vergleich laut Planung: Jahresverlust rd. - 12,4Mio. Euro).

Im Bereich der Investitionstätigkeit (Vermögensplan) wurden Ist-Ausgaben in Höhe vonrd. 21,4 Mio. Euro (Vorjahr: 15,5 Mio. Euro) getätigt, das Bestellobligo lag bei rd. 29,3 Mio. Euro (Vorjahr: rd. 12,3 Mio. Euro).

Bezüglich der Flächenentwicklung ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr erneut Flächenmehrungen. Im Sondervermögen sind saldiert Flächenzugänge in Höhe von 778 m² und im betreuten Vermögen Flächenzugänge von 4.104 m² zu verzeichnen. Somit ergibt sich ein insgesamt zu betreuender Flächenbestand zum 31.12.2020 in Höhe von 1.276.385 m².

Resumee

Der Jahresverlust 2020 wird voraussichtlich um rd. 1,17 Mio. Euro höher ausfallen, als in der Wirtschaftsplanung ausgewiesen, somit eine Ergebnisverschlechterung eintreten. Der höhere Jahresverlust resultiert im Wesentlichen aus den bei Aufstellung der Wirtschaftsplanung in 2019 noch nicht absehbaren Maßnahmen zur Pandemie-Prävention. Auf die detaillierte unterjährige Berichterstattung wird verwiesen.

Die Investitionstätigkeit in 2020 liegt mit 21,4 Mio. Euro Istausgaben und einem Bestellobligo von 29,3 Mio. Euro deutlich über den Vorjahreszahlen und ist als weiterhin ansteigend einzustufen.

Im Bereich der Vermögensplanung / Investitionen waren alle Ausgaben durch entsprechende Gesellschafter-darlehen und / oder Zuweisungen im Haushalt 2020 gedeckt.


Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2020 wird im Rahmen der mittelfristigen Prognosen sinken, aber weiterhin angemessen sein und sich noch deutlich oberhalb der vom Finanzausschuss festgelegten Mindestgrenze bewegen.


Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 14 Ablehnung: 0 Enthaltung: 0
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2021-05-25 E 26_0031_WP18 Prognose zum Jahresa SAO.pdf

29.11.2024

153.7 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 22.06.2021
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
9.2.2026
Inhalt abgerufen
9. Februar 2026 um 18:06