7. Februar 2006 um 17:00, Sitzungssaal im Fachbereich Umwelt
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Beratung

Herr Helmig teilt mit, dass er ein Schreiben eingereicht hat, wonach die Verwaltung gebeten wird, zu den Aktivitäten in der Soers und zurB256n Stellung zu nehmen.

Herr Wiezorek erwidert, dass die Angelegenheit B 256n im nicht öffentlichen Teil behandelt wird.

Herr Meiners teilt mit, dass es in Sachen Soers um die Verlagerung der Kleingartenanlagen „Roland“ und „Groß-Tivoli“ geht.

Der Hintergrund der Maßnahme ist der Neubau eines Stadions für den TSV Alemanni Aachen. An die Umweltverwaltung ging der Auftrageinen Ersatzstandort für die Kleingartenanlagen zu finden. Die bisherige Flächengröße beträgt für „Roland“ 12.000m² und für „Groß Tivoli“ 38.000 m²

Der Ersatzbedarf beläuft sich somit auf ca 40.000 – 50000 m².

Die Prüfkriterien für die Ersatzstandorte sind Erreichbarkeit, Größe, Eignung, Boden, Grundwasser, Lärm, Infrastruktur, Eignung als Netzelement des öffentlichen Freiraums, Vereinbarkeit mit vorhandenem Planungsrecht, Auswirkungen auf das Landschaftsbild, Eigentumsverhältnisse.

Der Standort 1 wurde von der Stadt erworben. Es handelt sich um keinen idealen Standort. Es besteht Handlungsspielraum im Hinblick auf die Schutzabstände zum Wildbach und zu den Überschwemmungszonen.

Die weitere Vorgehensweise beinhaltet die Suche nach einembesseren Standort. Grundsätzlich besteht das Erfordernis zur Änderung des Flächennutzungsplanes, der Aufstellung eines Bebauungsplanes und der Änderung des Landschaftplanes.

Ferner ist der tatsächliche Flächenbedarf zu ermitteln. Eine genaue Bilanzierung des Eingriffs in Natur und Landschaft ist notwendig. Ferner die Erarbeitung von geeigneten Minimierungs-und Kompensationsmaßnahmen.

In der anschließenden Diskussion führt Herr Helmig aus, dass er große Probleme für den derzeitigen Standort sieht.

Der jetzt vorgestellte Standort ist der schlechteste. Ein möglicher Standort wäre direkt in der Nähe des Klosters.

Herr Lennartz führt aus, warum die Auslagerung überhaupt in der Soers sein muß.Welche Bedeutung hat der Landschaftsbeirat dann noch.

Herr Wiezorek erwidert, dass der Rat der Stadt darüber zu entscheiden hat und es in der Soers Standorte gibt, die geeignet sind.

Auf die Frage von Frau Nelißen, wieviel ha notwendig sind, erwidert Herr Wiezorek, dass ca 4 ha benötigt werden.

Herr Dr. Aletsee führt aus, dass zunächst eine Flächenbilanz vorgelegt werden muß.Ferner ist dem Beirat die Notwendigkeit der Maßnahme zu erklären.

Herr Wiezorek entgegnet, dass der Rat in der Abwägung frei ist. Der Landschaftsbeirat hat zu den Fragen des Naturschutzes Stellung zu beziehen.

Der Landschaftsbeirat wird imweiteren Verfahren ausführlich und frühzeitig beteiligt.

Herr Fleu hält es für sehr bedenklich, dass für 130 Leute ein derartiger Aufwand betrieben wird.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche Sitzung des Landschaftsbeirates
Gremium
Naturschutzbeirat
Datum
Di., 07.02.2006
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Status
gemischt